Lieferinger Kultur-Wanderweg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[File:Brunnen am Tunnelspielplatz - 2.JPG|thumb|Brunnen am Tunnelspielplatz in Salzburg-Liefering. Im Hintergrund eine Tafel des Lieferinger Kulturwanderwegs.]] | [[File:Brunnen am Tunnelspielplatz - 2.JPG|thumb|Brunnen am Tunnelspielplatz in Salzburg-Liefering. Im Hintergrund eine Tafel des Lieferinger Kulturwanderwegs.]] | ||
[[File:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36-3.jpg|thumb|Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36 Sagen und Märchen]] | [[File:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36-3.jpg|thumb|Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36 Sagen und Märchen]] | ||
Der '''Lieferinger | Der '''Lieferinger Kultur-Wanderweg''' wurde vom [[Stadtteilverein Liefering]] errichtet, der sich unter anderem zur Aufgabe machte, einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen Bauern- und Fischerdorfes zu geben. | ||
== Der Kulturwanderweg == | == Der Kulturwanderweg == | ||
Der Lieferinger | Der Lieferinger Kultur-Wanderweg führt an 55 Schautafeln vorbei, die im Salzburger Stadtteil [[Liefering]] Auskunft über dessen Geschichte geben. Dieser Stadtteil, der am [[1. Jänner]] [[1939]] als Ortschaft der Gemeinde [[Wals-Siezenheim|Siezenheim]] in die [[Stadt Salzburg]] [[Eingemeindungen|eingemeindet]] wurde, hat zahlreiche historische und archäologische Eigenheiten vorzuweisen. Für den Rundwanderweg, der beim [[Gasthof Hartlwirt]] beginnt, sollte man etwa 90 Minuten Gehzeit einrechnen. | ||
Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Herausgabe einer Lieferinger Chronik, die von der [[Peter Pfenninger Schenkung Liefering]] herausgegeben wurde, entstand [[1996]]/1997 die Idee zur Errichtung eines Stadtteilmuseums. Als idealer Standort war das zentral gelegene, historische [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]] vorgesehen. Doch dem im Herbst 2000 fertig konzipierten Projekt, das nach umfassender Renovierung des Gebäudes darin Platz finden sollte, wurde im Mai 2001, aufgrund der angespannten Finanzlage der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]], eine Absage erteilt. | Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Herausgabe einer Lieferinger Chronik, die von der [[Peter Pfenninger Schenkung Liefering]] herausgegeben wurde, entstand [[1996]]/1997 die Idee zur Errichtung eines Stadtteilmuseums. Als idealer Standort war das zentral gelegene, historische [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]] vorgesehen. Doch dem im Herbst 2000 fertig konzipierten Projekt, das nach umfassender Renovierung des Gebäudes darin Platz finden sollte, wurde im Mai 2001, aufgrund der angespannten Finanzlage der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]], eine Absage erteilt. | ||
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Daraufhin begann der "Verein Stadtteilmuseum Liefering" mit der Realisierung eines weiteren geplanten Vorhaben eines Kultur-Wanderwegs. Anfangs war an 34 Tafeln gedacht, die der Lieferinger Bevölkerung historische Hintergründe in örtlichen Bezügen nahe bringen sollten. Nach sechs Monaten Arbeit konnten am [[20. Oktober]] [[2001]] die ersten acht Tafeln in festlichem Rahmen und im Beisein der Lieferinger Vereine der Öffentlichkeit präsentiert werden. In den Folgejahren wurden bei Festen an verschiedenen Örtlichkeiten im Stadtteil etappenweise letztlich 55 Tafeln vorgestellt. Beim Abschlussfest am [[1. Oktober]] [[2006]] wurde dann noch das Begleitbuch "Der Lieferinger Kultur-Wanderweg" präsentiert. | Daraufhin begann der "Verein Stadtteilmuseum Liefering" mit der Realisierung eines weiteren geplanten Vorhaben eines Kultur-Wanderwegs. Anfangs war an 34 Tafeln gedacht, die der Lieferinger Bevölkerung historische Hintergründe in örtlichen Bezügen nahe bringen sollten. Nach sechs Monaten Arbeit konnten am [[20. Oktober]] [[2001]] die ersten acht Tafeln in festlichem Rahmen und im Beisein der Lieferinger Vereine der Öffentlichkeit präsentiert werden. In den Folgejahren wurden bei Festen an verschiedenen Örtlichkeiten im Stadtteil etappenweise letztlich 55 Tafeln vorgestellt. Beim Abschlussfest am [[1. Oktober]] [[2006]] wurde dann noch das Begleitbuch "Der Lieferinger Kultur-Wanderweg" präsentiert. | ||
Höhepunkt war dann die Auszeichnung des Vereins mit dem [[ | Höhepunkt war dann die Auszeichnung des Vereins mit dem "Förderpreis der [[Salzburger Volkskultur]]". | ||
