Salzburger Perikopenbuch: Unterschied zwischen den Versionen
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K Textersetzung - „Napoléon“ durch „Napoleon“ |
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Das '''Salzburger Perikopenbuch''' befindet sich in der Bayerische Staatsbibliothek München und geht auf ein Urkundenfragment vom [[17. Juli]] [[1131]], das als Vorsatzblatt fungiert, zurück. | Das '''Salzburger Perikopenbuch''' befindet sich in der Bayerische Staatsbibliothek München und geht auf ein Urkundenfragment vom [[17. Juli]] [[1131]], das als Vorsatzblatt fungiert, zurück. | ||
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Ein ''Perikopenbuch'', auch ''Evangelistar'' genannt, ist eine Zusammenstellung von Evangelientexten, die während einer Messfeier vorgetragen werden. Ende des [[8. Jahrhundert]]s kamen sie in Mode, im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] waren sie weit verbreitet, verloren aber im [[13. Jahrhundert]] ihre Bedeutung. | Ein ''Perikopenbuch'', auch ''Evangelistar'' genannt, ist eine Zusammenstellung von Evangelientexten, die während einer Messfeier vorgetragen werden. Ende des [[8. Jahrhundert]]s kamen sie in Mode, im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] waren sie weit verbreitet, verloren aber im [[13. Jahrhundert]] ihre Bedeutung. | ||
Das Salzburger Perikopenbuch ist mit zwölf Elfenbeintäfelchen von Ende des [[10. Jahrhundert]]s verziert. Der Auftraggeber war vermutlich Erzbischof [[Hartwig]] und es fand im [[Salzburger Dom]] Verwendung. Dieses hervorragende Beispiel später ottonischer [[Salzburger Buchmalerei|Buchmalerei]] befand sich bis ins [[18. Jahrhundert]] im [[Salzburger Dommuseum]], bevor es von Kaiser | Das Salzburger Perikopenbuch ist mit zwölf Elfenbeintäfelchen von Ende des [[10. Jahrhundert]]s verziert. Der Auftraggeber war vermutlich Erzbischof [[Hartwig]] und es fand im [[Salzburger Dom]] Verwendung. Dieses hervorragende Beispiel später ottonischer [[Salzburger Buchmalerei|Buchmalerei]] befand sich bis ins [[18. Jahrhundert]] im [[Salzburger Dommuseum]], bevor es von Kaiser Napoleon I. von Frankreich als Raubgut nach Paris, Frankreich, kam. Von dort fand es dann den Weg nach München in die Bayerische Staatsbibliothek. | ||
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* Artikel in den [[Salzburger Nachrichten]], 22. November 2008 | * Artikel in den [[Salzburger Nachrichten]], 22. November 2008 | ||
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