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| | == Einleitung == | | == Einleitung == |
| − | Ein ganz früher Zeitungsdruck in Salzburg begann, wie [[Waltraud Jakob]] in ihrer Zeitungsforschung herausfand, im Jahr [[1668]], da aus jener Zeit hierüber die erste „ämtliche Bewilligung“ vorliegt.<ref name="PiN">{{Quelle PiN|5. März 2015}}</ref> Der Buchdrucker [[Johann Baptist Mayr]] hatte diese von [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf]] erhalten. [[1669]] wurde dann Mayrs Druckerei bei einem [[Bergsturz]] zerstört und es ist nicht klar, wann die Zeitung (wieder) erschien. Für den Zeitraum zwischen [[1712]] und [[1758]] gibt es kein einziges gedrucktes Exemplar mehr und es ist daher auch nicht zu sagen, ob diese Zeitung von Mayr überhaupt durchgehende gedruckt wurde. | + | Ein ganz früher Zeitungsdruck in Salzburg begann, wie Waltraud Jakob in ihrer Zeitungsforschung herausfand, im Jahr [[1668]], da aus jener Zeit hierüber die erste "ämtliche Bewilligung" vorliegt.<ref name="PiN">{{Quelle PiN|5. März 2015}}</ref> Der Buchdrucker [[Johann Baptist Mayr]] hatte diese von [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf]] erhalten. [[1669]] wurde Mayrs Druckerei bei einem [[Bergsturz]] zerstört und es ist nicht klar, wann die Zeitung (wieder) erschien. Für den Zeitraum zwischen [[1712]] und [[1758]] gibt es kein einziges gedrucktes Exemplar mehr und es ist daher auch nicht zu sagen, ob diese Zeitung von Mayr überhaupt durchgehend gedruckt wurde. |
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| − | Von [[1774]] bis [[1849]] und von [[1852]] [[1918]] hieß sie ''Salzburger Zeitung''. | + | Von [[1774]] bis [[1849]] und von [[1852]] bis [[1918]] hieß sie ''Salzburger Zeitung''. |
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| | === Herausgeber und Redakteure === | | === Herausgeber und Redakteure === |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | === 1. ''Salzburger Zeitung'' 1774 bis 1849 === | | === 1. ''Salzburger Zeitung'' 1774 bis 1849 === |
| − | Der Titel ''Salzburger Zeitung'' taucht im Jahr 1774 erstmals auf einer in Salzburg vertriebenen Zeitung auf. Von 1775 bis [[1789]] war das Waisenhaus (welches?)<ref>Quelle Jakob, Waltraud in ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', Salzburg Dokumentationen Band 39, Landespressebüro 1979, Seite 54</ref>. Bis Ende [[1783]] gab es wohl auch keinen Redakteur. Das Aneinanderreihen der eingetroffenen Meldungen war dem Besitzer der Druckerei, in diesem Fall der [[Mayr'sche Buchdruckerei|Mayr'schen Buchdruckerei]], vorbehalten. | + | Der Titel ''Salzburger Zeitung'' taucht im Jahr 1774 erstmals auf einer in Salzburg vertriebenen Zeitung auf. Von 1775 bis [[1789]] war das [[Knabenwaisenhaus in der Stadt Salzburg|Waisenhaus (welches?)]]<ref>Quelle Jakob, Waltraud in ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', [[Salzburg Dokumentationen]] Band 39, [[Landespressebüro]] 1979, Seite 54</ref>. Bis Ende [[1783]] gab es wohl auch keinen Redakteur. Das Aneinanderreihen der eingetroffenen Meldungen war dem Besitzer der Druckerei, in diesem Fall der [[Mayr'sche Buchdruckerei|Mayr'schen Buchdruckerei]], vorbehalten. |
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| − | 1783 berief [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayer [[Lorenz Hübner]] als Redakteur und Herausgeber nach [[Salzburg]]. Am [[14. November]] wurde zwischen Hübner und der Druckerei ein Vertrag unterzeichnet, der ursprünglich auf zehn Jahre ausgelegt war. Hübner blieb allerdings bis [[1799]] und führte das Blatt rasch in die Gewinnzone. | + | 1783 berief [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayern [[Lorenz Hübner]] als Redakteur und Herausgeber nach Salzburg. Am [[14. November]] wurde zwischen Hübner und der Druckerei ein Vertrag unterzeichnet, der ursprünglich auf zehn Jahre ausgelegt war. Hübner blieb allerdings bis [[1799]] und führte das Blatt rasch in die Gewinnzone. |
