Gaisberg (Berg): Unterschied zwischen den Versionen
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Kurz vor [[780]] n. Chr. ist der Berg in den "[[Salzburger Güterverzeichnis|Notitia arnonis]]" bereits als "Gaizloberch" (''Gaizlobergh usque ad pontes ut nunc locantur stega'' - Kapitel 7, 8) und in [[Salzburger Güterverzeichnis|Breves Notitiae]], um 800 als "Keizperch" (Kapitel 4, 10), urkundlich erwähnt. Das Wort lässt sich von gemeingermansich "gheido-s" herleiten (ahd und mhd "geiz", gotisch "gaits"). Der Berg war schon früh ein wichtiges Weideland. Schon im [[Mittelalter]] nutzten auf dem Berg die Klöster [[ | Kurz vor [[780]] n. Chr. ist der Berg in den "[[Salzburger Güterverzeichnis|Notitia arnonis]]" bereits als "Gaizloberch" (''Gaizlobergh usque ad pontes ut nunc locantur stega'' - Kapitel 7, 8) und in [[Salzburger Güterverzeichnis|Breves Notitiae]], um 800 als "Keizperch" (Kapitel 4, 10), urkundlich erwähnt. Das Wort lässt sich von gemeingermansich "gheido-s" herleiten (ahd und mhd "geiz", gotisch "gaits"). Der Berg war schon früh ein wichtiges Weideland. Schon im [[Mittelalter]] nutzten auf dem Berg die Klöster [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]] und [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen und für andere Weidetiere. | ||
Mit dem Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann eine zunehmende Entdeckung des Gaisberges durch den [[Fremdenverkehr]]. Der Berg wurde mit Reitpferden oder zu Fuß bestiegen. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte sich von [[Sesselträger]]n, die in der Stadt Salzburg beim [[Salzburger Glockenspiel]] ihren Standplatz hatten, bequem hinauf tragen lassen. [[1874]] wurde ein Weg von der [[Gersbergalm]] zur [[Gaisbergspitze]] eröffnet. [[1888]] erhielt der Gaisberg sein [[Gipfelkreuz]]. Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf dem Gaisberg-Plateau, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] aus ungeklärter Ursache ab. | Mit dem Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann eine zunehmende Entdeckung des Gaisberges durch den [[Fremdenverkehr]]. Der Berg wurde mit Reitpferden oder zu Fuß bestiegen. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte sich von [[Sesselträger]]n, die in der Stadt Salzburg beim [[Salzburger Glockenspiel]] ihren Standplatz hatten, bequem hinauf tragen lassen. [[1874]] wurde ein Weg von der [[Gersbergalm]] zur [[Gaisbergspitze]] eröffnet. [[1888]] erhielt der Gaisberg sein [[Gipfelkreuz]]. Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf dem Gaisberg-Plateau, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] aus ungeklärter Ursache ab. | ||