Parafomoria helianthemella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Parafomoria helianthemella''' (''Nepticula helianthemella'' Herrich-Schäffer, 1860) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Nepticulidae]] (Zwergminiermotten).
'''Parafomoria helianthemella''' (''Nepticula helianthemella'' Herrich-Schäffer, 1860) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Nepticulidae]] (Zwergminiermotten).


==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==


Völlig überraschend wurde am 3.9.2016 auf dem Gipfel des [[Wieslerhorn]]s auf der [[Postalm]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011) eine Mine von ''P. helianthemella'' gefunden. Der Fundort liegt in 1603 m Höhe, Lebensraum ist ein lückiger Halbtrockenrasen auf Kalkgestein (Kurz & Kurz 2019). Die Art kommt normalerweise nur an ausgesprochen warmen und trockenen Stellen vor, wurde in ähnlicher Höhenlage aber auch in [[Oberösterreich]] bereits einmal nachgewiesen (Klimesch 1990). Der südexponierte Lebensraum am Wieslerhorn entspricht jedenfalls dem üblichen Habitat der Art, auch wenn er in ungewöhnlicher Höhenlage liegt. Über die Generationsfolge der Art in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist nichts weiter bekannt.
Völlig überraschend wurde am 3.9.2016 auf dem Gipfel des [[Wieslerhorn]]s auf der [[Postalm]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011) eine Mine von ''P. helianthemella'' gefunden. Der Fundort liegt in 1603 m Höhe, Lebensraum ist ein lückiger Halbtrockenrasen auf Kalkgestein ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2019). Die Art kommt normalerweise nur an ausgesprochen warmen und trockenen Stellen vor, wurde in ähnlicher Höhenlage aber auch in [[Oberösterreich]] bereits einmal nachgewiesen (Klimesch 1990). Der südexponierte Lebensraum am Wieslerhorn entspricht jedenfalls dem üblichen Habitat der Art, auch wenn er in ungewöhnlicher Höhenlage liegt. Über die Generationsfolge der Art in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist nichts weiter bekannt.


==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==
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{{NKIS | taxonid=282}}
{{NKIS | taxonid=282}}


[[Salzburgwiki:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]]
{{Fauna und Flora Projekt}}


== Weitere Bilder ==
== Bilder ==
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{{Quelle Embacher et al.}}
{{Quelle Embacher et al.}}
*Klimesch, J. 1990: Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. – Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-332.  
*Klimesch, J. 1990: Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. – Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-332.  
*[[Marion Kurz|Kurz, Marion A.]] &amp; [[Michael Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2019. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 05 Juli 2019].
*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2019. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 05 Juli 2019].


[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]