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| − | Die'''Kammerlichtspiele Mirabell''' in der [[Stadt Salzburg]] existiert heute nicht mehr. | + | [[Datei:Kammerlichtspiele Mirabell.jpg|thumb|Werbung in der [[Jubiläumsausgabe des Salzburger Volksblattes 1870–1930]].]] |
| | + | Die '''Kammerlichtspiele Mirabell''' in der [[Stadt Salzburg]] existiert heute nicht mehr. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | In den [[1920er]]-Jahren hieß es bereits ''Kammerlichtspiele Mirabell'' und auch [[1941]] findet sich dieser Name wieder.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290806&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 6. August 1929, Seite 2 sowie [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19410526&query=%22Johannes+Heesters%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe 26. Mai 1941, 6 Seite </ref> | + | In den [[1920er]]-Jahren hieß es bereits ''Kammerlichtspiele Mirabell'' und auch [[1941]] findet sich dieser Name wieder.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290806&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 6. August 1929, Seite 2 sowie [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19410526&query=%22Johannes+Heesters%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe 26. Mai 1941, 6 Seite </ref> |
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| − | Das [[Central-Kino]] war [[1928]] das erste Tonfilmkino (Tonfilme sind mit Grammophon und Verstärker) im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Allerdings warben [[1929]] die Kammerlichtspiele Mirabell auch damit, das ''erste Salzburger Tonfilmtheater'' zu sein (ob das Wort ''theater'' hier von unterschiedlicher Bedeutung zum Tonfilm''kino'' war, konnte noch nicht geklärt werden): | + | Das [[Central-Kino]] war [[1928]] das erste Tonfilmkino (Tonfilme sind mit Grammophon und Verstärker) im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Allerdings warben [[1929]] die Kammerlichtspiele Mirabell auch damit, das "erste Salzburger Tonfilmtheater" zu sein (ob das Wort ''theater'' hier von unterschiedlicher Bedeutung zum Tonfilm''kino'' war, konnte noch nicht geklärt werden): |
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| | : ''Kammerlichtspiele Mirabell - Erstes Salzburger Tonfilmtheater'' | | : ''Kammerlichtspiele Mirabell - Erstes Salzburger Tonfilmtheater'' |
| | : ''... Zur besonderen Ehre gereicht es uns, daß wir in der Festspielstadt] Salzburg, die durch ihrer [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] in theaterkünstlerischer Hinsicht nicht nur an der Spitze Oesterreichs marschiert, sondern Weltruf genießt, allen anderen österreichischen Provinzhauptstädten voran, als erste den Tonfilm zu bringen in der Lage sind. Die Tonwiedergabe erfolgt bei uns genau so wie in den Kinopalästen der Metropolen. ...'' | | : ''... Zur besonderen Ehre gereicht es uns, daß wir in der Festspielstadt] Salzburg, die durch ihrer [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] in theaterkünstlerischer Hinsicht nicht nur an der Spitze Oesterreichs marschiert, sondern Weltruf genießt, allen anderen österreichischen Provinzhauptstädten voran, als erste den Tonfilm zu bringen in der Lage sind. Die Tonwiedergabe erfolgt bei uns genau so wie in den Kinopalästen der Metropolen. ...'' |
| − | : ''Wir bringen ab Freitag, den [[18. Oktober]] [[1929]] in Erst- und Alleinaufführung für die österreichische Provinz den berühmten großen Tonfilm der Metro-Goldwyn-Mayer-Film-Gesellschaft "Weiße Schatten" mit Monte Blue und Raquel Torres.''<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19291017&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 17. Oktober 1929, Seite 8</ref> | + | : ''Wir bringen ab Freitag, den [[18. Oktober]] [[1929]] in Erst- und Alleinaufführung für die österreichische Provinz den berühmten großen Tonfilm der Metro-Goldwyn-Mayer-Film-Gesellschaft "Weiße Schatten" mit Monte Blue und Raquel Torres.''<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19291017&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "[[Salzburger Wacht]]", Ausgabe vom 17. Oktober 1929, Seite 8</ref> |
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| − | [[1934]] war Andreas Pogatschnig Besitzer der ''Kammerlichtspiele Mirabell, erstes Salzburger Tonfilmtheater''. Im Sommer 1934 verkaufte er es an Franz Gaugusch aus Wien.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dkj&datum=19340707&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], Das Kino-Journal, Ausgabe vom 7. Juli 1934, Seite 14</ref> | + | [[1934]] war Andreas Pogatschnig Besitzer der ''Kammerlichtspiele Mirabell, erstes Salzburger Tonfilmtheater''. Im Sommer 1934 verkaufte er es an Franz Gaugusch aus Wien.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dkj&datum=19340707&query=%22Kammerlichtspiele+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], "Das Kino-Journal", Ausgabe vom 7. Juli 1934, Seite 14</ref> |
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| − | Es befand sich in den Gebäuden an der [[Rainerstraße]] gegenüber dem heutigen [[Salzburg Congress|Kongresshaus]] und hatte zwei Zugänge: einen von der Rainerstraße und einen von der [[Franz-Josef-Straße]] neben dem [[Café Wernbacher]].
| + | Am [[8. Dezember]] [[1935]] fand die [[Welturaufführung des Glocknerfilmes "Straße des Lebens" in Salzburg|Welturaufführung des Glocknerfilmes "Straße des Lebens"]] über die [[Großglockner Hochalpenstraße]] in diesem Kino statt, die im Sommer 1035 eröffnet worden war. |
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| − | Bekannt war dieses Kino für seine Sexfilme und für seine Logen. Es gab zwei Kinos in der Stadt Salzburg mit Logen: das ''Mirabell-Kino'' und die [[Lichtspiele Maxglan]]. Sie befanden sich ganz hinten im Kinosaal und boten für vier Personen Platz. | + | Das Kino befand sich in den Gebäuden an der [[Rainerstraße]] gegenüber dem heutigen [[Salzburg Congress|Kongresshaus]] und hatte zwei Zugänge: einen von der Rainerstraße und einen von der [[Franz-Josef-Straße]] neben dem [[Café Wernbacher]]. Bekannt war dieses Kino für seine Sexfilme und für seine Logen. Es gab zwei Kinos in der Stadt Salzburg mit Logen: das "Mirabell-Kino" und die [[Lichtspiele Maxglan]]. Sie befanden sich ganz hinten im Kinosaal und boten für vier Personen Platz. |
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| | + | Mit Sonntag, den [[28. August]] [[1988]], wurde es als letztes Logen-Kino in der Stadt Salzburg geschlossen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=O%2BVLCVd9PS98%2Fi9s9w9BkAu1ijEk6OIErgIAWor%2BctLf8pOQtsMw6aGE9oj1jH5ATIffSFx6eP0lAErvUnT%2B43gqdoPsR7O4garYKadbONKWXhGTiBnCpRqNktXF4eCp&id1=19880825_09&q=Salzachf%25C3%25A4hre#slide9 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 25. August 1988, Seite 9</ref> |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |