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Der '''Salzburger Volkskulturpreis''' ist eine Landesauszeichnung, die seit [[2007]] im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird.
 
Der '''Salzburger Volkskulturpreis''' ist eine Landesauszeichnung, die seit [[2007]] im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird.
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==Allgemeines==
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== Allgemeines ==
Der Salzburger Volkskulturpreis geht auf eine Initiative der [[Salzburger Nachrichten]] in Person des Redakteurs [[Bernhard Strobl (Journalist)|Bernhard Strobl]] und [[Landesrat|Landesrätin]] [[Doraja Eberle]] zurück. Er wird von der [[Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung]] und den Referaten [[Referat 12/05 Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes|Volkskultur]] und Kulturelle Sonderprojekte des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]] unterstützt und fördert Aktivitäten, die maßgebliche Impulse für das volkskulturelle Leben setzen. Die Bandbreite der möglichen Bewerbungen geht von erneuerten oder neuen Bräuchen über innovative Impulse im Ort und in den Regionen des Landes bis hin zu Arbeiten zur Orts- und Kulturgeschichte. Auch die Begegnung der Kulturen und Aspekte der Jugend- und Gemeinschaftsarbeit sind wichtige Kriterien.
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Der Salzburger Volkskulturpreis geht auf eine Initiative der ''[[Salzburger Nachrichten]]'' in Person des Redakteurs [[Bernhard Strobl (Journalist)|Bernhard Strobl]] und [[Landesrätin]] [[Doraja Eberle]] zurück. Er wird von der [[Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung]] und den Referaten [[Referat 12/05 Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes|Volkskultur]] und Kulturelle Sonderprojekte des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] unterstützt und fördert Aktivitäten, die maßgebliche Impulse für das volkskulturelle Leben setzen. Die Bandbreite der möglichen Bewerbungen geht von erneuerten oder neuen Bräuchen über innovative Impulse im Ort und in den Regionen des Landes bis hin zu Arbeiten zur Orts- und Kulturgeschichte. Auch die Begegnung der Kulturen und Aspekte der Jugend- und Gemeinschaftsarbeit sind wichtige Kriterien.
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Der Preis wird als Hauptpreis mit zwei Förderpreisen vergeben. In den Volkspreis eingebunden sind seit 2007 auch der [[1997]] begründete (letztmalig im Jahr 2009 vergebene) Theaterpreis "[[Ferdinand-Eberherr-Preis]]" und der [[Museumsschlüssel]].  
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Der Preis wird als Hauptpreis mit zwei Förderpreisen vergeben. In den Volkskulturpreis eingebunden sind seit 2007 auch der [[1997]] begründete (letztmalig im Jahr [[2009]] vergebene) Theaterpreis "[[Ferdinand-Eberherr-Preis]]" und der [[Museumsschlüssel]].  
    
Die Vergabe der Preise erfolgt im November.
 
Die Vergabe der Preise erfolgt im November.
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==Jury==
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== Preisgeld ==
Eine hochrangige Jury aus fünf Personen, die der Volkskultur nahe stehen, benennt Haupt- und Förderpreise, für den "Ferdinand-Eberherr-Preis" und den Museumsschlüssel fungieren eigene Jurys.
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Der landesweit ausgeschriebene Preis ist mit insgesamt 25.200 Euro bestückt. Der Hauptpreis ist mit 6.000 Euro dotiert, die beiden Förderpreise mit je 3.000 Euro. 6.000 Euro wurden für den dreigeteilten Theaterpreis "Ferdinand-Eberherr-Preis" vergeben (3.000, 2.000 und 1.000 Euro), 7.200 Euro für den Museumsschlüssel.  
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==Preisgeld==
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== Jury ==
Der landesweit ausgeschriebene Preis ist mit insgesamt 25.200 Euro bestückt. Der Hauptpreis ist mit 6.000 Euro dotiert, die beiden Förderpreise sind es mit je 3.000 Euro. 6.000 Euro wurden für den dreigeteilten Theaterpreis "Ferdinand-Eberherr-Preis" vergeben (3.000, 2.000 und 1.000 Euro), 7.200 Euro für den Museumsschlüssel.  
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Eine hochrangige Jury aus fünf Personen, die der Volkskultur nahe stehen, benennt Haupt- und Förderpreise, für den "Ferdinand-Eberherr-Preis" und den [[Museumsschlüssel]] fungieren eigene Jurys.
    
== Preisträger ==
 
== Preisträger ==
 
=== Hauptpreis ===
 
=== Hauptpreis ===
* 2007: [[Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur]]
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* [[2007]]: [[Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur]]
* 2013: Halleiner Weihnachtsspiel "[[A Stern kummt auf]]" nach [[Carl Orff]]
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* [[2009]]: [[Sabine Zaunschirm]] für den Jugendchor des [[Musikum Oberndorf|Musikums Oberndorf]]
* 2015: Bramberger Obstprojekt
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* [[2011]]: "[[Apropos]]" für ''"Denk ich an Heimat – ein Straßenbuch"''
* 2019: "[[Stark mit Erdapfel - Erdapfelstärke]]" von [[Andrea Rieder]]
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* [[2013]]: Halleiner Weihnachtsspiel "[[A Stern kummt auf]]" nach [[Carl Orff]]
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* [[2015]]: [[Bramberg am Wildkogel|Bramberger]] Obstprojekt
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* [[2017]]: "[[Samplhaus]] in Bramberg" von [[Christine Hochwimmer]]
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* [[2019]]: "[[Stark mit Erdapfel - Erdapfelstärke]]" von [[Andrea Rieder]]
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* [[2021]]: "[[Haunsberger Kräuterapotheke]]" der [[Landjugend Obertrum]]
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* [[2025]]: [[Verein "Historischer Pinzgau"]]<ref>{{Quelle PiN|29. Juli 2025: [https://www.sn.at/salzburg/chronik/seit-der-verein-historischer-pinzgau-salzburger-volkskulturpreis-182162881 Seit heute steht es fest: Der Verein "Historischer Pinzgau" gewann den Salzburger Volkskulturpreis 2025]}}</ref>
    
=== Förderpreis ===
 
=== Förderpreis ===
* 2007: [[urkult]] für das Ausstellungsprojekt "Die Gräfin vom Lungau"
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* [[2007]]: [[urkult]] für das Ausstellungsprojekt "Die Gräfin vom Lungau"
* 2007: [[Stadtteilmuseum Liefering]] für den "Kulturwanderweg"
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* [[2007]]: [[Stadtteilmuseum Liefering]] für den "Kulturwanderweg"
* 2013: "Woll-Lust-Strickprojekt" des Kulturkreises ''[[Das Zentrum Radstadt]]''
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* [[2009]]: [[Elfriede Aigner (Anthering)|Elfriede Aigner]] vom [[Salzburger Bildungswerk]] [[Anthering]] für das Projekt "Heimat ist..."
* 2013: Projekt ''"Loferer Geschichte(n)"'' und das dreiteilige Buch- und Ausstellungsprojekt ''"100 Jahre bewegtes Leben im Salzburger [[Saalachtal]]"'' von Dr. [[Christine Schweinöster]]
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* [[2009]]: [[Salzburger Volksliedwerk|Salzburger VolksLiedWerk]] für das Projekt "Salzburger Straßenmusik"
* 2015: [[Mariloise Jordan]]
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* [[2011]]: [[Elvira Göbert]] und [[Sylvia Pellischek]] von der [[Volksschule Itzling]] für das Integrationsprojekt "Tanze aus deinem Herzen".
* 2015: [[Salzburger VolksLiedWerk]] und [[Salzburg Museum]]
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* [[2011]]: [[Hiltrud Oman]], die Leiterin des [[Heimatmuseum Sigl-Haus|Heimatmuseums Sigl-Haus]] in [[St. Georgen bei Salzburg|St. Georgen]] für ihr innovatives Museumskonzept.
* 2019: [[Pinzgau]]er [[Volksschule|Volksschulprojekt]] "[[Volkskultur macht Schule]]"
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* [[2013]]: "Woll-Lust-Strickprojekt" des Kulturkreises ''[[Das Zentrum Radstadt]]''
* 2019: Buchprojekt "Textile Landschaft Salzburg - Spitzenhafter Luxus und tägliches Brot 1600–1800" von [[Monika Thonhauser]]
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* [[2013]]: Projekt "Loferer Geschichte(n)" und das dreiteilige Buch- und Ausstellungsprojekt "100 Jahre bewegtes Leben im Salzburger [[Saalachtal]]" von Dr. [[Christine Schweinöster]]
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* [[2015]]: [[Mariloise Jordan]]
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* [[2015]]: [[Salzburger Volksliedwerk|Salzburger VolksLiedWerk]] und [[Salzburg Museum]]
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* [[2017]]: Clown-Visite von KOLILIBRI (Peter Gruber, Andrea Öllerere, Birgit Berger)
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* [[2017]]: [[Elisabeth Radauer|Elisabeth]] und [[Josef Radauer]] mit Freunden
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* [[2019]]: [[Pinzgau]]er [[Volksschule|Volksschulprojekt]] "[[Volkskultur macht Schule]]"
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* [[2019]]: Buchprojekt "Textile Landschaft Salzburg - Spitzenhafter Luxus und tägliches Brot 1600–1800" von [[Monika Thonhauser]]
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* [[2021]]: "[[SalzburgBilder]]" und "[[Schattenseite]]", Kooperationsprojekte des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s mit dem [[Fotohof]] und dem [[Schauspielhaus Salzburg]]
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* [[2021]]: "[[Bundschuhkohle]]" der [[Landjugend Unternberg-Thomatal]]
    
