NSU Motorenwerke und Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring.jpg|thumb|[[Rudolf Thalhammer]], Juli 2008, fuhr ein „NSU Sportmax“, eine der erfolgreichsten Rennsport-Motorräder der [[1950er]]-Jahre.]]
[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring.jpg|thumb|[[Rudolf Thalhammer (Motorradrennfahrer)|Rudi Thalhammer]], Juli 2008, fuhr ein "NSU Sportmax", eine der erfolgreichsten Rennsport-Motorräder der [[1950er]]-Jahre.]]
[[Datei:Mai Rennen 1957.jpg|thumb|[[1. Mai Rennen]] [[1957]], die beiden linken Motorräder sind NSU-Rennmotorräder.]]
[[Datei:Mai Rennen 1957.jpg|thumb|[[1. Mai Rennen]] [[1957]], die beiden linken Motorräder sind NSU-Rennmotorräder.]]
Dieser Artikel schildert geschichtliche Zusammenhänge von den '''NSU Motorenwerke und Salzburg'''.
Dieser Artikel schildert geschichtliche Zusammenhänge von den '''NSU Motorenwerke und Salzburg'''.


== Kurze Firmengeschichte der NSU Motorenwerke ==
== Kurze Firmengeschichte der NSU Motorenwerke ==
NSU war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller, der [[1873]] in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und [[1880]] nach Neckarsulm verlegt wurde Der Name NSU, der ab [[1892]] als Markenname und Markenzeichen verwendet wurde, setzt sich aus „N“ von „Neckar“  und „SU“ von „Sulm“ von den beiden Flüssen Neckar und Sulm abgeleitet, die hier zusammenfließen. Das Unternehmen firmierte ursprünglich als „Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen“. Schon bald kam es zu einer Zusammenarbeit mit Gottlieb Daimler (Automobil) und Robert Bosch (Zündkerzen). So entstanden [[1889]] entstanden in Neckarsulm 20 komplette Fahrgestelle für den Daimler „Stahlradwagen“.
NSU war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller, der [[1873]] in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und [[1880]] nach Neckarsulm verlegt wurde Der Name NSU, der ab [[1892]] als Markenname und Markenzeichen verwendet wurde, setzt sich aus "N" von "Neckar" und "SU" von "Sulm", von den beiden Flüssen Neckar und Sulm abgeleitet, zusammen, die hier zusammenfließen. Das Unternehmen firmierte ursprünglich als "Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen". Schon bald kam es zu einer Zusammenarbeit mit Gottlieb Daimler (Automobil) und Robert Bosch (Zündkerzen). So entstanden [[1889]] in Neckarsulm 20 komplette Fahrgestelle für den Daimler "Stahlradwagen".
[[Datei:Hilde_Tommy_Buch.jpg|thumb|Zum Thema NSU ist im November 2022 der biografische Roman „Hilde & Tommy“ erschienen. Hilde war die Tochter des NSU-Direktors Gehr in den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren, "Tommy" war der erfolgreichen englische Motorradrennfahrer Tom Bullus, der Hilde heiratete und mit dem Rennsport aufhörte. Doch zuvor war Tom Bullus bei zwei [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] zu sehen gewesen.<ref>Details siehe [https://www.hilde-tommy.com/ www.hilde-tommy.com]. Die Autorin Susanne Schartel ist eine Urenkelin der Familie Gehr.</ref>]]
[[Datei:Hilde_Tommy_Buch.jpg|thumb|Zum Thema NSU ist im November 2022 der biografische Roman "Hilde & Tommy" erschienen. Hilde war die Tochter des NSU-Direktors Gehr in den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren, "Tommy" war der erfolgreichen englische Motorradrennfahrer [[Tom Bullus]], der Hilde heiratete und mit dem Rennsport aufhörte. Doch zuvor war Tom Bullus bei zwei [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] zu sehen gewesen. Die Autorin Susanne Schartel ist eine Urenkelin der Familie Gehr.<ref>Details siehe [https://www.hilde-tommy.com/ www.hilde-tommy.com].</ref>]]
Ab [[1886]] stellte NSU Fahrräder her. Das Unternehmen nannte sich 1897 „Neckarsulmer Fahrradwerke AG“.
Ab [[1886]] stellte NSU Fahrräder her. Das Unternehmen nannte sich 1897 "Neckarsulmer Fahrradwerke AG".


