Gottfried Poschinger: Unterschied zwischen den Versionen

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== Familie ==
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Gottfried Poschinger war der einzige Sohn des Mathias und der Elisabeth Poschinger. Er war seit [[1711]] mit der damals 19-jährigen Maria Katharina Stanzinger * [[1692]]; † [[5. Dezember]] [[1761]] in Neumarkt), einer Kaufmannstochter aus <span style="color:green">Irdning</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Irdning|Irdning]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>im [[Ennstal]], verheiratet.  
Gottfried Poschinger war der einzige Sohn des Mathias und der Elisabeth Poschinger. Er war seit [[1711]] mit der damals 19-jährigen Maria Katharina Stanzinger * [[1692]]; † [[5. Dezember]] [[1761]] in Neumarkt), einer Kaufmannstochter aus <span style="color:green">Irdning</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Irdning|Irdning]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>im [[Ennstal]], verheiratet.  


Sie hatten sieben Kinder:
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Gottfried junior (* [[27. Oktober]] [[1720]]; † [[1736]]) verfügte über eine hohe Begabung im musisch-sprachlichen Bereich. Er wurde von Pater Virgil Kleinmayr (* [[1691]]; † [[1771]]), dem [[Präfekten des Benediktiner-Gymnasiums]] in der Stadt Salzburg, gefördert. Gottfried junior verfasste bereits als Schüler literarische Werke. Er starb, als er noch nicht 16 Jahre alt war und wurde auf dem [[Friedhof St. Sebastian]] in der Stadt Salzburg beigesetzt. Die Gedenktafel mit dem Familienwappen gibt ein Gedicht von ihm wieder.
Gottfried junior (* [[27. Oktober]] [[1720]]; † [[1736]]) verfügte über eine hohe Begabung im musisch-sprachlichen Bereich. Er wurde von Pater Virgil Kleinmayr (* [[1691]]; † [[1771]]), dem [[Präfekten des Benediktiner-Gymnasiums]] in der Stadt Salzburg, gefördert. Gottfried junior verfasste bereits als Schüler literarische Werke. Er starb, als er noch nicht 16 Jahre alt war und wurde auf dem [[Friedhof St. Sebastian]] in der Stadt Salzburg beigesetzt. Die Gedenktafel mit dem Familienwappen gibt ein Gedicht von ihm wieder.


Ihre Tochter Maria Susanna (* [[1. August]] [[1730]] in Neumarkt getauft; † [[20. April]] [[1807]] in der Stadt Salzburg) heiratete [[1750]] [[Johann Peter Metzger]], der [[1760]] [[Stadtrat]] und von [[1775]] bis [[1795]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] wurde.   
Ihre Tochter Maria Susanna (* [[1. August]] [[1730]] in Neumarkt getauft; † [[20. April]] [[1807]] in der Stadt Salzburg) heiratete [[1751]] [[Johann Peter Metzger]], der [[1760]] [[Stadtrat]] und von [[1775]] bis [[1795]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] wurde.   


Der Sohn Matthias (* [[1725]]; † [[1784]]) war Kaufmann in Neumarkt und Salzburg. Er heiratete Josepha Ettinger. Deren Tochter Maria Theresia (* [[1764]] in Neumarkt; † [[16. März]] [[1833]] in der Stadt Salzburg) heiratete [[1789]] mit päpstlicher Dispens ihren Cousin, den [[Salzburger Stadtrat]] [[Joseph Franz de Paula Metzger]] (* [[1763]] in der Stadt Salzburg; † [[17. Juni]] [[1847]] ebenda), ein Sohn des Bürgermeisters Johann Peter Metzger.
Der Sohn Matthias (* [[1725]]; † [[1784]]) war Kaufmann in Neumarkt und Salzburg. Er heiratete Josepha Ettinger. Deren Tochter Maria Theresia (* [[1764]] in Neumarkt; † [[16. März]] [[1833]] in der Stadt Salzburg) heiratete [[1789]] mit päpstlicher Dispens ihren Cousin, den [[Salzburger Stadtrat]] [[Joseph Franz de Paula Metzger]] (* [[1763]] in der Stadt Salzburg; † [[17. Juni]] [[1847]] ebenda), ein Sohn des Bürgermeisters Johann Peter Metzger.
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Poschinger zählte zu den einflussreichsten Kaufleuten in Neumarkt. Er handelte mit Eisen und Textilien.
Poschinger zählte zu den einflussreichsten Kaufleuten in Neumarkt. Er handelte mit Eisen und Textilien.


[[1730]] erwarb Poschinger das Hammerwerk in [[Thalgau]]. [[1748]] kam Gottfried Poschinger in den Besitz der Eisenwerke des <span style="color:green">Augustiner-Chorherrenstifts Rottenmann</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Augustiner-Chorherrenstift Rottenmann|Augustiner-Chorherrenstift Rottenmann]]</ref>.
[[1730]] erwarb Poschinger das Hammerwerk in [[Thalgau]]. [[1748]] kam Gottfried Poschinger in den Besitz der Eisenwerke des <span style="color:green">Augustiner-Chorherrenstifts Rottenmann</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Augustiner-Chorherrenstift Rottenmann|Augustiner-Chorherrenstift Rottenmann]]</ref>.


Während des Aufenthalts im August 1749 von [[Fürsterzbischof]] Andreas Jakob von Dietrichstein in Neumarkt wohnte dieser im Haus von Poschinger.
Während des Aufenthalts im August 1749 von [[Fürsterzbischof]] Andreas Jakob von Dietrichstein in Neumarkt wohnte dieser im Haus von Poschinger.
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* [[Helmut Deinhammer]]: "[[Haus- und Hofchronik Neumarkt am Wallersee|Neumarkter Häuser und Gebäude]]", Seite 73
* [[Helmut Deinhammer]]: "[[Haus- und Hofchronik Neumarkt am Wallersee|Neumarkter Häuser und Gebäude]]", Seite 73
* Bildbeschreibung in der Ausstellung "[[Von Hier. Und Dort.]]"
* Bildbeschreibung in der Ausstellung "[[Von Hier. Und Dort.]]"
* [[Franz-Paul Enzinger]]: "Die Handelsherren Poschinger. Sie prägten 280 Jahre lang das Wirtschaftsleben Neumarkts". In: "[[Stadtinfo Neumarkt am Wallersee]]", Juli 2020, Ausgabe 5/2020, Seite 16–19
* [[Franz Paul Enzinger]]: "Die Handelsherren Poschinger. Sie prägten 280 Jahre lang das Wirtschaftsleben Neumarkts". In: "[[Stadtinfo Neumarkt am Wallersee]]", Juli 2020, Ausgabe 5/2020, Seite 16–19


== Fußnote ==
== Fußnote ==
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
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[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Kaufmann]]
[[Kategorie:Kaufmann]]
[[Kategorie:Kaufmann (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]
[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]