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'''Gnigl''' ist Stadtteil und eine Katastralgemeinde im Nordosten der Stadt [[Salzburg]], der zwischen dem [[Kühberg]] im Süden und dem [[Heuberg]] im Norden bzw. Osten liegt. Der Siedlungsraum von Gnigl wird im Osten von den Hängen des [[Kühberg]]es und [[Heuberg]]es begrenzt, im Süden bildet die [[Neuhauserstraße]] und die [[Anton-Graf-Straße]] die uralte Grenzlinie gegen den Stadtteil [[Parsch]]. Im Norden begrenzt der [[Alterbach]] den Stadtteil gegen [[Langwied]] und [[Sam]]. Im Westen bildet die [[Tauernbahn]]linie und dem [[Rangierbahnhof Gnigl]] heute die schlüssige Grenze gegen [[Schallmoos]]. In Gnigl leben gut 6.000 Bewohner.  
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{{Dieser Artikel|behandelt den heutigen [[Salzburger Stadtteil]] Gnigl. Über die ehemalige [[Flachgau]]er Gemeinde Gnigl informiert der Artikel [[Gnigl (Gemeinde)]].}}
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[[Datei:Gnigl mit Heuberg.jpg|thumb|Gnigl mit Heuberg, Ansicht vom Kapuzinerberg.]]
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[[Bild:Stadtteil_gnigl.jpg|thumb|Der Salzburger Stadtteil Gnigl.]]
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[[Datei:Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus.jpg|thumb|Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus, sehr eindrucksvoll die Begrenzung durch den Frachtenbahnhof, den Heuberg und Kühberg.]]
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[[Datei:Salzburg Hauptbahnhof unbebautes Schallmoos 1933.jpg|thumb|Schallmoos (Bildmitte rechts) 1933.]]
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[[Datei:Obergnigl mit Obuskehre.JPG|thumb|Obergnigl mit Obuskehre]]
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[[Datei:Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl.jpg|thumb|Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl]]
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Die '''Gnigl''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Nordosten der [[Stadt Salzburg]].
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== Name und Geschichte von Gnigl ==
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== Geografie ==
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Der Siedlungsraum der Gnigl wird im Osten vom [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Küh]]- und vom [[Heuberg (Berg)|Heuberg]] begrenzt. Im Süden bilden die [[Neuhauser Straße]] und die [[Anton-Graf-Straße]] die alte Grenzlinie zum Stadtteil [[Parsch]]. Im Norden grenzt der [[Alterbach]] den Stadtteil gegen [[Langwied]] und [[Sam]] ab. Im Westen bilden die Gleise der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] und der [[Rangierbahnhof Gnigl]] heute die Grenze zu [[Schallmoos]].
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== Der Stadtteil und seine Teile ==
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Im Gegensatz zu allen anderen alten Stadtteilen besitzt Gnigl zwei getrennte historische Siedlungskerne: das alte Mühlendorf Obergnigl entlang der [[Grazer Bundesstraße]] an der alten Eisenstraße in die Steiermark und das Handwerker- und Kleinbauerndorf Niedergnigl an der [[Linzer Bundesstraße]]. Der Stadtteil besteht nur aus einer [[Katastralgemeinde Gnigl]].
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=== Obergnigl ===
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: ''Hauptartikel [[Obergnigl]]
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Im [[Mittelalter]] war der Standort am Alterbach in der heutigen Obergnigl vor allem für Mühlen von Bedeutung. Neben Getreidemühlen standen dort auch mehrere Schmieden und Hämmer. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die [[Freyhammer]]mühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachten. [[1898]] gab es noch dreizehn Mühlen in der Obergnigl, von denen [[1930]] nur mehr drei bestanden.
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=== Niedergnigl ===
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: ''Hauptartikel [[Niedergnigl]]
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In [[Römer|römischen]] Zeit war der Ortsteil Niedergnigl, an der Gabelung zweier wichtiger Straßenverbindungen gelegen, von Bedeutung.
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Die Straße Richtung Linz entlang der "Linzer Reichsstraße" war die vermutlich meist befahrene Verkehrsader der Stadt Salzburg. Sie hieß damals auch Österreichstraße. Die Straße in Richtung Ebensee und zum steirischen Erzberg war als "Eisenstraße" bekannt und hieß hier "Grazer Reichsstraße" oder "Ebenseer Straße". An der Gabelung der Grazer Straße und der Linzer Straße befand sich einst das in der Bausubstanz erhaltene alte Mauthaus. Neben dem alten großen Gasthof, dem heutigen [[Hotel Gasthof Turnerwirt]], waren an dieser wichtigen Weggabelung neben Kleinbauern vor allem Handwerker angesiedelt. Das Bader-, das Schmied- und das Wagner-Haus sind in der Bausubstanz erhalten.
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=== Neuhauserfeld ===
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: ''Hauptartikel [[Neuhauserfeld]]
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Von der Obergnigl aus wurde das 30 Hektar große Neuhauserfeld, unterhalb des [[Schloss Neuhaus|Schlosses Neuhaus]], bald nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] sukzessive verbaut. Hier überwiegt insgesamt eine offene Bauweise und eine niedrige Bebauung.
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=== Gnigl Nord ===
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:''Hauptartikel [[Gnigl Nord]]
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Der Nordteil von Gnigl, der nördlich an die Niedergnigl anschließt, wird zum größten Teil als Gewerbegebiet genutzt und wurde ebenfalls erst nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] verbaut. Im Zuge der Bebauung verschwanden auch etliche hier zuvor gelegene Weiher, die aus Ziegelteichen entstanden waren.
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== Bevölkerung ==
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In der Gnigl (inkl. [[Langwied]]) leben 6&nbsp;343 Bewohner (Stand 1. Jänner 2015, statistischer Zählbezirk 48 <ref>Quelle [http://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/salzburg_in_zahlen/einwohner_321402/statistische_zaehlbezirke_und_zaehlspren_251948.htm?redirect=404 www.stadt-salzburg.at1. Jänner 2015]</ref>).
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== Geschichte ==
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=== Name ===
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[[Datei:Gnigl um 1900, unbek. Urheber.jpg|thumb|Gnigl um 1900]]
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Der Name Gnigl stammt vom [[Kelten|keltischen]] Wort ''Glanicle''. Es bedeutet ''klares Wasser'' und ist möglicherweise ein alter Name des Alterbaches, der durch die Gnigl fließt. In der Gnigl bestand während der antik-römischen Zeit angeblich ein Tempel. Der Name könnte auch vom lateinischen ''geniculum'', bedeutend ''kleines Knie, Winkel'', abgeleitet sein und auf das Knie einer Leitung zur Wasserversorgung von Iuvavum in römischer Zeit hindeuten. <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18691116&seite=3 Salzburger Zeitung 17. November 1869]</ref>
 
   
 
   
Der Name Gnigl stammt vom keltischen Wort ''Glanicle''. Es bedeutet ''klares Wasser'' und ist möglicherweise ein alter Name des Alterbaches, der durch Gnigl fließt. Gnigl war während der römischen Besiedlung vermutlich Standort eines Tempels.  
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=== Neuzeit ===
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: ''Hauptartikel [[Gnigl (Gemeinde)]]
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Von [[1850]] bis zur Eingemeindung in die [[Stadt Salzburg]] [[1935]] war Gnigl eine selbständige Gemeinde. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor auch [[Itzling]] gehört. Kleine randliche Teile der Gnigl wurden [[1939]] [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. Zur einstigen Gemeinde Gnigl gehörte auch die [[Baron-Schwarz-Villa]] im heutigen Stadtteil [[Schallmoos]] mit den zugehörigen weitläufigen Parkanlagen. Davon geblieben ist lediglich der Grünraum des heutigen [[Baron-Schwarz-Park]]es.
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[[1881]] wurde die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] gegründet. Einen ungeahnte wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach [[1860]], vor allem nach Fertigstellung des neuen Rangierbahnhofes [[1908]]. [[1934]] war die Gemeinde Gnigl/[[Itzling]] nach der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] mit über 10.000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]]. Der damit stark angewachsene Verkehr führte zur Neutrassierung der Bundesstraße quer durch den alten Minnesheimpark, der im [[19. Jahrhundert]]s mit seinen damaligen pittoresken Miniaturbauten eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit dargestellt hatte. Eine frühe Bürgerinitiative konnte zwar den Straßenneubau nicht verhindern, erreichte aber die dauernde Unterschutzstellung und damit Sicherung des restlichen Parkareals.  
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[[1881]] wurde die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] gegründet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach [[1860]], vor allem aber nach Fertigstellung des neuen [[Rangierbahnhof Gnigl|Rangierbahnhofes]] [[1908]]. [[1934]] war die Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] nach der Stadt Salzburg mit über 10&nbsp;000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]]. Der damit stark angewachsene Verkehr führte zur Neutrassierung der Bundesstraße quer durch den alten [[Minnesheimpark]], der im [[19. Jahrhundert]]s mit seinen damaligen pittoresken Miniaturbauten eine viel besuchte Sehenswürdigkeit dargestellt hatte. Eine frühe Bürgerinitiative konnte zwar den Straßenneubau nicht verhindern, erreichte aber die dauernde Unterschutzstellung und damit Sicherung des restlichen Parkareals.  
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Gnigl wurde großteils [[1935]] in die [[Salzburg|Landeshauptstadt]] eingegliedert. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor zeitweise auch [[Itzling]] gehört. Kleine randliche Teile von Gnigl wurden [[1939]] eingemeindet.
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[[Datei:SMD Besuche Kapuzinerbergblick nach Gnigl 14.5. 2003 002.jpg|thumb|Blick auf Gnigl vom [[Kapuzinerberg]], die [[Schwabenwirtsbrücke]] im Vordergrund]]
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[[Datei:Gnigl, Turnerwirt.jpg|thumb|[[Hotel Gasthof Turnerwirt]]]]
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[[Datei:HAMO Firmengebäude in Gnigl Bachstraße.jpg|thumb|HAMO Bekleidung-Firmengebäude in der Gnigl]]
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[[Datei:Gnigl, 042.jpg|thumb|Linzer Bundesstraße auf der Höhe der [[Bachstraße (Stadt Salzburg)|Bachstraße]] - eines der Tore zur Stadt Salzburg]]
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== Pfarrkirche Gnigl ==
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== Bauwerke==
: ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Gnigl]]''
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:''Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte im Salzburger Stadtteil Gnigl]]
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:''Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Gnigl]]  
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:''Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Gnigl]]
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Die Kirche steht am Rand des historischen Ortskernes von Obergnigl. Der heutige Gnigler Friedhof hat in einem römerzeitlichen und einer bajuwarischen Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst [[1585]], diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.  
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=== Stadtpfarrkirche Gnigl ===
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: ''Hauptartikel [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael]]
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Die Kirche steht am Rand des historischen Ortskerns der Obergnigl. Der heutige [[Gnigler Friedhof]] hatte in einem römerzeitlichen und einer [[Bajuwaren|bajuwarischen]] Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in der Gnigl erst [[1585]], diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen dürfte aber [[mittelalter]]lichen Ursprungs sein.
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[[Datei:Gnigl Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael um 1960.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Gnigl, Aufnahme um 1960.]]
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Unter [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt [[1738]] durch Fürsterzbischof Firmian. Die Kirche ist ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer [[Josef Anton Pfaffinger]]. [[1852]] ist die Pfarre Gnigl selbständig.  
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Der heutige Gnigler Friedhof wurde [[1699]] angelegt. Unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt [[1738]] durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer [[Josef Anton Pfaffinger]]. [[1852]] ist die Pfarre Gnigl selbständig.  
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Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in der Obergnigl die [[Luggaukapelle]] ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.