[[1901]] begann man mit der Herstellung von Motorrädern. Der Motor des ersten Modells war ein Einzylinder-Viertaktmotor mit 211 cm³ Hubraum und wurde von dem Schweizer Motorenwerk Zedel hergestellt. Das erste „Neckarsulmer Motorrad“  hatte eine Leistung von ca. 1,25 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 35 km/h. Ab [[1904]] hießen die Motorräder zum Teil „N. S. U.(mit Punkten).
[[1901]] begann man mit der Herstellung von Motorrädern. Der Motor des ersten Modells war ein Einzylinder-Viertaktmotor mit 211 cm³ Hubraum und wurde von dem Schweizer Motorenwerk Zedel hergestellt. Das erste "Neckarsulmer Motorrad" hatte eine Leistung von ca. 1,25 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 35 km/h. Ab [[1904]] hießen die Motorräder zum Teil "N. S. U." (mit Punkten).


[[1906]] begann nach dem dreirädrigen „Sulmobil“ die Entwicklung von Automobilen mit dem Namen „Neckarsulmer Motorwagen“. Bekannt wurden in den [[1920er]]-Jahren die NSU-Kompressor-Rennwagen. Die Herstellung von Automobilen wurde jedoch [[1932]] wieder eingestellt und erst nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wieder fortgesetzt.
[[1906]] begann nach dem dreirädrigen "Sulmobil" die Entwicklung von Automobilen mit dem Namen "Neckarsulmer Motorwagen". Bekannt wurden in den [[1920er]]-Jahren die NSU-Kompressor-Rennwagen. Die Herstellung von Automobilen wurde jedoch [[1932]] eingestellt und erst nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wieder fortgesetzt.


Ab [[1913]] firmierte das Unternehmen als „Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG“ und „NSU“ (ohne Punkte) wurde offizielles Markenzeichen. Das Unternehmen beschäftigte 1913 etwa 1&nbsp;200 Arbeiter und produzierte rund 13&nbsp;000 Fahrräder und 2&nbsp;500 Motorräder. NSU war vor dem [[Ersten Weltkrieg]] die exportstärkste deutsche Motorradfabrik.
Ab [[1913]] firmierte das Unternehmen als "Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG" und "NSU" (ohne Punkte) wurde offizielles Markenzeichen. Das Unternehmen beschäftigte 1913 etwa 1&nbsp;200 Arbeiter und produzierte rund 13&nbsp;000 Fahrräder und 2&nbsp;500 Motorräder. NSU war vor dem [[Ersten Weltkrieg]] die exportstärkste deutsche Motorradfabrik.


Im Motorsport brachte ab [[1930]] der englische Konstrukteur Walter William Moore NSU-Motorräder im Motorsport an die Weltspitze. Der englische Motorradrennfahrer Tommy Frederic „Tom“ Bullus (* [[1907]] in Bradford, England; † [[1998]]) sorgte von 1930 bis 1933, dem Jahr seines Rücktritts vom aktiven Motorsport, für unzählige Rennerfolge auf NSU-Motorrädern.  
Ab [[1930]] brachte der englische Konstrukteur Walter William Moore NSU-Motorräder im Motorsport an die Weltspitze. Der englische Motorradrennfahrer [[Tom Bullus|Tom Frederic "Tommy" Bullus]] (* [[1907]] in Bradford, England; † [[1998]]) sorgte von 1930 bis 1933, dem Jahr seines Rücktritts vom aktiven Motorsport, für unzählige Rennerfolge auf NSU-Motorrädern.  


Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] waren NSU-Motorräder auf vielen Rennstrecken zu Hause und fuhren in den [[1950er]]- und zum Teil auch noch in den [[1960er]]-Jahren zahlreiche Titel und Weltrekorde ein. Die Duelle zwischen Heiner Fleischmann (NSU) und Georg „Schorsch“ Meier (BMW) schrieben in der [[Nachkriegszeit]] Motorrad-Renngeschichte, ebenso Wilhelm Herz, Werner Haas, der [[1954]] tödlich verunglückte [[Rupert Hollaus]] und das Seitenwagengespann Hermann Böhm-Karl Fuchs. Einen starken Werbeeffekt hatte auch [[1950]] der Einsatz des Thouret-Damentrios mit Ilse Thouret und ihren Töchtern Elga und Anneliese mit NSU-Lambrettas bei nationalen Rallyes.  
Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] waren NSU-Motorräder auf vielen Rennstrecken zu Hause und fuhren in den [[1950er]]- und zum Teil auch noch in den [[1960er]]-Jahren zahlreiche Titel und Weltrekorde ein. Die Duelle zwischen Heiner Fleischmann (NSU) und Georg "Schorsch" Meier (BMW) schrieben in der [[Nachkriegszeit]] Motorrad-Renngeschichte, ebenso Wilhelm Herz, Werner Haas, der [[1954]] tödlich verunglückte [[Rupert Hollaus]] und das Seitenwagengespann Hermann Böhm-Karl Fuchs. Einen starken Werbeeffekt hatte auch [[1950]] der Einsatz des Thouret-Damentrios mit Ilse Thouret und ihren Töchtern Elga und Anneliese mit NSU-Lambrettas bei nationalen Rallyes.  


