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[[Datei:Gusswerk m. Untersberg.jpg|thumb|Die ehemaligen Werksanlagen in Salzburg-[[Kasern]] um 2010]] Die '''Glockengießerei Oberascher''' bestand von [[1618]] bis [[2009]] in [[Salzburg]].
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[[File:Salzburg - Kasern - Glockengießerei Oberascher - 1902 (c) Würthle.jpg|thumb|Glockengießerei Oberascher, 1902, eine Aufnahme von [[Karl Friedrich Würthle|Würthle]].]]
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[[File:Gusswerk - Salzburg-Kasern - Objekt 5.jpg|thumb|Die ehemaligen Werksanlagen in Salzburg-[[Kasern]].]]
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[[Datei:Gusswerk m. Untersberg.jpg|thumb|Die ehemaligen Werksanlagen in Salzburg-[[Kasern]] um 2010.]]
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[[Datei:Ehemalige Werksanlage Oberascher u. jetztiges Eventlokal Gusswerk.JPG|thumb|Ehemalige Werksanlage Glockengießerei Oberascher.]]
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[[Datei:Werkshalle der ehemaligen Glockengießerei Oberascher.JPG|thumb|Werkshalle der ehemaligen Glockengießerei Oberascher.]]
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[[Datei:Ehemaliger Feuerlöschteich der Glockengießerei Oberascher, jetzt Tümpelrest.JPG|thumb|Ehemaliger Feuerlöschteich der Glockengießerei Oberascher, jetzt Tümpelrest.]]  
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Die '''Glockengießerei Oberascher''' bestand von [[1618]] bis [[2009]] in der [[Stadt Salzburg]].
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
[[1618]] als fürsterzbischöfliche Hof- und bürgerliche Stuck- und Glockengießerei in Salzburg gegründet, war die Firma Oberascher von 1670 bis 2003 in Familienbesitz. Die ersten der Familie waren Johann Oberascher (* 1765; † 1797), Johann Oberascher Sohn (* 1797; † 1835) und Franz Oberascher (* 1835; † 1877). Dieser Betrieb stellte neben Glocken im Dreißigjähjrigen Krieg auch Kanonenrohe im Stückguss her. Dieser Betreib war am Anfange in der Goldgasse beheimatet und übersiedelte wegen der möglichen Feuergefahr 1724 in die Glockengasse, wo der Untergrund aber durch ständige Nässe wenig geeignet war. Anfang des 19. Jahrhunderts übersiedelte der Beitrieb in den Bruderhof. Auf der Rückseite des Bruderhauses ([[Bruderhof]]) arbeitete im [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] diese Glockengießerei, wo der Widerstand wegen der neuen Feuergefahr in der umgebenden Bevölkerung stetig zunahm.  
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=== Familienbetrieb ===
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Von [[1765]] bis Ende [[2003]] befand sie sich in Familienbesitz. 1765 übernahm Johann Baptist Oberascher den Betrieb. Urkunden belegen, dass den Oberaschers auf Grund ihrer Verdienste verschiedene außerordentliche Rechte von den Landesherren verliehen wurden, so z. B. das Bau- und Schürfrecht für den [[Kupferbergbau]] in [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] und am [[Radhausberg]] in den [[Hohen Tauern]].
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Als [[Kasern]], an der Grenze zwischen [[Bergheim]] und [[Hallwang]] gelegen im [[20. Jahrhundert]] entstand, war die Glockengießerei einer der ersten Gewerbebetriebe, die sich [[1919]] ansiedelte. Zur eigenen Sicherheit legte der Betrieb in Kasern einen großen Feuerlöschteich an, der als Tümpel in Kasern erhalten ist.  
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=== Die Glockengießerei im Fürsterzbistum ===
Am [[7. Juni]] [[1950]] vernichtet ein Brand in der Glockengießerei den Dachstuhl und richtet in der Maschinenhalle großen Schaden an.
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Bereits um [[1430]] ist eine Glockengießerei mit Meistern wie Jörg Gloppitscher nachweisbar, die bis etwa 1520 bestand. [[1618]] wurde die Gießerei als [[Salzburger Fürstenhof|fürsterzbischöfliche Hof]]- und bürgerliche Stuck- und Glockengießerei von Jakob Lidl neu gegründet. Unter einem Stuckguss war vor allem der Guss von Kanonenrohren zu verstehen. Dieser Guss war vor allem auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und in den Türkenkriegen bedeutsam.
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== Rüstungsbetrieb Glockengießerei Oberascher ==
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Der Betrieb war am Anfang in der [[Goldgasse (Stadt Salzburg)|Goldgasse]] beheimatet. Wegen der möglichen Feuergefahr übersiedelte der Betrieb unter Johann Hackhl vor das früher bestehende [[Äußeres Linzertor|äußere Linzertor]], heute [[Glockengasse]] 10, wo der Untergrund aber durch ständige Nässe wenig geeignet war. [[1724]] wanderte der Betrieb wieder weiter stadteinwärts in den [[Bruderhof]] an der [[Linzer Gasse]]. Dagegen protestierten die Nachbarn mehrfach; sie wiesen auf die Feuergefahr durch Funkenflug beim Gießen hin.  
