Badergässchen: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das ''' | + | Das '''Badergässchen'''<ref>Nach Korrektur im Magistrat Salzburg nun mit ss geschrieben, siehe [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=6&lat=47.80034&lon=13.04062&layers=0 digitaler Stadtplan von Salzburg], abgefragt am 2. April 2019</ref> ist eine kleine Gasse in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. |
| + | [[File:Salzburg - Altstadt - Badergässchen 04.jpg|thumb|Blick vom Sterngässchen auf das Badergässchen, das über eine Treppe auf dem [[Bürgerspitalplatz (Stadt Salzburg)|Bürgerspitalplatz]] hinaufführt.]] | ||
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| − | Die Gegend rund um das | + | Die Gegend rund um das Badergässchen bis zum [[Mönchsberg]] hieß im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] "in der Zell". Diese lag sowohl innerhalb als auch außerhalb der [[Befestigung der Stadt Salzburg|ersten Stadtmauer]] und dem [[Stadttore in Salzburg|Westertor]]. Mittelpunkt war die [[Bürgerspitalskirche St. Blasius| Blasiuskapelle]], die zu Beginn des [[14. Jahrhundert]]s zu einer Niederlassung des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstiftes Admont]] gehörte. Die ''Zell'' bestand damals aus fünf Häusern. |
| − | Der Name für das Gässchen wurde abgeleitet von dem früher einmal hier gewesenen ''[[Salzburger Badehäuser|Seelen- oder Armenbad]]'' des [[Bürgerspital St. Blasius]]s, dessen Betrieb etwa seit [[1335]] durch das Wasser aus dem [[Almkanal]] möglich geworden war. Das | + | Der Name für das Gässchen wurde abgeleitet von dem früher einmal hier gewesenen ''[[Salzburger Badehäuser|Seelen- oder Armenbad]]'' des [[Bürgerspital St. Blasius]]s, dessen Betrieb etwa seit [[1335]] durch das Wasser aus dem [[Almkanal]] möglich geworden war. Das Badergässchen wurde [[1448]] in einem Hausverzeichnis des Bürgerspitals erstmals erwähnt. <ref>[[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: '' Die alte Zell'' [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19260911&query=%22Eder%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 11. September 1926, Seite 4</ref> |
Über eine offizielle Beschlussfassung zur Namensgebung gibt es bisher keine Angaben. | Über eine offizielle Beschlussfassung zur Namensgebung gibt es bisher keine Angaben. | ||
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Das kurze Badergässchen zweigt vom [[Sterngässchen]] nach Westen ab und führt über eine Stiege zum [[Bürgerspitalplatz]] hinauf. Zu erreichen ist es von der [[Getreidegasse]] oder [[Griesgasse]] über das Sterngässchen. | Das kurze Badergässchen zweigt vom [[Sterngässchen]] nach Westen ab und führt über eine Stiege zum [[Bürgerspitalplatz]] hinauf. Zu erreichen ist es von der [[Getreidegasse]] oder [[Griesgasse]] über das Sterngässchen. | ||
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Ab 1840 hatte [[Orgelmacher]] [[Johann Dummel]] im Haus ''Badergäßchen Nr. 308'' seine Werkstätte. | Ab 1840 hatte [[Orgelmacher]] [[Johann Dummel]] im Haus ''Badergäßchen Nr. 308'' seine Werkstätte. | ||
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Aktuelle Version vom 17. Juni 2025, 19:28 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Badergässchen | |
| Länge: | ca. 50 m |
| Startpunkt: | Münzgasse |
| Endpunkt: | Sterngässchen |
| Karte: | Googlemaps |
Das Badergässchen[1] ist eine kleine Gasse in der Altstadt der Stadt Salzburg.
Name
Die Gegend rund um das Badergässchen bis zum Mönchsberg hieß im 11. und 12. Jahrhundert "in der Zell". Diese lag sowohl innerhalb als auch außerhalb der ersten Stadtmauer und dem Westertor. Mittelpunkt war die Blasiuskapelle, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts zu einer Niederlassung des Benediktinerstiftes Admont gehörte. Die Zell bestand damals aus fünf Häusern.
Der Name für das Gässchen wurde abgeleitet von dem früher einmal hier gewesenen Seelen- oder Armenbad des Bürgerspital St. Blasiuss, dessen Betrieb etwa seit 1335 durch das Wasser aus dem Almkanal möglich geworden war. Das Badergässchen wurde 1448 in einem Hausverzeichnis des Bürgerspitals erstmals erwähnt. [2]
Über eine offizielle Beschlussfassung zur Namensgebung gibt es bisher keine Angaben.
Verlauf
Das kurze Badergässchen zweigt vom Sterngässchen nach Westen ab und führt über eine Stiege zum Bürgerspitalplatz hinauf. Zu erreichen ist es von der Getreidegasse oder Griesgasse über das Sterngässchen.
Werkstätten und Handlungen im Badergässchen
Ehemalige
Ab 1840 hatte Orgelmacher Johann Dummel im Haus Badergäßchen Nr. 308 seine Werkstätte.
Weblink
- Verlauf auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg
Quellen
- Magistrat der Stadt Salzburg
- Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
Einzelnachweis
- ↑ Nach Korrektur im Magistrat Salzburg nun mit ss geschrieben, siehe digitaler Stadtplan von Salzburg, abgefragt am 2. April 2019
- ↑ Josef Eder: Die alte Zell ANNO, Salzburger Chronik, 11. September 1926, Seite 4