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| | ==== ''Staats-Zeitung von Salzburg'' ==== | | ==== ''Staats-Zeitung von Salzburg'' ==== |
| − | Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne. | + | Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte, behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne. |
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| | Nachdem 1816 Salzburg an [[Habsburgermonarchie|Österreich]] gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Salzburger Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'sche Druckerei|Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion. | | Nachdem 1816 Salzburg an [[Habsburgermonarchie|Österreich]] gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Salzburger Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'sche Druckerei|Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion. |
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| | ==== ''Kaiserl. Königl. priv. Salzburger Zeitung'' ==== | | ==== ''Kaiserl. Königl. priv. Salzburger Zeitung'' ==== |
| − | [[1819]] wurde ein Impressum eingeführt und [[1822]] erhielt das Blatt den Titel „''Kaiserl. Königl. priv. Salzburger Zeitung''“. Der Inhalt wurde weitgehend aus Wiener Blättern übernommen. Berichtet wurde, wie man so schön sagt, aus der ganzen Welt und bis ein Beitrag in die Zeitung kam, dauerte es oft 14 Tage oder länger. Die meisten Beiträge kamen mit der Pferdekurierpost aus der Kaiserstadt Wien nach Salzburg.<ref name="PiN"></ref>. | + | [[1819]] wurde ein Impressum eingeführt und [[1822]] erhielt das Blatt den Titel "''Kaiserl. Königl. priv. Salzburger Zeitung''". Der Inhalt wurde weitgehend aus Wiener Blättern übernommen. Berichtet wurde, wie man so schön sagt, aus der ganzen Welt, und bis ein Beitrag in die Zeitung kam, dauerte es oft 14 Tage oder länger. Die meisten Beiträge kamen mit der Pferdekurierpost aus der Kaiserstadt [[Wien]] nach Salzburg.<ref name="PiN"></ref>. |
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| | Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen. | | Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen. |
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| − | Das [[Bezirksarchiv Pinzgau]] besitzt eine gebundene Ausgabe, die 257 Ausgabenummern ab [[2. Jänner]] bis [[30. Dezember]] [[1846]], mit jeweils vier Seiten Text umfasst. Was das Äußere der Zeitung anbelangt, blieb das relativ kleine Zeitungsformat (19 x 21 cm) bis in das [[19. Jahrhundert]] üblich. Der Druck ist sehr klein, weil man auf den vier Seiten viel Text unterbringen wollte. Zahl, Umfang und Erscheinungshäufigkeit der Zeitungen nahmen im Laufe des 18. Jahrhunderts langsam zu.<ref name="PiN"></ref> | + | Das [[Bezirksarchiv Pinzgau]] besitzt eine gebundene Ausgabe, die 257 Ausgabenummern ab [[2. Jänner]] bis [[30. Dezember]] [[1846]] mit jeweils vier Seiten Text umfasst. Was das Äußere der Zeitung anbelangt, blieb das relativ kleine Zeitungsformat (19 x 21 cm) bis in das [[19. Jahrhundert]] üblich. Der Druck ist sehr klein, weil man auf den vier Seiten viel Text unterbringen wollte. Zahl, Umfang und Erscheinungshäufigkeit der Zeitungen nahmen im Laufe des [[18. Jahrhundert]]s langsam zu.<ref name="PiN"></ref> |
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| − | ==== Beilagen der 1. ''Salzburger Zeitung'' ==== | + | ==== Beilagen der ersten ''Salzburger Zeitung'' ==== |
| | * 1686, 1689–95, 1697, 1699 und 1700: EXTRACT-Schreiben | | * 1686, 1689–95, 1697, 1699 und 1700: EXTRACT-Schreiben |
| | * 1694: ''Die Europäische Zeitung'' | | * 1694: ''Die Europäische Zeitung'' |
| | * 1784: ''Uiber das Neueste der Litteratur Oberteutschlands'' (mit mehreren Titeländerungen bis 1799) | | * 1784: ''Uiber das Neueste der Litteratur Oberteutschlands'' (mit mehreren Titeländerungen bis 1799) |
| − | * [[1785]]–[[1810]]: [[Salzburger Intelligenzblatt]]<ref name="ANNO">Quelle [http://anno.onb.ac.at/info/sza_info.htm ANNO]</ref><ref>Quelle ''Salzburger Zeitungsgeschichte'' schreibt jedoch 1784–1799</ref> | + | * [[1785]]–[[1810]]: [[Salzburger Intelligenzblatt]]<ref name="ANNO">[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibs ANNO]</ref><ref>Quelle "Salzburger Zeitungsgeschichte" schreibt jedoch 1784–1799</ref> |
