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{{#ev:youtube|OQpg_qsbcnc|280|right|Schneeräumung am Dientner Sattel, 1:34 min Video}}
 
{{#ev:youtube|OQpg_qsbcnc|280|right|Schneeräumung am Dientner Sattel, 1:34 min Video}}
 
{{#ev:youtube|uuyAkva0_Sw|280|right|Schneeräumung am Flughafen Salzburg im Zeitraffer, 22 sek. Video}}
 
{{#ev:youtube|uuyAkva0_Sw|280|right|Schneeräumung am Flughafen Salzburg im Zeitraffer, 22 sek. Video}}
[[Datei:Jänner 2019 12.jpg|thumb|[[St. Martin am Tennengebirge]] am 14. Jänner 2019 ]]
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[[Datei:Jänner 2019 12.jpg|thumb|[[St. Martin am Tennengebirge]] am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 14.jpg|thumb|Befliegung eingeschneite Gehöftgruppe [[Dientner Sattel]] in der Früh am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 14.jpg|thumb|Befliegung eingeschneite Gehöftgruppe [[Dientner Sattel]] in der Früh am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 02.jpg|thumb|Hier ein Einsatz von Schneeräumfahrzeugen am 8. Jänner 2019 im [[Glemmtal]].]]
 
[[Datei:Jänner 2019 02.jpg|thumb|Hier ein Einsatz von Schneeräumfahrzeugen am 8. Jänner 2019 im [[Glemmtal]].]]
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== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Nach Weihnachten 2018 ohne Schnee und einem regnerischen Silvesterabend begann der Jänner [[2019]] stürmisch und mit viel Schnee. Das Ungewöhnliche am Wetter der folgenden Tage war der anhaltende Schneefall, der in dieser Form schon jahrelang nicht mehr im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erlebt wurde.
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Nach [[Weihnachten]] 2018 ohne Schnee und einem regnerischen Silvesterabend begann der Jänner [[2019]] stürmisch und mit viel Schnee. Das Ungewöhnliche am Wetter der folgenden Tage war der anhaltende Schneefall, der in dieser Form schon jahrelang nicht mehr im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erlebt wurde.
    
== Jänner 2019  ==
 
== Jänner 2019  ==
 
=== Von Radstadt bis Lofer: Dieser Jänner war ein Jahrhundertereignis ===
 
=== Von Radstadt bis Lofer: Dieser Jänner war ein Jahrhundertereignis ===
So außergewöhnlich die Schneemassen von 1. bis 9. Jänner waren: Von historischen Rekordwerten seien sie noch ein Stück entfernt, meinte noch nach der ersten Jännerwoche [[Bernhard Niedermoser]], Leiter der [[Salzburger Lawinenzentrale]] und Chef der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] (ZAMG) in [[Salzburg]]. Speziell in niedrigeren Lagen gebe es wegen des Regens deutlich weniger Schnee. Noch vor Silvester habe es weit unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen gegeben.  
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So außergewöhnlich die Schneemassen von 1. bis 9. Jänner waren: Von historischen Rekordwerten seien sie noch ein Stück entfernt, meinte noch nach der ersten Jännerwoche [[Bernhard Niedermoser]], Leiter der [[Salzburger Lawinenzentrale]] und Chef der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] (ZAMG) in der [[Stadt Salzburg]]. Speziell in niedrigeren Lagen gebe es wegen des Regens deutlich weniger Schnee. Noch vor Silvester habe es weit unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen gegeben.  
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Doch nach der ersten Jännerwoche lag die Niederschlagsmenge deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. So fielen etwa in [[Saalbach-Hinterglemm]] in den ersten Tagen des neuen Jahres 86 Zentimeter Neuschnee, im Mittel der vergangenen Jahre waren es im gesamten Jänner 78 Zentimeter. In [[Lofer]] gab es 2019 bis zum 9.  Jänner 129 Zentimeter Schnee. In einem durchschnittlichen Jänner sind es im gesamten Jänner 57 Zentimeter. Derartige Schneemengen kamen in anderen Jahren eher erst Ende Jänner oder im Februar vor. Am 8. Jänner meldete die Messstationen der [[ZAMG]] bei der [[Rudolfshütte]] (2&nbsp;300 [[M ü. A.|Meter Seehöhe]]) 280 Zentimeter Schnee, in [[Obertauern]] (1&nbsp;700 Meter Seehöhe) knapp zwei Meter und in [[Zauchensee]] (1&nbsp;300 Meter Seehöhe) zirka 180 Zentimeter.<ref>{{Quelle SN|9. Jänner 2019}}</ref>
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Doch nach der ersten Jännerwoche lag die Niederschlagsmenge deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. So fielen etwa in [[Saalbach-Hinterglemm]] in den ersten Tagen des neuen Jahres 86 Zentimeter Neuschnee, im Mittel der vergangenen Jahre waren es im gesamten Jänner 78 Zentimeter. In [[Lofer]] gab es 2019 bis zum 9.  Jänner 129 Zentimeter Schnee. In einem durchschnittlichen Jänner sind es im gesamten Jänner 57 Zentimeter. Derartige Schneemengen kamen in anderen Jahren eher erst Ende Jänner oder im Februar vor. Am 8. Jänner meldete die Messstationen der [[ZAMG]] bei der [[Rudolfshütte]] (2&nbsp;300 [[M ü. A.|Meter Seehöhe]]) 280 Zentimeter Schnee, in [[Obertauern]] (1&nbsp;700 Meter Seehöhe) knapp zwei Meter und in [[Zauchensee (Ort)|Zauchensee]] (1&nbsp;300 Meter Seehöhe) zirka 180 Zentimeter.<ref>{{Quelle SN|9. Jänner 2019}}</ref>
    
=== Stellenweise Schneemengen wie nur alle 30 bis 100 Jahre ===
 
=== Stellenweise Schneemengen wie nur alle 30 bis 100 Jahre ===
In [[Hochfilzen]] fielen vom 1. bis 10. Jänner 311 Zentimeter Neuschnee, in <span style="color:green">Bad Mitterndorf</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> rund 280 cm, in Seefeld 208 cm, in [[Ramsau am Dachstein]] und in Lofer rund 170 cm. "''Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen. Das gilt vor allem für die Regionen vom Tiroler Unterland über Salzburg bis hin zur [[Dachstein]]- und Hochkarregion. Weiter im Westen und Süden sind die Schneemengen auch im Bergland deutlich geringer''", sagte Alexander Radlherr von der [[ZAMG]] am 9. Jänner 2019<ref>Quelle [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/so-viel-schnee-wie-nur-alle-100-jahre-noch-ein-meter-schnee-erwartet-63846130 www.sn.at/panorama], abgefragt am 10. Jänner 2019</ref>  
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In [[Hochfilzen]] fielen vom 1. bis 10. Jänner 311 Zentimeter Neuschnee, in <span style="color:green">Bad Mitterndorf</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> rund 280 cm, in Seefeld 208 cm, in [[Ramsau am Dachstein]] und in Lofer rund 170 cm. "Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen. Das gilt vor allem für die Regionen vom Tiroler Unterland über Salzburg bis hin zur [[Dachstein]]- und Hochkarregion. Weiter im Westen und Süden sind die Schneemengen auch im Bergland deutlich geringer", sagte Alexander Radlherr von der [[ZAMG]] am 9. Jänner 2019<ref>Quelle [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/so-viel-schnee-wie-nur-alle-100-jahre-noch-ein-meter-schnee-erwartet-63846130 www.sn.at/panorama], abgefragt am 10. Jänner 2019</ref>  
    