Im Juli  [[1939]] stellte die Glockengießerei Oberascher noch vor Beginn  des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auf die Produktion von  Haubitzen-Geschossen und Granaten um. Die Firma wurde damit ein wichtiger Lieferant für die Wehrmacht. Friedrich Thomas aus Nürnberg wurde damals zum Betriebsleiter bestellt. Im Oktober 1939 wurden bei Razzien im Unternehmen mehrere Arbeiter festgenommen. Von ihnen wurden später zehn wieder freigelassen, einer davon war der frühere  Betriebsleiter.  
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Ab 1940 wurde auch der Glockengießereibetrieb von der Einberufungswelle erfasst, der Mangel an heimischen Facharbeitern musste durch Fremdarbeiter ausgeglichen  werden. Diese kamen zunächst aus den verbündeten Staaten, später aus den  besetzten Gebieten der Sowjetunion. Im Oktober 1942 trafen bei Oberascher die ersten 104 Ostarbeiter ein, etwa ein Drittel waren  Frauen, die Mehrheit unter 20 Jahre alt. Bei den Männern war der Jüngste  noch keine 15 Jahre alt gewesen. Eine ehemalige Zwangsarbeiterin  erinnerte sich an verregnete, kalte Baracken, in denen sie wohnen  mussten. Auch die Verpflegung war schlecht.  
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Als Salzburg im Zuge der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] zwischen [[1810]] und [[1816]] an das [[Königreich Bayern]] fiel, durfte der Betrieb den klingenden Namen "königlich-bayrische Hofglocken- und Stuckgießerei" führen.  
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Weidenholzer berichtet von Exekutionen, die die Gestapo am [[20. August]]  [[1943]] an vier entflohenen "Ostarbeitern" vermeldete.  Weidenholzer  konnte  über Recherchen über den Internationalen Suchdienst  in Bad  Arolsen  weitere Opfer in Erfahrung bringen, in  diesem Betrieb dürften mehr Opfer zu beklagen asien, als bisher berkannt. Manche starben an den Folgen der Arbeit, andere wurden in Konzentrationslager [[Nationalsozialismus  Überleben und Tod#Deportationen aus Salzburg|deportiert]] oder vor Ort ermordet. Die 17-jährige [[Halina Staschko]] erlag kurz vor der  Befreiung am [[1. Mai]] [[1945]] durch die Amerikaner sie ihren  Schussverletzungen. Friedrich Thomas setzte sich nach 1945 nach Deutschland ab.
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=== Die Glockengießerei in der 1. Republik ===
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Als [[Kasern]], an der Grenze zwischen [[Bergheim]] und [[Hallwang]], im [[20. Jahrhundert]] entstand, war die Glockengießerei einer der ersten Gewerbebetriebe, die sich dort [[1919]] ansiedelte. Zur eigenen Sicherheit legte der Betrieb einen großen Feuerlöschteich an, der als Tümpel erhalten ist.  
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==Die Firma in der jüngeren Geschichte==  
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=== Die Glockengießerei Oberascher 1939–1945 ===
[[1961]] wurde bei Oberascher, unter der Leitung von Ing. [[Georg Sippel]], das größte Geläut in Österreich und im süddeutschen Raum für den [[Salzburger Dom]] mit insgesamt 26.787 kg gegossen − ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Am [[24. September]] 1961 läuteten die Glocken zum ersten Mal − ihre Gewichte: 14.256 kg, 8273 kg, 2518 kg, 1025 kg und 715 kg.
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Im Juli [[1939]] stellte die Glockengießerei Oberascher noch vor Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auf die Produktion von Haubitzen-Geschossen und Granaten um. Die Firma wurde damit ein wichtiger Lieferant für die Wehrmacht. Friedrich Thomas aus Nürnberg wurde damals zum Betriebsleiter bestellt. Im Oktober 1939 wurden bei Razzien im Unternehmen mehrere Arbeiter festgenommen. Von ihnen wurden später zehn wieder freigelassen, einer davon war der frühere Betriebsleiter.  
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Im Jahre [[2002]] war der Guss der 3,11 m großen Friedensglocke "Concordia 2000", der zweitgrößten je in Österreich gegossenen Glocke, die zu den zehn größten frei schwingenden Glocken der Welt zählt. Sie ruft auf dem Kronplatz in [[Südtirol]] in 2.280 m Seehöhe jeden Sonntag zum Frieden. Sie ist mit ihrem Gewicht von 18,2 Tonnen die größte Glocke Italiens.  
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Ab [[1940]] wurde auch der Glockengießereibetrieb von der Einberufungswelle erfasst. Der Mangel an heimischen Facharbeitern musste durch Fremdarbeiter ausgeglichen werden. Diese kamen zunächst aus den verbündeten Staaten, später aus den besetzten Gebieten der [[Russland|Sowjetunion]]. Im Oktober [[1942]] trafen bei Oberascher die ersten 104 Ostarbeiter ein, etwa ein Drittel waren Frauen, die Mehrheit unter 20 Jahre alt. Bei den Männern war der Jüngste noch keine 15 Jahre alt gewesen. Eine ehemalige Zwangsarbeiterin erinnerte sich an verregnete, kalte Baracken, in denen sie wohnen mussten. Auch die Verpflegung war schlecht.  
