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Die "Ski-Karriere" hat bei Brigitte Totschnig ausgesprochen früh begonnen. Schon mit neun Jahren erkannten Eltern und Trainer, dass in diesem Energiebündel mehr steckt. "Mit zwölf Jahren, da war ich eine der Jüngsten, habe ich schon den Sprung in den Jugendkader geschafft und bis vierzehn Jahren alles gewonnen, was man in diesem Alter gewinnen konnte", erinnert sie sich. Ihr erstes FIS-A-Rennen fuhr sie im Jahre [[1969]] mit einer hohen Startnummer und daher ohne Erfolg. Nach dem Abschluss der Sporthauptschule absolvierte sie eine Ausbildung als Industriekauffrau bei [[Atomic]] in [[Altenmarkt]], womit sie dem [[Skisport]] auch beruflich verbunden blieb.
 
Die "Ski-Karriere" hat bei Brigitte Totschnig ausgesprochen früh begonnen. Schon mit neun Jahren erkannten Eltern und Trainer, dass in diesem Energiebündel mehr steckt. "Mit zwölf Jahren, da war ich eine der Jüngsten, habe ich schon den Sprung in den Jugendkader geschafft und bis vierzehn Jahren alles gewonnen, was man in diesem Alter gewinnen konnte", erinnert sie sich. Ihr erstes FIS-A-Rennen fuhr sie im Jahre [[1969]] mit einer hohen Startnummer und daher ohne Erfolg. Nach dem Abschluss der Sporthauptschule absolvierte sie eine Ausbildung als Industriekauffrau bei [[Atomic]] in [[Altenmarkt]], womit sie dem [[Skisport]] auch beruflich verbunden blieb.
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Ihre Ski-Weltcup-Karriere startete am [[11. Dezember]] [[1971]] mit dem 9. Platz in der Abfahrt von Val d'Isère (FRA). Ein Jahr später erreichte sie als Dritte in der Abfahrt von [[Saalbach-Hinterglemm]] erstmals einen Podestplatz. Bei den Olympischen Spielen in Sapporo im Jahre [[1972]] belegte sie in der Abfahrt den 9. Platz, obwohl sie in den vorangegangenen Weltcuprennen dreimal Dritte wurde.
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Ihre Ski-Weltcup-Karriere startete am [[11. Dezember]] [[1971]] mit dem 9. Platz in der Abfahrt von Val d'Isère ([[FRA]]). Ein Jahr später erreichte sie als Dritte in der Abfahrt von [[Saalbach-Hinterglemm]] erstmals einen Podestplatz. Bei den Olympischen Spielen in Sapporo im Jahre [[1972]] belegte sie in der Abfahrt den 9. Platz, obwohl sie in den vorangegangenen Weltcuprennen dreimal Dritte wurde.
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Am [[10. Dezember]] [[1975]] gewann sie in Aprica (ITA) ihr erstes Weltcuprennen, zwei Saisonen mit ingesamt acht Siegen und der zweifache Gewinn der Abfahrtsdisziplinenwertung im Weltcup folgten. Am [[12. März]] [[1977]] feierte sie ihren letzten Sieg in der Abfahrt von Heavenly Valley (USA).
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Am [[10. Dezember]] [[1975]] gewann sie in Aprica ([[ITA]]) ihr erstes Weltcuprennen, zwei Saisonen mit insgesamt acht Siegen und der zweifache Gewinn der Abfahrtsdisziplinenwertung im Weltcup folgten. Am [[12. März]] [[1977]] feierte sie ihren letzten Sieg in der Abfahrt von Heavenly Valley (USA).
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Der größte Moment in der Karriere von Brigitte Habersatter-Totschnig war aber mit Sicherheit der Gewinn der Silbermedaille in der Olympiaabfahrt von Innsbruck am [[8. Februar]] [[1976]], auch wenn sie den 2. Platz damals als Niederlage empfand. Bei ihrer einzigen WM-Teilnahme wurde sie zwei Jahre später in Garmisch 7. in der Abfahrt. [[1979]] beendete sie ihre Karriere.
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Der größte Moment in der Karriere von Brigitte Habersatter-Totschnig war aber mit Sicherheit der Gewinn der Silbermedaille in der Olympiaabfahrt von Innsbruck am [[8. Februar]] [[1976]], auch wenn sie den 2. Platz damals als Niederlage empfand. Bei ihrer einzigen Weltmeisterschafts-Teilnahme wurde sie zwei Jahre später in Garmisch 7. in der Abfahrt. [[1979]] beendete sie ihre Karriere.
    
== Leben nach dem Weltcup ==
 
== Leben nach dem Weltcup ==