Der Kultur-Wanderweg galt im ersten Jahrzehnt seines Bestehen von 1997 bis 2007 als Beitrag zur Stadtteilerneuerung Liefering. Das Projekt wurde auch von der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg und vom [[Salzburger Bildungswerk]] bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Finanzierung der Herstellung und Installation der Tafeln, als auch der Druck des Begleitbuches, erfolgte durch Vereinsbeiträge und in überaus dankenswerter Weise durch private Förderer, Firmen und Institutionen sowie durch die Stadt Salzburg und die Gemeinde [[Wals-Siezenheim]]. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Textautoren, darunter namhafte Archivare, Historiker und Archäologen, als auch der Gestalter, honorarfrei gearbeitet hatten und desgleichen auch an den Arbeiten zu den Vereinspublikationen. | Der Kultur-Wanderweg galt im ersten Jahrzehnt seines Bestehen von 1997 bis 2007 als Beitrag zur Stadtteilerneuerung Liefering. Das Projekt wurde auch von der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg und vom [[Salzburger Bildungswerk]] bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Finanzierung der Herstellung und Installation der Tafeln, als auch der Druck des Begleitbuches, erfolgte durch Vereinsbeiträge und in überaus dankenswerter Weise durch private Förderer, Firmen und Institutionen sowie durch die Stadt Salzburg und die Gemeinde [[Wals-Siezenheim]]. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Textautoren, darunter namhafte Archivare, Historiker und Archäologen, als auch der Gestalter, honorarfrei gearbeitet hatten und desgleichen auch an den Arbeiten zu den Vereinspublikationen. | ||
2014 wurde das Bestreben einer Museumsgründung endgültig aufgegeben und der "Verein Stadtteilmuseum Liefering" auf "Verein Lieferinger | 2014 wurde das Bestreben einer Museumsgründung endgültig aufgegeben und der "Verein Stadtteilmuseum Liefering" auf "Verein Lieferinger Kultur-Wanderweg" umbenannt (ZVR-Zahl: 524 266 702). Dessen Hauptaufgabe besteht nun darin, diese Einrichtung weiterhin zu erhalten und gegebenenfalls zu aktualisieren. | ||
== Die Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderwegs == | == Die Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderwegs == | ||
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| 5|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 05.jpg|thumb|180px]]|| Das Dorf in der Stadt|| Auf der Überdachung des [[Lieferinger Tunnel]]s|| Liefering war seit jeher und bis zu seiner Eingemeindung nach Salzburg ([[1939]]) ein Dorf, dessen landwirtschaftlichen Erträge in erster Linie dem Eigenbedarf dienten. Grundeigentümer waren bis 1848/49 die Salzburger Fürsterzbischöfe. Seit dem frühen 20. Jahrhundert nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stetig ab. Eine Identität als Dorf hat sich Liefering bis heute bewahrt, und es propagiert sich selbst als "das Dorf in der Stadt". | | 5|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 05.jpg|thumb|180px]]|| Das Dorf in der Stadt|| Auf der Überdachung des [[Lieferinger Tunnel]]s|| Liefering war seit jeher und bis zu seiner Eingemeindung nach Salzburg ([[1939]]) ein Dorf, dessen landwirtschaftlichen Erträge in erster Linie dem Eigenbedarf dienten. Grundeigentümer waren bis 1848/49 die Salzburger Fürsterzbischöfe. Seit dem frühen 20. Jahrhundert nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stetig ab. Eine Identität als Dorf hat sich Liefering bis heute bewahrt, und es propagiert sich selbst als "das Dorf in der Stadt". | ||
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| 6|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 06-3.jpg|thumb|180px]]|| Die Teilung Lieferings durch die Reichsautobahn 1938|| Auf der Überdachung des Lieferinger Tunnels beim Kinderspielplatz|| Die Fortsetzung des Baus der [[Reichsautobahn]] von [[München]] nach [[Wien]] begann nach Fertigstellung des Teilstücks bis zum [[Grenzübergang Walserberg]] und unmittelbar nach dem [[Anschluss]] Österreichs mit einer Spatenstichfeier am [[7. April]] [[1938]]. Die Autobahntrasse zerteilte das Siedlungsgebiet Lieferings, mehrere Bauten mussten der Autostraße weichen. Auf dem vorerst unvollendet gebliebenen Bau fanden von [[1947]] bis [[1965]] publikumsträchtige die [[1. Mai Rennen]] statt. Als eine Art Wiedervereinigung empfand man die Errichtung des Lieferinger Tunnels über die heutige [[ | | 6|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 06-3.jpg|thumb|180px]]|| Die Teilung Lieferings durch die Reichsautobahn 1938|| Auf der Überdachung des Lieferinger Tunnels beim Kinderspielplatz|| Die Fortsetzung des Baus der [[Reichsautobahn]] von [[München]] nach [[Wien]] begann nach Fertigstellung des Teilstücks bis zum [[Grenzübergang Walserberg]] und unmittelbar nach dem [[Anschluss]] Österreichs mit einer Spatenstichfeier am [[7. April]] [[1938]]. Die Autobahntrasse zerteilte das Siedlungsgebiet Lieferings, mehrere Bauten mussten der Autostraße weichen. Auf dem vorerst unvollendet gebliebenen Bau fanden von [[1947]] bis [[1965]] publikumsträchtige die [[1. Mai Rennen]] statt. Als eine Art Wiedervereinigung empfand man die Errichtung des Lieferinger Tunnels über die heutige [[A 1 West Autobahn]] (A1), der als Emissionsschutz gegen Lärm und Abgase 1999 bis 2001 errichtet wurde.<br />''Siehe auch [[Lieferinger Tunnel]]'' | ||