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Im Jahre [[2004]] wurde die Firma Oberascher mit neuen Eigentümern als Manufaktur neu gegründet. Dort wurden überwiegend gewerbliche und industrielle Kleinserien, anspruchsvoller Kunstguss sowie individuelle Einzelstücke und Sonderanfertigungen gegossen. Aber leider musste dann auch die ''Oberascher Manufaktur Gießerei & Handelsgesellschaft mbH'' am 30. Dezember 2009 den Konkursantrag beim [[Salzburger Landesgericht]] stellen<ref>Quelle [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]], 8. Jänner 2010, "Konkurse, Eröffnungen"</ref>.
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Mag. [[Thomas Weidenholzer]], Historiker im [[Stadtarchiv Salzburg]], berichtet von Exekutionen, die die [[Gestapo]] am [[20. August]] [[1943]] an vier entflohenen "Ostarbeitern" vermeldete. Weidenholzer konnte in Recherchen über den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen weitere Opfer in Erfahrung bringen, in diesem Betrieb dürften mehr Opfer zu beklagen sein, als bisher bekannt. Manche starben an den Folgen der Arbeit, andere wurden in Konzentrationslager [[Nationalsozialismus Überleben und Tod#Deportationen aus Salzburg|deportiert]] oder vor Ort ermordet. Die 17-jährige [[Halina Staschko]] erlag kurz vor der Befreiung am [[1. Mai]] [[1945]] durch die Amerikaner ihren Schussverletzungen. Friedrich Thomas verließ nach 1945 den Betrieb und übersiedelte nach Deutschland.
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Während der beiden Weltkriege war der Glockenguss eingestellt.
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=== Die Geschichte nach 1945 ===
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[[1946]] wurde der Glockenguss unter der Leitung von Georg Sippel wieder aufgenommen.
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In den ersten [[Nachkriegszeit|Nachkriegsjahren]], als das für Glockenbronze notwendige Zinn teuer und schwer erhältlich war, wurde auch viel in einer zinnarmen Sonderlegierung gegossen, bestehend aus ca. 60 % Kupfer, 29 % Zink, 6 % Blei und 5 % Zinn.
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Nachdem das Absatzgebiet bereits in der [[Zwischenkriegszeit]] erheblich erweitert werden konnte, stieg der Glockenguss insbesondere nach [[1948]] rasant an, womit Oberascher sich innerhalb weniger Jahre zu einer der fünf großen Glockengießereien Österreichs sowie zu einem der größten Industriebetriebe des Landes entwickelte.  Zwischen 1946 und [[1972]] entstanden insgesamt ca. 1&nbsp;650 Glocken im Gesamtgewicht von 911&nbsp;309 kg, viele davon gingen ins Ausland, z. B. nach Sydney in [[Australien]] und Bethlehem in [[Israel]].
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Am [[7. Juni]] [[1950]] vernichtet ein Brand in der Glockengießerei den Dachstuhl und richtet in der Maschinenhalle großen Schaden an. [[1961]] wurde bei Oberascher, unter der Leitung von Ing. [[Georg Sippel]], das größte Geläut in Österreich und im süddeutschen Raum für den [[Salzburger Dom]] mit insgesamt 32&nbsp;439kg gegossen (davon entfallen 26&nbsp;786 kg auf die Oberascher-Glocken) − ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Am [[24. September]] 1961 läuteten die Glocken zum ersten Mal − ihre Gewichte: 14&nbsp;256 kg, 8&nbsp;273 kg, 2&nbsp;518 kg, 1&nbsp;025 kg und 715 kg.
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Wegen der allgemeinen Sättigung – die im Krieg abgelieferten Glocken waren alle ersetzt – wurden ab den [[1970er]]-Jahren bei Oberascher nur noch sehr wenige Glocken gegossen, weshalb man sich verstärkt dem Industrieguss widmete (Leichtmetalle und Gusseisen), der zunehmend das Hauptbetätigungsfeld der Firma darstellte.
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Im Jahre [[2002]] war der Guss der 3,11 m großen Friedensglocke "Concordia 2000", der zweitgrößten je in Österreich gegossenen Glocke, die zu den zehn größten frei schwingenden Glocken der Welt zählt. Sie ruft auf dem Kronplatz in [[Südtirol]] in 2&nbsp;280 [[M ü. A.|m Seehöhe]] jeden Sonntag zum Frieden. Sie ist mit ihrem Gewicht von 18,2 Tonnen die größte Glocke Italiens.
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Aufgrund der abnehmenden Nachfrage wurde [[2003]] der Glockenguss gänzlich eingestellt. [[2004]] wurde die Firma Oberascher mit neuen Eigentümern als Oberascher Manufaktur Gießerei & Handelsgesellschaft mbH. neu gegründet. Dort wurden überwiegend gewerbliche und industrielle Kleinserien, anspruchsvoller Kunstguss sowie individuelle Einzelstücke und Sonderanfertigungen gegossen. Aber leider musste dann auch die ''Oberascher Manufaktur Gießerei &amp; Handelsgesellschaft mbH'' am 30. Dezember 2009 den Konkursantrag beim [[Salzburger Landesgericht]] stellen<ref>Quelle [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]], 8. Jänner 2010, "Konkurse, Eröffnungen"</ref>.