=== Ferdinand-Eberherr-Preis ===
 
=== Ferdinand-Eberherr-Preis ===
: ''Hauptartikel: [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]''
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: ''Hauptartikel [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]
    
=== Museumsschlüssel ===
 
=== Museumsschlüssel ===
: ''Hauptartikel: [[Museumsschlüssel]]''
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: ''Hauptartikel [[Museumsschlüssel]]
    
==Volkskulturpreis 2013==
 
==Volkskulturpreis 2013==
 
[[Datei:Volkskultur270613003.jpg|thumb|Preisverleihung Salzburger Volkskulturpreis 2013]]
 
[[Datei:Volkskultur270613003.jpg|thumb|Preisverleihung Salzburger Volkskulturpreis 2013]]
''Salzburger Landeskorrespondenz, 27. Juni 2013''
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[[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] und Kulturreferent [[Landesrat]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]] überreichten am Donnerstag, [[27. Juni]], im SN-Saal die Volkskulturpreise für das Jahr [[2013]].  
 
[[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] und Kulturreferent [[Landesrat]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]] überreichten am Donnerstag, [[27. Juni]], im SN-Saal die Volkskulturpreise für das Jahr [[2013]].  
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Der Hauptpreis ging an das Halleiner Weihnachtsspiel "[[A Stern kummt auf]]" nach [[Carl Orff]]. Förderungspreise erhielten das "Woll-Lust-Strickprojekt" des Kulturkreises "[[Das Zentrum Radstadt]]" sowie die Projekte "Loferer Geschichte(n)" und das dreiteilige Buch- und zugleich Ausstellungsprojekt "100 Jahre bewegtes Leben im Salzburger [[Saalachtal]]" von Dr. [[Christine Schweinöster]].
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Der Hauptpreis ging an das Halleiner Weihnachtsspiel "A Stern kummt auf" nach Carl Orff. Förderungspreise erhielten das "Woll-Lust-Strickprojekt" des Kulturkreises "Das Zentrum Radstadt" sowie die Projekte "Loferer Geschichte(n)" und das dreiteilige Buch- und zugleich Ausstellungsprojekt "100 Jahre bewegtes Leben im Salzburger [[Saalachtal]]" von Dr. Christine Schweinöster.
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"''Mit diesen drei innovativen Projekten wird der Intention des Volkskulturpreises des Landes Salzburg voll und ganz Rechnung getragen. Damit werden mit unterschiedlichen Zugängen maßgebliche Impulse für eine lebendige Weiterentwicklung der Volkskultur vor den Vorhang geholt''", betonte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei der Preisüberreichung. Das Kulturland Salzburg sei stolz auf diese großartigen Initiativen, die von Menschen mit besonderen Begabungen gestaltet werden. Wie vielfältig die Volkskultur sei, beweisen die Geschwister Gruchmann, die mit ihren musikalischen Beiträgen auf hohem musikalischem Niveau und mit unglaublicher jugendlicher Frische den Festabend bereicherten, sagte Haslauer.