=== Ein solches Winterereignis wie in diesem Jänner gibt es nur alle 100 Jahre ===
 
=== Ein solches Winterereignis wie in diesem Jänner gibt es nur alle 100 Jahre ===
 
In [[Fieberbrunn]], dessen Messwerte für die Region [[Leogang]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]] und [[Dienten am Hochkönig]] repräsentativ sind, betrug die Neuschneemenge von 1. bis 15. Jänner gigantische 4,5 Meter - das ist absoluter Rekord.
 
In [[Fieberbrunn]], dessen Messwerte für die Region [[Leogang]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]] und [[Dienten am Hochkönig]] repräsentativ sind, betrug die Neuschneemenge von 1. bis 15. Jänner gigantische 4,5 Meter - das ist absoluter Rekord.
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Aber auch die Schneemengen in Lofer (2,6 Meter) und in [[Abtenau]] (2,4 Meter) fallen in die Kategorie Jahrhundertereignis. Speziell der Umstand, dass derart viel Schnee in so kurzer Zeit gefallen sei, mache den Jänner 2019 "''außergewöhnlich, fast wild''", sagt Bernhard Niedermoser (ZAMG).
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Aber auch die Schneemengen in Lofer (2,6 Meter) und in [[Abtenau]] (2,4 Meter) fallen in die Kategorie Jahrhundertereignis. Speziell der Umstand, dass derart viel Schnee in so kurzer Zeit gefallen sei, mache den Jänner 2019 "außergewöhnlich, fast wild", sagt Bernhard Niedermoser (ZAMG).
    
Eine hartnäckige Nord- und Nordwestwetterlage führte speziell in Salzburg und [[Nordtirol]] zu diesem winterlichen Ausnahmeereignis, das die Meteorologen der ZAMG nun mit weiterem statistischen Material unterfütterten. So fiel in Salzburg im Flächenmittel in diesem Jänner um 150 Prozent mehr Niederschlag als sonst. Damit gehört das Gebiet von [[Vorarlberg]] bis Salzburg zu den zehn niederschlagsreichsten der vergangenen 160 Jahre.
 
Eine hartnäckige Nord- und Nordwestwetterlage führte speziell in Salzburg und [[Nordtirol]] zu diesem winterlichen Ausnahmeereignis, das die Meteorologen der ZAMG nun mit weiterem statistischen Material unterfütterten. So fiel in Salzburg im Flächenmittel in diesem Jänner um 150 Prozent mehr Niederschlag als sonst. Damit gehört das Gebiet von [[Vorarlberg]] bis Salzburg zu den zehn niederschlagsreichsten der vergangenen 160 Jahre.
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=== Jänner-Rückblicke ===
 
=== Jänner-Rückblicke ===
Am [[1. Jänner]] [[1905]] wurde im [[Observatorium Sonnblick|Observatorium]] am [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]] mit -37,2 °C die absolut tiefste in Österreich gemessene Temperatur registriert.  
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Am [[1. Jänner]] [[1905]] wurde im [[Observatorium Sonnblick|Observatorium]] am [[Hohen Sonnblick]] mit -37,2 °C die absolut tiefste in Österreich gemessene Temperatur registriert.  
    
Am [[2. Jänner]] [[2006]] stürzte um 16 Uhr in [[Bad Reichenhall]] die Eislaufhalle unter der Last der Schneemenge zusammen und begrub 15 Menschen unter sich.
 
Am [[2. Jänner]] [[2006]] stürzte um 16 Uhr in [[Bad Reichenhall]] die Eislaufhalle unter der Last der Schneemenge zusammen und begrub 15 Menschen unter sich.
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=== Menschen helfen Menschen ===
 