    
Die alten Firmenteile wurden in das Veranstaltungszentrum [[Gusswerk]] umgestaltet und dienen vor allem Festen und Firmenpräsentationen als interessanter Rahmen (z. B. präsentierte General Motors im August und September 2006 vor 5&nbsp;400 Händlern aus aller Welt seinen neuen Opel Corsa).
 
Die alten Firmenteile wurden in das Veranstaltungszentrum [[Gusswerk]] umgestaltet und dienen vor allem Festen und Firmenpräsentationen als interessanter Rahmen (z. B. präsentierte General Motors im August und September 2006 vor 5&nbsp;400 Händlern aus aller Welt seinen neuen Opel Corsa).
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== Inhaber ==
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* ''Jakob Lidl'' (* um [[1586]] in [[München]]; † [[1647]] in der Stadt Salzburg) suchte am [[29.&nbsp;Oktober]] [[1618]] um Erlaubnis an, eine Gießerei zu errichten und wurde so Gründer und erster Inhaber der Gießerei.
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* ''Johann Eisenberger'' (* um [[1611]] in Nürnberg; † [[27.&nbsp;Dezember]] [[1674]] in der Stadt Salzburg) war der Schwiegersohn Lidls und leitete den Betrieb von [[1650]] bis [[1674]].
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* ''Benedikt Eisenberger'' (* um [[1651]]; † [[17.&nbsp;Juni]] [[1723]]) übernahm den Betrieb 1674 nach dem Tod seines Vaters und führte ihn bis 1723.
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* ''Johann Hackhl'' (* [[25.&nbsp;März]] [[1704]] in Gneixendorf bei Krems an der [[Donau]], [[NÖ]]; † um [[1750]]) heiratete am [[28.&nbsp;Februar]] [[1724]] die Witwe des Benedikt Eisenberger und übernahm dessen Betrieb.
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* ''Johann Georg Leschinger'' († [[1759]]) heiratete nach Hackhls Tod am [[31.&nbsp;August]] [[1750]] dessen zweite Frau Anna und übernahm den Betrieb. Nach Leschingers Tod führte seine Witwe den Betrieb zunächst allein weiter.
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[[Datei:Salzburg Sebastiansfriedhof Oberascher.jpg|thumb|Grab der Familie Oberascher im [[Sebastiansfriedhof]].]]
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* '''Johann Baptist Oberascher''' (* [[17.&nbsp;Juni]] [[1737]] in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]]; † [[1797]]) war Sohn eines Bauern und ist der Stammvater der Glockengießerdynastie Oberascher. Er erlernte den Glockenguss bei Johann Georg Leschinger (Meisterbrief [[1753]]). Nach Leschingers Tod heiratete er am [[7.&nbsp;Mai]] [[1765]] dessen Witwe und übernahm den Betrieb. Johann Baptist Oberascher gilt als der bedeutendste Gießer der [[Barock]]zeit in Salzburg. Bis zu seinem Tod 1797 goss er 83 namentlich angeführte Glocken.<ref name="Jungwirth">Augustin Jungwirth: ''Die Glocken und Glockengießer Salzburgs''. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 75, 1935</ref> Neben zahlreichen Glocken schuf er auch ganze Geläute, darunter eine der größten Gussleistungen der Barockzeit in Österreich, das Stiftsgeläute in [[Mondsee (Ort)|Mondsee]], dessen große Glocke ein Gewicht von 4&nbsp;383&nbsp;kg aufwies. Von diesem Geläute überdauerte nur die zweitgrößte Glocke die Kriege. Das Geläute für die [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno|Kirche St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] dagegen ist noch vollständig erhalten (vier Glocken aus [[1790]]–[[1791]], die große mit 2&nbsp;268&nbsp;kg) und zählt zu den klangschönsten der Barockzeit.
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* ''Johann Oberascher'' (* [[26. Jänner]] [[1769]];<ref>Er wurde von Kaplan ''Leopold Lamprecht'' im Salzburger Dom auf den Namen ''Johann Bap. Franz'' getauft; [[Archiv der Erzdiözese Salzburg]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814. Siehe: [http://www.data.matricula.info/php/view.php?ar_id=3670&link=35353032x29#&posX=-0.0012277470841006752&posY=0.45610804174340086&zoom=0.24999999999999997&path=dfc7c76b6e3038f93cf6fc3fc76bf7e0edeec76e3038f93cf6fc3f3d3b35f13330fcfc36c76bf7d06dc5d0d66ec7e6c7e0edeec76dd3dce1eac7ecc76bf7d06dc5d0d66ec7e6c7e0edeec76dd3dce1eac7ec6be1eec56d30f633366be1ece6ecc739f13f Bildnummer 03-Taufe_0252], aufgerufen am 10. April 2017.</ref> † [[23. Dezember]] [[1847]]) übernahm die Gießerei nach dem Tod seines Vaters 1797 und führte sie bis [[1835]]. Trotz Kriegszeit und Geldentwertung nahm unter ihm der Betrieb an Bedeutung zu. Für Salzburg und Umgebung lieferte die Gießerei 138 größere Glocken. Um der zunehmenden Nachfrage gerecht zu werden, sah sich Johann Oberascher [[1810]] veranlasst, den Betrieb zu erweitern und die alte Gießstätte vom Stammhaus in der Goldgasse in die Glockengasse und später in die Linzer Gasse zu verlegen. In [[Nonntal]] "vor der Schanze" erwarb der nunmehrige königlich-bayerische Stuk- und Glockengießer eine Werkstätte zum Drehen und Bohren von Kanonenrohren.