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[[Datei:Rainer-Kaserne - Eingangsportal_Ratzer.jpg|thumb|Einfahrt zur Rainerkaserne.]]
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[[Datei:Rainer-Kaserne - Eingangsportal von innen.jpg|thumb|Rainerkaserne: Tor von innen.]]
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[[Datei:Rainer-Kaserne - Wirtschaftsgebäude_Kolarik.jpg|thumb|Wirtschaftsgebäude]]
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[[Datei:Rainer-Kaserne Pano.JPG|thumb|Rainer-Kaserne, Panorama]]
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[[Datei:Furie Krieg.jpg|thumb|Reitergemälde an der Rainerkaserne in Glasenbach.]]
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Die '''Erzherzog-Rainer-Kaserne''' war eine Kaserne des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Elsbethen]] und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Elsbethen|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
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Die '''Rainerkaserne''' in [[Elsbethen]] beherbergte eine Gebirgsjägerdivision und hat [[1960]] den Namen vom [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59]] erhalten.
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==Geschichte==
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Die ursprünglich Kaserne Glasenbach, später nur mehr Rainerkaserne genannt, beherbergte eine Gebirgsjägerdivision und hatte [[1960]] ihren Namen nach dem [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59]] erhalten.
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=== Nationalsozialisten bauen Kaserne Glasenbach ===
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Die Kaserne Glasenbach wurde in den Jahren [[1938]] bis [[1940]] von den [[Nationalsozialisten]] erbaut und ist weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten. Die in alpenländischer Bautradition errichtete Kaserne am Standort des Generalkommandos XVIII für die [[Reichsgau Salzburg|Reichsgaue]] [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Tirol]] (mit [[Vorarlberg]]), [[Kärnten]] und [[Steiermark]] wurde ungewöhnlich repräsentativ ausgestattet. Regionale Baumaterialien ([[Marmor]]) und traditionelle Bauformen sollten der Kaserne eine herausragende Form geben, da ihr eine Vorortfunktion für den [[Obersalzberg]] zukam.
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=== Camp Truscott ===
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Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] war die Kaserne Glasenbach das Verwaltungs- und Betreuungszentrum des [[Lager Glasenbach|Lagers Glasenbach]] der [[USA|Amerikaner]], in dem [[NS|Nazi]]-Verdächtige interniert waren. Das Lager selbst dehnte sich jedoch auf der linken [[Salzach]]seite auf dem Gebiet der heutigen [[Alpensiedlung]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Salzburg Süd]] aus. Die von den [[USFA]] benützte Kaserne erhielt am [[18. Juli]] [[1947]] den Namen ''Camp Truscott'', nach dem gefallenen Hauptmann der [[Rainbow Division]] ''Al Truscott''. Die Enthüllung der Namenstafel nahm Generalmajor [[Harry J. Collins]] vor.
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==Geschichte==
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=== Zweite Republik ===
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] war die Rainerkaserne das Zentrum des Lagers [[Camp Truscott]] der Amerikaner, in dem Nazi-Verdächtige interniert waren. Das Lager selbst dehnte sich auf der linken [[Salzach]]seite auf dem Gebiet der heutigen [[Alpensiedlung]].
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Nach der Übergabe der Kaserne an die [[Republik Österreich]] am [[15. Oktober]] [[1955]] wurde diese zur Ausbildungskaserne. Zum [[1. Oktober]] [[1956]] waren in der Kaserne Glasenbach zwei der 15 in der [[Stadt Salzburg]] stationierten Kompanien des Österreichischen Bundesheeres untergebracht. Das "Feldjägerbataillon 29" (FbJ 29) bezog am [[7. September]] 1956 die Kaserne Glasenbach und übernahm die Tradition des Rainerregimentes. Damit wurde die Kaserne Glasenbach [[1960]] in "Rainerkaserne" umbenannt. Zudem wurde auch die wiedergegründete [[Militärmusik Salzburg]] in der Kaserne untergebracht. Das FbJ 29 wurde [[1963]] zum "Ausbildungsregiment 8", [[1967]] auch offiziell per Erlass "Rainerregiment", später dann ([[1979]]) zum "Landwehrstammregiment 82" bzw. [[1994]] zum "Jägerregiment 8". Dieses wurde [[1999]] aufgelöst.
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In Elsbethen-[[Vorderfager]] in Richtung [[Schwaitlalm]] existierte am südöstlichen Ausläufer des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s ein kleiner zur Kaserne gehörender Truppenübungsplatz.
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Von Seiten des Bundesheeres waren [[2005]] noch die [[Sanitätsanstalt Salzburg]], die Sanitätslehrkompanie, die Lehrkompanie des [[Militärkommando Salzburg|Militärkommandos]], die [[Militärpfarre Salzburg|Militärpfarre]], die Militärmusik, die Heeresbauverwaltung und die Betriebsstaffel in Glasenbach stationiert.