| | * [[1811]]–[[1817]]: Königl.-Bairisches Salzach-Kreis-Blatt | | * [[1811]]–[[1817]]: Königl.-Bairisches Salzach-Kreis-Blatt |
| | * 1816–1849: Amts- und Intelligenzblatt | | * 1816–1849: Amts- und Intelligenzblatt |
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| − | === 2. ''Salzburger Zeitung'' 1852 bis 1918, erstmals auch ''Salzburger Landes-Zeitung'' === | + | === Zweite ''Salzburger Zeitung'' 1852 bis 1918, erstmals auch ''Salzburger Landes-Zeitung'' === |
| − | [[1852]] übernahmen die Besitzer der Oberer'schen Buchdruckerei, [[Franz Endl]] und [[Franz Penker]], Druck und Verlag des Regierungsorgans und erstmals tauchte der Name ''Salzburger Landeszeitung'' auf. Mit der Rückkehr Ludwig Mielichhofers Mitte [[1858]] und der Übernahme des Drucks durch die Duyle'sche Buchdruckerei wurde der Titel aber wieder gekürzt. Die Auflage des Blattes war inzwischen auf 130 Stück gesunken. Mit der Einführung der [[Salzburger Chronik]] ([[1865]]) und des [[Salzburger Volksblatt]]es ([[1871]]) bekam es die Salzburger Zeitung erstmals in ihrer Geschichte mit wirklichen Konkurrenzblättern zu tun. Alle anderen Titel die seit 1848 aufgetaucht waren, hatten gegen die Regierungszeitung nicht reüssieren können. | + | [[1852]] übernahmen die Besitzer der Oberer'schen Buchdruckerei, [[Franz Endl]] und [[Franz Penker]], Druck und Verlag des Regierungsorgans und erstmals tauchte der Name ''Salzburger Landeszeitung'' auf. Mit der Rückkehr Ludwig Mielichhofers Mitte [[1858]] und der Übernahme des Drucks durch die Duyle'sche Buchdruckerei wurde der Titel aber wieder gekürzt. Die Auflage des Blattes war inzwischen auf 130 Stück gesunken. Mit der Einführung der [[Salzburger Chronik]] ([[1865]]) und des [[Salzburger Volksblatt]]es ([[1871]]) bekam es die Salzburger Landes-Zeitung erstmals in ihrer Geschichte mit wirklichen Konkurrenzblättern zu tun. Alle anderen Titel, die seit 1848 aufgetaucht waren, hatten gegen die Regierungszeitung nicht reüssieren können. |
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| − | Die letzten beiden Jahrzehnte des [[19. Jahrhundert]]s führte [[Theodor Wiedemann]] die Redaktion, ab [[1908]] wurden die Erscheinungstage der Salzburger Zeitung sukzessive gekürzt, zuerst auf vier, während des Krieges dann auf ein Hauptblatt pro Woche und mehrere Beiblätter. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde die Zeitung am [[24. Dezember]] [[1918]] in die ''Salzburger Landes-Zeitung'' umgewandelt. Erschien sie zuerst noch dreimal wöchentlich und erstmals nach [[1907]] auch wieder mit tagesaktuellen Meldungen und nicht als reines Amtsblatt, so wurde [[1921]] auf die Herausgabe einer Wochenzeitung umgestellt und der redaktionelle Teil wieder aufgegeben. Als Herausgeber wurde erstmals das [[Land Salzburg]] angegeben. | + | Die letzten beiden Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts führte [[Theodor Wiedemann]] die Redaktion, ab [[1908]] wurden die Erscheinungstage der Salzburger Zeitung sukzessive gekürzt, zuerst auf vier, während des [[Erster Weltkrieg|Krieges]] dann auf ein Hauptblatt pro Woche und mehrere Beiblätter. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde die Zeitung am [[24. Dezember]] [[1918]] in die ''Salzburger Landes-Zeitung'' umgewandelt. Erschien sie zuerst noch dreimal wöchentlich und erstmals nach [[1907]] auch wieder mit tagesaktuellen Meldungen und nicht als reines Amtsblatt, so wurde [[1921]] auf die Herausgabe einer Wochenzeitung umgestellt und der redaktionelle Teil wieder aufgegeben. Als Herausgeber wurde erstmals das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] angegeben. |
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| | === ''Salzburger Landes-Zeitung'' === | | === ''Salzburger Landes-Zeitung'' === |