<ref name="Jungwirth" /> Im Zuge des großen [[Stadtbrand Salzburg 1818|Salzburger Stadtbrandes]] von [[30. April]] bis [[4. Mai]] [[1818]] brannte auch die Gießerei der Firma Oberascher bis auf die Außenmauern ab. Nachdem Johann Oberascher sich bereits am [[13. Mai]] 1818 an die zuständige Salzburger Baukommission mit Plänen zum Wiederaufbau seiner Gießerei gewandt hatte, durfte er den Betrieb zunächst jedoch nicht neu errichten. Hintergrund hierfür war, dass es bereits seit 1810 zu wiederholten Auseinandersetzungen mit den Anrainern über die Gießerei und die damit zusammenhängende Brandgefahr für die Nachbarobjekte gekommen war. Zunächst wurden mehrere Sachverständige und die Landesregierung mit den Wiedererrichtungsplänen der Gießerei Oberascher befasst. Johann Oberascher wandte sich in weiterer Folge direkt an Kaiser [[Franz I.]] und bat diesen um seine Unterstützung, insbesondere mit dem Argument, dass die Gießerei mit ihrer Kanonenproduktion auch für das Militär des [[Kaisertum Österreich|Habsburgerreiches]] von Bedeutung wäre. Die Firma Oberascher setzte sich letzten Endes gegen alle Einwände durch und mit dem Einlangen einer ''allerhöchsten Entschließung'' konnte die Gießerei schließlich bis zum Juni [[1819]] wieder neu errichtet werden.<ref name="Marx">[[Erich Marx]]: ''Wiederaufbau oder Abbruch'', in Erich Marx, [[Peter Husty]], [[Peter F. Kramml]] [Hrsg.] "Die Flammen lodern wütend" - Der große Salzburger Stadtbrand 1818, S. 185 f., Stadtarchiv und Statistik der Stadt Salzburg, Salzburg 2018</ref> Von Johann Obderascher stammt auch das [[1818]] gegossene große hydraulische Solpumpwerk für die [[Saline Reichenhall|Saline]] in [[Bad Reichenhall]]. Das Pumpwerk gilt allgemein als ein Meisterwerk der Gießkunst und ist heute im Technischen Museum in München ausgestellt.<ref name="Jungwirth" />
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Der ''bürgerliche Stuk und Glockengießer'' starb ''im 79. Jahre seines thätigen Lebens'' und wurde im Sebastiansfriedhof beigesetzt, seine Gattin Anna Wagner war ihm schon fünf Jahre früher, am [[27. August]] [[1842]], vorangegangen.
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* ''Franz Oberascher I'' (* [[19. November]] [[1802]]; † [[13. März]] [[1877]]) übernahm [[1835]] die Gießerei seines Vaters. Von ihm stammen 264 größere Glocken. In seine Zeit fiel die große "Umgusswelle", während der unzählige Pfarrgemeinden ihre alten, nicht zusammenstimmenden Glocken zu größeren, harmonischen Geläuten umgießen ließen. Von seinen zahlreichen Glocken haben nur wenige die beiden Weltkriege überstanden. Zu den bedeutendsten Werken zählten die großen Glocken für [[Bad Ischl]] (2&nbsp;179 kg), der Stadtpfarrkirche Steyr (2&nbsp;906 kg) und des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktiner-Erzstifts St. Peter]] (2&nbsp;178 kg) sowie die Geläute für [[Hallein]] (4&nbsp;751 kg), für die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] (3&nbsp;457 kg) und [[Mariapfarr]] (4&nbsp;368 kg). [[1874]] übergab er den Betrieb in Folge seines Alters seinem Neffen Josef.
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* ''Josef Oberascher'' (* [[1844]]; † [[1911]]) leitete die Gießerei von 1874 bis [[1907]]. Von ihm stammen zahlreiche Glocken, hauptsächlich für Salzburg, aber auch [[Oberösterreich]]. Er profitierte ebenfalls noch von der großen "Umgusswelle". Josef Oberascher verwendete eine Barockrippe, die er von Franz Oberascher I. übernommen haben dürfte, da sie dasselbe Klangverhalten zeigt. Die Geläute für die Klosterkirche in der Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim (4&nbsp;065 kg) und der Salzburger [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]] waren neben der großen Glocke für [[Mattighofen]] (2&nbsp;394 kg) seine bedeutendsten Werke.
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* ''Franz Oberascher II'' (* [[7. August]] [[1870]]; † [[5. Mai]] [[1942]]) übernahm 1907 den Betrieb von seinem Vater und leitete ihn bis 1939. Bis zum [[Ersten Weltkrieg]] wurden noch zahlreiche Geläute gegossen, die größten davon für [[Hochburg-Ach|Hochburg]] (2&nbsp;277 kg) und die Herz-Jesu-Kirche  in  Wels (OÖ) (5&nbsp;140 kg). Zu den bedeutendsten Glocken aus dieser Zeit zählt die große Glocke der [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Stadtpfarrkirche Mülln]], gegossen am Tag der Kriegserklärung [[1914]], welche bis heute erhalten ist und zu den wertvollsten Glocken des [[Historismus]] in Österreich zählt. Ansonsten blieben aus der Zeit vor 1914 nur zwei kleinere Glocken erhalten. Auch von seinen Zwischenkriegsgeläuten blieben nur einzelne kleinere Glocken erhalten, alle anderen wurden während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Zu den wenigen erhaltenen Werken zählt die große Glocke von der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], genannt die "Stürmerin" (2&nbsp;018 kg), welche als besonders klangvoll und wertvoll gilt. Sein Sohn ''Franz Oberascher III'' (* [[1898]]; † [[1944]]) fiel im [[Zweiten Weltkrieg]].