Bei den Automobilen gab es ab 1950 einige bekannte Modelle der „Prinz“-Reihe und in den [[1960er]]- und [[1970er]]-Jahre den „NSU Ro 80 mit Zweischeiben-Wankelmotor.
Bei den Automobilen gab es ab 1950 einige bekannte Modelle der "Prinz"-Reihe und in den [[1960er]]- und [[1970er]]-Jahre den "NSU Ro 80 " mit Zweischeiben-Wankelmotor.


Mitte der [[1950er]]-Jahre war NSU nach Stückzahlen der größte Zweiradhersteller der Welt. [[1955]] hatte NSU mit 22 Weltrekorden sämtliche Motorrad-Geschwindigkeitsrekorde gefahren.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=nIrF4xgnHvdETGclga%2BYfMZPicsxg%2BZ7DqYt3DMC3%2BqdXnrn3Gyas40CYDx8Smf76ABChHpPFXmrGrgyNz%2FA6yvjq%2FcWCqREjVTMjP5irJFe0oDOExXumSODcq1PR8%2BS&id1=19550511_08&q=NSU#slide8 www.sn.at], Archiv der „Salzburger Nachrichten“, Ausgabe vom 11. Mai 1955</ref>
Mitte der [[1950er]]-Jahre war NSU nach Stückzahlen der größte Zweiradhersteller der Welt. [[1955]] hatte NSU mit 22 Weltrekorden sämtliche Motorrad-Geschwindigkeitsrekorde gefahren.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=nIrF4xgnHvdETGclga%2BYfMZPicsxg%2BZ7DqYt3DMC3%2BqdXnrn3Gyas40CYDx8Smf76ABChHpPFXmrGrgyNz%2FA6yvjq%2FcWCqREjVTMjP5irJFe0oDOExXumSODcq1PR8%2BS&id1=19550511_08&q=NSU#slide8 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 11. Mai 1955</ref>


[[1969]] erfolgte eine Unternehmensfusion zu „Audi NSU Auto Union AG“ und [[1985]] eine Umfirmierung in Audi, wodurch der Name „NSU“ 1985 verschwand.
[[1969]] erfolgte eine Unternehmensfusion zu "Audi NSU Auto Union AG" und [[1985]] eine Umfirmierung in Audi, wodurch der Name "NSU" 1985 verschwand.


== NSU und Salzburg ==
== NSU und Salzburg ==
Bereits [[1928]] findet sich ein Inserat<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19281023&query=%22NSU+Motorr%c3%a4der%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 23. Oktober 1928, Seite 8</ref> über eine NSU-Vertretung in [[Koppl]].... Ferner verlangen Sie über die weltberühmten und bekannten „NSU“ Motorräder und Automobile Prospekte. 700 Siege und
Bereits [[1928]] findet sich ein Inserat<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19281023&query=%22NSU+Motorr%c3%a4der%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "[[Salzburger Wacht]]", Ausgabe vom 23. Oktober 1928, Seite 8</ref> über eine NSU-Vertretung in [[Koppl]]."... Ferner verlangen Sie über die weltberühmten und bekannten "NSU" Motorräder und Automobile Prospekte. 700 Siege und
700 weitere Preise be­weisen die unübertroffene „NSU“-Qualität. Georg Raudaschl, Maschinen und Motoren­vertretung, Koppl bei Salzburg.
700 weitere Preise be­weisen die unübertroffene "NSU"-Qualität. Georg Raudaschl, Maschinen und Motoren­vertretung, Koppl bei Salzburg."