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Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.
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=== Gnigler Friedhof ===
 
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:''Hauptartikel [[Friedhof Gnigl]]
== Der Gnigler Friedhof ==
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Der Friedhof besteht seit [[1696]]. [[1963]] wurde dieser Friedhof neben der Kirche zur dritten Mal erweitert. Eine Seltenheit im Stadtgebiet ist die erhaltene Totenkapelle im Friedhof mit seinem Allerseelen-Kulissenaltar und mit fein beschrifteten Totenschädeln, die in Holzkästchen aufbewahrt sind.  
Der Friedhof besteht hier seit [[1696]]. [[1963]] wurde dieser Friedhof neben der Kirche zur drittenmal erweitert. Eine Seltenheit im Stadtgebiet ist die erhaltene Totenkapelle im Friedhof mit seinem Allerseelen-Kulissenaltar und mit fein beschrifteten Totenschädeln, die in Holzkästchen aufbewahrt sind.  
      
An der der Kirche abgewandten Seite befindet sich an der alten Kirchhofmauer eine Gruftreihe, in denen sich u. a. folgende Grabstätten befinden:
 
An der der Kirche abgewandten Seite befindet sich an der alten Kirchhofmauer eine Gruftreihe, in denen sich u. a. folgende Grabstätten befinden:
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* [[Karl Freiherr von Schwarz]] ([[1817]] - [[1898]])  
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* Karl Freiherr von Schwarz (* 1817; † 1898)  
* [[Emanuel Czuber|Hofrat Dr. Emanuel Czuber]], Univ. Prof. der Technischen Universität in Wien, ([[1851]] - [[1925]]) und seine Frau Berta  
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* Emanuel Czuber, Hofrat Dr. Univ. Prof. der Technischen Universität in Wien, (* 1851; † 1925) und seine Frau Berta  
 
* Familiengrab der Familien Toncic-Sorinj von Schmielerloew und de Plason de la Woerstyne.
 
* Familiengrab der Familien Toncic-Sorinj von Schmielerloew und de Plason de la Woerstyne.
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== Bemerkenswerte Profanbauten in Gnigl ==
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=== Schloss Neuhaus ===
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:''Hauptartikel [[Schloss Neuhaus]]
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Am Kühberg befindet sich das auch als im Kern wohl älteste erhaltene Bauwerk der Gnigl, das Schloss Neuhaus. Es liegt auf einem steilen Vorberg des Kühberges (dem [[Neuhauser Berg]]) und wurde erstmals bereits [[1219]] unter Konrad von Neuhaus genannt.
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=== Minnesheim Schloss und Park ===
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[[Datei:Schloss Minnesheim 02.jpg|thumb|Grazer Bundesstraße 22, ehemaliges [[Schloss Minnesheim]], das Objekt ist denkmalgeschützt .]]
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Der heutige [[Minnesheimpark]], auch Gnigler Park genannt, gehörte als Schlossgarten früher zu [[Schloss Minnesheim]], das von Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] erbaut wurde. Das Schloss (heute Grazer Bundesstraße 22, in Privatbesitz) hatte durch den tiefgreifenden Umbau im Jahr [[1888]] seinen früheren Charakter weitestgehend verloren.
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Der nach dem Straßenneubau (ehemalige [[Johann-Nestroy-Straße]]) übrig gebliebene Teil des Minnesheimparks ist heute ein Landschaftsgarten im englischen Stil. Die frühere kleinräumige, kunstvolle Gestaltung des [[18. Jahrhundert]]s ist heute kaum mehr erkennbar. Das dortige Vogelhaus ist ebenso verschwunden wie das Lusthaus, die gotisierende Kapelle, der Ententeich mit der Kanincheninsel, dem holländischen Meierhaus und verschiedene Monumente.
