Schwarzstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Straße|1000|Platzl|Gebirgsjägerplatz|Schwarzstraße}}
[[Bild:Hotel-Mirabell.JPG|thumb|Schwarzstraße mit Marionettentheater]]
Die '''Schwarzstraße''' ist eine wichtige Verkehrsstraße am orografisch rechten Ufer der [[Salzach]] in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]].  
[[Datei:Schwarzstraße beim Hotel Sacher a.jpg|thumb|Schwarzstraße beim Hotel Sacher]]
[[Datei:Gedenktafel_Rosa_Kerschbaumer.jpg|thumb|Gedenktafel für [[Rosa Kerschbaumer]] (* 1851 oder 1854; † 1923); in der Schwarzstraße Nr. 32]]
Die '''Schwarzstraße''' ist eine wichtige Verkehrsstraße am rechten Ufer der [[Salzach]] in der Landeshauptstadt [[Salzburg]].  


== Verlauf ==
== Verlauf ==
Die Schwarzstraße nimmt ihren Anfang am [[Platzl]] bei der [[Staatsbrücke]]. Sie verläuft parallel zum [[Elisabethkai]] von der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] durch die [[Neustadt]] und durch die Unterführung der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] in den Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]], wo sie am [[Gebirgsjägerplatz]] endet.  
Die Schwarzstraße nimmt ihren Anfang am [[Platzl]] bei der [[Staatsbrücke]]. Sie verläuft parallel zum [[Elisabethkai]] von der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] durch die [[Neustadt]] und durch die Unterführung der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] in den Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]], wo sie am [[Gebirgsjägerplatz]] endet.  
[[Datei:2023_09_11_Stadt_Salzburg_Schwarzstrasse.jpg|thumb|Die Schwarzstraße, Blick vom [[Salzburger Landestheater]] nach Nordwesten.]]


== Name ==
== Name ==
Die Straße wurde bereits [[1867]], noch zu seinen Lebzeiten, nach [[Karl Freiherr von Schwarz]] (* 1817; † 1898) benannt. Der aus dem damals [[Habsburgermonarchie|Habsburg]]-österreichischen [[Böhmen]] stammende Eisenbahn-Bauunternehmer tat sich durch die [[Salzachregulierung]] und dem Bau der Eisenbahntrassen [[Westbahn|Wien-Salzburg]] und [[Salzburg-Halleiner-Bahn|Salzburg-Hallein]], sowie der Anlage des [[Salzburger Hauptbahnhof]]s hervor und leitete mit diesen Maßnahmen den Aufschwung der Landeshauptstadt zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s ein. Die Stadt Salzburg ehrte ihn außer mit der Straßenbenennung bereits [[1862]] mit der Verleihung der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]].
Die Straße wurde bereits [[1873]], noch zu seinen Lebzeiten, nach [[Karl Freiherr von Schwarz]] (* 1817; † 1898) benannt. Der aus dem damals [[Habsburgermonarchie|Habsburg]]-österreichischen [[Böhmen]] stammende Eisenbahn-Bauunternehmer tat sich durch die [[Salzachregulierung]] und dem Bau der Eisenbahntrassen [[Westbahnstrecke|Wien-Salzburg]] und [[Salzburg-Halleiner-Bahn|Salzburg-Hallein]], sowie der Anlage des [[Salzburger Hauptbahnhof]]s hervor und leitete mit diesen Maßnahmen den Aufschwung der Landeshauptstadt zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s ein. Die Stadt Salzburg ehrte ihn außer mit der Straßenbenennung bereits [[1862]] mit der Verleihung der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]].
 
[[Datei:Schwarzstraße beim Hotel Sacher a.jpg|thumb|Die Schwarzstraße beim Hotel Sacher.]]