Dann trat NSU erstmals beim [[Gaisbergrennen 1930]] mit ihrem Werksfahrer Tom Bullus in Erscheinung. Obwohl Bullus in der Motorräder bis 500 cm³ mit einer Zeit von 07:59,52 min. deutlich vor dem [[Wien]]er [[Rudolf Runtsch]] auf ''Douglas'' (08:13.52 min.) siegte, nahmen die Medien von Bullus noch keine weitere Notiz. Erst als Bullus beim nächsten [[Gaisbergrennen 1931]] neuen Bergrekord für Motorräder - 07:46,61 min. das entspricht einer Schnittgeschwindigkeit von 91,93 km/h (bisheriger Rekord 07:59,52 min.) - in der Klasse für Motorräder bis 1&nbsp;000 fuhr, wurden die Medien auf den Engländer aufmerksam. Bullus gewann auch die Klasse bis 750 cm³ (08:00,63 min.), allerdings ohne Konkurrenz, denn der zweite Teilnehmer, der Salzburger [[Central-Kino|Kinobesitzer]] [[Max Reheis]], musste mit Gipsarm zuschauen. Bei diesem dritten Gaisbergrennen stand Rudi Runtsch nun als NSU-Werksfahrer<ref name="NSUWerksfahrer">[[Helmut Krackowizer]]: „Österreich und der Motorrad-Rennsport“ in den [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 8. Mai 1971</ref> in der Klasse bis 500 cm³ am Start. Er gewann diese Konkurrenz ohne ernstlichen Kampf ohne seinen gefürchteten Freund Max Reheis (der ebenfalls Werksfahrer bei NSU war<ref name="NSUWerksfahrer"></ref>) in 07:59.46 min. und konnte den Rekord in dieser Klasse um mehr als drei Minuten unterbieten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310810&seite=4&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 10. August 1931, Seite 4</ref>
Dann trat NSU erstmals beim [[Gaisbergrennen 1930]] mit ihrem Werksfahrer [[Tom Bullus]] in Erscheinung. Obwohl Bullus in der Klasse der Motorräder bis 500 cm³ mit einer Zeit von 07:59,52&nbsp;min. deutlich vor dem [[Wien]]er [[Rudolf Runtsch]] auf ''Douglas'' (08:13.52&nbsp;min.) siegte, nahmen die österreichischen Medien von Bullus noch keine weitere Notiz. Erst als Bullus beim nächsten [[Gaisbergrennen 1931]] neuen Bergrekord für Motorräder - 07:46,61&nbsp;min. das entspricht einer Schnittgeschwindigkeit von 91,93 km/h (bisheriger Rekord 07:59,52&nbsp;min.) - in der Klasse für Motorräder bis 1&nbsp;000 cm³ fuhr, wurden die österreichischen Medien auf den Engländer aufmerksam. Bullus gewann auch die Klasse bis 750 cm³ (08:00,63&nbsp;min.), allerdings ohne Konkurrenz, denn der zweite geplante Teilnehmer, der Salzburger [[Central-Kino|Kinobesitzer]] [[Max Reheis]], musste mit Gipsarm zuschauen. Bei diesem dritten Gaisbergrennen stand Rudi Runtsch nun als NSU-Werksfahrer<ref name="NSUWerksfahrer">[[Helmut Krackowizer]]: "Österreich und der Motorrad-Rennsport" in den "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 8. Mai 1971</ref> in der Klasse bis 500 cm³ am Start. Er gewann diese Konkurrenz ohne ernstlichen Kampf ohne seinen gefürchteten Freund Max Reheis (der ebenfalls Werksfahrer bei NSU war<ref name="NSUWerksfahrer"></ref>) in 07:59.46&nbsp;min. und konnte den Rekord in dieser Klasse um mehr als drei Minuten unterbieten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310810&seite=4&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 10. August 1931, Seite 4</ref>


