Marmor: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Marmor''', ein Sedimentgestein, kommt im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] an zwei Stellen vor:
[[Datei:RIMG0103 Marmorsteinbruch in Adnet.jpg|thumb|Marmorsteinbruch in Adnet.]]
'''Marmor''', ein Carbonatgestein, kommt im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] an mehreren Stellen vor.


* am [[Untersberg]]: siehe [[Untersberger Marmor]]
== Einleitung ==
* bei [[Adnet]]: siehe [[Adneter Marmor]]
Steinmetze und Geologen verstehen unter ''Marmor'' nicht ganz das gleiche:
* für die Wirtschaft (Steinmetz, Bauwesen) ist ein Marmor ein polierfähiges carbonathältiges (tendenziell weicheres) Gestein
* für die Geologie ist ein Marmor ein metamorphes Carbonatgestein, also ein Carbonatgestein (vor allem [[Kalkstein]] oder [[Dolomitgestein]]), das durch hohen Druck und hohe Temperatur, in der Regel im Zuge einer Gebirgsbildung, umkristallisiert ist wie ein (härterer) Gneis oder Schiefer.
Viele Marmore im Sinne des Bauwesens sind Kalksteine im geologischen Sinne, manchmal sogar gänzlich andere Gesteine - beispielsweise wird auch (karbonathältiger) Serpentinit oft als "grüner Marmor" bezeichnet.


==Weblinks==
== Vorkommen ==
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Marmor wikipedia: was ist Marmor?]
Die bekanntesten Steinbrüche von Marmor sind die beiden
* am [[Untersberg]] (siehe [[Untersberger Marmor]]) (aus geologischer Sicht Kalkstein)
* und in [[Adnet]] (siehe [[Adneter Marmor]]) (aus geologischer Sicht Kalkstein)


Darüber hinaus findet sich (kristalliner) Marmor auch in der [[Grauwackenzone]] sowie am Ausgang des [[Stubachtal]]es (linke Talseite) sowie in den östlichen [[Hohen Tauern]]<ref>[http://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_49_107_128.pdf www2.uibk.ac.at, pdf] ''Geologische Forschung in Salzburg 1949–1956'' von [[Walter Del-Negro]], Seite 120, 121</ref>, in [[Ramingstein]] im [[Lungau]] (aufgelassene Marmorbrüche), bei der [[Baukarlscharte]] im [[Pochkar]], im [[Angertal]], einem Seitental des [[Gasteinertal]]s, in der [[Sonnblickgruppe|Sonnblick]]- und [[Hafnergruppe]] treten [[Dolomit]]marmore auf, im Gasteiner- und [[Raurisertal]] Kalkmarmore und dort Dolomitmarmore im [[Friedrichsstollen]], im [[Großarltal]] im Bereich von [[Hüttschlag]] Marmorbänke, der Talschluss und der Gebirgskamm, der das Großarl- zum inneren Gasteinertal abgrenzt, führt Kalk- und Dolomitmarmore, das Gebiet [[Tappenkarsee]]-[[Draugstein]]-[[Filzmoosalm]] ist durch eine Permotrias-Abfolge aus Quarziten, Rauhwacken, Dolomiten und Kalkmarmoren charakterisiert.<ref>[https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Documents/pdf-bergbaubericht.pdf www.salzburg.gv.at, pdf] Bericht "Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg",  Gerhard Feitzinger, Wilhelm Günther, Angelika Brunner, 1998, Seite 49, 67, 69, 95, 96, 97, 101, 102</ref>
==Quelle==
{{Quelle Seefeldner}}
: Seite 80
== Einzelnachweise ==
<references/>
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Gestein]]
[[Kategorie:Sedimentgestein]]
[[Kategorie:Sedimentgestein]]
[[Kategorie:Marmor]]
[[Kategorie:Kalkstein]]
[[Kategorie:Marmor|!|]]
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