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"Mit diesen drei innovativen Projekten wird der Intention des Volkskulturpreises des Landes Salzburg voll und ganz Rechnung getragen. Damit werden mit unterschiedlichen Zugängen maßgebliche Impulse für eine lebendige Weiterentwicklung der Volkskultur vor den Vorhang geholt", betonte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei der Preisüberreichung. Das Kulturland Salzburg sei stolz auf diese großartigen Initiativen, die von Menschen mit besonderen Begabungen gestaltet werden. Wie vielfältig die Volkskultur sei, beweisen die Geschwister Gruchmann, die mit ihren musikalischen Beiträgen auf hohem musikalischem Niveau und mit unglaublicher jugendlicher Frische den Festabend bereicherten, sagte Haslauer.
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Kulturreferent Dr. Schellhorn betonte, dass alle drei Projekte die hohe Qualität und lebendige Innovationskraft unserer Volkskultur unter Beweis stellen. "''Sie sind phantasievoll, kreativ, spiegeln Vielfalt, Tradition und Moderne. Sie zeugen von hohem Können und großem Engagement. Es ist wunderbar, dass heute diese drei Projekte stellvertretend für viele andere ausgezeichnet werden''", sagte Dr. Schellhorn.
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Kulturreferent Dr. Schellhorn betonte, dass alle drei Projekte die hohe Qualität und lebendige Innovationskraft unserer Volkskultur unter Beweis stellen. "Sie sind phantasievoll, kreativ, spiegeln Vielfalt, Tradition und Moderne. Sie zeugen von hohem Können und großem Engagement. Es ist wunderbar, dass heute diese drei Projekte stellvertretend für viele andere ausgezeichnet werden", sagte Dr. Schellhorn.
    
Als Halleiner freute sich Dr. Schellhorn besonders über die künstlerische Weiterentwicklung des Halleiner Weihnachtsspiels, die mit dem Hauptpreis belohnt wurde. Die ganz nahe, intensive und erfolgreiche Beschäftigung mit lokaler Geschichte im Projekt "Loferer Geschichte" sei, so Schellhorn, Volksbildung im besten Sinn des Wortes. Und wenn eine Gruppe mit dem Namen "Woll-Lust" schöne Sachen herstellt und dafür prämiert wird, sei das ein Kompliment an die Preisträger, aber auch an die Jury, die die schwere Aufgabe hatte, drei Preisträger aus 44 Einreichungen auszuwählen.
 
Als Halleiner freute sich Dr. Schellhorn besonders über die künstlerische Weiterentwicklung des Halleiner Weihnachtsspiels, die mit dem Hauptpreis belohnt wurde. Die ganz nahe, intensive und erfolgreiche Beschäftigung mit lokaler Geschichte im Projekt "Loferer Geschichte" sei, so Schellhorn, Volksbildung im besten Sinn des Wortes. Und wenn eine Gruppe mit dem Namen "Woll-Lust" schöne Sachen herstellt und dafür prämiert wird, sei das ein Kompliment an die Preisträger, aber auch an die Jury, die die schwere Aufgabe hatte, drei Preisträger aus 44 Einreichungen auszuwählen.
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Begründungen der Jury:
 