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der [[Staatsbrücke|staatsbrückenseitige]] Teil der Straße hieß zunächst ''Kreuzwirtsgässchen'' (siehe [[Theatergasse]]), später dann ab dem [[Landestheater]] bis in die [[Zwischenkriegszeit]] auf ihrer gesamten Länge ''Bismarckstraße''. Laut [[Franz Martin]] wurde der Straßenzug erst nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr [[1938]] in ''Bismarckstraße'' umbenannt. Die Rückbenennung erfolgte nach dem Ende der unseligen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft im Jahr [[1945]]. Allerdings dürfte sie schon in den [[1920er]]-Jahren ''Bismarckstraße'' geheißen hat, wie aus einer zeitgenössischen Werbung zu sehen ist.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250101&seite=8&zoom=13 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 1. Jänner 1925, Seite 8</ref>
Der [[Staatsbrücke|staatsbrückenseitige]] Teil der Straße hieß zunächst "Kreuzwirtsgässchen" (siehe [[Theatergasse]]), später dann ab dem [[Landestheater]] bis in die [[Zwischenkriegszeit]] auf ihrer gesamten Länge "Bismarckstraße". Laut [[Franz Martin]] wurde der Straßenzug erst nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr [[1938]] in "Bismarckstraße" umbenannt. Die Rückbenennung erfolgte nach dem Ende der unseligen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft im Jahr [[1945]]. Allerdings dürfte sie schon in den [[1920er]]-Jahren "Bismarckstraße" geheißen haben, wie aus einer zeitgenössischen Werbung zu sehen ist.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250101&seite=8&zoom=13 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 1. Jänner 1925, Seite 8</ref>


[[1860]] wurden der [[Salzburger Hauptbahnhof|Staatsbahnhof]]. Im Juni [[1862]] überließ die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] zur Salzachregulierung den Bauunternehmern [[Carl Andeßner]] und dem Eisenbahn-Bauunternehmer [[Karl Freiherr von Schwarz]] vertraglich das Areal zwischen der [Stadtbrücke und der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]],<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18620623&query=%22Stadterweiterung%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 23. Juni 1862</ref> wodurch dort die bauliche Entwicklung mit Villen entlang dem neuen 'Elisabeth-Damm' (Elisabethkai]]) und der neuen  'Rudolf-Straße' ([Schwarzstraße]]) am rechten Salzachufer praktisch festgelegt war.  
Im Juni [[1862]] überließ die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] zur Salzachregulierung den Bauunternehmern [[Carl Andeßner]] und Eisenbahn-Bauunternehmer [[Karl Freiherr von Schwarz]] vertraglich das Areal zwischen der Stadtbrücke und der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]],<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18620623&query=%22Stadterweiterung%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 23. Juni 1862</ref> wodurch dort die bauliche Entwicklung mit Villen entlang dem neuen 'Elisabeth-Damm' ([[Elisabethkai]]) und der neuen  'Rudolf-Straße' (Schwarzstraße) am rechten Salzachufer praktisch festgelegt war.  
   
   
[[1862]] wurde das Lederertor abgebrochen. 1863 kaufte die Stadtgemeinde das Glaserer Dopferhäusl (Topfer) und das Schreiber Widmannstöckl und demolierte diese. [[1867]] wurde die Straße bis hinunter zum Eisenbahndamm in ihrer ganzen Länge Schwarzstraße benannt. Als [[1877]] die neue Stadtbrücke (Staatsbrücke) eröffnet wurde, musste an die Erweiterung der Zufahrt gedacht werden.
1862 wurde das [[Lederertor]] abgebrochen. [[1863]] kaufte die Stadtgemeinde das Glaserer Dopferhäusl (Topfer) und das Schreiber Widmannstöckl und demolierte diese. [[1867]] wurde die Straße bis hinunter zum Eisenbahndamm in ihrer ganzen Länge Schwarzstraße benannt. Als [[1877]] die neue Stadtbrücke ([[Staatsbrücke]]) eröffnet wurde, musste an die Erweiterung der Zufahrt gedacht werden. Auf einer historischen Fotografie<ref>"[[Salzburg. Die Bildbiografie.]]", Seite 16 und 17</ref> aus dem Jahr 1862 sieht man eine Häuserzeile unmittelbar an der [[Salzach]] von der Staatsbrücke in Richtung [[Hotel Österreichischer Hof]], der sich gerade im Bau befand. Diese Häuserzeile wurde wohl um 1877 abgerissen, um für die Straßenerweiterung Platz zu machen.
 