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| 7|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 7.jpg|thumb|180px]]|| Das Schlossbauerngut mit der [[St.-Anna-Kapelle]]|| | | 7|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 7.jpg|thumb|180px]]|| Das Schlossbauerngut mit der [[St.-Anna-Kapelle]]|| an der Lieferinger Hauptstraße – Einmündungen Zufahrt Nr. 86 und [[Presslweg]]|| Siehe [[Schlossbauerngut]] | ||
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| 8|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 08-2.jpg|thumb|180px]]|| Der [[Baldehof]]|| Auf der Zufahrt zum Baldehof|| Der Vorgängerbau des jetzigen [[barock]]en Baldehofs wurde um 1700 zu einem Landsitz erweitert, der später in adeligem Besitz war. Namensgeber des Hauses war der Lederhändler Wilhelm Balde, der das Anwesen [[1864]] kaufte. [[1889]] kam es in den Besitz der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Seit 1990 beherbergt das Gut den Pfarrhof der katholischen [[Stadtpfarre Liefering|Pfarre Liefering]]. | | 8|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 08-2.jpg|thumb|180px]]|| Der [[Baldehof]]|| Auf der Zufahrt zum Baldehof|| Der Vorgängerbau des jetzigen [[barock]]en Baldehofs wurde um 1700 zu einem Landsitz erweitert, der später in adeligem Besitz war. Namensgeber des Hauses war der Lederhändler Wilhelm Balde, der das Anwesen [[1864]] kaufte. [[1889]] kam es in den Besitz der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Seit 1990 beherbergt das Gut den Pfarrhof der katholischen [[Stadtpfarre Liefering|Pfarre Liefering]]. | ||
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| 16 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 16-2.jpg|thumb|180px]] || Die Philomenakapelle || Bei Ignaz-Harrer-Straße 89 – Einmündung Schönleitenstraße || ''Siehe [[Philomenakapelle]]'' | | 16 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 16-2.jpg|thumb|180px]] || Die Philomenakapelle || Bei Ignaz-Harrer-Straße 89 – Einmündung Schönleitenstraße || ''Siehe [[Philomenakapelle]]'' | ||
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| 17 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] || Der | | 17 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] || Der Gasthof Kohlpeter || Am Gasthof Kohlpeter neben dem gastgartenseitigen Eingang, Lieferinger Hauptstraße 23 ||Das Haus wurde in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts – angeblich mit den Mitteln aus einem am [[Lieferinger Hügel]] aufgefundenen Geldschatzes – errichtet. Dritter Besitzer war ab [[1847]] Peter Six, der darin eine Kohlenhandlung und ein kleines Wirtshaus betrieb, woraus sich auch der Hausname herleitet. Das Haus ist seit [[1882]] in Besitz der Nachkommen der damaligen Käufer Franz und Theresia Doppler. | ||
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| 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]] || Das [[Gärtnergut]] || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße 4 || Für das Gärtnergut ist ab dem [[16. Jahrhundert]] eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris Graf Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen [[1723]] erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr. Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18. Jahrhundert stammender Ginkgobaum. | | 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]] || Das [[Gärtnergut]] || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße 4 || Für das Gärtnergut ist ab dem [[16. Jahrhundert]] eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris Graf Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen [[1723]] erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr. Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18. Jahrhundert stammender Ginkgobaum. | ||
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| 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]] || Die [ | | 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]] || Die [Haferlmühle in Liefering|Haber- oder Haferlmühle || An der Lieferinger Hauptstraße auf Höhe Nr. 70 || Die bereits um etwa [[1350]] belegte Mühle ist der älteste nachweisbare Gewerbebetrieb von Liefering. Viele Besitzer betrieben neben der Mühle ein zweites Gewerbe, so gab es daneben auch von den Besitzern betriebene Bäckereien, ein Sägewerk oder einen Krämerladen. Die Mühle war bis 1977 in Betrieb und wird heute als Wohngebäude und Lagerraum genutzt. | ||
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| 20 || Tafel wurde entfernt. || Die evangelische Johanneskapelle || Stauffeneggstraße 51 || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für [[Protestanten|protestantische]] Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude [[Stauffeneggstraße]] 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]], neben der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] an der [[Schwarzstraße]], den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente. | | 20 || Tafel wurde entfernt. || Die evangelische Johanneskapelle || Stauffeneggstraße 51 || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für [[Protestanten|protestantische]] Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude [[Stauffeneggstraße]] 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]], neben der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] an der [[Schwarzstraße]], den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente. | ||
