Volksschule Bucheben: Unterschied zwischen den Versionen

T schaible (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Wenn Weiterleitungen aufgelöst werden - hier Franz Ebner - bitte auch die Verlinkungen anpassen!
 
(14 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{geschlossen}}[[Datei:Alte Schule in Bucheben.jpg|thumb|Alte Volksschule in Bucheben]]
{{geschlossen}}[[Datei:Alte Schule in Bucheben.jpg|thumb|Alte Volksschule in Bucheben]]
[[Datei:Kirchbichl Bucheben.jpg|thumb|Auf dem Kirchbichl in [[Bucheben]] befinden sich die [[Pfarrkirche zu den Hll. Hieronymus und Leonhard]], der Friedhof, das Mesnerhaus und das ehemalige Vikariatshaus, sowie das sehr schön renovierte ehemalige Schulgebäude, rechts im Bild, das heute für Seminarzwecke verwendet wird.]]
[[Datei:Kirchbichl Bucheben.jpg|thumb|Auf dem Kirchbichl in [[Bucheben]] befinden sich die [[Pfarrkirche zu den Hll. Leonhard und Hieronymus]], der Friedhof, das Mesnerhaus und das ehemalige Vikariatshaus, sowie das sehr schön renovierte ehemalige Schulgebäude, rechts im Bild, das heute für Seminarzwecke verwendet wird.]]
Die '''Volksschule Bucheben''' war eine [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] in der früher eigenständigen Gemeinde [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]]. Seit 1938 gehört diese zur [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]].
Die '''Volksschule Bucheben''' war eine [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] in der früher eigenständigen Gemeinde [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]]. Seit 1938 gehört diese zur [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die Schule begann mit der Errichtung des Vikariats im Jahr [[1784]] und fand in den Räumen des Vikarhauses statt. Erst im Jahr [[1812]] bekam die Schule in Bucheben einen voll ausgebildeten Lehrer. Vorher unterrichteten ein Mesner und ein Vikar. In den Jahren zwischen [[1812]] und [[1848]] wurde die Schule Bucheben von 20 bis 34 Kindern besucht. Als die [[Volksschule Wörth|Volksschule]] in [[Wörth]] den Unterricht aufnahm, sank die Schülerzahl aber auf zehn, im Jahr [[1868]] auf sechs Schüler. [[1932]] schlossen Kirche und Gemeinde einen Vertrag ab: die Gemeinde übernahm die Instandhaltung der Kirche und des Pfarrhofes und der Lehrer behielt die Wohnung im Pfarrhof. Dafür bekam die Gemeinde [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]] von der Kirche einen Baugrund für den Schulneubau. [[1933]] wurde das neue Schulhaus auf diesem Grund nördlich der Kirche, aber ebenfalls auf dem Kirchbühel, errichtet. Es enthielt ein Klassenzimmer und einen Lehrmittelraum. [[1974]] wurde die Schule aufgelassen. Heute besuchen die Buchebener Kinder die Volksschule in Wörth und das ehemalige Schulgebäude, das vorbildlich renoviert wurde, dient Seminarzwecken.
Die Schule begann mit der Errichtung des Vikariats im Jahr [[1784]] und fand in den Räumen des Vikarhauses statt. Erst im Jahr [[1812]] bekam die Schule in Bucheben einen voll ausgebildeten Lehrer. Vorher unterrichteten ein Mesner und ein Vikar. In den Jahren zwischen [[1812]] und [[1848]] wurde die Schule Bucheben von 20 bis 34 Kindern besucht. Als die [[Volksschule Wörth|Volksschule]] in [[Wörth]] den Unterricht aufnahm, sank die Schülerzahl aber auf zehn, im Jahr [[1868]] auf sechs Schüler. [[1932]] schlossen Kirche und Gemeinde einen Vertrag ab: die Gemeinde übernahm die Instandhaltung der Kirche und des Pfarrhofes und der Lehrer behielt die Wohnung im Pfarrhof. Dafür bekam die Gemeinde Bucheben von der Kirche einen Baugrund für den Schulneubau. [[1933]] wurde das neue Schulhaus auf diesem Grund nördlich der Kirche, aber ebenfalls auf dem Kirchbühel, errichtet. Es enthielt ein Klassenzimmer und einen Lehrmittelraum. [[1974]] wurde die Schule aufgelassen. Heute besuchen die Buchebener Kinder die Volksschule in Wörth und das ehemalige Schulgebäude, das vorbildlich renoviert wurde, dient Seminarzwecken.