Begründungen der Jury:
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Die Jury mit Univ.-Prof. Dr. [[Karl Müller]] ([[Universität Salzburg]]) als Vorsitzendem und [[Adolf Freudl]] ([[Forum Salzburger Volkskultur]]), Mag.<sup>a</sup> [[Michaela Gründler]] (Preisträgerin 2011), Prof. Dr. Manfred Seifert (Volkskundeinstitut Dresden) und Susanna Vötter-Dankl (Leopold Kohr-Akademie, regionale Kulturmanagerin) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:
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Die Jury mit Univ.-Prof. Dr. [[Karl Müller]] ([[Universität Salzburg]]) als Vorsitzendem und [[Adolf Freudl]] ([[Forum Salzburger Volkskultur]]), Mag.<sup>a</sup> [[Michaela Gründler]] (Preisträgerin 2011), Prof. Dr. Manfred Seifert (Volkskundeinstitut Dresden) und Susanna Vötter-Dankl ([[Leopold Kohr Akademie]], regionale Kulturmanagerin) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:
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Das Halleiner Weihnachtsspiel 2012 "A Stern kummt auf" nach [[Carl Orff]] unter der Leitung von Univ.-Prof. [[Wolfgang Guttmann]] und Prof. [[Kurt Schwaiger]] gibt der schon jahrzehntelangen Tradition eines alpenländischen Halleiner Weihnachtssingens ein völlig neues Fundament, indem Carl Orffs gleichnamige Weihnachtslegende aufgegriffen und dem Weihnachtssingen in kreativ überzeugender Weise eine alternative Form zu den landesweit üblichen Advent-Veranstaltungen verliehen wird. Dafür bedurfte es einer in jeder Hinsicht gelungenen Bearbeitung der Partitur, Reduktion und Erweiterung zugleich. Dabei beeindruckten die Jury die äußerst sensibel gestaltete und nicht zuletzt deswegen außerordentlich wirkungsvolle Einheit von szenischer Darstellung, Gesang und chorischem Sprechen zwischen Dialekt, lateinischer und deutscher Hochsprache, weiters die Homogenität des großen musikalischen Bogens von Volkslied-Bearbeitungen bis zu Neuer Musik, das großartige Zusammenwirken von Laien und professionellen Künstlern sowie die bewegende generationenübergreifende Zusammensetzung der Mitwirkenden vom Volksschul- bis zum Seniorenalter.
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Das Halleiner Weihnachtsspiel 2012 "A Stern kummt auf" nach Carl Orff unter der Leitung von Univ.-Prof. [[Wolfgang Guttmann]] und Prof. [[Kurt Schwaiger]] gibt der schon jahrzehntelangen Tradition eines alpenländischen Halleiner Weihnachtssingens ein völlig neues Fundament, indem Carl Orffs gleichnamige Weihnachtslegende aufgegriffen und dem Weihnachtssingen in kreativ überzeugender Weise eine alternative Form zu den landesweit üblichen Advent-Veranstaltungen verliehen wird. Dafür bedurfte es einer in jeder Hinsicht gelungenen Bearbeitung der Partitur, Reduktion und Erweiterung zugleich. Dabei beeindruckten die Jury die äußerst sensibel gestaltete und nicht zuletzt deswegen außerordentlich wirkungsvolle Einheit von szenischer Darstellung, Gesang und chorischem Sprechen zwischen Dialekt, lateinischer und deutscher Hochsprache, weiters die Homogenität des großen musikalischen Bogens von Volkslied-Bearbeitungen bis zu Neuer Musik, das großartige Zusammenwirken von Laien und professionellen Künstlern sowie die bewegende generationenübergreifende Zusammensetzung der Mitwirkenden vom Volksschul- bis zum Seniorenalter.
    
Das "Woll-Lust-Strickprojekt" ist eine auf dem Feld kunsthandwerklicher Betätigung und zur Förderung generationsübergreifender Kommunikation und Eigentätigkeit ausgesprochen interessante Initiative. Bemerkenswert und impulsgebend sind dabei zwei Aspekte: Häkeln, Stricken und Nähen werden erstens aus ihren traditionellen Vorstellungen und Zuschreibungen befreit und gewinnen unter professioneller Anleitung einen Platz im Kontext eigenständig und eigenhändig getätigter Kunst- und Design-Gestaltung. Schließlich schmücken die Kunstwerke den öffentlichen Raum, indem etwa eine "Kunst-Telefonzelle" oder öffentliche Plätze auf kreativ-überraschende Weise mit den bunten und formschönen Häkel-, Strick- und Näh-Produkten gestaltet werden – im Zusammenwirken mit der Stadt.
 
