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| | + | [[Datei:Ursulinenkloster Klausentor Zeichnung von Franz Anton Danreiter.jpg|thumb|Das Ursulinenkloster (links) und das [[Klausentor]] (rechts). Zeichnung von [[Franz Anton Danreiter]].]] |
| | Die '''Ursulinen''', die ''Gesellschaft der hl. Ursula'' (OSU), wurde [[1535]] in Brescia, Lombardei, [[Italien]], von Angela Merici gegründet und ein Jahr später als ''Compagnia di S. Orsola'' approbiert. | | Die '''Ursulinen''', die ''Gesellschaft der hl. Ursula'' (OSU), wurde [[1535]] in Brescia, Lombardei, [[Italien]], von Angela Merici gegründet und ein Jahr später als ''Compagnia di S. Orsola'' approbiert. |
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| | Dem [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er [[1695]] zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die Ursulinen von Klagenfurt nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen [[Schloss Arenberg]] untergebracht wurde. Doch schon [[1698]] übersiedelte man in die [[Gstättengasse]] zum [[Klausentor]]. | | Dem [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er [[1695]] zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die Ursulinen von Klagenfurt nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen [[Schloss Arenberg]] untergebracht wurde. Doch schon [[1698]] übersiedelte man in die [[Gstättengasse]] zum [[Klausentor]]. |
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| − | [[1699]] wurde dort daher der Grundstein für das [[Ursulinenkloster]] und die angeschlossene [[Ursulinenkirche St. Markus|Kirche St. Markus]] gelegt. Durch die Enteignung in der [[NS-Zeit]] waren das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen und man entschloss sich zu einem Neubau. Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen [[Privatgymnasium St. Ursula]] wurde dann [[1957]] nach [[Glasenbach]] hin verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit [[1959]] weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt. | + | [[1699]] wurde dort daher der Grundstein für das [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] und die angeschlossene [[Ursulinenkirche St. Markus|Kirche St. Markus]] gelegt. Durch die Enteignung in der [[NS-Zeit]] waren das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen und man entschloss sich zu einem Neubau. Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen [[Privatgymnasium St. Ursula]] wurde dann [[1957]] nach [[Glasenbach]] hin verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit [[1959]] weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt. |
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| | + | In [[Elsbethen]] besaßen die Ursulinen zeitweise auch das [[Marienheim]] und das [[Mühlengut zu Glas]]. |
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| | Bis [[1967]] unterhielten die Ursulinen auch eine Lehrerinnenbildungsanstalt, eine ''Städtische Haushaltungsschule'' (deren "Kurs" zehn Monate dauerte), eine ''Landwirtschaftliche Haushaltungsschule'' (deren "Kurs" fünf Monate dauerte). | | Bis [[1967]] unterhielten die Ursulinen auch eine Lehrerinnenbildungsanstalt, eine ''Städtische Haushaltungsschule'' (deren "Kurs" zehn Monate dauerte), eine ''Landwirtschaftliche Haushaltungsschule'' (deren "Kurs" fünf Monate dauerte). |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |
| − | [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19460125&seite=3&zoom=33 Salzburger Nachrichten:Bericht 250 Jahre Ursulinen in Salzburg,26. Jänner 1946, Seite 3] | + | [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19460125&seite=3&zoom=33 Salzburger Nachrichten:Bericht 250 Jahre Ursulinen in Salzburg,26. Jänner 1946, Seite 3] |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
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| | *Beitrag [[Karoline Auguste von Bayern]] | | *Beitrag [[Karoline Auguste von Bayern]] |
| | *Beitrag [[Altstadt]] | | *Beitrag [[Altstadt]] |
| − | ====Einzelnachweis====
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| | + | ==Einzelnachweis== |
| | <references/> | | <references/> |
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