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'''Pyrgus andromedae''' (''Syrichthus andromedae'' Wallengen, 1853: 25) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).
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'''Pyrgus andromedae''' (''Syrichthus andromedae'' Wallengen, 1853: 25) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).
    
==Diagnose==
 
==Diagnose==
 
Wie bei verwandten Arten ist auch bei ''P. andromdae'' die Hinterflügeloberseite einfärbig dunkel, ohne helle Flecken, die Vorderflügeloberseite besitzt aber deutliche weiße Fleckenreihen. Über der Mitte des Vorderflügel-Innenrandes befinden sich meist drei Flecken. Die weißen Fransenanteile sind rechteckig. Längs des Analrandes der Hinterflügelunterseite ist eine Ausrufezeichen-artige weiße Zeichnung erkennbar (Stettmer et al. 2022).
 
Wie bei verwandten Arten ist auch bei ''P. andromdae'' die Hinterflügeloberseite einfärbig dunkel, ohne helle Flecken, die Vorderflügeloberseite besitzt aber deutliche weiße Fleckenreihen. Über der Mitte des Vorderflügel-Innenrandes befinden sich meist drei Flecken. Die weißen Fransenanteile sind rechteckig. Längs des Analrandes der Hinterflügelunterseite ist eine Ausrufezeichen-artige weiße Zeichnung erkennbar (Stettmer et al. 2022).
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
In den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025), den Zentralalpen (Zone IV) und dem Lungau (Zone V) ist ''P. andromedae'' in Salzburg weit verbreitet und in der obermontanen und alpinen Zone (1700 bis 2400 m) oft häufig anzutreffen. Vereinzelt sind Tiere bereits ab 400 m Höhe zu finden, andererseits konnten Falter auch schon bis 2700 m Höhe beobachtet werden. Nach Gros (1998) fliegt die Art auf eher trockenen alpinen Rasen, an steinigen Stellen und oft in der Nähe von Schutthalden. Sie wurde aber auch in der Zwergstrauchheide, auf lückigen Stellen in der Krummholzzone, auf Schotterterrassen von Wildbächen im lichten Bergwald und gelegentlich sogar auf sumpfigen Stellen angetroffen. Die Flugzeit erstreckt sich, je nach Höhenlage, in einer Generation von Mai bis August (Kurz & Kurz 2026).
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In den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025), den Zentralalpen (Zone IV) und dem Lungau (Zone V) ist ''P. andromedae'' in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] weit verbreitet und in der obermontanen und alpinen Zone (1700 bis 2400 m) oft häufig anzutreffen. Vereinzelt sind Tiere bereits ab 400 m Höhe zu finden, andererseits konnten Falter auch schon bis 2700 m Höhe beobachtet werden. Nach Gros (1998) fliegt die Art auf eher trockenen alpinen Rasen, an steinigen Stellen und oft in der Nähe von Schutthalden. Sie wurde aber auch in der Zwergstrauchheide, auf lückigen Stellen in der Krummholzzone, auf Schotterterrassen von Wildbächen im lichten Bergwald und gelegentlich sogar auf sumpfigen Stellen angetroffen. Die Flugzeit erstreckt sich, je nach Höhenlage, in einer Generation von Mai bis August (Kurz & Kurz 2026).
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland. Sowohl in Oberösterreich (Kusdas & Reichl 1973, GBIF 2026), als auch in Bayern (Haslberger & Segerer 2021) beschränkt sich das Vorkommen von ''P. andromedae'' auf das Gebiet der Kalkalpen, wobei die Art aber auch hier immer wieder in niedrigen Lagen unter 1000 m Höhe anzutreffen ist (Kusdas & Reichl 1973).
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Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von [[Wien]] und dem [[Burgenland]]. Sowohl in [[Oberösterreich]] (Kusdas & Reichl 1973, GBIF 2026), als auch in [[Bayern]] (Haslberger & Segerer 2021) beschränkt sich das Vorkommen von ''P. andromedae'' auf das Gebiet der [[Kalkalpen]], wobei die Art aber auch hier immer wieder in niedrigen Lagen unter 1000 m Höhe anzutreffen ist (Kusdas & Reichl 1973).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Zur Aktivität der Imagines ist nur ein Datensatz dokumentiert (Flug zwischen 8 und 9 Uhr MEZ). Gros (1998) berichtet über das Eiablageverhalten der Weibchen in Salzburg. Demnach werden die Eier einzeln an Blätter der Silberwurz (''[[Dryas octopetala]]'') abgelegt, und zwar in flachen Polstern an felsigen Steilhängen. Die Silberwurz ist die einzige bekannte Nahrungspflanze der Raupen, die Eiablage erfolgt an nicht blühenden Pflanzen.
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Zur Aktivität der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines ist nur ein Datensatz dokumentiert (Flug zwischen 8 und 9 Uhr MEZ). Gros (1998) berichtet über das Eiablageverhalten der Weibchen in Salzburg. Demnach werden die Eier einzeln an Blätter der Silberwurz (''[[Dryas octopetala]]'') abgelegt, und zwar in flachen Polstern an felsigen Steilhängen. Die Silberwurz ist die einzige bekannte Nahrungspflanze der Raupen, die Eiablage erfolgt an nicht blühenden Pflanzen.
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Auf Grund der weiten Verbreitung, auch der Nahrungspflanze der Raupen und des überwiegenden Vorkommens im Hochgebirge ist ''P. andromedae'' in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).
 
Auf Grund der weiten Verbreitung, auch der Nahrungspflanze der Raupen und des überwiegenden Vorkommens im Hochgebirge ist ''P. andromedae'' in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).