Anna Reindl: Unterschied zwischen den Versionen
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Reindl war die Tochter von Anna Hofer, die mit ihrem zweiten Mann nach [[Ried im Innkreis]] zog und bis März 1938 im Kreisgericht Ried als Gefangenenaufseherin arbeitete. Sie heiratete den Monteur im Telegrafenbauamt der Deutschen Reichspost Anton Reindl, der die illegale [[KPÖ]]-Landesorganisation leitete und deren Hauptkassierer war. Sie leitete ab [[1940]] eine illegale kommunistische Frauengruppe der KPÖ, zu der auch [[Rosa Hofmann]] gehörte. Die Gruppe traf sich unter anderem in der Wohnung des Ehepaares Reindl, veranstaltete Schulungen, sammelte Geld für bedürftige Familien und verteilte Flugblätter gegen den NS-Staat. | Reindl war die Tochter von Anna Hofer, die mit ihrem zweiten Mann nach [[Ried im Innkreis]] zog und bis März 1938 im Kreisgericht Ried als Gefangenenaufseherin arbeitete. Sie heiratete den Monteur im Telegrafenbauamt der Deutschen Reichspost [[Anton Reindl]], der die illegale [[KPÖ]]-Landesorganisation leitete und deren Hauptkassierer war. Sie leitete ab [[1940]] eine illegale kommunistische Frauengruppe der KPÖ, zu der auch [[Rosa Hofmann]] gehörte. Die Gruppe traf sich unter anderem in der Wohnung des Ehepaares Reindl, veranstaltete Schulungen, sammelte Geld für bedürftige Familien und verteilte Flugblätter gegen den NS-Staat. | ||
Anna Reindl war wie ihr Mann Anton überzeugte Antifaschistin und in der Arbeiterbewegung tätig. Das Ehepaar Reindl wohnte mit seinem am [[5. August]] [[1927]] geborenen Sohn Anton im Haus Nr. 9 an der [[Kreuzstraße]] in Salzburg-[[Itzling]]. | Anna Reindl war wie ihr Mann Anton überzeugte Antifaschistin und in der Arbeiterbewegung tätig. Das Ehepaar Reindl wohnte mit seinem am [[5. August]] [[1927]] geborenen Sohn Anton im Haus Nr. 9 an der [[Kreuzstraße]] in Salzburg-[[Itzling]]. | ||