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* ''Dorothea Sippel, geborene Oberascher'' (* [[16. Jänner]] [[1913]]; † [[9. Februar]] [[1995]])
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* ''Maria Schreiner, geborene Oberascher'' (* [[8. März]] [[1900]]; † [[1. März]] [[1982]]). Nach dem Tod von Franz Schreiner ([[24.&nbsp;August]] [[1938]]), dem Ehemann von Maria Oberascher, waren ebendiese sowie ihre beiden Geschwister Franz Oberascher III und Dorothea Sippel zu gleichen Teilen Eigentümer. Nach dem Tod von Franz Oberascher III übernahmen nach dem Krieg die beiden Schwestern dessen Anteile. ''Georg Sippel'' (* [[11.&nbsp;November]] [[1905]]; † [[17.&nbsp;Juni]] [[1993]]) kam nach dem Krieg nach Salzburg und heiratete Dorothea Oberascher. Unter seiner Leitung wurde 1946 der Glockenguss wieder aufgenommen. Auf ihn gehen die ab [[1948]] verwendeten modernen Glockenrippen zurück. Sein Tod stellte die Glockengießerei bei Oberascher vor große Probleme, da Sippel keine schriftlichen Unterlagen zu seinen Rippenkonstruktionen hinterließ und seine Kenntnisse auch sonst nicht ausreichend weitergegeben hatte. Daher gingen die meisten seiner Rippenkonstruktionen verloren.
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* ''Franz Schreiner'' (* [[10. Oktober]] [[1926]]), Sohn Maria Schreiners, übernahm zu seinem 50.&nbsp;Geburtstag die Anteile seiner Mutter.
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* ''Hartwig Sippel'' (* [[9. September]] [[1953]]), die Familie Sippel übernahm ab [[1983]] als Alleineigentümer den Betrieb.
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* Bis 1993 verblieb die Gießerei im Besitz der Familie Sippel.
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Das Unternehmen hatte zwei Zweigniederlassungen:
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* in der Salzburger Straße in Bad Reichenhall, gegründet [[1819]] von ''Johann Oberascher II'', dem Sohn Johann Oberaschers. Diese Firmengründung war eine Folge des Wiener Kongresses mit dem Salzburg an das [[Kaisertum Österreich]] fiel und die Gießerei in der Folge aufgrund von Zollschranken gehindert war ins benachbarte Bayern zu liefern. Johann Oberascher II. arbeitete bis [[1840]] und goss für die umliegenden Ortschaften 96 Glocken. Ihm folgte sein Sohn ''Anton Oberascher'' (* [[1809]]; † [[1873]]), der ca. 200 Glocken goss. Sein Nachfolger ''Franz Sales Oberascher'' (* [[1854]]; † [[1908]]) versorgte [[Oberbayern]] zwischen 1873 und 1908 mit ca. 80 Glocken. Damit erlosch diese Linie.<ref name="Jungwirth" />
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* In [[München]] übernahmen Rupert und Rudolf Oberascher, Söhne von Josef Oberascher, [[1899]] die dort ansässige Gießerei des Josef Strasser. Dieser Betrieb bestand bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Das berühmteste Werk aus dieser Firma ist das Glockenspiel für das Neue Rathaus in München, bestehend aus 43 Glocken, welches als ein Wahrzeichen der Stadt angesehen wird.<ref>[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rathaus-einmal-glockenspiel-macht-mark-1.2663438 ''Ein Glockenspiel für 6913 Mark'']. In: Süddeutsche Zeitung</ref><ref>[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/laim-ein-klang-verhallt-1.3269887 ''Laim - Ein Klang verhallt'']. In: Süddeutsche Zeitung</ref>
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== Glockenproduktion ==
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[[Datei:Georg Sippel vor der Salvatorglocke.jpg|mini|Georg Sippel (r.) vor der [[Salvatorglocke]] (1961).]]
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[[Datei:Weihe der Salzburger Domglocken am 24. September 1961.jpg|mini|Weihe der [[Salzburger Dom |Salzburger Domglocken]] am 24. September 1961.]]
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[[Datei:Salzburger Domglocken Oberascher.jpg|mini|Weihe der [[Salzburger Dom|Domglocken]] von einem Klostertrakt der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] aus gesehen.]]
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Von den Gießern vor Johann Baptist Oberascher sind nur wenige und kleine Glocken erhalten. Unter den Werken der Familien Oberascher und Sippel befinden sich folgende bedeutende Werke:
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Glocken von Johann Baptist Oberascher:
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* [[Basilika Mondsee]]: fünfstimmiges Geläut auf gis<sup>0</sup>, gegossen [[1774]]–[[1775]]. Die große Glocke wog 4&nbsp;383 kg. Nur die Glocke 2 ist erhalten.