[[1912]] wurde dieser Abschnitt der alten Theatergasse dann ''"Bismarckstraße"'' genannt und bis in die [[Zwischenkriegszeit]] so bezeichnet.  


=== Gebäude entlang der heutigen Schwarzstraße zur Zeit als Bismarckstraße ===
[[1912]] wurde der Abschnitt von der Staatsbrücke bis zum damaligen [[Hotel Mirabell]] "Bismarckstraße" genannt und bis in die [[Zwischenkriegszeit]] so bezeichnet.<ref>siehe [https://www.sn.at/wiki/images/f/f9/Stadtplan_von_der_Stadt_Salzburg_und_der_Gemeinde_Maxglan_1920_Nutzungsbedingungen_siehe_Bilddatei.jpg Stadtplan von Salzburg und Maxglan, 1920.]</ref>
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{{Geschichte (Josef Eder)}}
=== Gebäude entlang der heutigen Schwarzstraße zur Zeit als Bismarckstraße ===
==== Bismarckstraße Nr. 1 ====
==== Bismarckstraße Nr. 1 ====
Im [[Bazargebäude (der Bazar)|Bazargebäude]] Nr. 1 errichtete [[Gregor Baldi]] eine Kunsthandlung, Anton Leitner ein Modegeschäft und Lindner eine Tabaktrafik; [[1905]] kam ins ''Leitnergewölbe'' der Bankier [[Spängler]], [[1925]] hörte die Kunsthandlung auf und das [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Spängler]] hatte seitdem, bis auf den Tabakladen, die ganzen Räume inne.  
Im [[Bazargebäude (der Bazar)|Bazargebäude]] Nr. 1 errichtete [[Anton Baldi]] eine Kunsthandlung, Anton Leitner ein Modegeschäft und Lindner eine Tabaktrafik; [[1905]] kam ins "Leitnergewölbe" der Bankier [[Spängler]], [[1925]] hörte die Kunsthandlung auf und das [[Bankhaus Carl Spängler &amp; Co. AG|Bankhaus Spängler]] hatte seitdem, bis auf den Tabakladen, die ganzen Räume inne.  
   
   
==== Bismarckstraße Nr. 2 ====
==== Bismarckstraße Nr. 2 ====
Hier stand bis [[1865]] das [[Gasthaus zum goldenen Ochsen|Gasthaus „zum goldenen Ochsen"]], dann bis [[1914]] Kaufmann Andrä Hofer und das Kleiderhaus Krivanek.  
Hier stand bis [[1865]] das Gasthaus "zum goldenen Ochsen", dann bis [[1914]] Kaufmann [[Andreas Hofer (Kaufmann)|Andrä Hofer]] und das Kleiderhaus Krivanek.  
   
   
==== Bismarckstraße Nr. 3 ====
==== Bismarckstraße Nr. 3 ====
Im Haus Nr. 3 errichtete Johann Greimel das [[Café Bazar]], das er an Josef Wusch verpachtete, der es 1886 kaufte. [[1906]] kam es in den Besitz der Familie [[Tomaselli]].
Im Haus Nr. 3 errichtete Johann Greimel das [[Café Bazar]], das er an Josef Musch verpachtete, der es [[1886]] kaufte. [[1906]] kam es in den Besitz der Familie [[Tomaselli]].
   
