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== Niedergang ==
== Niedergang ==
Im [[Markomannenkrieg]] um [[170]] n. Chr. war Iuvavum völlig zerstört und anschließend nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut worden. Allerdings waren Stadt und Land damals längst vom Glück und der wirtschaftlichen Blüte verlassen. Seit dem [[3. Jahrhundert]] bildeten [[Germanen|germanische Stämme]], besonders die [[Alamannen]], eine ständige Bedrohung. Zunächst wurden die Villen auf dem Lande aufgegeben, im [[5. Jahrhundert]] verödeten auch Teile der eigentlichen Stadt Iuvavum. Als der hl. [[Severin]] um [[470]] an die Salzach kam, hatte sich die Bevölkerung von ''Cucullis'' (Kuchl) wieder auf die befestigte Höhe am [[Georgenberg (Kuchl)|Georgenberg]] zurückgezogen, die sie am Beginn der römischen Herrschaft verlassen hatte. In der Stadt Iuvavum fand Severin zwar eine blühende Christengemeinde und ein [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Kloster]], bald darauf aber wurde die Stadt am Salzachufer aufgegeben. Die Reste der romanischen Bevölkerung, die "Iuvavenser", zogen sich auf die befestigten Höhen des Festungs- und des [[Nonnberg]]s zurück, wo sie die beiden "dunklen Jahrhunderte" der [[Völkerwanderung]] überdauerten.
Im [[Markomannenkrieg]] um [[170]] n. Chr. war Iuvavum völlig zerstört und anschließend nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut worden. Allerdings waren Stadt und Land damals längst vom Glück und der wirtschaftlichen Blüte verlassen. Seit dem [[3. Jahrhundert]] bildeten [[Germanen|germanische Stämme]], besonders die [[Alamannen]], eine ständige Bedrohung. Zunächst wurden die Villen auf dem Lande aufgegeben, im [[5. Jahrhundert]] verödeten auch Teile der eigentlichen Stadt Iuvavum. Als der hl. [[Severin]] um [[470]] an die Salzach kam, hatte sich die Bevölkerung von ''Cucullis'' (Kuchl) wieder auf die befestigte Höhe am [[Georgenberg (Kuchl)|Georgenberg]] zurückgezogen, die sie am Beginn der römischen Herrschaft verlassen hatte. In der Stadt Iuvavum fand Severin zwar eine blühende Christengemeinde und ein [[Benediktinererzabtei St. Peter|Kloster]], bald darauf aber wurde die Stadt am Salzachufer aufgegeben. Die Reste der romanischen Bevölkerung, die "Iuvavenser", zogen sich auf die befestigten Höhen des Festungs- und des [[Nonnberg]]s zurück, wo sie die beiden "dunklen Jahrhunderte" der [[Völkerwanderung]] überdauerten.


== Bilder ==
== Bilder ==
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* [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/stadtchronik_2003.pdf Stadtchronik 2003]
* [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/stadtchronik_2003.pdf Stadtchronik 2003]
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/skulptur_architektur/roemerzeit_354929.htm  www.stadt-salzburg.at], Römerzeit
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/skulptur_architektur/roemerzeit_354929.htm  www.stadt-salzburg.at], Römerzeit
* [[Franz Ortner|Ortner, Franz]]: ''[[Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte]]'', in: ''Frühe Zeit [[Severin]], [[Rupert von Worms|Rupert]] und [[Virgil]]'', Band 1, 1994, ISBN 2-87718-146-4
* [[Franz Ortner|Ortner, Franz]]: ''[[Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte]]'', in: ''Frühe Zeit [[Severin]], [[Rupert von Salzburg|Rupert]] und [[Virgil]]'', Band 1, 1994, ISBN 2-87718-146-4


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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