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* [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno|Kirche St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]]: fünfstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup>, gegossen [[1790]]–[[1791]] (komplett erhalten).
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Glocken von Johann Oberascher:
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* Stadtpfarrkirche in Schwanenstadt, OÖ: sechsstimmiges Geläut mit einem Gesamtgewicht von 3&nbsp;962 kg (nicht erhalten).
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Glocken von Franz Oberascher I:
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* Stadtpfarrkirche Bad Ischl: große Glocke auf c<sup>1</sup> mit 2&nbsp;179 kg, gegossen [[1840]] (nicht erhalten).
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* Stadtpfarrkirche Steyr: große Glocke auf h<sup>0</sup> mit 2&nbsp;906 kg, gegossen [[1849]] (nicht erhalten)
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* [[Stiftskirche St. Peter]] in Salzburg: große Glocke auf d<sup>1</sup> mit 2&nbsp;178 kg, gegossen [[1851]] (nicht erhalten).
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* Pfarr- und Wallfahrtsbasilika zu Unserer Lieben Frau in [[Mariapfarr]]: vierstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von 4&nbsp;368 kg, gegossen [[1856]] (nicht erhalten).
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* [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)]] in Salzburg: fünfstimmiges Geläut auf d<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von 3&nbsp;457 kg, gegossen [[1865]] (nicht erhalten).
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* [[Stadtpfarrkirche Hallein]]: sechsstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von 4&nbsp;751 kg, gegossen [[1872]]–[[1874]] (nicht erhalten).
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Glocken von Josef Oberascher:
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* Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim: fünfstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von 4&nbsp;065 kg, gegossen [[1891]]–[[1892]] (nicht erhalten).
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* [[Andräkirche]] in der Salzburger [[Neustadt]]:fünfstimmiges Geläut vermutlich auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1898]] (nicht erhalten).
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Glocken von Franz Oberascher II:
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* Herz-Jesu-Kirche Wels: sechsstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von 5&nbsp;140 kg, gegossen [[1911]] (nicht erhalten).
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* [[Pfarrkirche Mülln]] in Salzburg: große Glocke mit Schlagton c<sup>1</sup> und einem Gewicht von 2&nbsp;433 kg (erhalten), gegossen am Tag der Kriegserklärung 1914<!-- Datum?! -->.
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* Pfarrkirche [[Söll]] : vier Glocken auf b<sup>0</sup>, gegossen [[1920]] (nicht erhalten).
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* [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] in Salzburg: vier Glocken auf c<sup>1</sup>, gegossen [[1921]] (nicht erhalten).
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* Pfarrkirche Bad Hall, OÖ: fünfstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1923]] (nur Glocke 4 erhalten).
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* Pfarrkirche Bartholomäberg, [[Vorarlberg]]: fünfstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1923]] (nicht erhalten).
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* Pfarrkirche Zams, [[Nordtirol]]: sechsstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup> mit einem Gesamtgewicht von 8&nbsp;035 kg, gegossen 1923 (nicht erhalten).
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* Andräkirche in Salzburg-Neustadt: vier Glocken auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1924]] (nicht erhalten).
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* Stadtpfarrkirche in Hallein: fünfstimmiges auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1926]] (nicht erhalten).
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* Wallfahrtskirche [[Maria Plain]]: fünf Glocken auf cis<sup>1</sup>, gegossen [[1927]] (nur die große Glocke ist erhalten).
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* [[Salzburger Dom]]: vier Glocken auf c<sup>1</sup>, gegossen [[1928]] als Ergänzung älterer Glocken (nicht erhalten).
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Glocken von Georg Sippel:
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* [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] in Salzburg: fünfstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1947]].
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* Pfarrkirche [[Hopfgarten im Brixental]]: sechsstimmiges Geläut in Sonderlegierung auf b<sup>0</sup>, gegossen [[1948]].
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* Pfarrkirche Reutte: fünfstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen 1948.
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* Pfarrkirche Söll: fünfstimmiges Geläut aus Sonderlegierung auf a<sup>0</sup>, gegossen 1948.
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* [[Basilika Mondsee]]: vier Glocken aus Sonderlegierung auf as<sup>0</sup>, gegossen [[1949]] als Ergänzung zur alten Glocke von Johann Baptist Oberascher.
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* Wallfahrtskirche Bildstein: fünfstimmiges Geläut aus Sonderbronze auf b<sup>0</sup>, gegossen 1949.
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* [[Dekanatspfarrkirche zu den Hll. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist|Dekanatspfarrkirche]] [[Saalfelden]]: fünfstimmiges Geläut aus Sonderlegierung auf a<sup>0</sup>, gegossen 1949.
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* Pfarrkirche Dornbirn-Oberdorf: fünfstimmiges Geläut auf b<sup>0</sup>, gegossen 1949.
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* Dekanatspfarrkirche Sillian, [[Osttirol]]: fünf Glocken aus Sonderlegierung auf b<sup>0</sup>, gegossen 1949 als Ergänzung zu einer alten Glocke von Hans Christof Löffler. Nach einem Sprung wurde die große Glocke [[2012]] durch eine neue der Glockengießerei Eijsbouts ersetzt.
