Schanzlgasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Schanzlgasse''' verbindet die [[Altstadt]] von [[Salzburg]] mit dem [[Nonntal]], sie führt  vom [[Kajetanerplatz]] im [[Kaiviertel]] zur [[Nonntaler Hauptstraße]] hinunter.
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Die '''Schanzlgasse''' verbindet die [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]] mit [[Nonntal]]; sie führt  vom [[Kajetanerplatz]] im [[Kaiviertel]] zur [[Nonntaler Hauptstraße]] hinunter.
  
==Name==
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== Name ==
Die ''Schanze'', nach der die Gasse heute ihren Namen hat, war ein Teil der Befestigungen, die Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem [[Erentrudistor]] , befinden sich unterhalb des Hauses Schanzlgasse Nr. 14, wo heute der Landeskindergarten Schanzlgasse eingerichtet ist.
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Im 19. Jahrhundert wurde die Gasse ''Stockhausgasse'' genannt - nach dem [[Stockhaus]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&query=stockhausgasse&from=1&selectedFilters=place%3ASalzburg&selectedFilters=date%3A%5B1870+TO+1885%5D anno.onb.ac.at/Suche]</ref> <ref>[https://books.google.at/books?id=nzhe9oMrWq0C&pg=PP272&dq=stockhausgasse&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjfxofew87fAhUQCuwKHR8FChcQ6AEIODAD#v=onepage&q=stockhausgasse&f=false books.google.at]</ref> Die neue Namensgebung ''Schanzlgasse'' erfolgte durch den [[Salzburger Gemeinderat]] in der Sitzung vom [[17. Februar]] [[1873]]. <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18730227&query=%22stockhausgasse%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 27. Februar 1873]</ref>
  
==Bauten==
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== Geschichte ==
Geht man vom Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse: <br />
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Die [[St. Erentrudis Bollwerk|"Schanzelbastei"]], die für die Gasse namensgebend war, war Teil der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Befestigungen]], die [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem [[Inneres Nonntaler Tor|Inneren Nonntaler Tor]], befinden sich heute unter dem Haus Schanzlgasse Nr. 14.
rechts <br />
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* das [[Justizgebäude]] mit dem ehemaligen [[Gefangenenhaus Salzburg]]
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Die frühere Namensgebung der Gasse mit "Stockhausgasse" hängt damit zusammen, dass das sogenannte "[[Stockhaus]]" als ein Anbau des heutigen Gebäudes Schanzlgasse 12 ([[Gasthaus Hinterbrühl]]) um [[1800]] entstand, ein Begriff für ein Gefangenenhaus mit einzelnen Zellen.<ref>[https://www.salzburg.gv.at/bildung_/Documents/Publikationen/landeskiga40.pdf www.salzburg.gv.at], pdf, Landeskindergarten Schanzlgasse - Salzburg</ref>
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* der [[Landeskindergarten Schanzlgasse]] im Haus Nr. 14;   
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== Häuser und Bauten ==
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Eine Besonderheit bietet der ''Verlauf'' der Schanzlgasse, bedingt dadurch, dass sie heute zumeist entgegen ihren Verlauf benützt wird.
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Von der Nonntaler Hauptstraße kommend, steigt sie leicht an und öffnet sich danach auf den einen weiten Platz. Nur wer genauer auf die Adressen der Häuser an der Südseite des Platzes achtet, wird feststellen, dass diese die Adresse ''Schanzlgasse'' tragen. Erst weiter im Westen, beim ehemaligen [[Gasthaus zur Glocke]], beginnen die Häuser mit der Adresse ''Kajetanerplatz''. Für viele Salzburger, die diese Feinheit nicht wahrnehmen, ist einfach der ganze weite Platz der "Kajetanerplatz".
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Geht man von Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse: <br />
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[[Datei:Schanzlgasse Kajetanerplatz.png|thumb|right|400px|Abgrenzung: Häuser der Schanzlgasse vs. Häuser am Kajetanerplatz]]
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: an der ''rechten'' Straßenseite: <br />
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* das [[Justizgebäude]], wo bis 2015 auch die [[Justizanstalt Salzburg]] war.
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: an der ''linken'' Straßenseite:
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* der [[Schanzlpark]] mit dem [[St. Erentrudis Bollwerk]]
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* der [[Landeskindergarten Schanzlgasse]] im [[Schanzlgasse 14|Haus Nr. 14]];   
 
: hier erinnert eine Gedenktafel, dass [[Alexander von Humboldt]], ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst [[1797]] bis Frühjahr [[1798]] dort wohnte;   
 
: hier erinnert eine Gedenktafel, dass [[Alexander von Humboldt]], ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst [[1797]] bis Frühjahr [[1798]] dort wohnte;   
* das [[Gasthaus Hinterbrühl]] im Haus Nr. 12, das [[1380]] erbaut und zuletzt [[2013] renoviert wurde;
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* das [[Gasthaus Hinterbrühl]] im Haus Nr. 12, das [[1380]] erbaut und zuletzt [[2013]] renoviert wurde;
 
* eine Filiale der [[Bäckerei Holztrattner]] im Haus Nr. 8;
 
* eine Filiale der [[Bäckerei Holztrattner]] im Haus Nr. 8;
* Lederwaren Bernhard Hladik im Haus Nr. 6, ein alteingesessener Betrieb und der letzte Taschner (Taschenhersteller) in Salzburg;
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* Lederwaren Hladik im Haus Nr. 6, ein alteingesessener Taschner-Betrieb (Taschenhersteller);
* Mode Markus Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
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* Mode Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
* das [[Gasthaus zur Glocke]];
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* das [[Gasthaus zur Glocke]] im Haus Nr. 2, das nun als Trattoria "La Campana: Da Enzo" geführt wird;
danach beginnt ''eigentlich'' erst der [[Kajetanerplatz]], der nur unmittelbar vor der [[Kajetanerkirche]] gelegen ist.
 