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=== Schloss Neuhaus ===
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=== Ehemaliges St.-Anna-Spital ===
:''Hauptartikel: [[Schloss Neuhaus]]
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Das [[Gemeindespital St. Anna|St.-Anna-Spital]] (heute Grazer Bundesstraße 6) wurde [[1697]] von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] als [[Pflegegericht|Pfleghaus]] (Gerichtshaus) erbaut und im [[19. Jahrhundert]] zu einem Krankenhaus erweitert. Über dem Portal des Gebäudes befindet sich heute noch das Wappen des Fürsterzbischofs. Hier ist heute das [[Sozial- und Gesundheitszentrum St. Anna]] des [[Salzburger Diakoniewerk]]s untergebracht.
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==== Weitere Gebäude ====
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* [[Kulturzentrum Vereinshaus Gnigl]]
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=== Öffentliche Einrichtungen ===
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* [[Bildungs-Campus Gnigl]] mit dem [[Kindergarten Gnigl]] und der [[Volksschule Gnigl]].
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Am [[Kühberg]] befindet sich das auch als im Kern wohl älteste erhaltene Bauwerk von Gnigl, das Schloss Neuhaus. Es liegt auf einem steilen Vorberg des Kühberges (dem Neuhauserberg) und wurde erstmalig bereits [[1219]] unter ''Konrad von Neuhaus'' genannt.
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=== Siedlungen ===
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* [[Lugauersiedlung]]
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=== Das frühere Schloss und der heutige Park Minnesheim (auch Gniglerpark genannt)  ===
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== Verkehr ==
Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] erbaute in Gnigl Schloss samt zugehörigen Schlossgarten. Das Schloss (heute Grazer Bundesstr. 22) hat durch den tiefgreifenden Umbau im Jahr [[1888]] seinen früheren Charakter weitestgehend verloren.
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=== Überblick ===
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[[Datei:Kulturzentrum, Vereinshaus Gnigl.jpg|thumb|[[Kulturzentrum Vereinshaus Gnigl]] in der [[Schloss Minnesheim]].]]
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[[Datei:Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke.jpg |thumb|Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke]]
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Durch die Gnigl führen zwei wichtigen Bundesstraßen, die [[Wiener Straße]] (B 1, in der Gnigl als Linzer Bundesstraße), nach [[Eugendorf]] und die [[Wolfgangsee Straße (Landesstraße)|Wolfgangsee Straße]] (B 158) ins [[Salzkammergut]]. Bevor am [[1. Februar]] [[1944]] die damalige städtische [[Chronik der Salzburger Obuslinien#Linie A|Obusline A]] Obergnigl mit dem [[Sigmundsplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]] verband, wurde vom Gnigler Verschönerungsverein ab [[1909]] ein sonntäglicher Omnibusverkehr in die Stadt Salzburg organisiert.
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Der nach dem Straßenneubau (ehemalige Johann-Nestroy-Straße) übrig gebliebene Teil des  Minnesheimparkes ist heute ein Landschaftsgarten im „englischen Stil“.  Die frühere kleinräumige kunstvolle Gestaltung des [[18. Jahrhundert]]s ist heute kaum mehr erkennbar. Das dortige Vogelhaus ist ebenso verschwunden wie das Lusthaus, die gotisierende Kapelle, der Ententeich mit der Kanincheninsel, dem holländischen Meierhaus und verschiedene Monumente.
+
Am Westrand des Stadtteils führt die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] (ehemalige [[Giselabahn]]) vorbei und bildet den [[Rangierbahnhof Gnigl]].  
   −
=== Das ehemalige St.-Anna-Spital ===
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Bis Dezember [[2003]] gab es dort auch einen [[Bahnhof Gnigl|Personenbahnhof]], welcher im Rahmen des Nahverkehrsprojektes [[S-Bahn Salzburg]] durch eine moderne [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] unter der [[Schwabenwirtsbrücke]] (Linzer Bundesstraße) ersetzt wurde. Bei der Errichtung dieser Haltestelle musste die Sportanlage des [[1. Salzburger SK 1919]] weichen. An der [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] der {{Symbol-S-Bahn|S3}} halten Züge im 30-Minuten-Takt. Die Fahrzeit zum [[Salzburger Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] beträgt sechs Minuten.
