Zäzilia Amalia Schlegel: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Zäzilia Amalia Kobler.JPG|thumb|Zäzilia Amalia Kobler]]
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[[Datei:Zäzilia Amalia Kobler Briefe.JPG|thumb|Sammlung der Briefe "mit Banderole" 1844 bis 1848.]]
[[Datei:Zäzilia Amalia Kobler Briefe.JPG|thumb|Sammlung der Briefe "mit Banderole" 1844 bis 1848.]]
'''Zäzilia Amalia Kobler''' (* [[13. Mai]] [[1821]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB6/?pg=41 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VI, S. 68.]</ref>; † [[14. Juni]] [[1848]] ebenda) ist die Tochter von [[Fanny Kobler]], [[Höllbräu]]<nowiki>wirtin</nowiki> in der [[Judengasse]] in der [[Altstadt]] der Stadt Salzburg.
'''Zäzilia Amalia Schlegel''', geborene Kobler (* [[13. Mai]] [[1821]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB6/?pg=41 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VI, S. 68.]</ref>; † [[14. Juni]] [[1848]] ebenda) ist die Tochter von [[Fanny Kobler]], [[Höllbräu]]<nowiki>wirtin</nowiki> in der [[Judengasse]] in der [[Altstadt]] der Stadt Salzburg.


== Leben ==
== Leben ==
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Der "Oberlieutenant im Genie Korps" war mit ihr verlobt, wollte aber mit der Heirat warten, bis er Frau und Kind versorgen könne. Als Landvermesser beim Militär verdiente er nicht ausreichend. Rührende Briefe z. B. an "Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle Judengasse Nr. 67. Salzburg" belegen seine Fürsorge für Frau und Kind. Bevor er jedoch die ersehnte Beförderung zum Hauptmann erhielt, erkrankte er und verstarb.  
Der "Oberlieutenant im Genie Korps" war mit ihr verlobt, wollte aber mit der Heirat warten, bis er Frau und Kind versorgen könne. Als Landvermesser beim Militär verdiente er nicht ausreichend. Rührende Briefe z. B. an "Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle Judengasse Nr. 67. Salzburg" belegen seine Fürsorge für Frau und Kind. Bevor er jedoch die ersehnte Beförderung zum Hauptmann erhielt, erkrankte er und verstarb.  
[[Datei:Firmungsnachweis für Zäzilia Amalia Kobler, 18. März 1834.JPG|thumb|Firmungsnachweis für Zäzilia Amalia Kobler, 18. März 1834]]


Ein Brief des Vaters aus Brescia vom [[26. November]] 1832 sagt u. a.: "Der unglückliche Franz starb den 20 April d. J. in dem Hause seiner Schwester. [...] er starb ohne eine schriftliche oder mündliche Anordnung treffen zu können. – Aber da das Unglück nie allein kommt, muß ich Ihnen bemerken, daß das Geld welches er hatte nach seinem Tode sich nicht mehr vorfand [...]". Vom späteren Ehemann der Zäzilia Amalia, Richard Schlegel, liegen Briefe vor, u. a. 1845 an "''Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle''".<ref>Belege im Besitz der Familie; kleines Foto, 5 x 5 cm, von ca. 1846</ref>
Ein Brief des Vaters aus Brescia vom [[26. November]] 1832 sagt u. a.: "Der unglückliche Franz starb den 20 April d. J. in dem Hause seiner Schwester. [...] er starb ohne eine schriftliche oder mündliche Anordnung treffen zu können. – Aber da das Unglück nie allein kommt, muß ich Ihnen bemerken, daß das Geld welches er hatte nach seinem Tode sich nicht mehr vorfand [...]". Vom späteren Ehemann der Zäzilia Amalia, Richard Schlegel, liegen Briefe vor, u. a. 1845 an "''Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle''".<ref>Belege im Besitz der Familie; kleines Foto, 5 x 5 cm, von ca. 1846</ref>
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