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[[Datei:Raurisertal Hüttwinkltal Seidlwinkltal 1933.jpg|thumb|Blick nach Süden: das [[Raurisertal]] endet am unteren Bildrand und teilt sich bei [[Wörth]] (Bildmitte) in das [[Hüttwinkltal]] (geradeaus nach Süden) und das [[Seidlwinkltal]] (nach rechts nach Südwesten) teilt. Dazwischen erhebt sich die [[Sonnblickgruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Eine Luftbildaufnahme aus dem Jahr 1933 von [[Walter Mittelholzer]].]]
[[Datei:Raurisertal Hüttwinkltal Seidlwinkltal 1933.jpg|thumb|Blick nach Süden: das Raurisertal endet am unteren Bildrand und teilt sich bei [[Wörth]] (Bildmitte) in das [[Hüttwinkltal]] (geradeaus nach Süden) und das [[Seidlwinkltal]] (nach rechts nach Südwesten) teilt. Dazwischen erhebt sich die [[Sonnblickgruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Eine Luftbildaufnahme aus dem Jahr 1933 von [[Walter Mittelholzer]].]]
{{Googlemapsort|Raurisertal}}
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Das '''Raurisertal''' ist ein südliches Seitental des [[Salzachtal]]s, das bei [[Taxenbach]] beginnt.  
Das '''Raurisertal''' ist ein südliches Seitental des [[Salzachtal]]s, das bei [[Taxenbach]] beginnt.  


== Allgemeines ==
== Bezeichnungen ==
Umgangssprachlich werden das Raurisertal und das sich südlich anschließende [[Hüttwinkltal]] mit [[Kolm-Saigurn]] allgemein als "Raurisertal" bezeichnet.  
In historischer Literatur wird die Bezeichnung "in die Rauris" für das Raurisertal verwendet.<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_143_2_0169-0194.pdf www.zobodat.at], "[[Das Rauriser Weglohnbuch des Michael Aster über die Mauteinnahmen vom 1. Juni 1500 bis 20. Mai 1501]]", Seite 170</ref> In historischen Zeitungen lässt sich diese Bezeichnung nur vereinzelt finden.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibs&datum=18030212&query=%22Rauris%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Intelligenzblatt von Salzburg]]", Ausgabe vom 12. Februar 1803, Seite 6: "Unterrichtete und examinierte Hebammen: Lidhammerinn von der Rauris."</ref> Umgangssprachlich werden das Raurisertal und das sich südlich anschließende [[Hüttwinkltal]] mit [[Kolm-Saigurn]] allgemein als "Raurisertal" bezeichnet. Das südwestliche [[Seidlwinkltal]] scheint hingegen nicht unter diese Bezeichnungen zu fallen.


==Geografie==
==Geografie==
Es erstreckt sich über eine Länge von etwa 15 Kilometer in Nord-Süd-Ausrichtung vom Salzachtal bis zum [[Rauris]]er Ortsteil [[Seidlwinkl]]. Hauptort des Tales ist [[Rauris]].  
Das Raurisertal erstreckt sich über eine Länge von etwa 15 Kilometer in Nord-Süd-Ausrichtung vom Salzachtal bis zum [[Rauris]]er Ortsteil [[Seidlwinkl]]. Hauptort des Tales ist [[Rauris]]. Östlich eines nördlichen Bergkamms der [[Goldberggruppe]] befindet sich das [[Gasteinertal]], westlich eines nordöstlichen Bergkamms der [[Glocknergruppe]] verläuft das [[Fuscher Tal]].


[[File:Rauriser Tal Überblick.jpg|thumb|Das Rauriser Tal 2014. Im unteren Teil das Zentrum von Rauris.]]
[[File:Rauriser Tal Überblick.jpg|thumb|Das Rauriser Tal 2014. Im unteren Teil das Zentrum von Rauris.]]


