Familie Hawranek wollte auch in Zukunft einmal im Jahr für fünf Wochen den Betrieb zusperren, um Urlaub zu machen, wie allen anderen Österreicher auch. Doch das gefiel Stiegl überhaupt nicht. Der Vorschlag von Familie Hawranek, doch wenigstens drei Wochen den Betrieb zusperren zu dürfen, wurde ebenso abgelehnt. Dafür seien wenig erbauliche Zusatzforderungen vom Verpächter gestellt worden. So hätten die Familie plötzlich nach 17 Jahren auf einmal auch auf den zweiten wöchentlichen Ruhetag verzichten sollen. Aber nicht genug: Stiegl [Bierbrauerei] verlangte, auch den Weineinkauf (!) in Zukunft exklusiv über Stiegl abzuwickeln und künftig die Pacht umsatzbezogen zu bezahlen. Diese Forderungen brachten Hawraneks Fass aber nun endgültig zum Überlaufen. - was wiederum Stiegl plötzlich wieder in Verhandlungsbereitschaft gesetzt habe. Nur - Familie Hawranek will ein Zeichen für andere Wirte setzen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und hat die Sache erledigt und die Kündigung des Pachtvertrags unterschrieben, wie Matbilde Hawranek den [[Salzburger Nachrichten]] gegenüber sagte. Seitdem erhalten sie täglich Angebote von anderen Verpächtern. | Familie Hawranek wollte auch in Zukunft einmal im Jahr für fünf Wochen den Betrieb zusperren, um Urlaub zu machen, wie allen anderen Österreicher auch. Doch das gefiel Stiegl überhaupt nicht. Der Vorschlag von Familie Hawranek, doch wenigstens drei Wochen den Betrieb zusperren zu dürfen, wurde ebenso abgelehnt. Dafür seien wenig erbauliche Zusatzforderungen vom Verpächter gestellt worden. So hätten die Familie plötzlich nach 17 Jahren auf einmal auch auf den zweiten wöchentlichen Ruhetag verzichten sollen. Aber nicht genug: Stiegl [Bierbrauerei] verlangte, auch den Weineinkauf (!) in Zukunft exklusiv über Stiegl abzuwickeln und künftig die Pacht umsatzbezogen zu bezahlen. Diese Forderungen brachten Hawraneks Fass aber nun endgültig zum Überlaufen. - was wiederum Stiegl plötzlich wieder in Verhandlungsbereitschaft gesetzt habe. Nur - Familie Hawranek will ein Zeichen für andere Wirte setzen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und hat die Sache erledigt und die Kündigung des Pachtvertrags unterschrieben, wie Matbilde Hawranek den [[Salzburger Nachrichten]] gegenüber sagte. Seitdem erhalten sie täglich Angebote von anderen Verpächtern. |