Winter 2025/2026: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Temperaturen sanken in der Nacht stark unter Null Grad, und auch tagsüber blieben sie meist im Minusbereich. Das führte zum Zufrieren der Seen. Mitte Jänner 2026 war der [[Zeller See]] wieder fast zugefroren.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1482525239977664&set=pcb.1482533963310125 facebook.com], ein Beitrag der "[[Pinzgauer Woche]]" vom 15. Jänner 2026</ref> Auch der Wallersee wies am [[16. Jänner]] eine fast geschlossene Eisdecke auf; lediglich in einigen Bereichen des Ufers gab es noch offenes Wasser. Kleinere Gewässer im [[Flachgau]], wie beispielsweise der [[Sighartsteiner Weiher]], sind schon längere Zeit zugefroren. | Die Temperaturen sanken in der Nacht stark unter Null Grad, und auch tagsüber blieben sie meist im Minusbereich. Das führte zum Zufrieren der Seen. Mitte Jänner 2026 war der [[Zeller See]] wieder fast zugefroren.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1482525239977664&set=pcb.1482533963310125 facebook.com], ein Beitrag der "[[Pinzgauer Woche]]" vom 15. Jänner 2026</ref> Auch der Wallersee wies am [[16. Jänner]] eine fast geschlossene Eisdecke auf; lediglich in einigen Bereichen des Ufers gab es noch offenes Wasser. Kleinere Gewässer im [[Flachgau]], wie beispielsweise der [[Sighartsteiner Weiher]], sind schon längere Zeit zugefroren. | ||
== März 2026 == | |||
Nachdem der Februar keine nennenswerten Wetterextreme zeigte, erreichte am [[25. März]] 2026 eine ausgedehnte und kräftige Kaltwelle aus der Arktis Nord- und Mitteleuropas bis nach Mittelitalien. Teilweise starke Schneefälle sorgten für eine neuerlich winterliche Landschaft. Es gab Berichte von bis zu 1,5 Meter Neuschnee in den italienischen Alpen, Schneefahrbahnen in [[Venetien]] und Kälteeinbrüche bis zu minus vier Grad Celsius in französischen Weinbaugebieten, die in den Nächten Feuerstellen in den Weingärten zwischen den Rebstöcken aufstellen mussten. | |||
Drei [[Tschechische Republik|tschechische]] Skitourengeher lösten in [[Neukirchen am Großvenediger]] am [[27. März]] eine Suchaktion aus. Das Trio war trotz Lawinenwarnstufe 4, Schneefall und Sturm im hochalpinen Gelände unterwegs. Eigentlich hätten die drei Alpinisten bereits am Donnerstagabend auf der [[Kürsingerhütte]] (2 558 [[m ü. A.) ankommen sollen. Als sie dort nicht auftauchten, startete die Bergrettung am Freitagmorgen, 27. März, eine Suche unter extremen Bedingungen. Insgesamt 16 Bergretter der Ortsstellen Neukirchen, Mittersill und Krimml rückten aus, während am Berg stellenweise Lawinenwarnstufe 4 (große Gefahr) herrschte. Wegen der widrigen Witterung – Wind, dichter Schneefall und schlechte Sicht – konnte der Polizeihubschrauber „Libelle“ nicht bis zur Hütte aufsteigen, schildern die Bergretter in einer Aussendung. Auch für die Einsatzkräfte am Boden war das Suchgebiet wegen der akuten Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze massiv eingeschränkt. Wie sich herausstellte, hatten die Tourengeher die Nacht von Donnerstag auf Freitag im Winterraum der Bergrettungshütte (1 739 m ü. A.) verbracht. Am Freitagnachmittag gegen 17:00 Uhr erreichte das Trio schließlich doch noch die Kürsingerhütte.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/trotz-lawinen-warnstufe-4-am-berg-vermisstes-trio-loest-gefaehrliche-suchaktion-in-neukirchen-aus-art-321090 28. März 2026]</ref> | |||
Am Wochenende 27./[[29. März]] ([[Palmsonntag]]) zeigte sich das Gasteinertal tiefwinterlich.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/winter-wunderland-gasteinertal-die-schoensten-schnee-bilder-zum-durchklicken-art-321092 28. März 2026]</ref> | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||