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{{Salzburgbezug}}{{Erzdiözese Salzburg}}
 
[[Datei:Wallfahrskirche Marienberg.JPG|thumb|Wallfahrtskirche Marienberg]]
 
[[Datei:Wallfahrskirche Marienberg.JPG|thumb|Wallfahrtskirche Marienberg]]
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Die '''Wallfahrtskirche Maria Königin des Rosenkranzes''' ist eine Wallfahrtskirche in [[Burghausen]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Rupertiwinkel]] auf einer Anhöhe oberhalb des bayerischen [[Salzachtal]]es. Sie steht unter [[Denkmalschutz]].
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Die '''Wallfahrtskirche Marienberg''' befindet sich im [[Rupertiwinkel]] nahe dem ehemaligen Zisterzienserkloster [[Raitenhaslach]] auf einer Anhöhe oberhalb des bayerischen [[Salzachtal]]es.
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==Geschichte==
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Die Anfänge dieser als schönstes Gotteshaus im gesamten Bistum [[Passau]] geltenden Kirche liegen aber im Dunklen. Im Zuge der Verlegung eines Zisterzienserklosters von Schützing nach [[Raitenhaslach]] in den Jahren [[1145]]/[[1146]] wurde erstmals eine Kapelle als Eigenkirche eines Gutsherrn in Marienberg urkundlich erwähnt. Da die Zisterzienser in Raitenhaslach Seelsorge und Pfarrrechte ablehnten, wurde die Pfarrei nach Marienberg verlegt. Am [[27. März]] [[1203]] übertrug der Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] in einem Schenkungsbrief die Pfarrei Marienberg dem Kloster.
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==Geschichte==
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Die ursprüngliche Pfarrkirche Marienberg war unter Erzbischof Eberhard II. von Regensberg baufällig geworden. Landrichter Graf von Armansperg wollte sie abreißen lassen. Aber der Protest der Bauern, für den auch 14 von ihnen in das Strafhaus nach Salzburg mussten, erzwang die Renovierung. Am [[7. August]] [[1244]] wurde eine um- oder neugebaute Marienberger Kirche geweiht.
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[[Datei:Die Lage der Wallfahrtskirche Marienberg mit der Ansicht von Burghausen.jpg|thumb|Die Lage der Wallfahrtskirche Marienberg mit der Ansicht von Burghausen (bitte vergrößern).]]
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Zur [[1398]] erweiterten Kirche entwickelte sich allmählich eine Wallfahrt, die durch Gründung einer Rosenkranzbruderschaft durch Landshuter Dominikanermönche [[1627]] entscheidend gefördert wurde. Abt Emanuel II. legte am [[27. September]] [[1760]] den Grundstein zu einer ganz neuen Kirche. Die alte wurde abgerissen, und durch den Trostberger Gerichtsbaumeister Franz Alois Mayr neu erbaut. Am [[1. Mai]] [[1765]] wurde sie vom Salzburger Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] konsekriert.
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[[Erzbischof]] [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach]] weihte diese prachtvolle Barockkirche zur Rosenmadonna im Jahr [[1764]]. Denn die ursprüngliche Pfarrkirche Marienberg aus dem Jahr [[1203]] unter Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]], war baufällig geworden. Landrichter Graf von Armansperg wollte sie abreißen lassen. Aber der Protest der Bauern, für den auch 14 von ihnen in das Strafhaus nach Salzburg mussten, erzwang die Renovierung. Die Anfänge dieser als schönstes Gotteshaus im gesamten Bistum Passau geltenden Kirche liegen aber im Dunklen.  
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Nach der [[Säkularisation]] im [[Kurfürstentum Bayern]] wurde die bisherige Klosterkirche zur Pfarrkirche und die Kirche auf dem Marienberg nebst Einrichtung [[1806]] zum Abbruch oder zur Versteigerung freigegeben. Das Gnadenbild mit Christuskind und Rosenkranz kam nach [[Raitenhaslach]]. Die Einheimischen konnten jedoch durch ständige Eingaben die Entscheidung hinauszögern, bis schließlich [[1812]] Kronprinz Ludwig die Kirche besichtigte und den Erhalt sicherte. Am [[15. Jänner]] [[1815]] wurde sie zum Gottesdienst wieder freigegeben, jedoch nicht mehr als Pfarr-, sondern als Filialkirche.
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Verehrt wird eine Gnadenmadonna mit Christuskind und Rosenkranz. Zum Gotteshaus führen 50 Stufen, die an die laut Hinweis bei der Kirche auf die 50 Anrufungen der lauretanischen Litanei bezug nehmen sollen.
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In den [[1960er]]-Jahren wurde die Kirche in großen Teilen restauriert. [[2001]] bis [[2011]] erfolgten weitere Restaurierungsmaßnahmen in Höhe von 4,2 Mio. Euro.  Am [[13. September]] [[2008]] feierte Erzbischof [[Alois Kothgasser]] den Abschluss der Arbeiten mit einem Pontifkalgottesdienst. Wieder erstrahlen auch die Namensschilder an den Bänken, die alle noch erhalten sind.
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Bis [[1808]] gehörte Marienberg zum [[Erzbistum Salzburg]]. Sie wird auch die "Perle des Salzachtales" genannt.
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Bis [[1808]] gehörte Marienberg zum [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] und der [[Erzdiözese Salzburg]]. Sie wird auch die "Perle des Salzachtales" genannt.
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==Renovierung im 21. Jahrhundert==
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Zum Gotteshaus führen 50 Stufen, die an die laut Hinweis bei der Kirche auf die 50 Anrufungen der lauretanischen Litanei Bezug nehmen sollen.
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Seit [[2001]] wurde die Wallfahrtskirche mit einem Kostenaufwand von 4,3 Mill. Euro neuerlich saniert. Am [[13. September]] [[2008]] feierte Erzbischof [[Alois Kothgasser]] den Abschluss der Arbeiten mit einem Pontifkalgottesdienst. Wieder erstrahlen auch die Namensschilder an den Bänken, die alle noch erhalten sind.
   
