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==Entwicklung in der Gegenwart==  
 
==Entwicklung in der Gegenwart==  
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Heute erfolgt der Obstbau in Regionen mit Gunstlagen wie in der [[Steiermark (4.800 ha), in Niederösterreich (503 ha), im Burgenland (364 ha) und in [[Oberösterreich]] (225 ha) und zwar in Form von maschinell bearbeiteten Plantagen mit niederstämmigen Bäumen in Intensiv-Monokultur mit allen negativen Folgen wie Sortenarmut, Insektizid-Einsatz, Zerstörung der Pflanzenartenvielfalt und negativer Auswirkung auf den [[Bienensterben|Bienenbestand]].
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Heute erfolgt der Obstbau in Regionen mit Gunstlagen wie in der [[Steiermark]] (4.800 ha), in Niederösterreich (503 ha), im Burgenland (364 ha) und in [[Oberösterreich]] (225 ha) und zwar in Form von maschinell bearbeiteten Plantagen mit niederstämmigen Bäumen in Intensiv-Monokultur mit allen negativen Folgen wie Sortenarmut, Insektizid-Einsatz, Zerstörung der Pflanzenartenvielfalt und negativer Auswirkung auf den [[Bienensterben|Bienenbestand]].
    
Mehr und mehr Obststreuwiesen verwahrlosen mangels Nutzung  und Pflege oder müssen anderen Funktionen weichen. Die Bäume werden gerodet und das Obst wird im Supermarkt erstanden, was letzlich auch eine dramatische Verarmung an Sorten bedeutet. Denn alte Obstsorten verschwinden zunehmend und es bedarf  besonderer Anstrengung vieler, um das Kulturgut Obst auch nur annähernd in seiner einstigen Vielfalt zu erhalten. Die Sortenvielfalt ist regional durch die unterschiedlichen Standorte und Nutzungen geprägt. Von den mehr als 3.000 Apfelsorten, die in Mitteleuropa heimisch sind, finden beispielsweise heute nur mehr rund 60 Arten Platz im Obsthandel [[Deutschland]]s. In Österreich und im [[Bundesland Salzburg]] ist die Situation ähnlich.
 
Mehr und mehr Obststreuwiesen verwahrlosen mangels Nutzung  und Pflege oder müssen anderen Funktionen weichen. Die Bäume werden gerodet und das Obst wird im Supermarkt erstanden, was letzlich auch eine dramatische Verarmung an Sorten bedeutet. Denn alte Obstsorten verschwinden zunehmend und es bedarf  besonderer Anstrengung vieler, um das Kulturgut Obst auch nur annähernd in seiner einstigen Vielfalt zu erhalten. Die Sortenvielfalt ist regional durch die unterschiedlichen Standorte und Nutzungen geprägt. Von den mehr als 3.000 Apfelsorten, die in Mitteleuropa heimisch sind, finden beispielsweise heute nur mehr rund 60 Arten Platz im Obsthandel [[Deutschland]]s. In Österreich und im [[Bundesland Salzburg]] ist die Situation ähnlich.
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