=== Schulleiter ===
=== Schulleiter ===
Zeile 24: Zeile 24:
|-
|-
|}
|}
* [[1784]]: [[Josef Loitlsperger]]<!--, Bauernsohn aus Schlettern, war zugleich Mesner.-->
* [[1784]]: [[Josef Loitlsperger]], Bauernsohn aus Schlettern, war zugleich Mesner
* [[1811]]–1812: [[Joseph Schweitzer]] (Vikar)
* [[1811]]–1812: [[Joseph Schweitzer]] (Vikar)
* [[1812]]–181x: [[Andreas Öllerer]]
* [[1812]]–181x: [[Andreas Öllerer]]
Zeile 31: Zeile 31:
* 182x–182x: [[Kajetan Haas]]
* 182x–182x: [[Kajetan Haas]]
* [[1822]]–1822: [[Stefan Grundner]] <!--1823?-->
* [[1822]]–1822: [[Stefan Grundner]] <!--1823?-->
* [[1822]]–1822: [[Georg Sladochslabeck]]
* 1822–1822: [[Georg Sladochslabeck]]
* 1822–1823: [[Michael Schmalzhofer]]
* 1822–[[1823]]: [[Michael Schmalzhofer]]
* [[1824]]–1826: [[Josef Mönig]]
* [[1824]]–1826: [[Josef Mönig]]
* [[1826]]–1834: [[Martin Winkler]]
* [[1826]]–[[1834]]: [[Martin Winkler senior]]
* 183x–1836: [[Alois Jud]]
* 183x–1836: [[Alois Jud]]
* [[1836]]–1838: [[Georg Weinberger]]
* [[1836]]–1838: [[Georg Weinberger]]
* [[1838]]–1842: [[Josef Donat]]
* [[1838]]–1842: [[Josef Donat]]
* [[1842]]–1856: [[Paul Günther]] <!--, wurde 1856 aufgrund falscher Diebstahlsanschuldigung suspendiert.-->
* [[1842]]–1856: [[Paul Günther]], wurde 1856 aufgrund falscher Diebstahlsanschuldigung suspendiert  
* [[1856]]–1872: [[David Bletzacher]]
* [[1856]]–1872: [[David Bletzacher]]
* [[1872]]–1872: [[Josef Flatscher]]
* [[1872]]–1872: [[Josef Flatscher]]
* 1872–1874: [[Franz Ebner]]
* 1872–1874: [[Franz Ebner (Lehrer)|Franz Ebner]]
* [[1874]]–1889: [[Benedikt Daser]]
* [[1874]]–1889: [[Benedikt Daser]]
* [[1889]]–1892: [[Stefan Gubert]]
* [[1889]]–1892: [[Stefan Gubert]]
Zeile 49: Zeile 49:
* [[1905]]–1906: [[Rudolf Erhart]]
* [[1905]]–1906: [[Rudolf Erhart]]
* [[1906]]–1910: [[Karl Niedermayer]]
* [[1906]]–1910: [[Karl Niedermayer]]
* [[1910]]–1911: [[Friedrich Wieser]]
* [[1910]]–1911: [[Friedrich Wieser junior]]
* [[1911]]–1919: [[Eduard Tafatsch(Taxenbach)|Eduard Tafatsch]]
* [[1911]]–[[1919]]: [[Eduard Tafatsch junior]]
** 1915–1915: Franz Unkerl
** [[1915]]–1915: Franz Unkerl
** 1915–1915: Alfons Wegmayr
** 1915–1915: Alfons Wegmayr
** 1915–1916: Rudolf Stäuble
** 1915–1916: Rudolf Stäuble
** 1916–1916: Josef Hilberger
** [[1916]]–1916: Josef Hilberger
** 1916–1916: [[Hugo Priesel]]
** 1916–1916: [[Hugo Priesel]]
** 1916–1916: Friedrich Schellhorn
** 1916–1916: Friedrich Schellhorn
** 1916–1916: [[Franz Hochleitner (Wiesern)|Friedrich Hochleitner]]
** 1916–1916: [[Franz Hochleitner (Wiesern)|Friedrich Hochleitner]]
** 1917–1917: Hermann Hutter
** [[1917]]–1917: Hermann Hutter
** 1917–1919: Rudolf Stäuble (erneut)
** 1917–1919: Rudolf Stäuble (erneut)
* [[1919]]–1924: [[Hubert Embacher]] <!--aus Bucheben-->
* [[1919]]–1924: [[Hubert Embacher]] aus Bucheben
* [[1924]]–1925: [[Ernst Wimmer]]
* [[1924]]–1925: [[Ernst Wimmer]]
* [[1925]]–1926: [[Josef Stüber]]
* [[1925]]–1926: [[Josef Stüber]]
* [[1926]]–1932: [[Hans Klier (Stuhlfelden)|Hans Klier]]
* [[1926]]–1932: [[Johann Klier (Stuhlfelden)|Hans Klier]]
* [[1932]]–1933: [[Josef Gruber]]
* [[1932]]–1933: [[Josef Gruber (Mittersill)|Josef Gruber]]
* [[1933]]–1938: [[Johann Trausinger]]
* [[1933]]–1938: [[Johann Trausinger]]
* [[1939]]–1948: [[Josef Stachl]]
* [[1939]]–1948: [[Josef Stachl]]
Zeile 76: Zeile 76:
* [[Siegmund Narholz|Narholz, Siegmund]]: ''Rauriser Dorfbuch''. Rauris (Via Aurea) 2019.
* [[Siegmund Narholz|Narholz, Siegmund]]: ''Rauriser Dorfbuch''. Rauris (Via Aurea) 2019.
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''[[Unterpinzgau]]. Zell am See, Taxenbach, Rauris. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben''. Hollersbach im Pinzgau (Eigenverlag) 1960, S. 403f.
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''[[Unterpinzgau]]. Zell am See, Taxenbach, Rauris. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben''. Hollersbach im Pinzgau (Eigenverlag) 1960, S. 403f.
* [[Franz Hörburger|Hörburger, Franz]]: ''Salzburger Ortsnamenbuch'', S. 141. Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. [[Salzburg]], [[1982]]
* [[Franz Hörburger|Hörburger, Franz]]: ''Salzburger Ortsnamenbuch'', S. 141. Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Salzburg, [[1982]]


{{SORTIERUNG: Rauris, Volksschule Bucheben}}
{{SORTIERUNG: Rauris, Volksschule Bucheben}}