=== Menschen helfen Menschen ===
Die dreifache Mutter Astrid Hohenwarter in [[Weißbach bei Lofer]] war in der ersten Jännerwoche 2019 "''First Responder''" beim [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] und seit Tagen in einer besonders schwierigen Situation. "''Weißbach mit seinen 420 Bewohnern ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Als Sanitäterin bin ich mit einer hier wohnhaften Krankenschwester die einzige Anlaufstation bei medizinischen Notfällen''", sagte die 43-Jährige. Sie ist mit einem Defibrillator, Absauggerät, Sauerstoff und Verbandsmaterial gut ausgerüstet. Mit dem Allradauto kann sie gemeinsam mit der Feuerwehr bei Notfällen zu den Patienten fahren. Ein Dialyse-Patient wurde noch vor der Sperre der Landesstraße ins Spital gebracht. "''Es ist zwar ein beklemmendes Gefühl, aber im Dorf halten sie alle zusammen''", so Hohenwarter.
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Die dreifache Mutter Astrid Hohenwarter in [[Weißbach bei Lofer]] war in der ersten Jännerwoche 2019 "First Responder" beim [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] und seit Tagen in einer besonders schwierigen Situation. "Weißbach mit seinen 420 Bewohnern ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Als Sanitäterin bin ich mit einer hier wohnhaften Krankenschwester die einzige Anlaufstation bei medizinischen Notfällen", sagte die 43-Jährige. Sie ist mit einem Defibrillator, Absauggerät, Sauerstoff und Verbandsmaterial gut ausgerüstet. Mit dem Allradauto kann sie gemeinsam mit der Feuerwehr bei Notfällen zu den Patienten fahren. Ein Dialyse-Patient wurde noch vor der Sperre der Landesstraße ins Spital gebracht. "Es ist zwar ein beklemmendes Gefühl, aber im Dorf halten sie alle zusammen", so Hohenwarter.
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Stellvertretend für die rund 1&nbsp;300 ehrenamtlich aktiven Retter erzählte Christian Schartner aus [[Oberalm]]: "''Ich habe ein Vermessungsbüro mit 18 Angestellten, aber wenn wir gerufen werden, muss ich alles liegen und stehen lassen. So wie kürzlich, als es galt, elf eingeschneite bayerische Urlauber von einer Hütte am Tauglboden in der Nacht unter hoher Lawinengefahr sicher herauszubekommen.''" Christian Schartner ist mittlerweile Ortsstellenleiter der [[Bergrettung Hallein|Bergrettung]] in [[Hallein]] und seit 17 Jahren ehrenamtlicher Helfer. "''Ich bin selbst im Juni 1986 bei einer Tour in der  <span style="color:green">Dachstein Südwand</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref> in akute Bergnot geraten, habe über Nacht in der Wand biwakieren müssen, ehe mich die Bergrettung geborgen hat. In der Folge stand für mich fest, dass ich in Zukunft auch anderen helfen will. Das ist eine schöne Sache und die Dankbarkeit der Menschen ist der Lohn. Wöchentliche Übungen, die Einsätze und permanentes körperliches Training sind es wert.''"
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Stellvertretend für die rund 1&nbsp;300 ehrenamtlich aktiven Retter erzählte Christian Schartner aus [[Oberalm]]: "Ich habe ein Vermessungsbüro mit 18 Angestellten, aber wenn wir gerufen werden, muss ich alles liegen und stehen lassen. So wie kürzlich, als es galt, elf eingeschneite bayerische Urlauber von einer Hütte am Tauglboden in der Nacht unter hoher Lawinengefahr sicher herauszubekommen." Christian Schartner ist mittlerweile Ortsstellenleiter der [[Bergrettung Hallein|Bergrettung]] in [[Hallein]] und seit 17 Jahren ehrenamtlicher Helfer. "Ich bin selbst im Juni 1986 bei einer Tour in der  <span style="color:green">Dachstein Südwand</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref> in akute Bergnot geraten, habe über Nacht in der Wand biwakieren müssen, ehe mich die Bergrettung geborgen hat. In der Folge stand für mich fest, dass ich in Zukunft auch anderen helfen will. Das ist eine schöne Sache und die Dankbarkeit der Menschen ist der Lohn. Wöchentliche Übungen, die Einsätze und permanentes körperliches Training sind es wert."
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Das sehen auch die Helfer des [[Bundesheer]]s, die im Katastrophenfall angefordert werden, so. Wie Fabian Schaffler vom [[Pionierbataillon 2]], das derzeit mit zwei Zügen bei Minusgraden und Schneefall in [[Thalgauegg]] und Hintersee im Einsatz ist. Es gilt Bäume zu fällen, die auf die Straßen zu stürzen drohen. "''Helfen in Friedenszeiten war mein Motiv, dass ich zum Heer gegangen bin''", so der [[Elsbethen]]er. "''Die betroffenen Menschen sind froh, wenn wir da sind, und wir spüren, dass wir gebraucht werden. Das motiviert uns ungemein.''"
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Das sehen auch die Helfer des [[Bundesheer]]s, die im Katastrophenfall angefordert werden, so. Wie Fabian Schaffler vom [[Pionierbataillon 2]], das derzeit mit zwei Zügen bei Minusgraden und Schneefall in [[Thalgauegg]] und Hintersee im Einsatz ist. Es gilt Bäume zu fällen, die auf die Straßen zu stürzen drohen. "Helfen in Friedenszeiten war mein Motiv, dass ich zum Heer gegangen bin", so der [[Elsbethen]]er. "Die betroffenen Menschen sind froh, wenn wir da sind, und wir spüren, dass wir gebraucht werden. Das motiviert uns ungemein."
    
== Ereignisse Jänner 2019 ==
 
== Ereignisse Jänner 2019 ==
 
===== Donnerstag, [[3. Jänner]] =====
 
===== Donnerstag, [[3. Jänner]] =====
Im ganzen Land setzten Schneefälle ein, in höherer Lagen kamen noch Orkanböen bis zu 169 km/h hinzu (gemessen beim [[Fuscher Törl]] in 2&nbsp;431 [[m ü. A.]]  an der [[Großglockner Hochalpenstraße]]). Es gab bis zu einem Meter Neuschnee und die [[Lawine]]<nowiki>ngefahr</nowiki> stieg erheblich. Tagsüber gab es beispielsweise 33 Zentimeter Neuschnee in [[Saalbach-Hinterglemm]]. Am [[Radstädter Tauern]] galt Schneekettenpflicht. Am Nachmittag begann es auch in der Landeshauptstadt [[Salzburg]] stark zu schneien.  
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Im ganzen Land setzten Schneefälle ein, in höherer Lagen kamen noch Orkanböen bis zu 169 km/h hinzu (gemessen beim [[Fuscher Törl]] in 2&nbsp;431 [[m ü. A.]]  an der [[Großglockner Hochalpenstraße]]). Es gab bis zu einem Meter Neuschnee und die [[Lawine]]<nowiki>ngefahr</nowiki> stieg erheblich. Tagsüber gab es beispielsweise 33 Zentimeter Neuschnee in [[Saalbach-Hinterglemm]]. Am [[Radstädter Tauern]] galt Schneekettenpflicht. Am Nachmittag begann es auch in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] stark zu schneien.  
    
===== Freitag, [[4. Jänner]] =====
 
===== Freitag, [[4. Jänner]] =====
Im Hinblick auf die am Wochenende zu erwartenden starken Schneefälle traten bereits zahlreiche Urlauber in [[Obertauern]] ihre verfrühte Heimreise an. Am Nachmittag musste die [[Tauernautobahn]] zwischen [[Flachauwinkl]] und dem [[Tauerntunnel (Tauernautobahn)|Tauerntunnel]] für eine Stunde gesperrt werden. Am Benzegg, einem 2&nbsp;076 m hohen Berg, musste an bekannten Lawinenstrichen gesprengt werden. An den drei angepeilten Orten detonierten in Summe sechs Sprengladungen mit je zwei Kilogramm Lawinensprengstoff. In den Salzburger Berge herrschte Lawinenwarnstufe 4.
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Im Hinblick auf die am Wochenende zu erwartenden starken Schneefälle traten bereits zahlreiche Urlauber in [[Obertauern]] ihre verfrühte Heimreise an. Am Nachmittag musste die [[Tauern Autobahn]] zwischen [[Flachauwinkl]] und dem [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnel]] für eine Stunde gesperrt werden. Am Benzegg, einem 2&nbsp;076 m hohen Berg, musste an bekannten Lawinenstrichen gesprengt werden. An den drei angepeilten Orten detonierten in Summe sechs Sprengladungen mit je zwei Kilogramm Lawinensprengstoff. In den Salzburger Berge herrschte Lawinenwarnstufe 4.
    