   
==== Bismarckstraße Nr. 4 ====
==== Bismarckstraße Nr. 4 ====
Im Haus Nr. 4 gab es im Parterre Magazine und im ersten Stock das Gastzimmer des Wirtshauses „zum goldenen Kreuz" (siehe Kreuzwirtgässchen im Artikel [[Theatergasse]]), 1858 im ersten Stock den Krapfenbacker Daurer, seit [[1895]] die Buchdruckerei Pfleumer. Ebenerdig, rechts des Einganges, errichtete [[1889]] der Selcher Lorenz eine Schweinemetzgerei, [[1896]] wurde dort der Verlag der Buchdruckerei eingerichtet, später das Photogeschäft Rothmayer. Beim Eingang links baute Wilhelm Kreiselmayer [[1909]] das Magazin für sein Kunst- und Rahmengeschäft um.
Im Haus Nr. 4 gab es im Parterre Magazine und im ersten Stock das Gastzimmer des [[Zellereck|Wirtshauses "zum goldenen Kreuz"]] (siehe Kreuzwirtgässchen im Artikel [[Theatergasse]]), [[1858]] im ersten Stock den Krapfenbacker Daurer, seit [[1895]] die Buchdruckerei Pfleumer. Ebenerdig, rechts des Einganges, errichtete [[1889]] der Selcher Lorenz eine Schweinemetzgerei, [[1896]] wurde dort der Verlag der Buchdruckerei eingerichtet, später das Photogeschäft Rothmayer. Beim Eingang links baute Wilhelm Kreiselmayer [[1909]] das Magazin für sein Kunst- und Rahmengeschäft um.
   
   
==== Bismarckstraße Nr. 6 ====
==== Bismarckstraße Nr. 6 ====
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==== Bismarckstraße Nr. 8 ====
==== Bismarckstraße Nr. 8 ====
Im Haus Nr. 8 war bis 1865 eine Branntweinbrennerei, später Wilhelm Pachs Restauration. 1898 machte der Schwiegersohn Franz Etmann das [[Café Central]] daraus, [[1905]] übernahm es [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]], der es [[1909]] an [[Franz Hamberger]] verkaufte. [[1913]] wurde es ein Automaten-Restaurant; Karl Geister errichtete dann [[1915]] wieder das Kaffeehaus, das 1918 an Anton Händler über, der 1920 die Lokale an die Depositenbank verpachtete, worin dann ab 1926 der Wiener Bankverein amtierte.  
Im Haus Nr. 8 war bis 1865 eine Branntweinbrennerei, später Wilhelm Pachs Restauration. 1898 machte der Schwiegersohn Franz Etmann das [[Café Central]] daraus, [[1905]] übernahm es [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]], der es [[1909]] an [[Franz Hamberger]] verkaufte. [[1913]] wurde es ein Automaten-Restaurant; Karl Geister errichtete dann [[1915]] wieder das Kaffeehaus, das [[1918]] an Anton Händler über, der [[1920]] die Lokale an die Depositenbank verpachtete, worin dann ab [[1926]] der Wiener Bankverein amtierte.  
   
   
==== Bismarckstraße Nr. 10 ====
==== Bismarckstraße Nr. 10 ====
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==== Bismarckstraße Nr. 12 ====
==== Bismarckstraße Nr. 12 ====
Im Haus Nr. 12, rechts vom Tor, befand sich eine Feigenkaffee-Macherei, ab [[1882]] der Spengler Stanko; links vom Tor war das Farbwarenhandlung Reindl, [[1873]] de Antiquar Pollak, [[1892]] Weißwarengeschäft Kölbl und [[1925]] Galanteriewarenhandlung Hattinger.  
Im Haus Nr. 12, rechts vom Tor, befand sich eine Feigenkaffee-Macherei, ab [[1882]] der Spengler Stanko; links vom Tor war das Farbwarenhandlung Reindl, [[1873]] de Antiquar Pollak, [[1892]] Weißwarengeschäft [[Feinkost Kölbl|Kölbl]] und [[1925]] Galanteriewarenhandlung Hattinger.  
   