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| 21 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 21-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Martin]] || Vor der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Martin Liefering]] am Glockenturm, [[Triebenbachstraße]] 26 || Nachdem in den 1960er-Jahren die Bevölkerung Lieferings stark zugenommen hatte, wurde aus räumlichen Gründen eine zweite katholische Kirche fällig. Anfangs wurden ab 1968 Gottesdienste außerhalb der [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus|alten Pfarrkirche Liefering]] im Gebäude der neu errichteten [[Volksschule Liefering | | 21 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 21-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Martin]] || Vor der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Martin Liefering]] am Glockenturm, [[Triebenbachstraße]] 26 || Nachdem in den 1960er-Jahren die Bevölkerung Lieferings stark zugenommen hatte, wurde aus räumlichen Gründen eine zweite katholische Kirche fällig. Anfangs wurden ab 1968 Gottesdienste außerhalb der [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus|alten Pfarrkirche Liefering]] im Gebäude der neu errichteten [[Volksschule Liefering 2]] abgehalten, ab [[Weihnachten]] 1972 in dem schon bestehenden Pfarrsaal. Gegen Jahresende 1969 war die Gründung der neuen Pfarre Salzburg-St. Martin beschlossen worden. Der Baubeginn des gesamten Pfarrzentrums mit sozialen Einrichtungen erfolgte erst im Mai 1979, die Einweihung der Kirche am [[9. November]] [[1980]]. Die Pfarre erstreckt sich auf das [[Salzachseen|Salzachseegebiet]] und den gesamten Raum östlich der [[Münchner Bundesstraße]]. | ||
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| 22 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 22-3.jpg|thumb|180px]] || [[Salzachschifffahrt]] || Am Ende der [[Theodostraße]] an der [[Salzach]] || Vom [[Mittelalter]] bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte auf der Salzach reger Handelsverkehr hauptsächlich zwischen [[Hallein]] und [[Laufen an der Salzach]] ([[Salz]], Getreide, [[Wein]] und andere Waren). Kontrolliert wurde der Verkehr von den Schiffseignern in Laufen. Der Fluss diente zudem sowohl Lieferinger als auch Laufener Fischern als Fanggrund. Mit der neuen Grenzziehung zwischen [[Bayern]] und Salzburg im Jahr [[1816]] entlang der Salzach beschränkte sich der Handel zusehends und kam mit dem Anschluss der Städte an die [[ | | 22 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 22-3.jpg|thumb|180px]] || [[Salzachschifffahrt]] || Am Ende der [[Theodostraße]] an der [[Salzach]] || Vom [[Mittelalter]] bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte auf der Salzach reger Handelsverkehr hauptsächlich zwischen [[Hallein]] und [[Laufen an der Salzach]] ([[Salz]], Getreide, [[Wein]] und andere Waren). Kontrolliert wurde der Verkehr von den Schiffseignern in Laufen. Der Fluss diente zudem sowohl Lieferinger als auch Laufener Fischern als Fanggrund. Mit der neuen Grenzziehung zwischen [[Bayern]] und Salzburg im Jahr [[1816]] entlang der Salzach beschränkte sich der Handel zusehends und kam mit dem Anschluss der Städte an die [[Westbahnstrecke|Eisenbahn]] Mitte des 19. Jahrhunderts völlig zum Erliegen. | ||
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| 23 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 23-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Donauschwaben]] in der [[Salzachseesiedlung]] || Am Rande der Salzachseesiedlung, bei der Kreuzung Theodostraße – Schmiedingerstraße || Die im [[18. Jahrhundert]] in den unteren Donauraum angeworbenen deutschsprachigen Siedler (Donauschwaben) wurden im Zweiten Weltkrieg enteignet, vertrieben oder deportiert. Nach dem Krieg kamen viele dieser Flüchtlinge auch nach Salzburg, wo sie sich Anfang der [[1950er]]-Jahre in der neu erschlossenen Salzachseesiedlung in mehr als 50 Häusern neue Heime errichteten. | | 23 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 23-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Donauschwaben]] in der [[Salzachseesiedlung]] || Am Rande der Salzachseesiedlung, bei der Kreuzung Theodostraße – Schmiedingerstraße || Die im [[18. Jahrhundert]] in den unteren Donauraum angeworbenen deutschsprachigen Siedler (Donauschwaben) wurden im Zweiten Weltkrieg enteignet, vertrieben oder deportiert. Nach dem Krieg kamen viele dieser Flüchtlinge auch nach Salzburg, wo sie sich Anfang der [[1950er]]-Jahre in der neu erschlossenen Salzachseesiedlung in mehr als 50 Häusern neue Heime errichteten. | ||