Bei [[Wörth]] teilt sich das Tal in das Hüttwinkltal nach Süden zur [[Goldberggruppe]] mit dem [[Hohen Sonnblick]] hin und ein südwestlicher Arm, das [[Seidlwinkltal]], zum ''Rauriser Tauern'', bekannt als [[Hochtor (Tunnel)]] an der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Am Ende dieses Seitentals befindet sich auch das [[Rauriser Tauernhaus]], eines der letzten [[Tauernhäuser]].  
Bei [[Wörth]] teilt sich das Tal in das Hüttwinkltal nach Süden zur [[Goldberggruppe]] mit dem [[Hohen Sonnblick]] hin und ein südwestlicher Arm, das [[Seidlwinkltal]], zum [[Rauriser Tauern]], bekannt als [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]], unter dem der [[Hochtor (Tunnel)|Hochtortunnel]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] verläuft. Am Ende dieses Seitentals befindet sich auch das [[Rauriser Tauernhaus]], eines der letzten [[Tauernhäuser]].  


Am Südende des Hüttwinkltals befanden sich auch die [[Goldbergbau|Goldbergwerke]] um [[Kolm-Saigurn]]. Über den Sattel beim [[Niedersachsenhaus]] gelangt man nach [[Sportgastein]] im [[Naßfeldtal]], das mit der [[Gasteiner Alpenstraße]] die Verbindung ins [[Gasteinertal]] herstellt. Westlich vom Sonnblick führt der [[Arnoweg]] hinunter nach [[Heiligenblut]] in [[Osttirol]], südöstlich gelangt man unterhalb des [[Schareck (Goldberggruppe)|Schareck]] (3&nbsp;123 [[m ü. A.]]) in ein Seitental des Mölltals in [[Kärnten]].
Am Südende des Hüttwinkltals befanden sich auch die [[Goldbergbau|Goldbergwerke]] um [[Kolm-Saigurn]]. Über den Sattel beim [[Niedersachsenhaus]] gelangt man nach [[Sportgastein]] im [[Naßfeldtal]], das mit der [[Gasteiner Alpenstraße]] die Verbindung ins [[Gasteinertal]] herstellt. Westlich vom Sonnblick führt der [[Arnoweg]] hinunter nach [[Heiligenblut]] in [[Osttirol]], südöstlich gelangt man unterhalb des [[Schareck (Goldberggruppe)|Schareck]] (3&nbsp;123&nbsp;[[m&nbsp;ü.&nbsp;A.]]) in ein Seitental des Mölltals in [[Kärnten]].


Die [[Hüttwinklache]] (Quelle in der [[Goldberggruppe]]) und die [[Seidlwinklache]] (Quelle in  den [[Rauriser Tauern]]) vereinen sich bei Wörth zur [[Rauriser Ache]].
Die [[Hüttwinklache]] (Quelle in der [[Goldberggruppe]]) und die [[Seidlwinklache]] (Quelle am [[Rauriser Tauern]]) vereinen sich bei Wörth zur [[Rauriser Ache]].


==Geschichte==
==Geschichte==
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* [[Ignaz Rojacher]], [[Fremdenverkehrspionier]], [[Goldbergbahn|Goldbergwerks]]besitzer und Erbauer des [[Observatorium Sonnblick]]
* [[Ignaz Rojacher]], [[Fremdenverkehrspionier]], [[Goldbergbahn|Goldbergwerks]]besitzer und Erbauer des [[Observatorium Sonnblick]]


== Weblink ==
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.9977,47.2416/zoom/12.8/basis/karte/compare/epo_4 AMap], aktualisierter Datenlink 13. Mai 2025
==Quellen==
==Quellen==
{{homepage|http://www.raurisertal.at}}
{{homepage|https://www.raurisertal.at/de}}
* Karte Freytag & Berndt
* Karte Freytag &amp; Berndt
{{Quelle AMap}}
== Einzelnachweis ==
<references/>


[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Pinzgau]]