Rupertusbrunnen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Österreichische Kunst 1930 Heft 9 Seite 9.jpg|thumb|1930, Blick in den Kollegiumshof mit dem Rupertusbrunnen.]]  
[[Datei:Österreichische Kunst 1930 Heft 9 Seite 9.jpg|thumb|1930, Blick in den Kollegiumshof mit dem Rupertusbrunnen.]]  
Der '''Rupertusbrunnen''' ist ein [[Brunnen in der Stadt Salzburg|Brunnen]] im im [[Hof Kolleg St. Benedikt|Kollegiumshof]] des [[Kolleg St. Benedikt|Kollega St. Benedikt]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Salzburger Altstadt]].
Der '''Rupertusbrunnen''' ist ein [[Brunnen in der Stadt Salzburg|Brunnen]] im im [[Hof Kolleg St. Benedikt|Kollegiumshof]] des [[Kolleg St. Benedikt|Kollega St. Benedikt]] der [[Benediktinererzabtei St. Peter]] in der [[Salzburger Altstadt]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die "[[Salzburger Chronik]]" berichtete, dass "die Statue zum sogenannten Sigmund-Thun-Brunnen gehört, der zuvor im Museumshofe stand und dort ein wenig beachtetes Dasein fristete. Deshalb wurde er von der Stadtgemeinde dem Stift St. Peter zu Verfügung gestellt." <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250427&query=%22Ernest%22+%22Thun-Brunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 27. April 1925]</ref>
Die "[[Salzburger Chronik]]" berichtete, dass "die Statue zum sogenannten Sigmund-Thun-Brunnen gehört, der zuvor im Museumshofe stand und dort ein wenig beachtetes Dasein fristete. Deshalb wurde er von der Stadtgemeinde dem Stift St. Peter zu Verfügung gestellt." <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250427&query=%22Ernest%22+%22Thun-Brunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 27. April 1925]</ref>


Die mächtige Steinfigur stammt aus dem Jahr [[1627]] und stand ursprünglich beim [[Mirabelltor]], wo sie mit einem Dommodell zu Füßen den hl. [[Virgil]] vergegenwärtigte. Als das Stadttor abgerissen wurde wanderte die Statue in den Garten des Mutterhauses der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern|Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Da man bei der geplanten Errichtung des Brunnens zu Ehren des Klostergründers [[Rupert von Worms]] keine von ihm geeignete Statue zur Hand hatte, nahm man die Statue des hl. Virigls und machte diese zum gesuchten Rupert. Auf Betreiben von [[Erzabt]] [[Petrus Klotz]] wurde der willkommenen Figur ein von [[Jakob Adlhart (Bildhauer)]] geschaffenes [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzfass]] beigegeben und so wurde sie zu einer Statue des hl. Rupertus.  
Die mächtige Steinfigur stammt aus dem Jahr [[1627]] und stand ursprünglich beim [[Mirabelltor]], wo sie mit einem Dommodell zu Füßen den hl. [[Virgil]] vergegenwärtigte. Als das Stadttor abgerissen wurde wanderte die Statue in den Garten des Mutterhauses der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern|Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Da man bei der geplanten Errichtung des Brunnens zu Ehren des Klostergründers [[Rupert von Salzburg]] keine von ihm geeignete Statue zur Hand hatte, nahm man die Statue des hl. Virigls und machte diese zum gesuchten Rupert. Auf Betreiben von [[Erzabt]] [[Petrus Klotz]] wurde der willkommenen Figur ein von [[Jakob Adlhart (Bildhauer)]] geschaffenes [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzfass]] beigegeben und so wurde sie zu einer Statue des hl. Rupertus.  


Der Brunnen wurde [[1926]] errichtet und die Initialen "P.K." am Sockel deuten auf den Initiator. Das Becken ist mit [[1694]] datiert.
Der Brunnen wurde [[1926]] errichtet und die Initialen "P.K." am Sockel deuten auf den Initiator. Das Becken ist mit [[1694]] datiert.


Das Wasser erhält der Brunnen, heute wie vor 300 Jahren, vom [[Stiftsarm]] des [[Almkanal]]s. Dazu muss der Haustechniker vom [[Friedhof St. Peter]] rund 180 Meter tief in den [[Mönchsberg]] in den [[Stiftsarmstollen des Almkanals]] gehen, um die Schleuse des Almkanals zu öffnen, sodass dessen Wasser nun zu Petrus- wie [[Petrusbrunnen (St. Peter)|Petrusbrunnen ]] (im [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]]) fließt - wie seit über 300 Jahren ohne jegliche Pumpe.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-brunnen-in-stift-st-peter-sprudeln-86552977 www.sn.at], 22. April 2020</ref>
Das Wasser erhält der Brunnen, heute wie vor 300 Jahren, vom [[Stiftsarm]] des [[Almkanal]]s. Dazu muss der Haustechniker vom [[Friedhof St. Peter]] rund 180 Meter tief in den [[Mönchsberg]] in den [[Stiftsarmstollen des Almkanals]] gehen, um die Schleuse des Almkanals zu öffnen, sodass dessen Wasser nun zu Petrus- wie [[Petrusbrunnen (St. Peter)|Petrusbrunnen]] (im [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]]) fließt - wie seit über 300 Jahren ohne jegliche Pumpe.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-brunnen-in-stift-st-peter-sprudeln-86552977 www.sn.at], 22. April 2020</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==