Das St.-Anna-Spital (heute [[Grazer Bundesstraße]] 6) wurde [[1697]] von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] als Pflegehaus erbaut und im [[19. Jahrhundert]] erweitert. Über dem Portal des Gebäudes befindet sich heute noch das Wappen des Fürsterzbischofs.
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=== Die Gnigler Schule ===
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=== Öffentlicher Personennahverkehr ===
Seit [[1683]] besitzt Gnigl einen eigenen „Schulhalter“ (Lehrer). Der Schulunterricht fand dabei zuerst im ''Blümlhaus'' und später im ''Pfarrerstöckl'' statt. [[1859]] erhielt Gnigl ein neues Schulgebäude. Nachdem [[1869]] die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden war und Gnigl im Zuge des Bahnbaues zudem stark anwuchs, herrschten in der Gnigler Schule bald große Platzprobleme. Einzelne Klassen übersiedelten darauf notgedrungen in den Thurnerwirt und in ein Gebäude an der [[Eichstraße]] nächst der Bahnlinie. [[1927]]/[[1928|28]] erst konnte das heutige großzügige Schulgebäude errichtet werden.
+
Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|2}}, {{Symbol-Obuslinie|4}}, {{Symbol-Obuslinie|10}} und die Buslinien {{Symbol-Buslinie|23}}, {{Symbol-Buslinie|130}}, {{Symbol-Buslinie|131}}, {{Symbol-Buslinie|140}}, {{Symbol-Buslinie|141}}, {{Symbol-Buslinie|150}}, {{Symbol-Buslinie|151}}, {{Symbol-Buslinie|155}}, sowie über die [[S-Bahn Salzburg|S-Bahnlinie]] {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Haltestellen sind
 +
* [[Salzburg Gnigl S-Bahn (Haltestelle)|Salzburg Gnigl S-Bahn]]
 +
* [[Parscher Straße (Haltestelle)|Parscher Straße]]
 +
* [[Reisenbergerstraße (Haltestelle)|Reisenbergerstraße]]
 +
* [[Volksschule Gnigl (Haltestelle)|Volksschule Gnigl]]
 +
* [[Obergnigl (Haltestelle)|Obergnigl]]
 +
* [[Turnerstraße (Haltestelle)|Turnerstraße]]
 +
* [[Bachstraße (Haltestelle)|Bachstraße]]
 +
* [[Josef-Waach-Straße (Haltestelle)|Josef-Waach-Straße]]  
   −
== Gnigl und seine Teile ==
+
=== Straßen ===  
Gnigl besitzt im Gegensatz zu allen anderen alten Stadtteilen zwei getrennte historische Siedlungskerne: das alte Mühlendorf Obergnigl an der alten Eisenstraße in die Steiermark ([[Wolfgangsee Straße|Grazer Bundesstraße]]) und das Handwerker- und Kleinbauerndorf Niedergnigl an der [[Linzer Bundesstraße|Linzer (Bundes)Straße]].
+
[[Datei:Salzburg Gnigl historisch.jpg|thumb|Aufnahme von Gnigl nach 1954.]]