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| 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[ | | 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[Westbahnstrecke|Kaiserin-Elisabeth-Bahn]] von [[1860]], die Straßenbrücke der österreichischen [[Münchener Straße]] und der deutschen Bundesstraße 304 von 2004 sowie der Fußgänger- und Fahrraddamm am Kraftwerk Rott von 2005. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke wurde 2015/2016 durch eine weitere mit einem dritten Gleis ergänzt. | ||
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| 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original. | | 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original. | ||
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| 32 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 32-1.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Hartlwirt|Hartlwirt]] || Am Gebäude des Hartwirts seitlich des Eingangs, Lieferinger Hauptstraße 120 ||Das Wirtshaus ist [[1779]] erstmals urkundlich erwähnt, bestand vermutlich aber schon weitaus länger. Ein späterer Besitzer war ein überaus erfolgreicher Pferdehändler, ein Teil der Stallungen befand sich hier. Das Haus erhielt [[1907]] den ersten Telefonanschluss in Liefering. Nach einer Renovierung 1976 diente der vorherige Kuhstall für zwei Jahrzehnte als Proberaum für die [[Camerata Academica Salzburg]]. Das Gasthaus wird heute auch als Pension geführt. | | 32 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 32-1.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Hartlwirt|Hartlwirt]] || Am Gebäude des Hartwirts seitlich des Eingangs, Lieferinger Hauptstraße 120 ||Das Wirtshaus ist [[1779]] erstmals urkundlich erwähnt, bestand vermutlich aber schon weitaus länger. Ein späterer Besitzer war ein überaus erfolgreicher Pferdehändler, ein Teil der Stallungen befand sich hier. Das Haus erhielt [[1907]] den ersten Telefonanschluss in Liefering. Nach einer Renovierung 1976 diente der vorherige Kuhstall für zwei Jahrzehnte als Proberaum für die [[Camerata Academica Salzburg]]. Das Gasthaus wird heute auch als Pension geführt. | ||
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| 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[ | | 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[Westbahnstrecke|Kaiserin Elisabeth-Bahn]] des Abschnitts der heutigen Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg in den [[1850er]]-Jahren bewirkte eine Zerschneidung des Gebiets von Liefering. Der Bahndamm – vorerst jahrelang ohne Wegunterführungen – wirkte wie ein Riegel; gewachsene Verbindungen wurden quasi gekappt. Ursprünglich war im Bereich Lieferings der Salzburger Grenzbahnhof nach Deutschland vorgesehen, militärische Bedenken sprachen jedoch dagegen. Während des Zweiten Weltkriegs existierte ein Empfangsbahnhof für Gäste des nahe gelegenen [[Schloss Kleßheim|Schlosses Kleßheim]], das von den Nationalsozialisten als "Reichsgästehaus" für hochgestellte Persönlichkeiten diente. 1985 wurde die geplante Erweiterung des [[Container-Terminal Salzburg|Container-Terminals Salzburg]] aufgrund von Bürgerprotesten fallengelassen. Tatsächlichen Nutzen für Liefering brachte die Bahn erst im Zuge der Einrichtung der [[S-Bahn Salzburg]] mit dem Bau der Haltestellen Salzburg Taxham und {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Liefering (Haltestelle)]] in den Jahren 2006 und 2013. | ||
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| 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung des [[Glanbach]]s || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen. | | 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung des [[Glanbach]]s || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen. | ||
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| 35 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 35-2.jpg|thumb|180px]] || Von der [[Dult]] zum [[Messezentrum Salzburg]] || Am Messezentrum, bei der alten Obuskehre vor dem | | 35 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 35-2.jpg|thumb|180px]] || Von der [[Dult]] zum [[Messezentrum Salzburg]] || Am Messezentrum, bei der alten [[Obuskehre]] vor dem "Arena City Hotel" || Die im Frühjahr stattfindende [[Dult]] wird erstmals [[1368]] erwähnt und fand im Laufe der Zeit an verschiedenen Orten in Salzburg statt. [[1896]] wurde die Dult eingestellt und nach einem Intermezzo 1924/25 erst nach dem Zweiten Weltkrieg fix eingerichtet. [[1974]] findet die Dult erstmals im Messezentrum Salzburg statt. | ||