 
== Abzweigungen ==
== Ereignisse ==
 
{{#ev:youtube|dPrzeMiU-3g|280|right|Unfall Schwarzstraße 20. Juli 2019, 01:22 min Video}}
 
Immer wieder kommt es zu Duellen auf Straßen der Salzburger [[Innenstadt]]. Besonders beliebt sind dabei die [[Imbergstraße|Imberg]]- und die Schwarzstraße. Zu einem schweren Verkehrsunfall war es am Samstagabend, den [[20. Juli]] [[2019]], auf der Schwarzstraße gekommen. Drei Raser sollen laut Zeugenaussagen mit überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts unterwegs gewesen und trotz Gegenverkehrs knapp hintereinander links Richtung [[Makartplatz]] abgebogen sein, wie die Polizei berichtet. Eine 24-jährige Autolenkerin kollidierte trotz Vollbremsung mit dem hintersten der drei Autos, das von einem 21-Jährigen gefahren wurde und verletzte sich dabei. Sie musste nach der Erstversorgung ins [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] gebracht. Ein Alkotest bei den beteiligten Lenkern verlief negativ, an den Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die beiden anderen Raser flohen von der Unfallstelle, eine Fahndung blieb erfolglos.<ref>[https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/schwarzstrasse-schwerer-crash-fordert-eine-verletzte-73710700 www.salzburg24.at]</ref>.
 
== Bauten und Einrichtungen im 21. Jahrhundert ==
 
[[Datei:2023 05 13 Schwarzstraße Salzburg.jpg|thumb|2023: Blick vom [[Platzl]] in die Schwarzstraße, links das [[Bazargebäude (der Bazar)|Bazargebäude]], anschließend das [[Hotel Sacher]] und der  [[2023: Baukran steht seit fünf Jahren am selben Fleck in der Salzburger Altstadt|Baukran, der 2023 schon seit fünf Jahren am selben Fleck steht]].]]
 
Entlang der Schwarzstraße befinden von der Staatsbrücke aus auf der linken Seiten
*  das [[Bazargebäude]]
: Schwarzstraße 1: [[Bankhaus Carl Spängler &amp; Co. AG|Bankhaus Carl Spängler &amp; Co]]
: Schwarzstraße 3: [[Café Bazar]]
* Schwarzstraße 5 und 7: [[Hotel Sacher Salzburg]]
* Schwarzstraße 9: Das [[Haus Baldi]] ehemalige Atelier der [[Fotograf]]en [[Baldi &amp; Würthle]]
* Schwarzstraße 13 und 15: Die Gebäude der Landeszentrale der [[Raiffeisenverband Salzburg]]
* Schwarzstraße 19: Die [[Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg]]
* Schwarzstraße 25: Pfarrhaus und die evangelische [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]]
* Schwarzstraße 35: Die Einrichtungen der [[Franziskanerinnen von Vöcklabruck]]: [[Volksschule und Hort der Franziskanerinnen in Salzburg|Kinderhort und eine Volksschule]] sowie die [[Private Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Salzburg]] (bis 2025)
* Schwarzstraße 49: [[Musikum Salzburg]]
 
[[Bild:Hotel-Mirabell.JPG|thumb|Schwarzstraße mit Marionettentheater]]
 
Entlang der rechten Seite befinden sich
* Schwarzstraße 18: Jetzelsberger-Stöckl
* Schwarzstraße 20: [[Jetzelsbergerhaus]], das Geburtshaus des Physikers [[Christian Doppler]]
* Schwarzstraße 22: [[Salzburger Landestheater]]
* [[Schwarzstraße 24]]:  Die [[Kammerspiele]] und das [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]]
* Schwarzstraße 26 und 28: Die Gebäude des [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteums]], hier stand vorher die [[Villa Lasser]];
* Schwarzstraße 30: die [[Villa Vicina]]
* [[Schwarzstraße 32]]: [[Villa Eleonore]], in der sich die Augenheilanstalt von von [[Rosa Kerschbaumer-Putjata]], Österreichs erste praktizierende Ärztin befand;
* Dann folgen der [[Mirabellgarten]] und der [[Kurgarten]] sowie an der Ecke zur [[Auerspergstraße]] das Gebäude der [[Universität Mozarteum am Kurgarten]].
* An der Ecke zur Auerspergstraße steht das [[Hotel Villa Carlton Salzburg]].
 