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* Pfarrkirche in Feldkirch-Altenstadt: vier Glocken aus Sonderlegierung auf a<sup>0</sup>, gegossen [[1950]] als Ergänzung zu einer älteren Glocke (heute Glocke 3).
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* [[Pfarrkirche Köstendorf]]: dreistimmiges Geläut aus Sonderlegierung auf b<sup>0</sup>, gegossen 1950.
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* Pfarrkirche in [[Mariapfarr]]: fünfstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup> mit einem Gesamtgewicht von ca. 5&nbsp;900 kg, gegossen 1950.
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* Stadtpfarrkirche [[Wörgl]]: fünfstimmiges Geläut auf b<sup>0</sup>, gegossen 1950.
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* Klagenfurter Dom: fünfstimmiges Geläut auf c<sup>1</sup>, gegossen [[1951]].
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* Pfarrkirche Höchst (Vorarlberg): drei Glocken auf b<sup>0</sup>, gegossen 1951 als Ergänzung zu zwei Stahlglocken. Dieses Geläut wurde [[2005]] durch ein siebenstimmiges Geläut der Glockengießerei Bachert ersetzt.
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* Pfarrkirche Bartholomäberg: vierstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1952]].
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* Pfarrkirche St. Leonhard im Lavanttal: vierstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1957]].
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* Stadtpfarrkirche St. Xaver, Leoben: fünf Glocken auf b<sup>0</sup>, gegossen [[1959]] als Ergänzung zu einer Barockglocke (heute Glocke 3).
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* [[Salzburger Dom]]: fünf Glocken auf es<sup>0</sup>, gegossen 1961 als Ergänzung zu zwei alten Glocken (heute Glocken 2 und 5). Das Salzburger Domgeläute ist mit insgesamt 32&nbsp;438 kg (davon entfallen 26&nbsp;786 kg auf die Oberascher-Glocken) das schwerste und tontiefste Geläut Österreichs (die Pummerin im  Wiener Stephansdom  läutet nur solistisch und ist daher nicht Teil des Geläuts). Die große [[Salvator-Glocke (Salzburg)|Salvatorglocke]] ist mit 14&nbsp;256 kg die zweitgrößte Glocke Österreichs, die ''Rupertusglocke'' nimmt bezüglich ihres Gewichts von 8&nbsp;273 kg immerhin den siebenten Platz ein.
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* Herz-Jesu-Kirche in Bregenz, Vorarlberg: fünfstimmiges Geläut auf g<sup>0</sup> mit einem Gesamtgewicht von 10&nbsp;865 kg, gegossen [[1963]]. Die große Glocke wiegt 5&nbsp;270 kg und hat einen Durchmesser von 209 cm.
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* Stadtpfarrkirche in Hallein: sechsstimmiges Geläut auf h<sup>0</sup>, gegossen [[1968]].
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* Andräkirche in Salzburg-Neustadt: drei Glocken auf b<sup>0</sup>, gegossen 1968 als Ergänzung zu einer alten Glocke (heute Glocke 3).
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* [[Pfarrkirche Anif]]: fünfstimmiges Geläut auf b<sup>0</sup>, gegossen [[1972]] als Ergänzung zu einer kleinen Glocke.
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Glocken nach 1993:
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* Pfarrkirche Jennersdorf: fünfstimmiges Geläut auf cis1, gegossen [[1996]].
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* [[Dreifaltigkeitskirche]]in Salzburg: drei Glocken auf c1, gegossen [[1999]].
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* Kronplatz in Südtirol: ''Concordia 2000'' mit Schlagton cis<sup>0</sup>, gegossen [[2002]]. Diese Glocke ist mit 18&nbsp;100 kg Gewicht und 311 cm Durchmesser nicht nur die größte Glocke, die je bei Oberascher hergestellt wurde, sondern eine der größten Glocken Europas. Sie zählt zu den letzten Werken dieser Gießerei.
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==Bildergalerie==
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== Weblink ==
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* [https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Glockengießerei_Oberascher austria-forum.org/Glockengießerei Oberascher]
Datei:Ehemalige Werksanlage Oberascher u. jetztiges Eventlokal Gusswerk.JPG|Ehemalige Werksanlage Glockengießerei Oberascher u. jetziges Eventlokal Gusswerk
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Datei:Werkshalle der ehemaligen Glockengießerei Oberascher.JPG|Werkshalle der ehemaligen Glockengießerei Oberascher
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Datei:Ehemaliger Feuerlöschteich der Glockengießerei Oberascher, jetzt Tümpelrest.JPG|Ehemaliger Feuerlöschteich der Glockengießerei Oberascher, jetzt Tümpelrest
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==Quellen ==
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== Quellen ==
* Stadtteilbeschreibung [[Kasern]] in Salzburgwiki
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* Stadtteilbeschreibung [[Kasern]] in SALZBURGWIKI
 
{{Homepage|http://www.oberascher.at/}}
 
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{{Quelle Salzburgs Synchronik}}
 
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* [[Glockengasse]]
 
* [[Glockengasse]]
 
* {{Quelle SW-SN|14. Oktober 2011}}
 
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* {{wikipedia-de}}
==Fußnoten==
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== Einzelnachweise ==
 
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
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[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
 
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe]]
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]
 
[[Kategorie:Kasern]]
 
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[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]
 
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[[Kategorie:Nationalsozialismus]]
 
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]