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Er schließt an die [[Alte Residenz]] im Süden an und überspannt mit einer markanten ''Arkadenhalle'', bestehend aus drei Durchfahrten mit zweifachen Rundenbogen und zwölf Pfeilern, die [[Franziskanergasse]]. Nach Osten grenzt er an den [[Domplatz]] und im Süden an die [[ | Er schließt an die [[Alte Residenz]] im Süden an und überspannt mit einer markanten ''Arkadenhalle'', bestehend aus drei Durchfahrten mit zweifachen Rundenbogen und zwölf Pfeilern, die [[Franziskanergasse]]. Nach Osten grenzt er an den [[Domplatz]] und im Süden an die [[Benediktinererzabtei St. Peter]]. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Das ''" | Das ''"Hofbogengebäude"'' wurde [[1606]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] erbaut und wird seine erste Planung dem venezianischen Architekten [[Vincenzo Scamozzi]] zugeschrieben. Im Rahmen der [[barock]]en, fürsterzbischöflichen Prunkentfaltung hatten die Bögen in der Funktion als "''porta triumphalis''", als Ende der fürsterzbischöflichen Prozessionen auf der "''via triumphalis''", der Prachtstraße der Stadt, eine bedeutsame Rolle. Für das Auge des heutigen Betrachters verborgen bleibt, dass das Hofbogengebäude ursprünglich aus drei Durchfahrten mit zweifachen Rundenbogen und zwanzig Pfeilern bestand, die beim Umbau im Jahr [[1607]] auf die heutigen drei reduziert wurden. | ||
Seine Lage und Gestaltung spielten später bei den Erneuerungsplänen des Domes von [[Santino Solari]] ([[1614]]) eine wesentliche Rolle. | Seine Lage und Gestaltung spielten später bei den Erneuerungsplänen des Domes von [[Santino Solari]] ([[1614]]) eine wesentliche Rolle. | ||