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[[1679]] wurde die Berglkirche von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] neu aufgebaut. [[Felix Adauctus Haslberger]] schrieb in seiner Salzburger Chronik:  
 
[[1679]] wurde die Berglkirche von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] neu aufgebaut. [[Felix Adauctus Haslberger]] schrieb in seiner Salzburger Chronik:  
: Jahreszahl oberhalb des Portals „1679“. Sie hat 3 Altäre: 1 hl. Maria mit dem Kind (Hauptaltar). 2. (Evang.- Seite) hl. Anna. 3. (Ep.-Seite) hl. Franz v. Paul. (946) <ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_67_0033-0064.pdf www.zobodat.at Die Salzburger Chronik des Felix Adauctus Haslberger]</ref> Nach [[Lorenz Hübner]] war das Kirchlein nicht viel über 30 Schritte lang und 15 breit (1 Schritt ist etwa 0,7 m), die Höhe kaum 50 Fuß.  
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: Jahreszahl oberhalb des Portals "1679". Sie hat 3 Altäre: 1 hl. Maria mit dem Kind (Hauptaltar). 2. (Evang.- Seite) hl. [[Anna (Heilige)|Anna]]. 3. (Ep.-Seite) hl. Franz v. Paul. (946) <ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_67_0033-0064.pdf www.zobodat.at Die Salzburger Chronik des Felix Adauctus Haslberger]</ref> Nach [[Lorenz Hübner]] war das Kirchlein nicht viel über 30 Schritte lang und 15 breit (1 Schritt ist etwa 0,7 m), die Höhe kaum 50 Fuß.  
 
{{Geschichte (Josef Eder)}}
 
{{Geschichte (Josef Eder)}}
 
Über der Türe sind die Jahreszahl [[1679]] und das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von Fürsterzbischof Max Gandolf zu sehen. Die eigentliche Verzierung unternahm [[1690]] Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Er versah sie mit einem kleinen Kuppeltürmchen, das er mit Kupfer decken ließ und mit zwei Flügelgebäuden von drei Geschossen, wovon eines Zinsen zum Unterhalte der ­selben trägt. Johann Ernst ließ die Felsenwände des Hochaltars, den Altar selbst, worauf das Bildnis der Mutter Gottes sich befand, welche in einer etwa über 20 Fuß hohen und ebenso breiten Nische stand, das Kommunionsgebäude und die unterhalb der  Höhlung auf beiden Seiten befindlichen Altäre aus [[Marmor]] machen und das Ganze mit einem eisernen Gitter, das die Jahreszahl [[1690]] trägt, verschließen.  
 
Über der Türe sind die Jahreszahl [[1679]] und das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von Fürsterzbischof Max Gandolf zu sehen. Die eigentliche Verzierung unternahm [[1690]] Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Er versah sie mit einem kleinen Kuppeltürmchen, das er mit Kupfer decken ließ und mit zwei Flügelgebäuden von drei Geschossen, wovon eines Zinsen zum Unterhalte der ­selben trägt. Johann Ernst ließ die Felsenwände des Hochaltars, den Altar selbst, worauf das Bildnis der Mutter Gottes sich befand, welche in einer etwa über 20 Fuß hohen und ebenso breiten Nische stand, das Kommunionsgebäude und die unterhalb der  Höhlung auf beiden Seiten befindlichen Altäre aus [[Marmor]] machen und das Ganze mit einem eisernen Gitter, das die Jahreszahl [[1690]] trägt, verschließen.