| − | Franz Xaver Gregor [[Spängler]] war der Sohn des Salzburger Spediteurs [[Franz Xaver Gregor Spängler]] (* 1793; † 1852) und seiner Frau [[Antonia Lürzer von Zechenthal|Antonia]], geborene [[Lürzer von Zechenthal]] (* 1803; † 1882). Er besuchte die Schule in Salzburg, wo er ab 1850 das [[Akademisches Gymnasium|Gymnasium]] besuchte, das er im August [[1858]] mit der Matura "mit Auszeichnung" abschloss<ref>Seine Zeugnisse weisen ihn durchgehend von im Schnitt etwa 30 Schülern in einer Klasse als besten Schüler aus, teilweise mit besonderen Preisen bedacht</ref>. Er maturierte 1858 und studierte mit einem "Virgilianischen Stipendium" des Fürsterzbischofs.<ref>Vgl. [[Kobler-Spängler-Briefe]] vom 1. Februar 1855, 8. Oktober 1858 und (ohne Datum) August 1888.</ref> Seit der Schulzeit verband ihn relativ enge Freundschaft mit einem Lehrer, Pater Albert Eder, dem späteren [[Erzbischof von Salzburg]] [[Franz de Paula Albert Eder]], der mit ihm im August 1853 eine Reise über München, Konstanz, den Hochrhein usw. bis nach [[Venedig]] unternahm. Der Briefwechsel im Zusammenhang mit dieser Reise ist [[#Kostenloser Download-Link|als kostenloses Büchlein]] im [[SALZBURGWIKI]] erhältlich. | + | Franz Xaver Gregor [[Spängler]] war der Sohn des Salzburger Spediteurs [[Franz Xaver Gregor Spängler]] (* 1793; † 1852) und seiner Frau [[Antonia Lürzer von Zechenthal|Antonia]], geborene [[Lürzer von Zechenthal]] (* 1803; † 1882). Er besuchte die Schule in Salzburg, wo er ab 1850 das [[Akademisches Gymnasium|Gymnasium]] besuchte, das er im August [[1858]] mit der Matura "mit Auszeichnung" abschloss<ref>Seine Zeugnisse weisen ihn durchgehend von im Schnitt etwa 30 Schülern in einer Klasse als besten Schüler aus, teilweise mit besonderen Preisen bedacht</ref>. Er maturierte 1858 und studierte mit einem "Virgilianischen Stipendium" des Fürsterzbischofs.<ref>Vgl. [[Kobler-Spängler-Briefe]] vom 1. Februar 1855, 8. Oktober 1858 und (ohne Datum) August 1888.</ref> Seit der Schulzeit verband ihn relativ enge Freundschaft mit einem Lehrer, Pater Albert Eder, dem späteren [[Erzbischof von Salzburg]] [[Franz de Paula Albert Eder]], der mit ihm im August 1853 eine Reise über München, Konstanz, den Hochrhein usw. bis nach [[Venedig]] unternahm. |
| | Spängler studierte Rechtswissenschaften in Graz ab Oktober 1858 bis 1860, in Wien ab 1860, wo er im Juni 1862 die erste juristische Staatsprüfung mit Auszeichnung ablegte. Danach war er mehrfach am [[Salzburger Landesgericht]] tätig und legte das erste und zweite Rigorosum (Dr. jur.) in Innsbruck im Februar und Mai 1863 ab. Die Richteramtsprüfung war in Wien im Februar 1865; ab April 1870 war er am Bezirksgericht in Mödling, ab November 1874 am Landesgericht in Wien. | | Spängler studierte Rechtswissenschaften in Graz ab Oktober 1858 bis 1860, in Wien ab 1860, wo er im Juni 1862 die erste juristische Staatsprüfung mit Auszeichnung ablegte. Danach war er mehrfach am [[Salzburger Landesgericht]] tätig und legte das erste und zweite Rigorosum (Dr. jur.) in Innsbruck im Februar und Mai 1863 ab. Die Richteramtsprüfung war in Wien im Februar 1865; ab April 1870 war er am Bezirksgericht in Mödling, ab November 1874 am Landesgericht in Wien. |
| | Bei den Kobler-Spängler-Briefen lag (und liegt) sein Rechnungsbuch mit den privaten Einnahmen und Ausgaben vor allem aus Aktien und aus dem Jahren seit 1848 bis 1883; siehe [[Kobler-Spängler-Briefe]] Ende 1868. | | Bei den Kobler-Spängler-Briefen lag (und liegt) sein Rechnungsbuch mit den privaten Einnahmen und Ausgaben vor allem aus Aktien und aus dem Jahren seit 1848 bis 1883; siehe [[Kobler-Spängler-Briefe]] Ende 1868. |
| | == Familie und Kinder, Ferien in Salzburg == | | == Familie und Kinder, Ferien in Salzburg == |