 +
alphabetisch, Hauptverkehrsstraßen sind ''kursiv'' gekennzeichnet<br/>
 +
* [[Aglassingerstraße]], [[Albert-Schweiger-Straße]], [[Albrecht-Dürer-Straße]], [[Alexander-Haidenthaller-Straße]], [[Anna-Berta-Königsegg-Straße]], [[Andrä-Blüml-Straße]],
 +
* ''[[Bachstraße (Stadt Salzburg)|Bachstraße]]'', [[Boenikegasse]], [[Bundschuhstraße]],
 +
* [[Christian-Laserer-Straße]],
 +
* [[Doblerweg]], [[Drei-Eichen-Weg]],
 +
* ''[[Eichstraße]]'', [[Ferdinand-Sauter-Straße]], [[Ferdinand-Spannring-Straße]], [[Franz-Hattinger-Straße]], [[Freyhammerstraße]], [[Fuchshofstraße]],
 +
* [[Gällegasse]], [[Gewerbehofstraße]], [[Glockmühlstraße]], [[Gnigler Straße]], [[Grössingerstraße]], [[Guggenthaler Straße]],
 +
* [[Hannakstraße]], [[Heubergstraße]],
 +
* [[Josef-Haidinger-Weg]], [[Josef-Waach-Straße]], [[Julius-Schilling-Weg]], [[Julius-Welser-Straße]],
 +
* [[Kirchbergsteig]],
 +
* [[Leopold-Pfest-Straße]], ''[[Linzer Bundesstraße]]'', [[Lugauerweg]],
 +
* ''[[Minnesheimstraße]]'', [[Mühlstraße]],
 +
* [[Panzlwiesenstraße]], [[Parscher Straße]],
 +
* [[Reisenbergerstraße]],
 +
* [[Schillinghofstraße]], [[Schöpfgasse]], [[Schulstraße]], [[Siedlerstraße]],
 +
* [[Turnerstraße]],
 +
* ''[[Versorgungshausstraße]]'',
 +
* [[Warwitzstraße]], [[Weiher-Wiesbach-Straße]], [[Weingartenstraße]], [[Wüstenrotstraße]]
 +
* [[Zeughausstraße]];
 +
<!--=== Plätze ===
 +
* [[Platz (Stadt Salzburg)]]
 +
-->
 +
=== Brücken ===
 +
* Schwabenwirtsbrücke
   −
=== Obergnigl ===
+
== Betriebe und Unternehmen ==
:''Hauptartikel [[Obergnigl]]''
+
* [[Zweirad Frohnwieser]]
 +
* [[Bremsen Eder]]
 +
* Foto Sulzer
 +
* Hans Moser Bekleidung
 +
* Hannak-Schwarzinger Baustoffe
 +
* Hotel Gasthof Turnerwirt
   −
Im Mittelalter war das nahe Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am [[Alterbach]] wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte.
+
== Gesellschaft und soziale Einrichtungen ==
 +
* [[Geschützte Werkstätten]]
 +
* [[ASKÖ Salzburg]], Gnigl, Fußballplatz; Tennis-Sandplätze; Beachvolleyballplätze ...
 +
* [[ATSV Salzburg]], Amateur-Turn- und Sportverein
 +
* ASKÖ-ESV-Salzburg, Eisenbahnerskiclub Gnigl
 +
* Eltern-Kind-Treff Gnigl, Kinderspielgruppe, Eltern-Kind-Gruppe, Babygruppe
 +
* Pfadfindergruppe Salzburg5 - Salzburg/Gnigl
 +
* [[Stadtpfarre Salzburg-Gnigl]]
 +
* Radclub Gnigl
 +
* [[Sozial- und Gesundheitszentrum St. Anna]], Diakonie, Tagesbetreuung
 +
* Verein Stadtteilentwicklung Gnigl-Langwied-Sam
   −
=== Niedergnigl ===
+
== Rettungsdienst ==
Schon in der römischen Zeit war der Ortsteil Niedergnigl an der Gabelung zweier wichtiger Wegverbindungen gelegen wichtig.
+
* [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Gnigl]]
   −
Der Weg Richtung Linz entlang der ''Linzer Reichsstraße'' war die vermutlich meist befahrene Verkehrsader der Stadt Salzburg. Sie hieß damals auch Österreichstraße. Der Weg nach Ebensee und zum steirischen Erzberg war als ''Eisenstraße'' bekannt und hieß hier ''Grazer Reichsstraße'' oder ''Ebenseer Straße''. An der Gabelung der Grazer Straße und der Linzer Straße befand sich einst das in der Bausubstanz erhaltene alte Mauthaus. Neben dem alten großen Gasthof, dem Thurnerwirt und waren an dieser wichtigen Weggabelung neben Kleinbauern vor allem Handwerker angesiedelt. Das Bader-, das Schmied- und das Wagner-Haus sind in der Bausubstanz erhalten.