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| 36 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36-3.jpg|thumb|180px]] ||Sagen und Märchen aus Liefering || nächst dem Badebuffet am Salzachsee || Häufig sind in Moor-, Sumpf- und anderen Feuchtgebieten im Volksmund schaurige Geschichten über sagen- und märchenhafte Figuren anzutreffen. Das Mündungsgebiet der Saalach in die Salzach war früher eine solche Gegend, sodass auch hier – besonders von den Schiffern auf der Salzach – grauenhafte Ereignisse erzählt wurden. Bestärkt wurde dieses Phänomen durch die Tatsache, dass im extrem kalten Winter von 1800 beim Kampf gegen die einrückenden Truppen Napoleons Getötete in dem morastigen Boden festgefroren waren. Neben Wassergeistern und der Figur des Wassermannes gibt es auch Geschichten um den Riesen Abfalter, eines Bewohners des [[Untersberg]]s, von dem wiederholt die Sage geht, dass in ihm Menschen leben oder auf ihm Menschen verschwinden. | | 36 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36-3.jpg|thumb|180px]] ||Sagen und Märchen aus Liefering || nächst dem Badebuffet am Salzachsee || Häufig sind in Moor-, Sumpf- und anderen Feuchtgebieten im Volksmund schaurige Geschichten über sagen- und märchenhafte Figuren anzutreffen. Das Mündungsgebiet der Saalach in die Salzach war früher eine solche Gegend, sodass auch hier – besonders von den Schiffern auf der Salzach – grauenhafte Ereignisse erzählt wurden. Bestärkt wurde dieses Phänomen durch die Tatsache, dass im extrem kalten Winter von 1800 beim Kampf gegen die einrückenden Truppen Napoleons Getötete in dem morastigen Boden festgefroren waren. Neben Wassergeistern und der Figur des Wassermannes gibt es auch Geschichten um den Riesen Abfalter, eines Bewohners des [[Untersberg]]s, von dem wiederholt die Sage geht, dass in ihm Menschen leben oder auf ihm Menschen verschwinden. | ||
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| 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße in Salzburg|USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße]] || Auf dem Grundstück [[General-Keyes-Straße]] 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen Arbeitsdienstlagers der [[Zwischenkriegszeit]] entstand um 1950 eine von der amerikanischen Besatzungsmacht errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine Kfz-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als "Klein-Amerika" bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte. | | 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße in Salzburg|USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße]] || Auf dem Grundstück [[General-Keyes-Straße]] 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen Arbeitsdienstlagers der [[Zwischenkriegszeit]] entstand um 1950 eine von der amerikanischen Besatzungsmacht errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine Kfz-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als "Klein-Amerika" bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte. | ||
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| 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Südtirolersiedlung]] || [[Siebenbürgerstraße]] Ecke [[Gottscheerstraße]] || Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] ging der [[Südtirol|südliche Teil]] [[Tirol]]s von [[Österreich]] an [[Italien]]. [[1939]] hatten [[Adolf Hitler|Hitler]] und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler "heim ins Reich" geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft "Neue Heimat", entstand zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet. | | 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Südtiroler-Siedlung Liefering|Südtirolersiedlung]] || [[Siebenbürgerstraße]] Ecke [[Gottscheerstraße]] || Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] ging der [[Südtirol|südliche Teil]] [[Tirol]]s von [[Österreich]] an [[Italien]]. [[1939]] hatten [[Adolf Hitler|Hitler]] und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler "heim ins Reich" geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft "Neue Heimat", entstand zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet. | ||
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| 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am [[Lieferinger Spitz]] || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden. | | 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am [[Lieferinger Spitz]] || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden. | ||