| − | Ab [[12. März]] [[1938]] wurde die Landeszeitung zum Sprachrohr der [[Nationalsozialisten]] umfunktioniert und erschien noch bis [[6. August]] 1938. Danach verwendete die NSDAP den Namen für ihre eigene Publikation unter [[Salzburger Landeszeitung (NSDAP)|demselben Titel]]. | + | Ab [[12. März]] [[1938]] wurde die Landeszeitung zum Sprachrohr der [[Nationalsozialisten]] umfunktioniert und erschien noch bis [[6. August]] 1938. Danach verwendete die [[NSDAP]] den Namen für ihre eigene Publikation unter [[Salzburger Landeszeitung (NSDAP)|demselben Titel]]. |
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| − | Die Salzburger Landes-Zeitung war nach den [[Salzburger Nachrichten]] die zweite Zeitung, die in Salzburg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wieder erscheinen durfte. Die erste Ausgabe wurde am [[13. Oktober]] unter der redaktionellen Leitung von [[Karl Iser]] gedruckt. Iser leitete die Zeitung als Pressesprecher der Landesregierung bis [[1974]] und trug viel zu ihrer Wiederauferstehung bei. Die Wochenzeitung enthielt ab den [[1950er]] Jahren auch wieder einen nichtamtlichen Teil. Am [[1. September]] [[1974]] übernahm der ehemalige [[Salzburger Volksblatt|Volksblatt]] und Salzburger Nachrichten Redakteur [[Eberhard Zwink]] die Chefredaktion, die er bis zu seiner Pensionierung 1986 innehielt. Zwink wurde [[1990]] mit dem [[René-Marcic-Preis]] ausgezeichnet. | + | Die Salzburger Landes-Zeitung war nach den [[Salzburger Nachrichten]] die zweite Zeitung, die in Salzburg nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wieder erscheinen durfte. Die erste Ausgabe wurde am [[13. Oktober]] unter der redaktionellen Leitung von [[Karl Iser]] gedruckt. Iser leitete die Zeitung als Pressesprecher der Landesregierung bis [[1974]] und trug viel zu ihrer Wiederauferstehung bei. Die Wochenzeitung enthielt ab den [[1950er]]-Jahren auch wieder einen nichtamtlichen Teil. Am [[1. September]] [[1974]] übernahm der ehemalige [[Salzburger Volksblatt|Volksblatt]]- und Salzburger-Nachrichten-Redakteur [[Eberhard Zwink]] die Chefredaktion, die er bis zu seiner Pensionierung 1986 innehatte. Zwink wurde [[1990]] mit dem [[René-Marcic-Preis]] ausgezeichnet. |
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| − | Von [[1986]] bis [[2010]] leitete [[Roland Floimair]] als Pressesprecher der Landesregierung die Salzburger Landes-Zeitung, von 2011 bis 2015 Karin Gföllner<ref name="Gföllner">Sie wünscht bitte KEINEN eigenen Artikel hier im Salzburgwiki!</ref>, ab 2015 Franz Wieser. Die Salzburger Landes-Zeitung erscheint derzeit jeweils dienstags vierzehntägig. | + | Von [[1986]] bis [[2010]] leitete [[Roland Floimair]] als Pressesprecher der Landesregierung die Salzburger Landes-Zeitung, von 2011 bis 2015 Karin Gföllner<ref name="Gföllner">Sie wünscht bitte KEINEN eigenen Artikel hier im SALZBURGWIKI!</ref>, ab 2015 [[Franz Wieser (Journalist)|Franz Wieser]]. Die Salzburger Landes-Zeitung erscheint derzeit jeweils dienstags vierzehntägig. |
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| | ==Redakteure== | | ==Redakteure== |
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| | * [[Roland Floimair]] (1986–2010) | | * [[Roland Floimair]] (1986–2010) |
| | * Karin Gföllner<ref name="Gföllner"></ref> (2011–2015) | | * Karin Gföllner<ref name="Gföllner"></ref> (2011–2015) |
| − | * Franz Wieser (seit 2015) | + | * [[Franz Wieser (Journalist)|Franz Wieser]] (seit 2015) |
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| | ==Namen== | | ==Namen== |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [[Waltraud Jakob|Jakob, Waltraud]]: ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', Salzburg Dokumentationen Band 39, [[Landespressebüro]] 1979 | + | * Jakob, Waltraud: ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', Salzburg Dokumentationen Band 39, [[Landespressebüro]] 1979 |
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| − | == Fußnoten == | + | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |
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