Zwischen Schwarzstraße 18 und 20 steht das [[Carl Wurmb-Denkmal]].
 
== Öffentlicher Verkehr ==
Entlang der Schwarzstraße finden sich Haltestellen der Buslinie {{Symbol-Buslinie|27}}.
 
== Straßeneinmündungen ==
* [[Theatergasse]] ([[Mozart-Wohnhaus]])
* [[Theatergasse]] ([[Mozart-Wohnhaus]])
* [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße]] ([[Makartsteg]])
* [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße]] ([[Makartsteg]])
* [[Bernhard-Paumgartner-Weg]] ([[Kurgarten]], [[Mirabellgarten]], [[Schloss Mirabell]])
* [[Bernhard-Paumgartner-Weg]] (Kurgarten, Mirabellgarten, [[Schloss Mirabell]])
* [[Friedrich-Gehmacher-Straße]] ([[Müllnersteg]])
* [[Friedrich-Gehmacher-Straße]] ([[Müllnersteg]])
* [[Auerspergstraße]] ([[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]])
* [[Auerspergstraße]] ([[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]])
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* [[Ernest-Thun-Straße]]
* [[Ernest-Thun-Straße]]


== Bauten und Einrichtungen ==
Entlang der Schwarzstraße befinden von der Staatsbrücke aus auf der linken Seiten das [[Bazargebäude]] mit dem [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co]] und dem [[Café Bazar]], das [[Hotel Sacher Salzburg]], das Wohnhaus von [[Herbert von Karajan]], das ehemalige Atelier des [[Fotograf]]en  [[Karl Friedrich Würthle]], das Gebäude der Landeszentrale der [[Raiffeisenverband Salzburg]], die [[Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg]], die evangelische [[Evangelische Christuskirche|Christuskirche]] (davor in der Schwarzstraße befand sich die Ordination von [[Rosa Kerschbaumer]],  Österreichs erste praktizierende Ärztin) und der Privat-Hort der [[Vöcklabrucker Schulschwestern]].
Entlang der rechten Seite befinden sich das Geburtshaus des Physikers [[Christian Doppler]], [[Salzburger Landestheater]],  die [[Kammerspiele]] und das [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]], die Gebäude des [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteums]], der [[Mirabellgarten]] und der [[Kurgarten]] sowie an der Ecke zur [[Auerspergstraße]] das [[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]].
== Erreichbarkeit ==
Entlang der Schwarzstraße finden sich Haltestellen der Buslinie {{Symbol-Buslinie|27}}.
== Bilder ==
== Bilder ==
{{Bildkat}}
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{{Quelle Franz Martin}}
{{Quelle Franz Martin}}
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
* [[Josef Eder (Baumeister und Historiker)|Josef Eder]]: ''"Das Kreuzwirthsgäßchen"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270813&query=%22eder%22&seite=11 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 13. August 1927, Seite 11
* [[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: "Das Kreuzwirthsgäßchen" [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270813&query=%22eder%22&seite=11 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 13. August 1927, Seite 11
*  Josef Eder: ''"Die alte Theatergasse"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19281011&query=%22eder%22&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 11. Oktober 1928, Seite 7
*  Josef Eder: "Die alte Theatergasse" [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19281011&query=%22eder%22&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 11. Oktober 1928, Seite 7
* Josef Eder: ''"Eine interessante Häusergruppe"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19240902&query=%22Eder%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 2. September 1924, Seite 3
* Josef Eder: "Eine interessante Häusergruppe" [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19240902&query=%22Eder%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 2. September 1924, Seite 3
== Fußnote ==
 
== Einzelnachweise ==
<references/>
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[[Kategorie:Straße]]
[[Kategorie:Straße]]
[[Kategorie:Straße Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Straße Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Video]]