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[[Datei:Parkplatz Fuscher Törl II Großglockner Hochalpenstraße Brennkogel Brennkogelkees 2010.jpg|thumb|Rechts das Brennkogelkees 2010.]]
[[Datei:Parkplatz Fuscher Törl II Großglockner Hochalpenstraße Brennkogel Brennkogelkees 2010.jpg|thumb|Rechts das Brennkogelkees 2010.]]
[[Datei:Edelweissspitze Eroeffnung 1934 03.jpg|thumb|Das Brennkogelkees 1934, links der Brennkogel, rechts der Kloben.]]
[[Datei:Edelweissspitze Eroeffnung 1934 03.jpg|thumb|Das Brennkogelkees 1934, links der Brennkogel, rechts gegen den Kloben.]]
Das '''Brennkogelkees''' ist ein [[Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern]] in der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].
Das '''Brennkogelkees''' ist ein [[Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern]] in der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohen Tauern]].


== Geografie ==
== Geografie ==
Das Brennkogelkees befindet sich im Süden der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] westlich oberhalb des [[Ferleitental]]s. Es fließt zwischen dem [[Brennkogel]] im Osten und dem [[Kloben]] im Westen in südlöstliche Richtung von etwa 3 0300 m ü. A. auf 2 600 m ü. A.  
Das Brennkogelkees befindet sich im Süden der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] westlich oberhalb des [[Ferleitental]]s. Es fließt zwischen dem [[Brennkogel]] im Osten und dem [[Kloben]] im Westen in südlöstliche Richtung von etwa 3 300 m ü. A. auf 2 600 m ü. A.  


Es war in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s etwa noch doppelt so groß wie in den ersten Jahrzehnten des [[21. Jahrhundert]]s.  
Es war in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s etwa noch doppelt so groß wie in den ersten Jahrzehnten des [[21. Jahrhundert]]s.  


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Ein Dr. F. Trnka berichtete in seinen Tourenberichten aus den Jahren [[1896]] und [[1897]] von einer Tour über diesen Gletscher:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&datum=18980004&query=((text:Brennkogelkees))&ref=anno-search&seite=48 ANNO]], [[Österreichische Touristenzeitung]], Ausgabe 1898, Seite 48</ref><blockquote>''[[12. Juli]] [[1896]]: Fr. zur [[Pfandlscharte]] über den Westgrat auf den [[Spielmann]] 3028 m, über den Nordostgrat herab, dann auf den [[Kloben]] 2936 m, auf dem Nordwestgrat zum Brennkogelkees zur [[Trauneralm]], nach [[Ferleiten]] und [[Bruck]] i. P.''</blockquote>
Ein Dr. F. Trnka berichtete in seinen Tourenberichten aus den Jahren [[1896]] und [[1897]] von einer Tour über diesen Gletscher:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&datum=18980004&query=((text:Brennkogelkees))&ref=anno-search&seite=48 ANNO], [[Österreichische Touristenzeitung]], Ausgabe 1898, Seite 48]</ref><blockquote>''[[12. Juli]] [[1896]]: Fr. zur [[Pfandlscharte]] über den Westgrat auf den [[Spielmann]] 3028 m, über den Nordostgrat herab, dann auf den [[Kloben]] 2936 m, auf dem Nordwestgrat zum Brennkogelkees zur [[Trauneralm]], nach [[Ferleiten]] und [[Bruck]] i. P.''</blockquote>
 
=== Skigebietprojekt ===
[[Datei:2025 03 21 Flug Grossglockner Hochalpenstrasse Wolfgang Seifert 01 01.jpg|thumb|Rechts der Kloben, Bildmitte der Brennkogel, dazwischen das Brennkogelkees, das als zentrales Gletscherskigebiet geplant war.]]
 
Das Projekt "Gletscherskigebiet Brennkogel-Kloben" wurde [[1965]] vom [[Salzburger Landesverkehrsamt]] vom damaligen Landesverkehrsdirektor [[Hofrat]] Dr. [[Johann Manzano]] vorgestellt. Zwischen dem Brennkogel und dem südwestlich gelegenen [[Kloben]] (2&nbsp;938&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;A.) befand sich damals noch das Brennkogelkees als größerer [[Gletscher]]. Aus diesem Bereich hätten sich mehrere Abfahrtsvarianten bis zur [[Trauneralm]] (1&nbsp;522&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;A.) im südlichen [[Ferleitental]] angeboten. Der gelernte Mittelschulprofessor, Erstbegeher der [[Eiskögele]]-Nordwand in der [[Glocknergruppe]] (zusammen mit [[Gottfried Wolfgang|Friedl Wolfgang]]) und Sportpionier [[Alfred Rössner]] stellte in seinem Gutachten fest, dass es im gesamten [[Ostalpen]]raum kein hochalpines Skigebiet gibt, das direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegt wie in diesem Fall an der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Er sah vor allem im Frühjahrskilauf große Chancen. Jedoch wurde dieses Projekt nie realisiert.<ref>[[Großglockner-Wallack-Archiv]], ein Beitrag der "[[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)|Salzburger Wirtschaft]]", Ausgabe vom 14. Jänner 1965, in: [[Peter Krackowizer|Krackowizer, Peter]]: "[[Glockner-Splitter. Geschichten rund um die Großglockner Hochalpenstraße.]]"</ref><ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=l5JtzfZVCH9gTRl9uLFZ0v0q2yzYraaiDuopg4tgghAByDb93YPTFgt3XWU%2FE%2FC%2BwA87bCHa6dfzRpavc6NcNLP%2B22BmHRLASfdOSjpO0X6LaqBLAtU6GLT5GYnB9HEQ&id1=19621027_32&q=Brennkogel-Kloben#sn-archiv-32 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 27. Oktober 1962, Seite 32</ref>


== Bilder ==
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== Weblink ==
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== Quelle ==
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==== Einzelnachweis ====
== Einzelnachweis ==
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße]]
[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße]]
[[Kategorie:Alpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]