Der nächste erfolgreiche Auftritt von NSU-Motorrädern war beim [[1. Internationales Großglockner Rennen auf der Großglockner Hochalpenstraße|1. Internationalen Großglockner Rennen]] [[1935]] auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Die Marke „NSU“ dominierte unter den ersten Drei der Motorradklassen:
Der nächste erfolgreiche Auftritt von NSU-Motorrädern war beim [[1. Internationales Großglockner Rennen auf der Großglockner Hochalpenstraße|1. Internationalen Großglockner Rennen]] [[1935]] auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Die Marke "NSU" dominierte unter den ersten Drei der Motorradklassen:
* Klasse bis 350 cm³:
* Klasse bis 350 cm³:
: 1. Hermann Deimel, Wien, auf Velocette (16:05,71 min. = 72,7 km/h)
: 1. Hermann Deimel, Wien, auf Velocette (16:05,71&nbsp;min. = 72,7 km/h)
: 2. Otto Steinfellner, Wien, auf '''NSU''' (16:12,23 min.)
: 2. Otto Steinfellner, Wien, auf '''NSU''' (16:12,23&nbsp;min.)
: 3. Hubert Hubmann, Graz, auf Velocette (16:42,04 min.)
: 3. Hubert Hubmann, Graz, auf Velocette (16:42,04&nbsp;min.)
* Klasse bis 1 000 cm³:
* Klasse bis 1 000 cm³:
: 1. Martin Schneeweiß, Wien, auf Austro Omega (15:17,57 min. = 76,7 km/h)
: 1. Martin Schneeweiß, Wien, auf Austro Omega (15:17,57&nbsp;min. = 76,7 km/h)
: 2. Hans Kaufmann, Zürich, Schweiz, auf '''NSU''' (15:25,66 min.)
: 2. Hans Kaufmann, Zürich, Schweiz, auf '''NSU''' (15:25,66&nbsp;min.)
: 3. Anton Untermarzoner, Innsbruck, auf '''NSU''' (16:01,79 min.)
: 3. Anton Untermarzoner, Innsbruck, auf '''NSU''' (16:01,79&nbsp;min.)
* Klasse Beiwagen bis 600 cm³:
* Klasse Beiwagen bis 600 cm³:
: 1. Hans Stärkle, Basel, Schweiz, auf '''NSU''' (16:31,82 min. = 70,8 km/h)
: 1. Hans Stärkle, Basel, Schweiz, auf '''NSU''' (16:31,82&nbsp;min. = 70,8 km/h)
: 2. Gyula Phato, Budapest, Ungarn, auf '''NSU''' (18:59,14 min.)
: 2. Gyula Phato, Budapest, Ungarn, auf '''NSU''' (18:59,14&nbsp;min.)
: 3. Georg Müller, Wien, auf Gillet Herstal (35:59,34 min)
: 3. Georg Müller, Wien, auf Gillet Herstal (35:59,34&nbsp;min.)
Beim 2. [[Großer Bergpreis von Großdeutschland 1938 auf der Großglockner Hochalpenstraße|Großen Bergpreis von Großdeutschland 1938]] auf der Großglockner Hochalpenstraße dominierten dann die DKW-Maschinen   der deutschen Auto Union AG.
 
Beim 2. [[Großer Bergpreis von Deutschland 1938 auf der Großglockner Hochalpenstraße|Großen Bergpreis von Deutschland 1938]] auf der Großglockner Hochalpenstraße dominierten dann die DKW-Maschinen der deutschen Auto Union AG.
 
[[Bild:1949.jpg|thumb|Das [[SAMTC]]-Team am 27. und 28. August 1949: [[Fritz Walcher]] (4), [[Helmut Volzwinkler]] (5) und [[Helmut Krackowizer]] (6), alle drei auf NSU Fox, sowie [[Otto Artmaier junior|Otto Artmaier]] auf BMW 500 (ganz links); man beachte das "Werkzeug" - die Luftpumpe, die aus dem Rucksack von Helmut Krackowizer herausschaut.]]
[[Bild:1949.jpg|thumb|Das [[SAMTC]]-Team am 27. und 28. August 1949: [[Fritz Walcher]] (4), [[Helmut Volzwinkler]] (5) und [[Helmut Krackowizer]] (6), alle drei auf NSU Fox, sowie [[Otto Artmaier junior|Otto Artmaier]] auf BMW 500 (ganz links); man beachte das "Werkzeug" - die Luftpumpe, die aus dem Rucksack von Helmut Krackowizer herausschaut.]]
[[Datei:Internationale Alpenfahrt 1949 Walcher Volzwinkler Krackowizer.jpg|thumb|Das [[SAMTC]]-Team: [[Fritz Walcher]] (4), [[Helmut Volzwinkler]] (5) und [[Helmut Krackowizer]] (6), alle drei auf NSU Fox, man beachte das "Werkzeug" - die Luftpumpe, die aus dem Rucksack von Helmut Krackowizer herausschaut;]]
[[Datei:Internationale Alpenfahrt 1949 Walcher Volzwinkler Krackowizer.jpg|thumb|Das [[SAMTC]]-Team: [[Fritz Walcher]] (4), [[Helmut Volzwinkler]] (5) und [[Helmut Krackowizer]] (6), alle drei auf NSU Fox, man beachte das "Werkzeug" - die Luftpumpe, die aus dem Rucksack von Helmut Krackowizer herausschaut;]]


