Petra Kronberger: Unterschied zwischen den Versionen

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Petra Kronberger stand schon als kleines Mädchen auf Skiern. Der frühe Einsatz zeigte Jahre später Wirkung. Kronberger erreichte in ihrer aktiven Karriere Weltcupsiege in allen fünf Disziplinen (Slalom, Riesentorlauf, Super-G, Abfahrt und Kombination) und ihr gelang dieses Kunststück vor allem auch in einer Saison, nämlich [[1990]]/[[1991]].
Petra Kronberger stand schon als kleines Mädchen auf Skiern. Der frühe Einsatz zeigte Jahre später Wirkung. Kronberger erreichte in ihrer aktiven Karriere Weltcupsiege in allen fünf Disziplinen (Slalom, Riesentorlauf, Super-G, Abfahrt und Kombination) und ihr gelang dieses Kunststück vor allem auch in einer Saison, nämlich [[1990]]/[[1991]].


Ihr kometenhafter Aufstieg begann mit dem ersten Weltcuprennen in Leukerbad ([[SUI]]), als sie in der Abfahrt am [[1. Dezember]] [[1987]] auf Anhieb Fünfzehnte wurde. Sechs Wochen später stand sie mit Platz 3  in der Abfahrt von Zinal (SUI) auf ihrem ersten von 35 Podiumsplätzen im Weltcup. Nach einer schwachen Saison [[1988]]/1989 mit nur einem Podiumsplatz und einer enttäuschenden Weltmeisterschaft in Vail ([[USA]]) legte sie am [[16. Dezember]] [[1989]] mit dem Sieg in der Abfahrt von Panorama ([[CAN]]) den Grundstein zu ihrem ersten von drei aufeinanderfolgenden Siegen im Gesamtweltcup. Beim  Weltcup-Abfahrtslauf der Damen in [[Haus]] im [[Steiermark|steirischen]] [[Ennstal]] am [[14. Jänner]] [[1990]] wurde sie Zweite hinter der Schweizerin Maria Walliser und gewann die Kombination dieses Wochenendes.<span style="color:green">Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus|Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>  
Ihr kometenhafter Aufstieg begann mit dem ersten Weltcuprennen in Leukerbad ([[SUI]]), als sie in der Abfahrt am [[1. Dezember]] [[1987]] auf Anhieb Fünfzehnte wurde. Sechs Wochen später stand sie mit Platz 3  in der Abfahrt von Zinal (SUI) auf ihrem ersten von 35 Podiumsplätzen im Weltcup. Nach einer schwachen Saison [[1988]]/1989 mit nur einem Podiumsplatz und einer enttäuschenden Weltmeisterschaft in Vail ([[USA]]) legte sie am [[16. Dezember]] [[1989]] mit dem Sieg in der Abfahrt von Panorama ([[CAN]]) den Grundstein zu ihrem ersten von drei aufeinanderfolgenden Siegen im Gesamtweltcup. Beim  Weltcup-Abfahrtslauf der Damen in [[Haus]] im [[Steiermark|steirischen]] [[Ennstal]] am [[14. Jänner]] [[1990]] wurde sie Zweite hinter der Schweizerin Maria Walliser und gewann die Kombination dieses Wochenendes.<span style="color:green">Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus|Weltcup-Abfahrtslauf der Damen 1990 in Haus]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>  


In der Saison 1990/1991 gewann sie neben dem Gesamtweltcup auch den Slalomweltcup. Ihren letzten von insgesamt 16 Weltcup-Siegen feierte Petra Kronberger bezeichnenderweise wieder in der Abfahrt von Panorama (CAN), am [[14. März]] [[1992]]. Zu Beginn der folgenden Saison stand sie ein letztes Mal auf dem Podest: Platz 3 im Slalom von Steamboat Springs (USA). Am [[20. Dezember]] 1992 beendete sie nach Platz 11 im Super-G von Lake Louise (CAN) überraschend ihre Karriere.
In der Saison 1990/1991 gewann sie neben dem Gesamtweltcup auch den Slalomweltcup. Ihren letzten von insgesamt 16 Weltcup-Siegen feierte Petra Kronberger bezeichnenderweise wieder in der Abfahrt von Panorama (CAN), am [[14. März]] [[1992]]. Zu Beginn der folgenden Saison stand sie ein letztes Mal auf dem Podest: Platz 3 im Slalom von Steamboat Springs (USA). Am [[20. Dezember]] 1992 beendete sie nach Platz 11 im Super-G von Lake Louise (CAN) überraschend ihre Karriere.
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{{#ev:youtube|2yl8ZoaEf1k|280|right|Alpine Ski-WM 1991, 29. Jänner, die Fahrt von Ulli Maier zur Goldmedaille und der schwere Sturz von Petra Kronberger, 08:17 min. Video}}
{{#ev:youtube|2yl8ZoaEf1k|280|right|Alpine Ski-WM 1991, 29. Jänner, die Fahrt von Ulli Maier zur Goldmedaille und der schwere Sturz von Petra Kronberger, 08:17 min. Video}}


Bei der Heim-[[Alpine Ski Weltmeisterschaften Saalbach-Hinterglemm 1991|Alpinen Ski Weltmeisterschaften 1991]] in [[Saalbach-Hinterglemm]] galt sie nach den Weltcup-Ergebnissen als Favoritin oder Mitfavoritin in allen Disziplinen und erfüllte diese Erwartungen auch mit dem Sieg in der Abfahrt am [[26. Jänner]] 1991. Ein Sturz im Ziel beim Riesentorlauf am [[29. Jänner]] durchkreuzte allerdings ihre weiteren Pläne. Sie stürzte wenige Meter vor dem Ziel des Super-G-Laufes, in dem Rennen, das [[Ulrike Maier]] gewann, löste noch die Zeitnehmung aus und wurde noch Sechste (siehe Video mittlerer Teil).
Bei der Heim-[[FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 1991 in Saalbach-Hinterglemm|Alpinen Ski Weltmeisterschaften 1991]] in [[Saalbach-Hinterglemm]] galt sie nach den Weltcup-Ergebnissen als Favoritin oder Mitfavoritin in allen Disziplinen und erfüllte diese Erwartungen auch mit dem Sieg in der Abfahrt am [[26. Jänner]] 1991. Ein Sturz im Ziel beim Riesentorlauf am [[29. Jänner]] durchkreuzte allerdings ihre weiteren Pläne. Sie stürzte wenige Meter vor dem Ziel des Super-G-Laufes, in dem Rennen, das [[Ulrike Maier]] gewann, löste noch die Zeitnehmung aus und wurde noch Sechste (siehe Video mittlerer Teil).


Bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Albertville ([[FRA]]) [[1992]] siegte sie wiederum zum Auftakt, diesmal in der Kombination. Nach Platz 4 und 5 in Super-G und Abfahrt folgte zum Abschluss noch der Sieg im Slalom.
Bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Albertville ([[FRA]]) [[1992]] siegte sie wiederum zum Auftakt, diesmal in der Kombination. Nach Platz 4 und 5 in Super-G und Abfahrt folgte zum Abschluss noch der Sieg im Slalom.