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Im Juni 2005 verkündete der damalige Verteidigungsminister Günther Platter das Aus für die Kaserne im Zuge der Heeresreform [[2010]]. In den kommenden Jahren wurde die Rainerkaserne vermehrt für nicht-militärische Zwecke genutzt. So diente sie [[2006]] bis [[2008]] als Ausweichquartier für die [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein|HTL Hallein]] und vom Sommer [[2011]] bis zum April [[2012]] war sie Heimstätte des ''SOS Clearinghouse'', der Betreuungseinrichtung für minderjährige [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]], die allein nach Österreich kommen. Daneben wurden zwischen 2010 und 2012 hier auch Polizeischüler ausgebildet.
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Bei der Bewerbung für [[Olympia 2014]] war die Rainerkaserne als Standort für das Olympische Dorf im Gespräch, was aber seitens der Gemeinde Elsbethen abgelehnt wurde.
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Das Areal der Kaserne ist rund 178 000 Quadratmeter groß. Es umfasste im Letztzustand vor dem Verkauf 25 Gebäude mit einer Fläche von rund 60 000 Quadratmetern.
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=== 2012: Teile unter Denkmalschutz gestellt ===
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Seit 2008 stand die Kaserne offiziell zum Verkauf. Ende März 2012 stufte das Bundesdenkmalamt wesentliche Teile des Baues als schützenswert ein und stellte die Toreinfahrt und die Gebäude entlang der [[Halleiner Landesstraße]], die Sporthalle und einige Mannschaftsgebäude unter Schutz. Die Begründung des Amtes: Die Kaserne sei die einzige militärische Anlage in Salzburg, die während der [[NS-Zeit]] (zwischen 1938 und 1940) erbaut worden und auch weitgehend im Original erhalten ist.
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Zu jener Zeit als in der Kaserne noch Soldaten zur Ausbildung stationiert waren, gehörte auch ein kleiner Truppenübungsplatz am südöstlichen Ausläufer des [[Gaisberg]]s in Richtung [[Schwaitlalm]] zur Kaserne. Weiters war in der Rainerkaserne auch das Militärkrankenhaus für Salzburg untergebracht.
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=== 2012: Verkauf an Red Bull ===
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:''Hauptartikel [[Red-Bull-Zentrale in Elsbethen-Glasenbach]]
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[[Datei:Veichtelbauer Hufler.jpg|miniatur|[[Volker Viechtbauer]] ([[Red Bull]]) und [[Heinz Hufler]] (Salzburger Militärkommandant) bei der Schlüsselübergabe.]]
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Bei der Bewerbung für [[Olympia 2014]] war sie als Standort für das ''Olympische Dorf'' im Gespräch.  
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Am [[30. Oktober]] 2012 wurde bekannt, dass der ''Energy-Drink''-Konzern [[Red Bull]] die Kaserne um 23,6 Millionen Euro gekauft hatte.<ref>[https://www.derstandard.at/1350259841589/red-bull-kauft-kasernengelaende-in-salzburg derstandard.at], 30. Oktober 2012</ref> Am [[29. Mai]] [[2013]] wurde in einem Festakt mit symbolischer Schlüsselübergabe und Einholung der Bundesflagge die Rainerkaserne vom Militärkommando Salzburg an den Getränkekonzern übergeben.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/rainerkaserne-in-elsbethen-an-red-bull-uebergeben-4862341 www.sn.at], 29. Mai 2013: Rainerkaserne in Elsbethen an Red Bull übergeben</ref>
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== Bilder ==
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{{Commonscat|Rainerkaserne}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Eigenartikel [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]]
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* "[[Salzburger Nachrichten]]", u. a. vom 5. Februar 2019
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* [[Oskar Dohle|Dohle, Oskar]]; Eigelsberger, Christoph: "[[Camp Marcus W. Orr (Buch)|Camp Marcus W. Orr - Glasenbach als Internierungslager nach 1945]]", 2009
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=51071 29. Mai 2013]: "Schlüsselübergabe" in der Rainerkaserne
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* www.cafe-temelin.net/glasenbach.html Quelle für ''Marcus W. Orr'', Link war bei einer Überprüfung am 24. September 2025 nicht mehr abrufbar
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* [http://www.rainerregiment.at/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=60&Itemid=69 Rainerregiment]
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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{{SORTIERUNG: Rainer-Kaserne}}
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Elsbethen]]
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[[Kategorie:Militär]]
 
[[Kategorie:Kaserne]]
 
[[Kategorie:Kaserne]]
[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Elsbethen)]]