Salzbergbahn Hallein GesmbH: Unterschied zwischen den Versionen
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Die ''' | Die '''Salzbergbahn Hallein GesmbH''' betreibt in [[Hallein]] auf dem [[Zinkenkogel]] einen Doppelsessellift sowie drei Schlepplifte und bis zur Eröffnung der [[Dürrnberg Landesstraße|Dürrnberger Landesstraße]] (L 256) in den [[1980er]]-Jahren eine [[Aufstiegshilfen#Technik|Umlauf-Kabinenbahn]], die [[Salzbergbahn Hallein]]. | ||
sowie drei Schlepplifte und bis | |||
Einzige Zielvorgabe der Stadtgemeinde Hallein als Alleineigentümerin war die Erhaltung des | == Geschichte == | ||
Einzige Zielvorgabe der Stadtgemeinde Hallein als Alleineigentümerin war die Erhaltung des Skigebiets als Naherholungsraum für die Bevölkerung. Ein touristisch-unternehmerisches Konzept wurde nicht erstellt. | |||
Die Betreibung der | Die Betreibung der Aufstiegshilfen ergab bisher immer eine negative betriebswirtschaftliche Bilanz. So standen im Zeitraum zwischen [[1993]] und [[1998]] Umsätzen von fünf bis acht Millionen [[Schilling]] (€ 363.000,− bis € 581.000,−) rund 7,4 bis 10,5 Millionen Schilling (€ 538.000,− bis € 763.000,−) an jährlichen Verlusten gegenüber. | ||
Das Unternehmen beschäftigte im genannten Zeitraum zwischen 16 und 18 Personen. | Das Unternehmen beschäftigte im genannten Zeitraum zwischen 16 und 18 Personen. | ||
== | === Umstrittener Grundverkauf 2007 === | ||
[[2007]] verkaufte das Unternehmen vier Flächen mit gesamt 3 360 Quadratmetern an [[Kurhotel St. Josef Bad Dürrnberg|Kurhotel St. Josef]], in etwa dort, wo sich die frühere Bergstation der Bahn befand. Der Kaufpreis betrug 480.000 Euro. Das Kurhaus sollte erweitert werden. Gleichzeitig wurde vereinbart: Sollte die Käuferin das Projekt nicht binnen drei Jahren realisieren, muss der Vertrag entweder rückabgewickelt oder eine Aufzahlung von 200.000 Euro (allerdings nicht wertgesichert) geleistet werden. | |||
Zwei Mal wurde die Gemeinde um Fristaufschub gebeten. [[2017]] übernahm die Senecura-Gruppe das Kurhotel auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] und führte dieses unter der Marke OptimaMed weiter. Als wieder eine Frist verstrich, teilte die OptimaMed mit, dass man endgültig vom Projekt abrücke, die 200.000 Euro aber nicht leisten wolle, sondern der Rückabwicklung zustimme. Die [[Stadtgemeinde Hallein|Stadtgemeinde]] bereitete einen Amtsbericht vor und holte ein Gutachten ein. Demnach lag der Verkehrswert mit Februar [[2022]] bei 872.000 Euro. Die Gemeindevertretung beschloss am [[24. März]] einstimmig die Rückabwicklung, also Rückkauf um 480.000 Euro, und informierte die OptimaMed darüber. | |||
Im April 2022 entschied sich die OptimaMed plötzlich wieder anders. Man leiste doch die 200.000 Euro und verkaufe das Grundstück selbst. Besagter Kaufvertrag vom [[23. Juni]] findet sich im Grundbuch. Die Hallinum GmbH, die [[SPÖ]]-Bezirksparteiobmann [[LAbg.]] [[Roland Meisl]] und einem Baumeister je zur Hälfte gehört, kaufte die Flächen um 750.000 Euro. Geplant sei ein kleines Projekt mit Wohnungen. Der [[Kurpark Bad Dürrnberg|Kurpark]] werde erhalten und zugänglich bleiben. | |||
==Quellen== | |||
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/grundstueckskauf-sorgt-fuer-zoff-in-hallein-bezirksparteichef-kam-rueckabwicklung-zuvor-128524750 www.sn.at], 18. Oktober 2022 "Grundstückskauf sorgt für Zoff in Hallein: Bezirksparteichef kam Rückabwicklung zuvor" | |||
* [https://www.rechnungshof.gv.at/ Rechnungshofberichte] | |||
[[Kategorie:Wirtschaft]] | |||
[[Kategorie:Unternehmen]] | [[Kategorie:Unternehmen]] | ||
[[Kategorie:Bergbahnen]] | [[Kategorie:Organisation]] | ||
[[Kategorie:Rechtsform]] | |||
[[Kategorie:Gesellschaft mit beschränkter Haftung]] | |||
[[Kategorie:Betreibergesellschaft (Bergbahnen)]] | |||
[[Kategorie:Verkehr]] | |||
[[Kategorie:Verkehr (Wirtschaft)]] | |||
[[Kategorie:Bergbahn]] | |||
[[Kategorie:Tennengau]] | |||
[[Kategorie:Hallein]] | |||