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| 45 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 45.jpg|thumb|180px]] || Das [[Jugend- und Kinderhaus Liefering]] || [[Laufenstraße]] 43, an der Hausmauer ||Das Fehlen betreuter Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche im Süden Lieferings führte in den [[1990er]]-Jahren dazu, dass auf private Initiative hin letztlich 1998 von der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] die Errichtung eines Hauses für Sechs- bis Achtzehnjährige in Angriff genommen wurde. Der überregional beachtete und 2001 mit Preisen ausgezeichnete Bau bietet ein Raumkonzept, das den verschiedenen altersbedingten Bedürfnissen und Interessen gerecht wird und etwa unterschiedliche Gemeinschaftsräume und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen bietet (u. a. ein eigener Bereich für Mädchen). Das Haus mit seinem Einzugsbereich von 1 300 Kindern und Jugendlichen bietet Platz für 150 Besucher. | | 45 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 45.jpg|thumb|180px]] || Das [[Jugend- und Kinderhaus Liefering]] || [[Laufenstraße]] 43, an der Hausmauer ||Das Fehlen betreuter Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche im Süden Lieferings führte in den [[1990er]]-Jahren dazu, dass auf private Initiative hin letztlich 1998 von der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] die Errichtung eines Hauses für Sechs- bis Achtzehnjährige in Angriff genommen wurde. Der überregional beachtete und 2001 mit Preisen ausgezeichnete Bau bietet ein Raumkonzept, das den verschiedenen altersbedingten Bedürfnissen und Interessen gerecht wird und etwa unterschiedliche Gemeinschaftsräume und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen bietet (u. a. ein eigener Bereich für Mädchen). Das Haus mit seinem Einzugsbereich von 1 300 Kindern und Jugendlichen bietet Platz für 150 Besucher. | ||
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| 46 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafeln 46 und 27.jpg|thumb|180px]] || Die Zollwache an der Saalach - Der Grenzübergang nach [[Freilassing]] || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke || Am Grenzübergang zwischen Liefering und Freilassing bestand unter verschiedenen Bezeichnungen der Kontrollorgane eine österreichische Zollwache zur Überwachung des Warenverkehrs zwischen Österreich und Deutschland seit 1830. Aufgehoben war sie nur in der Zeit Österreichs im[[ Nationalsozialismus]]. Mit dem EU-Beitritt Österreichs [[1995]] wurde die Zoll-Grenzkontrolle in eine innerösterreichische Zollkontrollstelle umgewandelt und letztlich 2004 aufgelassen. | | 46 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafeln 46 und 27.jpg|thumb|180px]] || Die Zollwache an der Saalach - Der Grenzübergang nach [[Freilassing]] || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke || Am Grenzübergang zwischen Liefering und Freilassing bestand unter verschiedenen Bezeichnungen der Kontrollorgane eine österreichische Zollwache zur Überwachung des Warenverkehrs zwischen Österreich und Deutschland seit 1830. Aufgehoben war sie nur in der Zeit Österreichs im[[Nationalsozialismus]]. Mit dem EU-Beitritt Österreichs [[1995]] wurde die Zoll-Grenzkontrolle in eine innerösterreichische Zollkontrollstelle umgewandelt und letztlich 2004 aufgelassen. | ||
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| 47 || [[file:Salzburg-Liefering - an der Törringstraße.jpg|thumb|180px]] || NS-Zwangsarbeiter in Liefering || Auf dem Gelände des ehemaligen [[Zwangsarbeiterlager Grafenberg|Zwangsarbeiterlagers Grafenberg]], an der [[Törringstraße]] gegenüber Nr. 14 || In Liefering gab es in der [[NS-Zeit]] mehrere Lager für [[Zwangsarbeit]]er. Die im Lager "Grafenberg" am südlichen Fuß des [[Lieferinger Hügel]]s untergebrachten Arbeitshäftlinge wurden für den Eisenbahnbau und für die Errichtung der neuen [[Staatsbrücke]] in der Salzburger [[Altstadt]] herangezogen. | | 47 || [[file:Salzburg-Liefering - an der Törringstraße.jpg|thumb|180px]] || NS-Zwangsarbeiter in Liefering || Auf dem Gelände des ehemaligen [[Zwangsarbeiterlager Grafenberg|Zwangsarbeiterlagers Grafenberg]], an der [[Törringstraße]] gegenüber Nr. 14 || In Liefering gab es in der [[NS-Zeit]] mehrere Lager für [[Zwangsarbeit]]er. Die im Lager "Grafenberg" am südlichen Fuß des [[Lieferinger Hügel]]s untergebrachten Arbeitshäftlinge wurden für den Eisenbahnbau und für die Errichtung der neuen [[Staatsbrücke]] in der Salzburger [[Altstadt]] herangezogen. | ||
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| 48 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 48.jpg|thumb|180px]] || Die [[Forellenwegsiedlung]] || In der Forellenwegsiedlung am Gebäude [[Eugen-Müller-Straße]] 59 || ''Siehe [[Forellenwegsiedlung]]'' | | 48 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 48.jpg|thumb|180px]] || Die [[Forellenwegsiedlung]] || In der Forellenwegsiedlung am Gebäude [[Eugen-Müller-Straße]] 59 || ''Siehe [[Forellenwegsiedlung]]'' | ||