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
 
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
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* 700 bis 800 ehrenamtliche Mitglieder der 70 Lawinenwarnkommissionen im ganzen Land sind Augen und Ohren vor Ort. Speziell ausgebildet und mit enormer Ortskenntnis schätzen sie die Lage ein.
 
* 700 bis 800 ehrenamtliche Mitglieder der 70 Lawinenwarnkommissionen im ganzen Land sind Augen und Ohren vor Ort. Speziell ausgebildet und mit enormer Ortskenntnis schätzen sie die Lage ein.
 
* Die Einschätzungen und Fäden laufen in der [[Salzburger Lawinenwarndienst|Lawinenwarnzentrale]] bei [[Bernhard Niedermoser]] zusammen.
 
* Die Einschätzungen und Fäden laufen in der [[Salzburger Lawinenwarndienst|Lawinenwarnzentrale]] bei [[Bernhard Niedermoser]] zusammen.
* [[Balthasar Laireiter]], Leiter der [[Bergrettung Salzburg]]: „''1&nbsp;500 einsatzfähige Bergretter stehen jederzeit bereit, können innerhalb von Minuten einrücken. Dazu kommen zirka 500 weitere Helfer, die organisatorische und logistische Aufgaben übernehmen.''"
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* [[Balthasar Laireiter]], Leiter der [[Bergrettung Salzburg]]: "1&nbsp;500 einsatzfähige Bergretter stehen jederzeit bereit, können innerhalb von Minuten einrücken. Dazu kommen zirka 500 weitere Helfer, die organisatorische und logistische Aufgaben übernehmen."
 
*  Vier Lawineneinsatzzüge des [[Bundesheer]]es in [[Hochfilzen]], [[Tamsweg]] ([[Strucker-Kaserne]]), [[St. Johann im Pongau]] ([[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne]]) und [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[Anton-Wallner-Kaserne]]) sind in Rufbereitschaft. Ein Zug besteht aus bis zu 32 Soldaten.
 
*  Vier Lawineneinsatzzüge des [[Bundesheer]]es in [[Hochfilzen]], [[Tamsweg]] ([[Strucker-Kaserne]]), [[St. Johann im Pongau]] ([[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne]]) und [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[Anton-Wallner-Kaserne]]) sind in Rufbereitschaft. Ein Zug besteht aus bis zu 32 Soldaten.
 
* 1&nbsp;400 Kilometer Landesstraßen müssen im ganzen Land vom Schnee befreit werden.
 
* 1&nbsp;400 Kilometer Landesstraßen müssen im ganzen Land vom Schnee befreit werden.
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* Bis zu 50 Lastwagen und [[Unimog]]s mit Pflügen, Streugeräten und –fräsen sind im Einsatz.
 
* Bis zu 50 Lastwagen und [[Unimog]]s mit Pflügen, Streugeräten und –fräsen sind im Einsatz.
 
* 180 Landes-Mitarbeiter stehen für den Räum- und Streueinsatz zur Verfügung, weitere 100 in den Meistereien.
 
* 180 Landes-Mitarbeiter stehen für den Räum- und Streueinsatz zur Verfügung, weitere 100 in den Meistereien.
* In einem „normalen“ Winter leisten diese zirka 70&nbsp;000 Extrastunden, in einem wie heuer werden es wahrscheinlich 100&nbsp;000 werden.
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* In einem "normalen" Winter leisten diese zirka 70&nbsp;000 Extrastunden, in einem wie heuer werden es wahrscheinlich 100&nbsp;000 werden.
 
* In Salzburg stehen zurzeit zirka 85&nbsp;000 Schneestangen und bieten die bei diesen Massen nötige Orientierung.
 
* In Salzburg stehen zurzeit zirka 85&nbsp;000 Schneestangen und bieten die bei diesen Massen nötige Orientierung.
* Auch am [[Flughafen Salzburg]] sind seit 3 Uhr früh 20 Mitarbeiter mit 20 Räumfahrzeugen im Dauereinsatz. Samstag wird es 94 Landungen geben.
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* Auch am [[Flughafen Salzburg]] sind seit 3 Uhr früh 20 Mitarbeiter mit 20 Räumfahrzeugen im Dauereinsatz. Samstag wird es 94 [[Flugbewegungen auf dem Salzburger Flughafen|Landungen]] geben.
* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
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* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
 
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[[Datei:Jänner 2019 15.jpg|thumb|Am 12. Jänner an der  [[Hellbrunner Allee]] in der [[Stadt Salzburg]] ]]
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[[Datei:Jänner 2019 15.jpg|thumb|Am 12. Jänner an der  [[Hellbrunner Allee]] in der [[Stadt Salzburg]]]]
 
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
 
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
    
Trotz des dichten Schneetreibens und Lawinenwarenstufe 4 riskierten Skifahrer und Snwoboarder ihr Leben. In [[Abtenau]] wurde ein einheimischen Paar (28 und 23 Jahre) vermisst, das sich mit Schneeschuhen zur [[Schindlmaisalm]] zu einer Wildfütterung auf rund 1&nbsp;000 m ü. A. aufgemacht hatte und von einer Staublawine erfasst wurde. Beide konnten Tage später nur mehr tot geborgen werden.  In [[Werfenweng]] brachten sich Snowboarder in große Gefahr. Keine Rettung gab es für eine 20-jährige Skitourengeherin am Samstagnachmittag. Bei der Abfahrt von der 1&nbsp;270 m ü. A. gelegenen Stoißer Alm auf dem Teiseberg im [[Rupertiwinkel]] wurde sie in einem Steilhang von einer Lawine erfasst und verschüttet.
 
Trotz des dichten Schneetreibens und Lawinenwarenstufe 4 riskierten Skifahrer und Snwoboarder ihr Leben. In [[Abtenau]] wurde ein einheimischen Paar (28 und 23 Jahre) vermisst, das sich mit Schneeschuhen zur [[Schindlmaisalm]] zu einer Wildfütterung auf rund 1&nbsp;000 m ü. A. aufgemacht hatte und von einer Staublawine erfasst wurde. Beide konnten Tage später nur mehr tot geborgen werden.  In [[Werfenweng]] brachten sich Snowboarder in große Gefahr. Keine Rettung gab es für eine 20-jährige Skitourengeherin am Samstagnachmittag. Bei der Abfahrt von der 1&nbsp;270 m ü. A. gelegenen Stoißer Alm auf dem Teiseberg im [[Rupertiwinkel]] wurde sie in einem Steilhang von einer Lawine erfasst und verschüttet.
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Ein deutscher Snowboarder musste die Nacht von Samstag auf Sonntag im Freien verbringen, nachdem er auf der [[Schmittenhöhe]] in einen Lawinenhang geraten war. Während der Bergung am Sonntagnachmittag fuhren drei weitere Snowboarder in den Hang ein und mussten ebenfalls gerettet werden.
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Ein deutscher ''Snowboarder'' musste die Nacht von Samstag auf Sonntag im Freien verbringen, nachdem er auf der [[Schmittenhöhe]] in einen Lawinenhang geraten war. Während der Bergung am Sonntagnachmittag fuhren drei weitere Snowboarder in den Hang ein und mussten ebenfalls gerettet werden.
    
