Wilhelm Schreyer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Wilhelm Schreyer''' (* [[9. September]] [[1914]] in [[Salzburg]]; † [[2. Mai]] [[2002]] ebenda) war ein Salzburger Turner und Mehrkämpfer.
'''Wilhelm Schreyer''' (* [[9. September]] [[1914]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[2. Mai]] [[2002]] ebenda) war ein Salzburger Kaufmann, Turner und Mehrkämpfer.


== Leben ==
== Leben ==
Wilhelm Schreyer war der Sohn des Schneidermeisters Moriz Schreyer (* [[22. September]] [[1845]]; † [[5. Jänner]] [[1931]]) und seiner Frau Anna, geborene Fichtl (* 2. Oktober]] [[1882]]; † [[10. April]] [[1971]]). Schon als Kind kam er durch den Vater mit dem Turnsport in Kontakt. Seither beschäftigte er sich neben dem Turnen auch mit der Leichtathletik, Schwimmen, Stemmen und Skifahren.
Wilhelm Schreyer war der Sohn des Schneidermeisters Moriz Schreyer (* [[22. September]] [[1845]]; † [[5. Jänner]] [[1931]]) und seiner Frau Anna, geborene Fichtl (* [[2. Oktober]] [[1882]]; † [[10. April]] [[1971]]). Schon als Kind kam er durch den Vater mit dem Turnsport in Kontakt. Seither beschäftigte er sich neben dem Turnen auch mit der [[Leichtathletik]], dem Schwimmen, dem Stemmen und dem [[Skifahren]].


Nach Abschluss seiner kaufmännischen Lehre bei den [[Gebrüder Roittner|Gebrüdern Roittner]] übersiedelte er [[1936]] aus beruflichen Gründen nach [[München]], wo er mit dem TSV 1860 München [[1937]] und [[1938]] deutschen Vereinsmeister im Turnen wurde. [[1939]] übersiedelte er nach Braunschweig und wurde Mitglied der ''Deutschlandriege'' der Turner. 1939 gewann er in Hildesheim die Deutschen Meisterschaften im Zwölfkampf, einer Kombination aus Turnen und Leichtathletik. Als er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] [[1946]] aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, wurde er Turn- und Sportlehrer bei der US-Army und übernahm nach der Freigabe der [[Jahnturnhalle]] die Turn-Abteilung sowie die Leichtathletik-Sektion des [[Salzburger Turnverein]]s.
Nach Abschluss seiner kaufmännischen Lehre bei den [[Gebrüder Roittner|Gebrüdern Roittner]] übersiedelte er [[1936]] aus beruflichen Gründen nach [[München]], wo er mit dem TSV 1860 München [[1937]] und [[1938]] deutschen Vereinsmeister im Turnen wurde. [[1939]] übersiedelte er nach Braunschweig und wurde Mitglied der ''Deutschlandriege'' der Turner. 1939 gewann er in Hildesheim die Deutschen Meisterschaften im Zwölfkampf, einer Kombination aus Turnen und Leichtathletik. Als er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] [[1946]] aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, wurde er Turn- und Sportlehrer bei der [[USFA|US-Army]] und übernahm nach der Freigabe der [[Jahnturnhalle]] die Turn-Abteilung sowie die Leichtathletik-Sektion des [[Salzburger Turnverein]]s.


[[1948]] war er Teilnehmer der [[Olympische Sommerspiele 1948 in London|Olympischen Sommerspiele 1948 in London]], wo er mit den österreichischen Turnern den neunten Platz im Mannschaftswettbewerb belegte. In der Einzelwertung platzierte er sich als 38. am Boden und als 41. am Reck.
[[1948]] war er Teilnehmer der [[Olympische Sommerspiele 1948 in London|Olympischen Sommerspiele 1948 in London]], wo er mit den österreichischen Turnern den neunten Platz im Mannschaftswettbewerb belegte. In der Einzelwertung platzierte er sich als 38. am Boden und als 41. am Reck.


[[1949]] wurde Schreyer Österreichischer Staatsmeister im Fünfzehnkampf und beendete anschließend seine sportliche Karriere. [[1953]] eröffnete er ein Herrenbekleidungsgeschäft in der [[Schallmooser Hauptstraße]].
[[1949]] wurde Schreyer Österreichischer Staatsmeister im Fünfzehnkampf und beendete anschließend seine sportliche Karriere. [[1953]] eröffnete er ein Herrenbekleidungsgeschäft an der [[Schallmooser Hauptstraße]].


Seit [[1955]] war er verheiratet mit Ingeborg, geborene Redlhammer aus Gablonz, mit der er drei Kinder hatte.
Seit [[1955]] war er verheiratet mit Ingeborg, geborene Redlhammer aus Gablonz, mit der er drei Kinder hatte.
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== Quelle ==
== Quelle ==
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Reinhard Heinisch|Reinhard R. Heinisch]] (Hrgs.): ''[[Leben über den Tod hinaus]]...''. Salzburg 2006, S. 278.
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Reinhard Heinisch|Reinhard R. Heinisch]] (Hrsg.): ''[[Leben über den Tod hinaus]]...''. Salzburg 2006, S. 278.


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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Person (Sport)]]
[[Kategorie:Person (Sport)]]
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Kaufmann]]
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[[Kategorie:Sport]]
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]
[[Kategorie:Leichtathletik]]
[[Kategorie:Olympiateilnehmer]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]