Der [[Zweite Weltkrieg]] unterbrach den Motorsport und privaten Autokauf. Doch schon am [[27. August|27.]] und [[28. August]] [[1949]] starteten bei der [[Internationale Österreichische Alpenfahrt|1. Internationale Österreichische Alpenfahrt]] für Automobile und Motorräder im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] drei NSU-Fox mit den Fahrern [[Helmut Volzwinkler]], [[Fritz Walcher]] und [[Helmut Krackowizer]]. Die drei NSU-Fahrer waren aber mit nur 100-cm³-Motoren und Drei-Gang-Getrieben den 125-cm³-Puch-Maschinen deutlich unterlegen. Die NSU 100 bewährte sich nicht. Die deutschen NSU-Werke wollten in der Alpenfahrt den Kampf gegen die österreichische Puch 125 aufnehmen und stellten den Salzburgern die Maschinen zur Verfügung. Das heimische Material errang jedoch einen „glänzenden Sieg“, denn die deutschen „Gegner" erwiesen sich keineswegs als „bergfreudig". Volzwinkler musste seine Maschine über den Pötschen im Schweiße seines Angesichts schieben und verlor dabei wertvolle Minuten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19490830&query=%22Volzwinkler%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Wiener Kurier, Ausgabe vom 30. August 1949, Seite 5</ref> Aber immerhin erhielt Fritz Walcher eine Bronzemedaille in seiner Wertungsklasse,Helmut Krackowizer schien im Ergebnis nur als "angekommen" auf und Helmut Volzwinkler schied mit einem Kipphebelschaden aus.<ref>Schreiben von Helmut Krackowizer am 1. September 1949 an Kurt Wörner, Rennsportfotograf in Karlsruhe, Deutschland, Quelle [[Archiv Krackowizer]]</ref>
Der [[Zweite Weltkrieg]] unterbrach den Motorsport und privaten Autokauf. Doch schon am [[27. August|27.]] und [[28. August]] [[1949]] starteten bei der [[Internationale Österreichische Alpenfahrt|1. Internationale Österreichische Alpenfahrt]] für Automobile und Motorräder im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] drei NSU-Fox mit den Fahrern [[Helmut Volzwinkler]], [[Fritz Walcher]] und [[Helmut Krackowizer]]. Die drei NSU-Fahrer waren aber mit nur 100-cm³-Motoren und Drei-Gang-Getrieben den 125-cm³-Puch-Maschinen deutlich unterlegen. Die NSU 100 bewährte sich nicht. Die deutschen NSU-Werke wollten in der Alpenfahrt den Kampf gegen die österreichische Puch 125 aufnehmen und stellten den Salzburgern die Maschinen zur Verfügung. Das heimische Material errang jedoch einen "glänzenden Sieg", denn die deutschen "Gegner" erwiesen sich keineswegs als "bergfreudig". Volzwinkler musste seine Maschine über den Pötschen im Schweiße seines Angesichts schieben und verlor dabei wertvolle Minuten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19490830&query=%22Volzwinkler%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Wiener Kurier, Ausgabe vom 30. August 1949, Seite 5</ref> Aber immerhin erhielt Fritz Walcher eine Bronzemedaille in seiner Wertungsklasse,Helmut Krackowizer schien im Ergebnis nur als "angekommen" auf und Helmut Volzwinkler schied mit einem Kipphebelschaden aus.<ref>Schreiben von Helmut Krackowizer am 1. September 1949 an Kurt Wörner, Rennsportfotograf in Karlsruhe, Deutschland, Quelle [[Archiv Krackowizer]]</ref>


Helmut Krackowizer hatte sich die drei NSU-Fox-Motorräder direkt bei den NSU Werken in Neckarsulm in Deutschland organisiert. Diese erledigten den Transport und die Zollformalitäten. Dem Schriftverkehr ist zu entnehmen, dass die Motorräder nicht nur bei der int. Alpenfahrt an den Start gehen sollten, sondern auch am [[11. September]] beim [[1._Mai_Rennen#1948|Salzburger Straßenrennen]].  
Helmut Krackowizer hatte sich die drei NSU-Fox-Motorräder direkt bei den NSU Werken in Neckarsulm in Deutschland organisiert. Diese erledigten den Transport und die Zollformalitäten. Dem Schriftverkehr ist zu entnehmen, dass die Motorräder nicht nur bei der int. Alpenfahrt an den Start gehen sollten, sondern auch am [[11. September]] beim [[1._Mai_Rennen#1948|Salzburger Straßenrennen]].  