Nahe [[Maria Alm am Steinernen Meer]] überlebte ein 53-jähriger Betreiber eine Skischule im Bereich der [[Schwalbenwand]] unter einer Lawine.  
 
Nahe [[Maria Alm am Steinernen Meer]] überlebte ein 53-jähriger Betreiber eine Skischule im Bereich der [[Schwalbenwand]] unter einer Lawine.  
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Gegen fünf Uhr in der Früh kam der ÖBB-''Nightjet'' von Graz nach Zürich im Bereich von [[Leogang]] auf offener Strecke zum Stehen. Ein umgestürzter Baum war in die Stromleitung gefallen, die Lok riss den Stamm und die Oberleitung meterweit mit. Die rund 300 Passagiere wurden in die letzten vier Waggons gebeten, die von einer Diesellok in den [[Saalfelden Bahnhof |Bahnhof Saalfelden]] gezogen wurden. Nach fünf Stunden war der Schaden behoben und der Zug konnte weiterfahren.  
 
Gegen fünf Uhr in der Früh kam der ÖBB-''Nightjet'' von Graz nach Zürich im Bereich von [[Leogang]] auf offener Strecke zum Stehen. Ein umgestürzter Baum war in die Stromleitung gefallen, die Lok riss den Stamm und die Oberleitung meterweit mit. Die rund 300 Passagiere wurden in die letzten vier Waggons gebeten, die von einer Diesellok in den [[Saalfelden Bahnhof |Bahnhof Saalfelden]] gezogen wurden. Nach fünf Stunden war der Schaden behoben und der Zug konnte weiterfahren.  
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Im Skigebiet von [[Zauchensee]] konnte ein 35-jähriger Slowene nur mehr tot geborgen werden. Er dürfte bei einer Variantenabfahrt gestürzt sein und war in dem mehr als einen Meter hohen Tiefenschnee steckengeblieben.
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Im Skigebiet von [[Zauchensee (Ort)|Zauchensee]] konnte ein 35-jähriger Slowene nur mehr tot geborgen werden. Er dürfte bei einer Variantenabfahrt gestürzt sein und war in dem mehr als einen Meter hohen Tiefenschnee steckengeblieben.
    
In [[St. Koloman]] im [[Tennengau]] war so viel Schnee gefallen, dass der Bürgermeister die Bewohner aufrief, zu Hause zu bleiben, nachdem zwei Lawinen auf Gemeindestraßen abgegangen waren. [[Volksschule St. Koloman|Volksschule]] und [[Kindergarten St. Koloman|Kindergarten]] blieben Montag und Dienstag geschlossen.
 
In [[St. Koloman]] im [[Tennengau]] war so viel Schnee gefallen, dass der Bürgermeister die Bewohner aufrief, zu Hause zu bleiben, nachdem zwei Lawinen auf Gemeindestraßen abgegangen waren. [[Volksschule St. Koloman|Volksschule]] und [[Kindergarten St. Koloman|Kindergarten]] blieben Montag und Dienstag geschlossen.
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[[Datei:Jänner 2019 06.jpg|thumb| Mitglieder des [[Militärkommando Salzburg|Militärkommandos Salzburg]] unterstützten den [[Winterdienst]] der Gemeinde [[Thalgau]] beim Freimachen der Gemeinde- und Ortsstraßen mit einer Schneefräße.]]
 
[[Datei:Jänner 2019 06.jpg|thumb| Mitglieder des [[Militärkommando Salzburg|Militärkommandos Salzburg]] unterstützten den [[Winterdienst]] der Gemeinde [[Thalgau]] beim Freimachen der Gemeinde- und Ortsstraßen mit einer Schneefräße.]]
 
[[Datei:Jänner 2019 04.jpg|thumb|Am 9. Jänner 2019 standen zusätzlich weitere 48 Soldaten des [[Pionierbataillon 2|Pionierbataillons 2]] aus Salzburg im Assistenzeinsatz. Die Soldaten haben die Aufgabe im Bereich der Verbindungsstraße [[Faistenau]] - [[Hintersee (Ort)|Hinterseee]] und im Bereich der Landesstraße [[Egg (Thalgau)|Egg]] in [[Thalgau]] Richtung [[Fuschl am See]] die Straßen von Bruchholz zu befreien und somit wieder befahrbar zu machen.]]
 
[[Datei:Jänner 2019 04.jpg|thumb|Am 9. Jänner 2019 standen zusätzlich weitere 48 Soldaten des [[Pionierbataillon 2|Pionierbataillons 2]] aus Salzburg im Assistenzeinsatz. Die Soldaten haben die Aufgabe im Bereich der Verbindungsstraße [[Faistenau]] - [[Hintersee (Ort)|Hinterseee]] und im Bereich der Landesstraße [[Egg (Thalgau)|Egg]] in [[Thalgau]] Richtung [[Fuschl am See]] die Straßen von Bruchholz zu befreien und somit wieder befahrbar zu machen.]]
[[Datei:Jänner 2019 05.jpg|thumb|Der stellvertretende Militärkommandant Salzburgs Günther Gann vor dem "Black Hawk" Hubschrauber des Bundesheeres, mit dem "Downwash-Flüge" durchgeführt wurden.]]
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[[Datei:Jänner 2019 05.jpg|thumb|Der stellvertretende Militärkommandant Salzburgs Günther Gann vor dem "Black Hawk"-Hubschrauber des Bundesheeres, mit dem "Downwash-Flüge" durchgeführt wurden.]]
    
