Großgmain: Unterschied zwischen den Versionen
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| Einwohner: ||2 | | Einwohner: ||2 691 <small>(1. Jänner 2024)<ref>[https://www.salzburg.gv.at/statistik_/Documents/Publikationen%20Statistik/statistik-bevoelkerung_2024.pdf www.salzburg.gv.at], Bevölkerungsstatistik des Landes Salzburg, abgerufen am 20. November 2024</ref></small> | ||
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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --> | <!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --> | ||
=== Gemeindegliederung === | === Gemeindegliederung === | ||
Die Gemeinde Großgmain entspricht der gleichnamigen Ortschaft und umfasst die [[Katastralgemeinde Großgmain]]. Sie unterteilt sich in die Ortsteile [[Schwaig (Großgmain)|Schwaig]], [[Tannenwinkl (Großgmain)|Tannenwinkl]], [[Wartberg (Großgmain)|Wartberg]], [[Hinterreit (Großgmain)|Hinterreit ]] und das [[Kirchenviertel Großgmain|Kirchenviertel]]. | Die Gemeinde Großgmain entspricht der gleichnamigen Ortschaft und umfasst die [[Katastralgemeinde Großgmain]]. Sie unterteilt sich in die Ortsteile [[Schwaig (Großgmain)|Schwaig]], [[Tannenwinkl (Großgmain)|Tannenwinkl]], [[Wartberg (Großgmain)|Wartberg]], [[Hinterreit (Großgmain)|Hinterreit]] und das [[Kirchenviertel Großgmain|Kirchenviertel]]. | ||
<!-- === Eingemeindungen === --> | <!-- === Eingemeindungen === --> | ||
=== Nachbargemeinden === | === Nachbargemeinden === | ||
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Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1 900 bis 1 250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden. | Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1 900 bis 1 250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden. | ||
Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Burgruine Plain|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[ | Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Burgruine Plain|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige [[Erzstift Salzburg]] endgültig zwischen dem [[Kaisertum Österreich]] und [[Königreich Bayern]] aufgeteilt wurde. | ||
Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben. <noinclude> | Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben. <noinclude> | ||
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== Bildergalerie == | == Bildergalerie == | ||
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Datei:Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine.jpg|Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine | Datei:Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine.jpg|Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine | ||
Datei:Großgmainer Landschaft.jpg|Großgmainer Landschaft | Datei:Großgmainer Landschaft.jpg|Großgmainer Landschaft | ||