Vom Verlauf der Alpenfahrt berichtete Helmut Krackowizer schon einen Tag nach Ende der Veranstaltung an die NSU Werke (Auszüge):
Vom Verlauf der Alpenfahrt berichtete Helmut Krackowizer schon einen Tag nach Ende der Veranstaltung an die NSU Werke (Auszug):
<blockquote>„Die Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit war für uns, da wir ja in der 125 ccm Klasse starten mussten 38, der höchste gewertete Durchschnitt 43 km/std. Wir wählten um nicht von vornherein chancenlos zu bleiben den höchsten Durchschnitt. An jedem Tag war eine Bergprüfung ... Die Triebener Tauern, ca. 26 %, musste ich einmal kurz abspringen und laufen ... Da mir inzwischen das Benzin ausgegangen war (in Kärnten war gerade eine Benzinkrise), musste ich mich mit 1 Liter Testbenzin, 2 Liter Benzol und 2 Liter Benzin unbekannter Herkunft aushelfen, mit welchen Sammelsurium ich jedoch den Großglockner über Heiligenblut bewältigte, jedoch alles im 1. Gang.</blockquote>
<blockquote>"Die Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit war für uns, da wir ja in der 125 ccm Klasse starten mussten 38, der höchste gewertete Durchschnitt 43 km/std. Wir wählten um nicht von vornherein chancenlos zu bleiben den höchsten Durchschnitt. An jedem Tag war eine Bergprüfung ... Die Triebener Tauern, ca. 26 %, musste ich einmal kurz abspringen und laufen ... Da mir inzwischen das Benzin ausgegangen war (in Kärnten war gerade eine Benzinkrise), musste ich mich mit 1 Liter Testbenzin, 2 Liter Benzol und 2 Liter Benzin unbekannter Herkunft aushelfen, mit welchen Sammelsurium ich jedoch den Großglockner über Heiligenblut bewältigte, jedoch alles im 1. Gang."</blockquote>


Ende der [[1940er]]-Jahre begann der Salzburger Motorradrennfahrer [[Eduard Kranawetvogl|Eduard „Edi“ Kranawetvogl]] seine Rennfahrerkarriere mit einer „NSU Osl 250“ seines Vaters.{{Quelle SN|16. Mai 2005  „Anstarten und das Hirn einschalten“, ein Beitrag von [[Othmar Behr]]}}
Helmut Volzwinkler war ein sehr erfolgreicher Motorradrennfahrer, der sich nach dem Krieg in Salzburg niedergelassen hatte. So gewann er beim [[1. Motorrad-Nachkriegsrennen Salzburg Nonntal]] im Oktober [[1946]] mit einer "NSU 350" gewann ein Rennen. [[1947]] und [[1948]] folgten weitere Siege von Volzwinkler mit NSU-Motorrädern.


Beim [[1. Mai Rennen|1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]-[[Liefering]] auf der [[Westautobahn]] gewann der deutsche H.P. Müller auf NSU mit einem Schnitt von 101,60 km/h die 250-cm³-Klasse.
Ende der [[1940er]]-Jahre begann der Salzburger Motorradrennfahrer [[Eduard Kranawetvogl|Eduard "Edi" Kranawetvogl]] seine Rennfahrerkarriere mit einer "NSU OSL 250" seines Vaters.<ref>{{Quelle SN|16. Mai 2005 "Anstarten und das Hirn einschalten", ein Beitrag von [[Othmar Behr]]}}</ref>
 
Ida und [[Franz Ferstl]], die in [[Goldegg]] lebten, fuhren in der [[Nachkriegszeit]] sehr erfolgreich eine 200-cm³-NSU-Beiwagen-Rennmaschine.
 
Beim [[1. Mai Rennen|1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]-[[Liefering]] auf der [[A&nbsp;1 West Autobahn]] gewann der deutsche H.P. Müller auf NSU mit einem Schnitt von 101,60 km/h die 250-cm³-Klasse.