  
==Bildergalerie==
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danach beginnt ''eigentlich'' der [[Kajetanerplatz]], der nur ''unmittelbar'' vor der [[Kajetanerkirche]] gelegen ist.
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Datei:Landesgefangenenhaus in der Schanzlgasse.jpg| eh. Gefangenenhaus in der Schanzlgasse
 
Datei:Schanzlgasse Nr. 3.jpg|eh. Eingang in das eh. Gefangenenhaus in der Schanzlgasse Nr. 3
 
Datei:Gedenktafel_Alexander_von_Humboldt_Schanzlgasse.jpg|Gedenktafel für Alexander von Humboldt in der Schanzlgasse Nr. 14
 
Datei:Schanzlgasse_Schild.jpg | Schanzlgasse Straßenschild
 
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==Quellen==
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== Bilder ==
{{Quelle Heimatkunde Hübl}}
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== Quellen ==
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*{{Quelle Heimatkunde Hübl}}
 
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* [[Benutzer:xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]] eigene Wahrnehmung und Besichtigung vor Ort
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* [[ANNO]]
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* Anonymer Nutzer
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== Einzelnachweise ==
 
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[[Kategorie:Straße Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Kaiviertel]]
[[Kategorie:Nonntal]]
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
 
[[Kategorie:Verkehr]]
 
[[Kategorie:Verkehr]]
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[[Kategorie:Straße]]
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[[Kategorie:Straße Stadt Salzburg]]

Aktuelle Version vom 17. Juni 2025, 19:27 Uhr

Bild
Schanzlgasse
Länge: ca. 100 m
Startpunkt: Nonntaler Hauptstraße
Endpunkt: Kajetanerplatz
Karte: Googlemaps

Die Schanzlgasse verbindet die Altstadt der Stadt Salzburg mit Nonntal; sie führt vom Kajetanerplatz im Kaiviertel zur Nonntaler Hauptstraße hinunter.

Name

Im 19. Jahrhundert wurde die Gasse Stockhausgasse genannt - nach dem Stockhaus.[1] [2] Die neue Namensgebung Schanzlgasse erfolgte durch den Salzburger Gemeinderat in der Sitzung vom 17. Februar 1873. [3]

Geschichte

Die "Schanzelbastei", die für die Gasse namensgebend war, war Teil der Befestigungen, die Fürsterzbischof Paris Graf Lodron im 17. Jahrhundert anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den Dreißigjährigen Krieg verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem Inneren Nonntaler Tor, befinden sich heute unter dem Haus Schanzlgasse Nr. 14.

Die frühere Namensgebung der Gasse mit "Stockhausgasse" hängt damit zusammen, dass das sogenannte "Stockhaus" als ein Anbau des heutigen Gebäudes Schanzlgasse 12 (Gasthaus Hinterbrühl) um 1800 entstand, ein Begriff für ein Gefangenenhaus mit einzelnen Zellen.[4]

Häuser und Bauten

Eine Besonderheit bietet der Verlauf der Schanzlgasse, bedingt dadurch, dass sie heute zumeist entgegen ihren Verlauf benützt wird. Von der Nonntaler Hauptstraße kommend, steigt sie leicht an und öffnet sich danach auf den einen weiten Platz. Nur wer genauer auf die Adressen der Häuser an der Südseite des Platzes achtet, wird feststellen, dass diese die Adresse Schanzlgasse tragen. Erst weiter im Westen, beim ehemaligen Gasthaus zur Glocke, beginnen die Häuser mit der Adresse Kajetanerplatz. Für viele Salzburger, die diese Feinheit nicht wahrnehmen, ist einfach der ganze weite Platz der "Kajetanerplatz".

Geht man von Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse:

Abgrenzung: Häuser der Schanzlgasse vs. Häuser am Kajetanerplatz
an der rechten Straßenseite:
an der linken Straßenseite:
hier erinnert eine Gedenktafel, dass Alexander von Humboldt, ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst 1797 bis Frühjahr 1798 dort wohnte;
  • das Gasthaus Hinterbrühl im Haus Nr. 12, das 1380 erbaut und zuletzt 2013 renoviert wurde;
  • eine Filiale der Bäckerei Holztrattner im Haus Nr. 8;
  • Lederwaren Hladik im Haus Nr. 6, ein alteingesessener Taschner-Betrieb (Taschenhersteller);
  • Mode Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
  • das Gasthaus zur Glocke im Haus Nr. 2, das nun als Trattoria "La Campana: Da Enzo" geführt wird;

danach beginnt eigentlich der Kajetanerplatz, der nur unmittelbar vor der Kajetanerkirche gelegen ist.

Bilder

 Schanzlgasse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • ANNO
  • Anonymer Nutzer

Einzelnachweise