Franziskanerkloster: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1953]] wurde die Zustimmung zur Wiedererrichtung der Gartenmauer des Klosters erteilt, die die Nazi 1938/1939 widerrechtlich niedergerissen hatte.<ref name="SN1975"></ref> Im Parterre wurde ein Musiksaal eingerichtet, der auch das Museum für [[Peter Singer]] beherbergte. Dabei wurde ein nachmittelalterlicher Ziehbrunnen freigelegt. Das Refektorium konnte endlich nach 35jähriger Fremdnutzung wieder als Speisesaal für die Patres hergerichtet werden. Und sämtliche Zellen der Mitbrüder wurden erneuert. | [[1953]] wurde die Zustimmung zur Wiedererrichtung der Gartenmauer des Klosters erteilt, die die Nazi 1938/1939 widerrechtlich niedergerissen hatte.<ref name="SN1975"></ref> Im Parterre wurde ein Musiksaal eingerichtet, der auch das Museum für [[Peter Singer]] beherbergte. Dabei wurde ein nachmittelalterlicher Ziehbrunnen freigelegt. Das Refektorium konnte endlich nach 35jähriger Fremdnutzung wieder als Speisesaal für die Patres hergerichtet werden. Und sämtliche Zellen der Mitbrüder wurden erneuert. | ||
[[1981]] wirkten acht Patres, also Priester im Ordenskleid, und drei Ordensbrüder. Dazu kamen elf junge Kleriker, die den brauen Habit der Franziskaner angenommen hatten und an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg]] ihre Studien absolvierten.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=7Ohonudnu1I9hKlmE0nffbV9PB4CwqUns7GBsu8IgPQkqrn%2BXlbL5tL806NLKMXne5FVMbGx9azEgSknjw4VM5ANyCFS1JX7vZMbxwfG3U7btOmrjRLT2Mu7VbVzOjAt&id1=19811117_07&q=%2522Clemens%2520Prieth%2522#sn-archiv-7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 17. November 1981, Seite 7</ref> | |||
=== Im 21. Jahrhundert === | === Im 21. Jahrhundert === | ||
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== Die Anlage == | == Die Anlage == | ||
Die Anlage grenzt im Norden an die [[Franziskanergasse]], im Südosten an die [[ | Die Anlage grenzt im Norden an die [[Franziskanergasse]], im Südosten an die [[Benediktinererzabtei St. Peter]], im Süden an das [[Collegium Benedictinum|Kolleg St. Benedikt]], im Südwesten an den [[Toscanini-Hof]] und im Westen an den [[Max-Reinhardt-Platz]]. Zum Kloster gehört auch der [[Klostergarten der Franziskaner]], in dem seit eigenen Jahren ''Gartentage'' stattfinden, an denen man den Garten besuchen kann. | ||
Die heute dreistöckige, vierseitige Klostergebäude mit dem Kreuzgarten und angebauten Krankentrakt (Infermerie) stammt aus den Jahren [[1686]] bis [[1689]]. Über dem ehemaligen Klosterportal befindet sich ein Relief aus [[Marmor]], das Franz von Assisi darstellt, mit dem Wappen von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und oberhalb der Figur die Wappen der Fürsterzbischöfe [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]].<ref name="SN1975"></ref> | Die heute dreistöckige, vierseitige Klostergebäude mit dem Kreuzgarten und angebauten Krankentrakt (Infermerie) stammt aus den Jahren [[1686]] bis [[1689]]. Über dem ehemaligen Klosterportal befindet sich ein Relief aus [[Marmor]], das Franz von Assisi darstellt, mit dem Wappen von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und oberhalb der Figur die Wappen der Fürsterzbischöfe [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]].<ref name="SN1975"></ref> | ||
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* [[Lektoren des Salzburger Franziskanerklosters]] | * [[Lektoren des Salzburger Franziskanerklosters]] | ||
* [[Salzburger Domprediger aus dem Franziskanerorden]] | * [[Salzburger Domprediger aus dem Franziskanerorden]] | ||
* [[Beichtväter | * [[Beichtväter am Salzburger Dom aus dem Franziskanerorden]] | ||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||