Pfarrkirche zum hl. Sebastian: Unterschied zwischen den Versionen
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Die ursprünglich [[barock]]e Einrichtung wurde zwischen 1883 und [[1888]] durch eine neugotische ersetzt. Aus einer Notiz geht hervor, dass sie vom Kufsteiner Bildhauer [[Josef Stumpf]] stammt. Ende der [[1960er]]-Jahre wurde die Einrichtung nach altenglischen Vorbildern neu gestaltet. Die neugotischen Elemente, wie der Hochaltar, mussten weichen. | Die ursprünglich [[barock]]e Einrichtung wurde zwischen 1883 und [[1888]] durch eine neugotische ersetzt. Aus einer Notiz geht hervor, dass sie vom Kufsteiner Bildhauer [[Josef Stumpf]] stammt. Ende der [[1960er]]-Jahre wurde die Einrichtung nach altenglischen Vorbildern neu gestaltet. Die neugotischen Elemente, wie der Hochaltar, mussten weichen. | ||
In den Jahren [[1998]] bis [[2000]] wurde die Pfarrkirche einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen. Es wurde eine in ornamentale Felder eingeteilte flache Decke eingezogen, eine neue Orgelempore errichtet sowie Kunstgegenstände restauriert und neu angeordnet. [[2003]] wurden mit der Aufstellung der Orgel die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Das Instrument war ein Geschenk der [[ | In den Jahren [[1998]] bis [[2000]] wurde die Pfarrkirche einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen. Es wurde eine in ornamentale Felder eingeteilte flache Decke eingezogen, eine neue Orgelempore errichtet sowie Kunstgegenstände restauriert und neu angeordnet. [[2003]] wurden mit der Aufstellung der Orgel die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Das Instrument war ein Geschenk der [[Benediktinererzabtei St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]]. | ||
== Ausstattung und Einrichtung == | == Ausstattung und Einrichtung == | ||
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Oberhalb des Altares stehen auf vier Säulen neugotische Heiligenfiguren. Ganz außen die Märtyrer Johannes und Paulus. Sie stammen aus [[Niedernsill]] und kamen 2000 nach Mühlbach. In der Mitte die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und die heilige Katharina, die seit dem [[Mittelalter]] als Nothelferinnen verehrt werden. Die heilige Barbara hat als Bergbaupatronin auch große Bedeutung für den Ort. Diese beiden Figuren so wie der ritterlich gekleidete Sebastian stammen vom neugotischen Hochaltar. | Oberhalb des Altares stehen auf vier Säulen neugotische Heiligenfiguren. Ganz außen die Märtyrer Johannes und Paulus. Sie stammen aus [[Niedernsill]] und kamen 2000 nach Mühlbach. In der Mitte die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und die heilige Katharina, die seit dem [[Mittelalter]] als Nothelferinnen verehrt werden. Die heilige Barbara hat als Bergbaupatronin auch große Bedeutung für den Ort. Diese beiden Figuren so wie der ritterlich gekleidete Sebastian stammen vom neugotischen Hochaltar. | ||
Im Chorraum, oben in der Mitte, befindet sich eine Barockfigur des Erzengels Michael aus der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s. Das älteste Kunstwerk der Kirche befindet sich ebenfalls im Chorraum. Es ist dies eine spätgotische Statue des heiligen [[Rupert von | Im Chorraum, oben in der Mitte, befindet sich eine Barockfigur des Erzengels Michael aus der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s. Das älteste Kunstwerk der Kirche befindet sich ebenfalls im Chorraum. Es ist dies eine spätgotische Statue des heiligen [[Rupert von Salzburg|Rupert]] aus der Mitte des [[15. Jahrhundert]]s. Die Skulpturen des gegeißelten Jesus und der Schmerzhaften Muttergottes stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. | ||
Kunstwerke aus verschiedenen Phasen der Barockzeit sind auch im Langhaus zu bewundern, wie etwa das Kruzifix am Triumphbogen aus dem Jahre [[1689]] und die Madonna mit Jesuskind im Strahlenkranz aus dem [[17. Jahrhundert]]. An der Nordwand ist das ehemalige Hochaltarblatt mit der Darstellung des heiligen Sebastian zu sehen. | Kunstwerke aus verschiedenen Phasen der Barockzeit sind auch im Langhaus zu bewundern, wie etwa das Kruzifix am Triumphbogen aus dem Jahre [[1689]] und die Madonna mit Jesuskind im Strahlenkranz aus dem [[17. Jahrhundert]]. An der Nordwand ist das ehemalige Hochaltarblatt mit der Darstellung des heiligen Sebastian zu sehen. | ||