| | Die [[Gletscher]] sind seit dem [[19. Jahrhundert]] auch in diesem Tal stark zurück gegangen und liegen heute über 2 100 [[m ü. A.]]. Es sind dies u. a. das [[Sonnblickkees|Sonnblick]]-, das [[Ödenwinkelkees|Ödenwinkel]]-, die beiden Rifflkeese, das Rifflkar-, das Kleineiser-, das Schwarzkarl- und das Maurerkees. | | Die [[Gletscher]] sind seit dem [[19. Jahrhundert]] auch in diesem Tal stark zurück gegangen und liegen heute über 2 100 [[m ü. A.]]. Es sind dies u. a. das [[Sonnblickkees|Sonnblick]]-, das [[Ödenwinkelkees|Ödenwinkel]]-, die beiden Rifflkeese, das Rifflkar-, das Kleineiser-, das Schwarzkarl- und das Maurerkees. |
| − | Das Tal wird als eines der landschaftlich schönsten und vielseitigsten [[Tauerntäler]] beschrieben. Schon [[1864]] stellte Dr. [[Anton von Ruthner]] (Berg- und Gletscherreisen) fest, der große Reiz des Stubachtales beruhe auf seinen abwechslungsreichen Formen und auf der reichen Gliederung seiner Teile. [[1916]] berichtet der Salzburger Rechtsanwalt und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[August Prinzinger junior]], zwar mächtigere Gebirgsformen und [[Gletscher]] gesehen zu haben, aber kaum schönere, daher war es für ihn nahe liegend, dass die Errichtung eines Nationalparks von diesem Tal ausgehen sollte. Den [[Kalser Tauern]]-Übergang ganz im Süden, bereits auf dem [[Alpenhauptkamm]] gelegen, bezeichnete er als landschaftlich weitaus schönsten aller dieser Übergänge. Dieser war schon in vorhistorischer Zeit ein viel begangener Weg, wie Funde beweisen (z. B. Bronzeschwert). Im [[Mittelalter]] war dieser [[Tauern]] der [[Salztransport|Salzweg]] der Kalser in Osttirol. Der alte Weg führte hinter Fellern, sonnseitig über die Hopfbachalm, über den Kühtauern und auf das Tauernmoos, von dort zum [[Weißsee]], der schattseitige andere Weg auf den [[Enzingerboden]] über Tapperl und Französach. | + | Das Tal wird als eines der landschaftlich schönsten und vielseitigsten [[Tauerntäler]] beschrieben. Schon [[1864]] stellte Dr. [[Anton von Ruthner]] (Berg- und Gletscherreisen) fest, der große Reiz des Stubachtales beruhe auf seinen abwechslungsreichen Formen und auf der reichen Gliederung seiner Teile. [[1916]] berichtet der Salzburger Rechtsanwalt und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[August Prinzinger der Jüngere]], zwar mächtigere Gebirgsformen und [[Gletscher]] gesehen zu haben, aber kaum schönere, daher war es für ihn nahe liegend, dass die Errichtung eines Nationalparks von diesem Tal ausgehen sollte. Den [[Kalser Tauern]]-Übergang ganz im Süden, bereits auf dem [[Alpenhauptkamm]] gelegen, bezeichnete er als landschaftlich weitaus schönsten aller dieser Übergänge. Dieser war schon in vorhistorischer Zeit ein viel begangener Weg, wie Funde beweisen (z. B. Bronzeschwert). Im [[Mittelalter]] war dieser [[Tauern]] der [[Salztransport|Salzweg]] der Kalser in Osttirol. Der alte Weg führte hinter Fellern, sonnseitig über die Hopfbachalm, über den Kühtauern und auf das Tauernmoos, von dort zum [[Weißsee]], der schattseitige andere Weg auf den [[Enzingerboden]] über Tapperl und Französach. |
| | Auch der bekannte Kunstmaler [[Rudolf Ferbus]] aus [[Zell am See]] schreibt in seinem Buch "Pinzgauer Spaziergang", einer malerischen Reise bis in den [[Nationalpark Hohe Tauern]], von "einer beinahe gewalttätigen Schönheit rund um den [[Weißsee]]". | | Auch der bekannte Kunstmaler [[Rudolf Ferbus]] aus [[Zell am See]] schreibt in seinem Buch "Pinzgauer Spaziergang", einer malerischen Reise bis in den [[Nationalpark Hohe Tauern]], von "einer beinahe gewalttätigen Schönheit rund um den [[Weißsee]]". |