===== Donnerstag, [[10. Jänner]] =====
 
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In [[Eugendorf]] blieb am Freitag das Möbelhaus Möbelix bis 13 Uhr geschlossen. Der Grund: Das Dach musste von den großen Schneemassen befreit werden.<ref name="SN11Jan"></ref>
 
In [[Eugendorf]] blieb am Freitag das Möbelhaus Möbelix bis 13 Uhr geschlossen. Der Grund: Das Dach musste von den großen Schneemassen befreit werden.<ref name="SN11Jan"></ref>
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[[Bernhard Niedermoser]], Leiter der Lawinenwarnzentrale und Chef der Wetterdienststelle ZAMG im Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]] (Zitat, das gesamte Interview siehe Quelle<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/lawinengefahr-strassensperren-sturm-nehmen-sie-sich-am-montag-frei-63877330 www.sn.at]</ref>:
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[[Bernhard Niedermoser]], Leiter der Lawinenwarnzentrale und Chef der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik|Wetterdienststelle ZAMG]] im Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]] (Zitat, das gesamte Interview siehe Quelle<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/lawinengefahr-strassensperren-sturm-nehmen-sie-sich-am-montag-frei-63877330 www.sn.at]</ref>:
: "''Es ist für viele Stadt-Salzburger unvorstellbar, dass hinter dem [[Gaisberg]] auf 750 Metern zwei Meter Schnee liegen. Oder dass es in [[Hintersee (Ort)|Hintersee]] und im [[Unken]]er [[Heutal]] 2,5 Meter Neuschnee gibt.''"
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: "Es ist für viele Stadt-Salzburger unvorstellbar, dass hinter dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] auf 750 Metern zwei Meter Schnee liegen. Oder dass es in [[Hintersee (Ort)|Hintersee]] und im [[Unken]]er [[Heutal]] 2,5 Meter Neuschnee gibt."
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Eingeschneite Berufsjäger füttern die Wildtiere weiter. Die [[Österreichische Bundesforste|Bundesforste]] führten am Freitag in der [[Osterhorngruppe]] einen Versorgungsflug durch. Der dortige Betriebsleiter geht davon aus, dass die Jäger noch bis nächste Woche ausharren. "''Die vergangenen 25 Jahre war nie so viel Schnee''", sagt Sepp Unterberger (Bild), Revierförster im Betrieb von [[Landesjägermeister]] [[Maximilian Mayr-Melnhof]] am [[Haunsberg]] und bei [[Anthering]].<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/eingeschneite-berufsjaeger-fuettern-die-wildtiere-weiter-63932386  www.sn.at]</ref>
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Eingeschneite Berufsjäger füttern die Wildtiere weiter. Die [[Österreichische Bundesforste|Bundesforste]] führten am Freitag in der [[Osterhorngruppe]] einen Versorgungsflug durch. Der dortige Betriebsleiter geht davon aus, dass die Jäger noch bis nächste Woche ausharren. "Die vergangenen 25 Jahre war nie so viel Schnee", sagt Sepp Unterberger (Bild), Revierförster im Betrieb von [[Landesjägermeister]] [[Maximilian Mayr-Melnhof]] am [[Haunsberg]] und bei [[Anthering]].<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/eingeschneite-berufsjaeger-fuettern-die-wildtiere-weiter-63932386  www.sn.at]</ref>
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Aufgrund der aktuellen Witterungssituation und der prognostizierten Schneefälle für heute Abend und prognostizierte Regenfälle morgen Samstag wurden alle städtischen Wälder, die [[Salzburger Stadtberge|Stadtberge]], die [[Hellbrunner Allee]], alle Spielplätze und [[Friedhöfe der Stadt Salzburg|städtischen Friedhöfe]] aus Sicherheitsgründen bis auf Widerruf vom Bezirkseinsatzstab der Landeshauptstadt [[Salzburg]] gesperrt.<ref>Quelle [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/schnee-in-salzburg-stadtwaelder-parks-und-friedhoefe-gesperrt-63909055 www.salzburg24.a], abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>
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Aufgrund der aktuellen Witterungssituation und der prognostizierten Schneefälle für heute Abend und prognostizierte Regenfälle morgen Samstag wurden alle städtischen Wälder, die [[Salzburger Stadtberge|Stadtberge]], die [[Hellbrunner Allee]], alle Spielplätze und [[Friedhöfe der Stadt Salzburg|städtischen Friedhöfe]] aus Sicherheitsgründen bis auf Widerruf vom Bezirkseinsatzstab der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] gesperrt.<ref>Quelle [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/schnee-in-salzburg-stadtwaelder-parks-und-friedhoefe-gesperrt-63909055 www.salzburg24.a], abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>
    
===== Samstag, [[12. Jänner]] =====
 
===== Samstag, [[12. Jänner]] =====
Die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sströme</nowiki> am Wochenende werden zur Herausforderung: Die [[Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Land Tourismus]] rechnet mit zirka 200&nbsp;000 Gästebewegungen. Schnee- und Regenfälle könnten den Urlauberschichtwechsel aber beeinträchtigen.<ref>[[Salzburg24.at]] online, abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>  
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Die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sströme</nowiki> am Wochenende werden zur Herausforderung: Die [[Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Land Tourismus]] rechnet mit zirka 200&nbsp;000 Gästebewegungen. Schnee- und Regenfälle könnten den Urlauberschichtwechsel aber beeinträchtigen.<ref>[[SALZBURG24]] online, abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>  
    
===== Sonntag, [[13. Jänner]] =====
 
===== Sonntag, [[13. Jänner]] =====
Während es im Flachgau bei leichten Plusgraden regnete sorgte [[Innergebirg]] höchste Lawinengefahr für Probleme. Die Lawinengefahr hatte sich am Sonntag in Salzburg wieder verschärft. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. In [[Rauris]] waren 3&nbsp;000 Einheimische und 2&nbsp;000 Gäste von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt waren gegen Abend rund 11&nbsp;000 Menschen aufgrund der Witterungsverhältnissse von ihrer Umwelt abgeschlossen.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]]</ref>
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[[Datei:Gaisberg-Plateau Jänner 2019.jpg|thumb|Das [[Gaisberg-Plateau]] am 13. Jänner 2019.]]
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Während es im Flachgau bei leichten Plusgraden regnete sorgte [[Innergebirg]] höchste Lawinengefahr für Probleme. Die Lawinengefahr hatte sich am Sonntag in Salzburg wieder verschärft. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. In [[Rauris]] waren 3&nbsp;000 Einheimische und 2&nbsp;000 Gäste von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt waren gegen Abend rund 11&nbsp;000 Menschen aufgrund der Witterungsverhältnisse von ihrer Umwelt abgeschlossen.<ref>Quelle [[SALZBURG24]]</ref>
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Aufgrund der anhaltenden Lawinengefahr waren im Bundesland Salzburg am Sonntag einige Bahnstrecken unterbrochen. So war zwischen [[Saalfelden am Steinernen Meer]] ([[Pinzgau]]) und Hochfilzen ([[Bezirk Kitzbühel]]), [[Bischofshofen]] ([[Pongau]]) und Stainach-Irdning ([[Bezirk Liezen]]) und am [[Pass Lueg]] kein Zugverkehr möglich.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]]</ref>
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Aufgrund der anhaltenden Lawinengefahr waren im Bundesland Salzburg am Sonntag einige Bahnstrecken unterbrochen. So war zwischen [[Saalfelden am Steinernen Meer]] ([[Pinzgau]]) und Hochfilzen ([[Bezirk Kitzbühel]]), [[Bischofshofen]] ([[Pongau]]) und Stainach-Irdning ([[Bezirk Liezen]]) und am [[Pass Lueg]] kein Zugverkehr möglich.<ref>Quelle [[SALZBURG24]]</ref>
    
Gegen Abend verschärfte sich die Lawinengefahr wieder. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Im [[Saalachtal]], in Obertauern und in Rauris waren rund 17&nbsp;000 Personen nicht mit Fahrzeugen erreichbar.
 
