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'''Ludwig Mauracher''' (* [[24. August]] [[1820]] in Kapfing, [[Tirol]]; † [[11. April]] [[1885]] in Feldkirch, Vorarlberg) stammte aus der berühmten [[Tirol]]er Orgelbauerfamilie [[Mauracher]] (Fügener Linie). Er führte die [[Orgelmacher|Orgelmacher-Tradition]] als Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Maurachers]] fort, war aber nicht so erfolgreich wie sein Bruder [[Johann Nepomuk Carl Mauracher]].
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'''Ludwig Mauracher''' (* [[24. August]] [[1820]] in Kapfing, [[Tirol]]; † [[11. April]] [[1885]] in Feldkirch, Vorarlberg) stammte aus der berühmten [[Tirol]]er Orgelbauerfamilie [[Mauracher]] ([[Fügen]]er Linie). Er führte die [[Orgelmacher|Orgelmacher-Tradition]] als Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Maurachers]] fort, war aber nicht so erfolgreich wie sein Bruder [[Johann Nepomuk Carl Mauracher]].
    
==Leben und Werk==
 
==Leben und Werk==
 
Ludwig war der jüngere Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]]s, bei dem er auch aus Orgelmacherhandwerk erlernte.
 
Ludwig war der jüngere Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]]s, bei dem er auch aus Orgelmacherhandwerk erlernte.
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Er arbeitete in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) bei Eberhard Friedrich Walker<ref>Wikipedia, Eberhard Friedrich Walcker:[https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Friedrich_Walcker].</ref> und, bis 1850, bei Johann Friedrich Schulze in Paulinzella (Thüringen).<ref>Wikipedia, Johann Friedrich Schulze: [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Schulze].</ref> Von 1850 bis ca. 1865 war er in Kapfing und Schwaz in ([[Tirol]]) ansässig. Danach arbeite er mit dem Orgelbauer Johann Haller in Fribourg ([[Schweiz]]) zusammen, zuletzt in Feldkirch ([[Vorarlberg]]) mit Georg Mayer.<ref>Wikipedia, Gebr. Mayer: [https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Mayer].</ref>
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Er arbeitete in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) bei Eberhard Friedrich Walcker<ref>Wikipedia, Eberhard Friedrich Walcker:[https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Friedrich_Walcker].</ref> und, bis 1850, bei Johann Friedrich Schulze in Paulinzella (Thüringen).<ref>Wikipedia, Johann Friedrich Schulze: [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Schulze].</ref> Von 1850 bis ca. 1865 war er in Kapfing und Schwaz in ([[Tirol]]) ansässig. Danach arbeite er mit dem Orgelbauer Johann Haller in Fribourg ([[Schweiz]]) zusammen, zuletzt in Feldkirch ([[Vorarlberg]]) mit Georg Mayer.<ref>Wikipedia, Gebr. Mayer: [https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Mayer].</ref>
    
Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z. B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref>
 
Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z. B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref>
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== Auswahl ==
 
== Auswahl ==
Die Liste führt einige seiner nachgewiesenen Neubauten auf. Die Größe der Instrumente wird in der fünften Spalte durch die Anzahl der Manuale und die Anzahl der klingenden Register in der sechsten Spalte angezeigt. Ein großes „P“ steht für ein selbstständiges Pedal.
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Die Liste führt einige seiner nachgewiesenen Neubauten auf. Die Größe der Instrumente wird in der fünften Spalte durch die Anzahl der Manuale und die Anzahl der klingenden Register in der sechsten Spalte angezeigt. Ein großes "P" steht für ein selbstständiges Pedal.
 
   
 
   
 
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==Quelle==
 
==Quelle==
* Alfred und Matthias Reichling, ''Lexikon der in Tirol tätigen Orgelbauer'', Eintrag [http://orgeln.musikland-tirol.at/ob/Mauracher-Ludwig.html ''„Mauracher, Ludwig“'']
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* Alfred und Matthias Reichling, ''Lexikon der in Tirol tätigen Orgelbauer'', Eintrag [http://orgeln.musikland-tirol.at/ob/Mauracher-Ludwig.html ''"Mauracher, Ludwig"'']
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==== Einzelnachweise ====
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== Einzelnachweise ==
 
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