+
== Kultur ==
 +
* [[Alt Gnigler Krampus Perchten Pass]], gegründet 1966, der Gnigler Krampuslauf gehört heute zu den größten Attraktionen in Salzburg
 +
* Trachtenverein Gnigl, 1. Volks- und Historischer Trachtenverein Gnigl, gegründet 1925
 +
* [["Meinem lieben Gnigl!" (Lied)]]
   −
=== Neuhauserfeldsiedlung ===
+
== Natur ==
Von Obergnigl aus wurde das 30 Hektar große Neuhauserfeld, unterhalb der Burg Neuhaus gelegen, bald nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr verbaut. Hier überwiegt insgesamt eine offene Bauweise und eine wenig hohe Bebauung.
+
=== Parkanlagen ===  
 +
[[Datei:Denkmal u. Skulpturen im Gnigler Park.JPG|thumb|[[Denkmal im Minnesheimpark|Denkmal]] und Skulpturen im [[Minnesheimpark]].]]
 +
* [[Minnesheimpark]]
   −
=== Gnigl Nord ===
+
=== Gewässer ===
Der großteils als Gewerbegebiet genutzte Nordteil von Gnigl, ders nördlich an Niedergnigl anschließt, wurde ebenfalls erst nach dem Zweiten Weltkrieg verbaut. Im Zuge der Bebauung verschwanden auch etliche hier zuvor gelegene Weiher, die aus Ziegelteichen entstanden waren.
+
* [[Alterbach]]
 +
* Glockenmuehlgerinne
 +
<!-- === Fauna ===
 +
* [[Tier]] -->
 +
== Persönlichkeiten ==
 +
: ''Hauptartikel [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Gnigl]]''
 +
: ''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Gnigl]]''
 +
<!--== Erwähnenswertes ==
 +
* [[Sonstiges]] -->
 +
== Bilder == 
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{{Bildkat}}
 +
* {{Commonscat|Gnigl}}
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== Literatur ==
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Im November [[2010]] erschien eine umfassende [[Gnigler Stadtteilchronik|Chronik zur Gnigl]] mit dem Titel ''Gnigl. Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil''
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== Gnigl heute ==
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== Weblinks ==
Bis Dezember [[2003]] gab es dort auch einen  Personenbahnhof, welcher im Rahmen des Nahverkehrsprojektes [[S-Bahn Salzburg]] durch eine moderne  Haltestelle unter der Schwabenwirtsbrücke (Linzer Bundesstraße) ersetzt wurde. Bei der Erbauung dieser Haltestelle musste die Sportanlage des [[1. Salzburger SK 1919]] weichen. An der S-Bahnstation halten Züge der S3 im 30 Minutentakt. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof beträgt 6 Minuten. Weiters ist Gnigl mit den [[Stadtbus|Obuslinien]] {{Symbol-Obuslinie|2}} und {{Symbol-Obuslinie|4}}, den Autobuslinien {{Symbol-Buslinie|20}} und {{Symbol-Buslinie|23}} sowie mehreren [[Postbus|Regionalbuslinien]] erreichbar.
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* [http://www.gnigl.at Website des Stadtteilentwicklungsvereins Gnigl-Langwied-Sam]
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* [http://www.pfarre-gnigl.at Website der Pfarre]
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==Quelle==
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== Quellen ==
siehe [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]]
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* {{Quelle SAGIS}} 
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* [[Ortsnamen (Etymologie)]]
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* Dr. [[Reinhard Medicus]]
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* Peter Walder-Gottsbacher: ''Gnigl in alten Ansichten Band 2'', 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, Niederlande
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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{{Bezirke Stadt Salzburg}}
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{{Stadtteile Stadt Salzburg}}
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[[Kategorie:Salzburg]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Gnigl|!]]
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[[Kategorie:Gnigl|!|]]