Gegen Abend verschärfte sich die Lawinengefahr wieder. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Im [[Saalachtal]], in Obertauern und in Rauris waren rund 17&nbsp;000 Personen nicht mit Fahrzeugen erreichbar.
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Die [[Salzburger Landeskorrespondenz]] meldete am Nachmittag, dass 24&nbsp;000 Personen "eingeschneit" seien. Die Lawinengefahr war in Salzburg weiterhin extrem hoch, Stufe 4 bis 5. Montagnachmittag waren die Orte Obertauern, Unken, Lofer, [[St. Martin bei Lofer]], Weißbach bei Lofer und Rauris nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Um 18 Uhr kamen wegen Lawinengefahr und daraus folgenden Straßensperren die Gemeinde [[Tweng]] und das [[Großarltal]] dazu. Insgesamt waren damit ab 18 Uhr zirka 24&nbsp;000 Personen in Salzburg nicht mit dem Auto erreichbar. Die Versorgung (Verpflegung sowie Infrastruktur und medizinische Versorgung) war gesichert.
 
Die [[Salzburger Landeskorrespondenz]] meldete am Nachmittag, dass 24&nbsp;000 Personen "eingeschneit" seien. Die Lawinengefahr war in Salzburg weiterhin extrem hoch, Stufe 4 bis 5. Montagnachmittag waren die Orte Obertauern, Unken, Lofer, [[St. Martin bei Lofer]], Weißbach bei Lofer und Rauris nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Um 18 Uhr kamen wegen Lawinengefahr und daraus folgenden Straßensperren die Gemeinde [[Tweng]] und das [[Großarltal]] dazu. Insgesamt waren damit ab 18 Uhr zirka 24&nbsp;000 Personen in Salzburg nicht mit dem Auto erreichbar. Die Versorgung (Verpflegung sowie Infrastruktur und medizinische Versorgung) war gesichert.
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Am Abend musste die [[Tauernautobahn]] zwischen der [[Einhausung Flachau]] und [[Einhausung Zederhaus|Zederhaus]] wegen Schneeglätte komplett gesperrt werden. Weiters gesperrt wurde auch der [[Katschbergtunnel]] in Fahrtrichtung Norden bei Rennweg (Kärnten). Die Asfinag rechnete mit einer mehrere Stunden andauernden Straßensperre.  
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Am Abend musste die [[Tauern Autobahn]] zwischen der [[Einhausung Flachau]] und [[Einhausung Zederhaus|Zederhaus]] wegen Schneeglätte komplett gesperrt werden. Weiters gesperrt wurde auch der [[Katschberg-Tunnel]] in Fahrtrichtung Norden bei Rennweg (Kärnten). Die Asfinag rechnete mit einer mehrere Stunden andauernden Straßensperre.  
    
Ab 19 Uhr wurde nun auch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) ins [[Glemmtal]] ab der Abzweigung [[Maishofen]] gesperrt. Damit waren mehr als 41&nbsp;000 Personen nicht mehr mit dem Fahrzeug erreichbar.  
 
Ab 19 Uhr wurde nun auch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) ins [[Glemmtal]] ab der Abzweigung [[Maishofen]] gesperrt. Damit waren mehr als 41&nbsp;000 Personen nicht mehr mit dem Fahrzeug erreichbar.  
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===== Mittwoch, [[16. Jänner]] =====
 
===== Mittwoch, [[16. Jänner]] =====
Mittwochnachmittag fiel für etwa eine Stunde der [[Sender Gaisberg]] des ORS am [[Gaisberg]] aus. Davon betroffen waren nicht nur die ORF-Radiosender, auch private Radios konnten nicht empfangen werden. Der Sender am Gaisberg wurde seit 6. Jänner mit einem Notstromaggregat betrieben. Der Tankvorrat von 5&nbsp;000 Litern Diesel ging jedoch am Mittwoch aus. Wegen des Schneefalls hatte der Tank bisher nicht aufgetankt werden können.<ref>Quelle[https://www.sn.at/salzburg/chronik/kein-radio-mehr-gaisberg-sender-fiel-aus-64195813 www.sn.at]</ref>
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Mittwochnachmittag fiel für etwa eine Stunde der [[Sender Gaisberg]] des ORS am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] aus. Davon betroffen waren nicht nur die ORF-Radiosender, auch private Radios konnten nicht empfangen werden. Der Sender am Gaisberg wurde seit 6. Jänner mit einem Notstromaggregat betrieben. Der Tankvorrat von 5&nbsp;000 Litern Diesel ging jedoch am Mittwoch aus. Wegen des Schneefalls hatte der Tank bisher nicht aufgetankt werden können.<ref>Quelle[https://www.sn.at/salzburg/chronik/kein-radio-mehr-gaisberg-sender-fiel-aus-64195813 www.sn.at]</ref>
    
===== Sonntag, [[20. Jänner]] =====
 
===== Sonntag, [[20. Jänner]] =====
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===== Montag, [[21. Jänner]] =====
 