Beim [[Oldtimer Grand Prix]] [[1979]] auf dem [[Salzburgring]] war neben dem fünffachen Automobil-Weltmeister Juan Manuel Fangio unter anderen auch ein NSU 1,5 Liter-Rennwagen mit Kompressor aus dem Jahr 1925 zu sehen, der von seinem Besitzer Richard von Basshuyseen gefahren wurde.<ref>{{Quelle SN|10. September 1979, eine Bilderseite von [[Wolfgang Walkner]]}}</ref>
Beim [[Oldtimer Grand Prix]] [[1979]] auf dem [[Salzburgring]] war neben dem fünffachen Automobil-Weltmeister Juan Manuel Fangio unter anderen auch ein NSU 1,5 Liter-Rennwagen mit Kompressor aus dem Jahr 1925 zu sehen, der von seinem Besitzer Richard von Basshuyseen gefahren wurde.<ref>{{Quelle SN|10. September 1979, eine Bilderseite von [[Wolfgang Walkner]]}}</ref>


Rupert Hollaus war der einzige österreichische Solomotorrad-Weltmeister ([[1954]] in der 125-cm³-Klasse auf [[NSU]]). Ihm war das Salzburger [[1. Mai Rennen]] und einige Jahre das [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] (Oldtimer) auf dem [[Salzburgring]] gewidmet. [[2008]] fuhr der dreifache österreichische Motorradstaatsmeister aus [[Neumarkt am Wallersee]], [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]] eine „NSU Sportmax“.
Rupert Hollaus war der einzige österreichische Solomotorrad-Weltmeister ([[1954]] in der 125-cm³-Klasse auf [[NSU]]). Ihm war das Salzburger [[1. Mai Rennen]] und einige Jahre das [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] (Oldtimer) auf dem [[Salzburgring]] gewidmet, bei dem man [[2008]] den dreifachen österreichischen Motorradstaatsmeister aus [[Neumarkt am Wallersee]], [[Rudolf Thalhammer (Motorradrennfahrer)|Rudi Thalhammer]] auf einer "NSU Sportmax" sehen konnte. Mit eeiner "NSU-Sportmax" hatte er [[1957]] auf dem "Sachsenring" (damals in der Deutsche Demokratische Republik, heute Bundesrepublik Deutschland) an seinem ersten internationalen Rennen teilgenommen, in dem er aber ausfiel.


Zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s gab es [[NSU Zweirad-Frey-Dauerausstellung Salzburg|NSU Zweirad-Frey-Dauerausstellung]] in der [[Stadt Salzburg]], eine Sammlung seltener historischer Zweiräder.  
Zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s gab es [[NSU Zweirad-Frey-Dauerausstellung Salzburg|NSU Zweirad-Frey-Dauerausstellung]] in der [[Stadt Salzburg]], eine Sammlung seltener historischer Zweiräder.  
Bei der Sonderausstellung "[[Motorrad-Rennsportgeschichte von 1928 bis zur Gegenwart]]" in den [[Ferdinand Porsche]] Erlebniswelten [[Fahrtraum|fahr(T)raum]] in der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Mattsee (Ort)|Mattsee]], die vom [[5. Oktober]] [[2019]] bis [[29. Februar]] [[2020]] zu sehen war, wurde eine "NSU 500 ''Bullus''" aus dem Jahr [[1930]] gezeigt. Mit diesem Modell errang der Engländer Tom Bullus zahlreiche Siege.
== Weblink ==
* [https://mosaikreisen.wordpress.com/2022/12/17/biografischer-roman-uber-motorrad-rennfahrer-tom-bullus-und-nsu-direktorentochter-hildegard-gehr/ mosaikreisen.wordpress.com] "Biografischer Roman über Motorrad-Rennfahrer Tom Bullus und NSU-Direktorentochter Hildegard Gehr", eine Beschreibung des Buches "Hilde &amp; Tommy" von [[Peter Krackowizer]]


== Quellen ==
== Quellen ==
* [[Helmut Krackowizer]]: „Meilensteine der Motorradgeschichte“, Seite 16 "Neckarsulm 1901 - das erste deutsche Motorrad“
* [[Helmut Krackowizer]]: "Meilensteine der Motorradgeschichte", Seite 16 "Neckarsulm 1901 - das erste deutsche Motorrad"
* {{wikipedia-de|NSU Motorenwerke}}
* {{wikipedia-de|NSU Motorenwerke}}
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==