Das "Woll-Lust-Strickprojekt" ist eine auf dem Feld kunsthandwerklicher Betätigung und zur Förderung generationsübergreifender Kommunikation und Eigentätigkeit ausgesprochen interessante Initiative. Bemerkenswert und impulsgebend sind dabei zwei Aspekte: Häkeln, Stricken und Nähen werden erstens aus ihren traditionellen Vorstellungen und Zuschreibungen befreit und gewinnen unter professioneller Anleitung einen Platz im Kontext eigenständig und eigenhändig getätigter Kunst- und Design-Gestaltung. Schließlich schmücken die Kunstwerke den öffentlichen Raum, indem etwa eine "Kunst-Telefonzelle" oder öffentliche Plätze auf kreativ-überraschende Weise mit den bunten und formschönen Häkel-, Strick- und Näh-Produkten gestaltet werden – im Zusammenwirken mit der Stadt.
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Dr. [[Christine Schweinöster]]s langjährige Geschichtsprojekte, die Lofer und das Salzburger Saalachtal betreffen und in Kooperation mit einem geschichtsbewussten Team erarbeitet werden, verdienen wegen ihrer kulturgeschichtlichen Differenziertheit besondere Anerkennung. Jene Tafeln, die an den Häusern des historischen Ortes Lofer angebracht sind, umfassen historische Bildmaterialien und bestens aufbereitete, alle Lebensbereiche thematisierende Informationen, die geeignet sind, das Geschichtsbewusstsein sowohl von Einheimischen als auch Besucherinnen und Besuchern nachhaltig zu stärken. Sie tragen damit auch zur Identitätsstiftung dieser Region bei. Werden durch die exzellent gestalteten Informationstafeln einzelne Brennpunkte historischen Geschehens vergegenwärtigt, so wird im Buch- und Ausstellungsprojekt – zuletzt "Männer des unteren Saalachtales von 1855 bis 1945" – eine genderorientierte Alltagsgeschichte einer Region fassbar, die ohne diese historiographische Arbeit unwiederbringlich vergessen wäre.  
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Dr. Christine Schweinösters langjährige Geschichtsprojekte, die Lofer und das Salzburger Saalachtal betreffen und in Kooperation mit einem geschichtsbewussten Team erarbeitet werden, verdienen wegen ihrer kulturgeschichtlichen Differenziertheit besondere Anerkennung. Jene Tafeln, die an den Häusern des historischen Ortes Lofer angebracht sind, umfassen historische Bildmaterialien und bestens aufbereitete, alle Lebensbereiche thematisierende Informationen, die geeignet sind, das Geschichtsbewusstsein sowohl von Einheimischen als auch Besucherinnen und Besuchern nachhaltig zu stärken. Sie tragen damit auch zur Identitätsstiftung dieser Region bei. Werden durch die exzellent gestalteten Informationstafeln einzelne Brennpunkte historischen Geschehens vergegenwärtigt, so wird im Buch- und Ausstellungsprojekt – zuletzt "Männer des unteren Saalachtales von 1855 bis 1945" – eine genderorientierte Alltagsgeschichte einer Region fassbar, die ohne diese historiographische Arbeit unwiederbringlich vergessen wäre.  
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* [[Salzburger Nachrichten]]
 
* [[Salzburger Nachrichten]]
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]]
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]], u. a. vom 27. Juni 2013: [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=51218 Halleiner Weihnachtsspiel, Woll-Lust und Loferer Geschichten ausgezeichnet]
 
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur]]
 
[[Kategorie:Kultur]]
 
[[Kategorie:Volkskultur]]
 
[[Kategorie:Volkskultur]]
 
[[Kategorie:Auszeichnung]]
 
[[Kategorie:Auszeichnung]]