===== Montag, [[21. Jänner]] =====
Am Montag startete das Team der [[Straßenmeisterei Pongau]] mit der Räumung der [[Hochkönig Straße]] über den [[Dientner Sattel]] im Gemeindegebiet von [[Mühlbach am Hochkönig]]. Nicht nur eine [[Wallack-Rotations-Schneefräse]] von der [[Großglockner Hochalpenstraße]] fraß sich durch den weißen „Beton“, weitere Fräsen und schweres Gerät – auch aus [[Kärnten]] und [[Mauterndorf]] – standen im Einsatz.
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Am Montag startete das Team der [[Straßenmeisterei Pongau]] mit der Räumung der [[Hochkönig Straße]] über den [[Dientner Sattel]] im Gemeindegebiet von [[Mühlbach am Hochkönig]]. Nicht nur ein [[Rotationspflug "System Wallack"]] von der [[Großglockner Hochalpenstraße]] fraß sich durch den weißen "Beton", weitere Fräsen und schweres Gerät – auch aus [[Kärnten]] und [[Mauterndorf]] – standen im Einsatz.
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[[Datei:Jänner 2019 Dientner Sattel 05.jpg|thumb|900px|center|[[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seiner [[Wallack-Rotations-Schneefräse]], beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]]]
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[[Datei:Jänner 2019 Dientner Sattel 05.jpg|thumb|900px|center|[[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seinem [[Rotationspflug "System Wallack"]], beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]]]
Seit 4. Jänner waren die Männer der Straßenmeisterei wegen Lawinengefahr in diesem Bereich zum „Zuschauen“ verdammt. Jetzt, nachdem der Startschuss rund um das [[Birgkarhaus]] endlich erfolgt ist, wurden 2,2 Kilometer geräumt. Der Schnee liegt bis zu zwei Meter hoch. „''Das sind zirka 40&nbsp;000 Kubikmeter, also 4&nbsp;000 Lastwagen voll Schnee, die auf die Seite geräumt werden''“, rechnete das Räumkommando vor.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=61072  22. Jänner 2019]</ref>
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Seit 4. Jänner waren die Männer der Straßenmeisterei wegen Lawinengefahr in diesem Bereich zum "Zuschauen" verdammt. Jetzt, nachdem der Startschuss rund um das [[Birgkarhaus]] endlich erfolgt ist, wurden 2,2 Kilometer geräumt. Der Schnee liegt bis zu zwei Meter hoch. "Das sind zirka 40&nbsp;000 Kubikmeter, also 4&nbsp;000 Lastwagen voll Schnee, die auf die Seite geräumt werden", rechnete das Räumkommando vor.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=61072  22. Jänner 2019]</ref>
    
====== Bilder von der Schneeräumung Dientner Sattel ======
 
====== Bilder von der Schneeräumung Dientner Sattel ======
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Jänner 2019 Dientner Sattel 09.jpg
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 09.jpg
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 03.jpg|im Bild Johann Taxer, Hannes Fritzenwanker, Johann Mußbacher und Erich Gumpold vom Winterdienst des Landes Straßenmeisterei Pongau
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 03.jpg|im Bild Johann Taxer, Hannes Fritzenwanker, Johann Mußbacher und Erich Gumpold vom Winterdienst des Landes Straßenmeisterei Pongau
Jänner 2019 Dientner Sattel 01.jpg|im Bild die [[Wallack-Rotations-Schneefräse]], am Steuer Sebastian Jury, beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]
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Jänner 2019 Dientner Sattel 01.jpg|im Bild der [[Rotationspflug "System Wallack"]], am Steuer Sebastian Jury, beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]
Jänner 2019 Dientner Sattel 04.jpg|im Bild [[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seiner [[Wallack-Rotations-Schneefräse]], beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]
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Jänner 2019 Dientner Sattel 04.jpg|im Bild [[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seinem Rotationspflug "System Wallack"
Jänner 2019 Dientner Sattel 06.jpg|im Bild [[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seiner [[Wallack-Rotations-Schneefräse]], beide von der [[GROHAG]] und aus [[Fusch an der Großglocknerstraße]]
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Jänner 2019 Dientner Sattel 06.jpg|im Bild [[Sebastian Jury]] im Einsatz mit seinem Rotationspflug "System Wallack"
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 07.jpg|im Bild die Spezialfräse aus Kärnten  
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 07.jpg|im Bild die Spezialfräse aus Kärnten  
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 02.jpg|Schneehöhenvergleich
 
Jänner 2019 Dientner Sattel 02.jpg|Schneehöhenvergleich
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===== Mittwoch, [[23. Jänner]] =====
 
===== Mittwoch, [[23. Jänner]] =====
Die wegen Lawinengefahr seit 10. Jänner gesperrte Bahnstrecke zwischen Golling an der Salzach und Bischofshofen war immer noch gesperrt. Fernreisende mussten lange Umwege und Pendler Verzögerungen im Verkehr mit Ersatzbussen in Kauf nehmen. Nun flammte die Debatte für eine lawinensichere Verbauung dieses Eisenbahnabschnitts wieder auf. Das Bauvorhaben steht auf Bundesebene frühestens 2030 auf dem Programm. Während auf politischer Ebene darüber diskutiert wurde, verlief die vor einigen Tagen angelaufende Schneeräumung der Geleise laut ÖBB planmäßig. Donnerstag früh soll der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.
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Die wegen Lawinengefahr seit 10. Jänner gesperrte Bahnstrecke zwischen [[Golling an der Salzach]] und [[Bischofshofen]] war immer noch gesperrt. Fernreisende mussten lange Umwege und Pendler Verzögerungen im Verkehr mit Ersatzbussen in Kauf nehmen. Nun flammte die Debatte für eine lawinensichere Verbauung dieses Eisenbahnabschnitts wieder auf. Das Bauvorhaben steht auf Bundesebene frühestens 2030 auf dem Programm. Während auf politischer Ebene darüber diskutiert wurde, verlief die vor einigen Tagen angelaufene Schneeräumung der Geleise laut ÖBB planmäßig. Donnerstag früh soll der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.
    
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===== Montag, [[28. Jänner]] =====
 
===== Montag, [[28. Jänner]] =====
 
[[Datei:Jänner 2019 20.jpg|thumb|Räumarbeiten auf der [[Salzachtal Straße]] am 21. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 20.jpg|thumb|Räumarbeiten auf der [[Salzachtal Straße]] am 21. Jänner 2019]]
Die [[Salzachtal Straße]] (B 159) war zwischen Golling und Stegenwald über den Pass Lueg aufgrund der großen Neuschneemengen seit 9. Jänner bis heute für den Verkehr gesperrt. Nach umfangreichen Räumungsarbeiten konnte sie heute wieder für den Verkehr freigegeben werden.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=61091 28. Jänner 2019]</ref>
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Die [[Salzachtal Straße]] (B 159) war zwischen Golling und Stegenwald über den Pass Lueg aufgrund der großen Neuschneemengen seit 9. Jänner bis heute für den Verkehr gesperrt. Nach umfangreichen Räumungsarbeiten konnte sie heute wieder für den Verkehr freigegeben werden.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=61091 28. Jänner 2019]</ref>
    
== Daten und Fakten ==
 
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== Quellen ==
 
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* [[Salzburger Nachrichten]], sofern nicht anders angegeben
 
* [[Salzburger Nachrichten]], sofern nicht anders angegeben
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<references />
 
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{{Jänner 2019}}
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[[Kategorie:Geografie]]
 
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