Pro Juventute Postbeförderung im Heißluftballon: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Gerd Bacher]] berichtete in der Ausgabe der "[[Salzburger Nachrichten]]" vom [[7. August]] [[1952]] ganzseitig über die "Postbeförderungsfahrt" vom [[1. August]].
[[Gerd Bacher]] berichtete in der Ausgabe der "[[Salzburger Nachrichten]]" vom [[7. August]] [[1952]] ganzseitig über die "Postbeförderungsfahrt" vom [[1. August]].


Die beiden Ballons "Helvetia" und Zürich" des Schweizer Aeroclubs stiegen auf den Prossingergründen in der [[Stadt Salzburg]] auf. Kapitän der "Zürich" war Fritz Dolder, seine Helfer waren der Landeshauptmann, der Landesverkehrsdirektor und der [[Landesschulrat]]. Landeshauptmann wurde zum "Sachverwalter allen Sandes und Ballastes", [[Hofrat]] [[Hans Hofmann-Montanus|Hofmann-Montanus]] zum "Bordbuchschreiber ohne dichterische Freiheit" und Dr. [[Josef Klaus|Klaus]] versicherte Kapitän Dolder "ohne Protokollbedenken seines unbedingten Gehorsams". An Bord der "Helvetia" hatte Konsul Max Brunner das Sagen und Gerd Bacher war Gast.  
Die beiden Ballons "Helvetia" und Zürich" des Schweizer Aeroclubs stiegen auf den Prossingergründen in der [[Stadt Salzburg]] auf. Kapitän der "Zürich" war Fritz Dolder, seine Helfer waren der Landeshauptmann, der Landesverkehrsdirektor und der [[Landesschulrat]]. Landeshauptmann wurde zum "Sachverwalter allen Sandes und Ballastes", [[Hofrat]] [[Hans Hofmann-Montanus|Hofmann-Montanus]] zum "Bordbuchschreiber ohne dichterische Freiheit" und Dr. [[Josef Klaus (Politiker)|Klaus]] versicherte Kapitän Dolder "ohne Protokollbedenken seines unbedingten Gehorsams". An Bord der "Helvetia" hatte Konsul Max Brunner das Sagen und Gerd Bacher war Gast.  


Um 10 Uhr stiegen beide Ballone auf. Gegen 11 Uhr landete Kapitän Dolder seine "Zürich" im [[Camp Roeder]] in [[Siezenheim]]. Die "Helvetia" wurde in Richtung [[Untersbergstock]] getrieben, wo sie in einem Kaltluftsog in Sekundenschnelle von 1 800 [[m ü. A.]] auf 800 m ü. A. gedrückt wurde. Doch dann stieg der Ballon wieder in die Höhe. Schließlich musste er aber im Zuge einer weiteren Kaltluftwelle nach vier Stunden in [[Hallein]]-[[Taxach]] etwas unsanft landen.
Um 10 Uhr stiegen beide Ballone auf. Gegen 11 Uhr landete Kapitän Dolder seine "Zürich" im [[Camp Roeder]] in [[Siezenheim]]. Die "Helvetia" wurde in Richtung [[Untersbergstock]] getrieben, wo sie in einem Kaltluftsog in Sekundenschnelle von 1 800 [[m ü. A.]] auf 800 m ü. A. gedrückt wurde. Doch dann stieg der Ballon wieder in die Höhe. Schließlich musste er aber im Zuge einer weiteren Kaltluftwelle nach vier Stunden in [[Hallein]]-[[Taxach]] etwas unsanft landen.
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== 1964 ==
== 1964 ==
Der 31. Ballon-Postflug fand am [[7. Mai]] [[1964]] mit Start auf dem Gelände des [[Porschehof]]es in der [[Elisabeth-Vorstadt]] in der Stadt Salzburg statt. Kapitän des "OE-DZB" war Felix Schmiedbauer. Mit an Bord der [[ORF Landesstudio Salzburg]]-Redakteur [[Hans Heinrich Welser]]. Seinem "Fahrbericht für Ballonfahrer" ist zu entnehmen:
Der 31. Ballon-Postflug fand am [[7. Mai]] [[1964]] mit Start auf dem Gelände des [[Porschehof]]es in der [[Elisabeth-Vorstadt]] in der Stadt Salzburg statt. Kapitän des "OE-DZB" war [[Felix Schmidbauer]]. Mit an Bord der [[ORF Landesstudio Salzburg]]-Redakteur [[Hans Heinrich Welser]]. Seinem "Fahrbericht für Ballonfahrer" ist zu entnehmen:
* Start um 10:20 Uhr, Landung um 14:15 Uhr in der Gemeinde Parz bei Steirermühl in [[Oberösterreich]];
* Start um 10:20 Uhr, Landung um 14:15 Uhr in der Gemeinde Parz bei Steirermühl in [[Oberösterreich]];
* Maximale Flughöhe über Adria: 1720 Meter
* Maximale Flughöhe über Adria: 1720 Meter
* Flugroute: Salzburg - [[Maria Plain]] - [[Lengfelden]] - [[Hallwang]] - [[Wallersee]] - [[Irrsee]] - St. Georgen im Attergau - Schörfling am [[Attersee]] - Gmunden - Steirermühl;  
* Flugroute: Salzburg - [[Maria Plain]] - [[Lengfelden]] - [[Hallwang]] - [[Wallersee]] - [[Irrsee]] - St. Georgen im Attergau - Schörfling am [[Attersee]] - Gmunden - Steirermühl;


== 1967 ==
== 1967 ==