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| 49 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 49-2.jpg|thumb|180px]] || Die evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-West || Neben der [[Matthäuskirche]] am [[Martin-Luther-Platz]] – Einmündung [[Kleßheimer Allee]] in [[Taxham]] || In den 1950er-Jahren zogen vermehrt evangelische Glaubensangehörige in den Stadtteil Taxham, sodass nicht zuletzt deshalb im Westen Salzburgs eine eigene evangelische Kirche notwendig wurde. Die [[1969]] eingeweihte Matthäuskirche in Taxham ist heute das Zentrum der Pfarre, die seit 2014 die Bezeichnung "[[Evangelische Pfarrgemeinde A. und H. B. Salzburg Matthäuskirche]]" trägt und der auch Liefering angehört. | | 49 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 49-2.jpg|thumb|180px]] || Die evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-West || Neben der [[Evangelische Matthäuskirche|evangelischen Matthäuskirche]] am [[Martin-Luther-Platz]] – Einmündung [[Kleßheimer Allee]] in [[Taxham]] || In den 1950er-Jahren zogen vermehrt evangelische Glaubensangehörige in den Stadtteil Taxham, sodass nicht zuletzt deshalb im Westen Salzburgs eine eigene evangelische Kirche notwendig wurde. Die [[1969]] eingeweihte Matthäuskirche in Taxham ist heute das Zentrum der Pfarre, die seit 2014 die Bezeichnung "[[Evangelische Pfarrgemeinde A. und H. B. Salzburg Matthäuskirche]]" trägt und der auch Liefering angehört. | ||
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| 50 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 50.JPG|thumb|180px]] || [[Papageno]] in Liefering - [[Vogelfang]] in Liefering || An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündung [[Rottweg]] (bei Lieferinger Hauptstraße 95B) || Der Vogelfang in Liefering war besonders im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] weit verbreitet und ein einträgliches Geschäft. An den Salzburger [[Salzburger Fürstenhof|fürsterzbischöflichen Hof]] waren jährlich 5 000 Vögel für den Verzehr abzuliefern. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl wesentlich höher lag. | | 50 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 50.JPG|thumb|180px]] || [[Papageno]] in Liefering - [[Vogelfang]] in Liefering || An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündung [[Rottweg]] (bei Lieferinger Hauptstraße 95B) || Der Vogelfang in Liefering war besonders im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] weit verbreitet und ein einträgliches Geschäft. An den Salzburger [[Salzburger Fürstenhof|fürsterzbischöflichen Hof]] waren jährlich 5 000 Vögel für den Verzehr abzuliefern. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl wesentlich höher lag. | ||
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| 51 || Tafel wurde entfernt. || [[Montessori-Zentrum Liefering]] || Bei der [[ | | 51 || Tafel wurde entfernt. || [[Montessori-Zentrum Liefering]] || Bei der [[Volksschule Liefering 2]], Laufenstraße 50 || Die Montessoripädagogik wurde [[1979]] als Schulversuch an der Lieferinger Volksschule 2 eingeführt. In späteren Jahren erfolgte eine Erweiterung auf Klassen der Hauptschule und auf den Kindergarten, was damals einzigartig in Österreich war. Die Montessori-Klassen in Liefering zählen heute zu den viel beachteten Einrichtungen Österreichs mit diesem pädagogischen Konzept. | ||
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| 52 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 52-2.jpg|thumb|180px]] || Die [[römische Saalachbrücke]] - Die [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]] [[Via Julia]] || An der Saalach in der Gemeinde Wals-Siezenheim, 900 m westlich des Schlosses Kleßheim || Funde von Holzpfählen in diesem Bereich der Saalach deuten auf eine Brücke der römischen Fernstraße von [[Juvavum]] über [[Bedaium]] Richtung Bodensee, der Via Julia, hin. | | 52 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 52-2.jpg|thumb|180px]] || Die [[römische Saalachbrücke]] - Die [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]] [[Via Julia]] || An der Saalach in der Gemeinde Wals-Siezenheim, 900 m westlich des Schlosses Kleßheim || Funde von Holzpfählen in diesem Bereich der Saalach deuten auf eine Brücke der römischen Fernstraße von [[Juvavum]] über [[Bedaium]] Richtung Bodensee, der Via Julia, hin. | ||
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== Bilder == | == Bilder == | ||
{{Bildkat|Lieferinger Kulturwanderweg|einige Schautafeln des Lieferinger | {{Bildkat|Lieferinger Kulturwanderweg|einige Schautafeln des Lieferinger Kultur-Wanderweges}} | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||
* ''Der Lieferinger | * ''Der Lieferinger Kulturwanderweg. Auf 52 Stationen durch die bewegte Geschichte eines Salzburger Stadtteils.'' Redaktion [[Werner Hölzl]] und [[Peter F. Kramml]]. Hg. v. Verein Stadtteilmuseum Salzburg-Liefering, Salzburg 2006, 240 Seiten, 300 Abb., Grafiken | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [ | * [https://www.sn.at/wiki/images/pdf/lieferinger_kulturwanderweg_11_2025_low.pdf Lieferinger Kulturwanderweg, Übersicht der Standorte der Tafeln 2025] | ||
* [http://salzburg.orf.at/radio/stories/2536603/ ORF-Bericht über den Lieferinger Kulturwanderweg] | * [http://salzburg.orf.at/radio/stories/2536603/ ORF-Bericht über den Lieferinger Kulturwanderweg] | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/museen/detail.do?museumId=2581 ohne Datum] | |||
* {{Quelle SN|28. April 2009}} | * {{Quelle SN|28. April 2009}} | ||
* {{Wikipedia-de}} | * {{Wikipedia-de}} | ||