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
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'''Bild 1:''' Wallfahrtskirche Marienberg, Innenansicht mit den renovierten Namensschildern auf den Kirchenbänken. <br />
Datei:Aufgang zur Wallfahrtskirche Marienberg, Westseite.jpg|Aufgang zur Wallfahrtskirche Marienberg, Westseite
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'''Bild 2:''' Aufgang zur Wallfahrtskirche Marienberg, Westseite. <br />
Datei:Wallfahrtskirche Marienberg, Innenansicht mit den renovierten Namensschildern auf den Kirchenbänken.jpg|Wallfahrtskirche Marienberg, Innenansicht mit den renovierten Namensschildern auf den Kirchenbänken
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'''Bild 3:''' Wallfahrtskirche Marienberg, Innenpanorama. <br />
Datei:Wallfahrtskirche Marienberg, Chorseite.jpg|Wallfahrtskirche Marienberg, Chorseite
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'''Bild 4:''' Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Marienberg. <br />
Datei:Kriegerdenkmal bei der Wallfahrtskirche Marienberg.jpg|Kriegerdenkmal bei der Wallfahrtskirche Marienberg bei Burghausen
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'''Bild 5:''' Pilgerkerzen und Votivtafeln in der Wallfahrtskirche Marienberg. <br />
Datei:Infotafel bei der Wallfahrtskirche Mareienberg.jpg|Infotafel bei der Wallfahrtskirche Marienberg bei Burghausen
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Datei:Wallfahrtskirche Marienberg, Innenansicht mit den renovierten Namensschildern auf den Kirchenbänken.jpg|Wallfahrtskirche Marienberg, Innenansicht mit den renovierten Namensschildern auf den Kirchenbänken.
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Datei:Aufgang zur Wallfahrtskirche Marienberg, Westseite.jpg|Aufgang zur Wallfahrtskirche Marienberg, Westseite.
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Datei:Wallfahrtskirche Marienberg, Innenpanorama.jpg|Wallfahrtskirche Marienberg, Innenpanorama.
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Datei:Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Marienberg.jpg|Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Marienberg.
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Datei:Pilgerkerzen und Votivtafeln in der Wallfahrtskirche Marienberg.jpg|Pilgerkerzen und Votivtafeln in der Wallfahrtskirche Marienberg.
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==Weblink==
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'''Bild 1:''' Wallfahrtskirche Marienberg, Chorseite. <br />
{{Commonscat|Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt (Marienberg)}}
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'''Bild 2:''' Kriegerdenkmal bei der Wallfahrtskirche Marienberg bei Burghausen. <br />
* [http://tourismus.burghausen.de/content/index.cfm/fuseaction/12,dsp,0,1,0,0,0,0,Sehenswuerdigkeiten---Marienberg.html  Infos über die Wallfahrtskirche Marienberg]
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'''Bild 3:''' Renovierte Namensschilder in den Kirchenbänken von Marienberg. <br />
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'''Bild 4:''' Kircheneingang in Marienberg. <br />
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==Öffnungszeiten==
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Täglich bis Allerheiligen von 8 Uhr bis zur Dämmerung
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Datei:Wallfahrtskirche Marienberg, Chorseite.jpg|Wallfahrtskirche Marienberg, Chorseite.
 
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Datei:Kriegerdenkmal bei der Wallfahrtskirche Marienberg.jpg|Kriegerdenkmal bei der Wallfahrtskirche Marienberg bei Burghausen.
==Kontakt==
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Datei:Renovierte Namensschilder in den Kirchenbänken von Marienberg.jpg|Renovierte Namensschilder in den Kirchenbänken von Marienberg.
Für Führungen und Pilgergottesdienste wird eine Anmeldung im Pfarramt erbeten:<br>
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Datei:Kircheneingang in Maria Kirchenberg.jpg|Kircheneingang in Marienberg.
Telefon: 0049 - 86 77 - 21 33<br>
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Pfarrer Dechant Franz Aicher
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=== weitere Bilder ===
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{{Bildkat}}
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{{Commonscat|Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt (Marienberg)}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Salzburger Nachrichten]] ''Barockjuwel bei den Nachbarn'', 18.8.2008
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* "[[Salzburger Nachrichten]]", Barockjuwel bei den Nachbarn, 18. 08. 2008
* [[InnSalzachKurier]], Ausgabe 110/November 2010
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* InnSalzachKurier, Ausgabe 110/November 2010
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* {{wikipedia-de|Maria Königin des Rosenkranzes (Marienberg)}}
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[[Kategorie:Kirche|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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{{SORTIERUNG: Maria Königin des Rosenkranzes, Wallfahrtskirche}}
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Deutschland]]
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Wallfahrtskirche|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Rupertiwinkel]]
[[Kategorie:Wallfahrt|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Seelentium]]
[[Kategorie:Bayern|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Grenzregion|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Rupertiwinkel|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Erzdiözese]]
[[Kategorie:Seelentium|Marienberg, Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Wallfahrtskirche]]