Hofstallgasse: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Festspielbezirk Hofstallgasse Hofstallgasse.jpg|thumb|Nächtlicher Blick in der [[ | [[Datei:Festspielbezirk Hofstallgasse Hofstallgasse.jpg|thumb|Nächtlicher Blick in der [[Salzburger Altstadt]] im [[Festspielbezirk]] von links auf die Hofstallgasse, die [[Alte Universität]] mit dem ehemaligen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] und davor der [[Max-Reinhardt-Platz]].]] | ||
[[Datei:Hofstallgasse Salzburger Festspiele.jpg|thumb|Nächtlicher Blick in der [[ | [[Datei:Hofstallgasse Salzburger Festspiele.jpg|thumb|Nächtlicher Blick in der [[Salzburger Altstadt]] im [[Festspielbezirk]] in die Hofstallgasse an einem Abend, an dem Aufführungen der [[Salzburger Festspiele]] stattfanden.]] | ||
Die '''Hofstallgasse''' ist eine Straße in der [[ | [[Datei:Festspielhäuser_Farbe_mit_Pkw.jpg|thumb|Die [[Salzburger Festspielhäuser]] an der Hofstallgasse. Aufnahme in den [[1960er]]-Jahren.]] | ||
Die '''Hofstallgasse''' ist eine Straße in der [[Salzburger Altstadt]] im [[Festspielbezirk]]. | |||
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== Verlauf == | == Verlauf == | ||
Die Hofstallgasse verbindet den [[Max-Reinhardt-Platz]] mit dem [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und ist 130 Meter lang.<ref>lt. [[digitaler Stadtplan von Salzburg|digitalem Stadtplan von Salzburg]]</ref> | Die Hofstallgasse verbindet den [[Max-Reinhardt-Platz]] mit dem [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und ist 130 Meter lang.<ref>lt. [[digitaler Stadtplan von Salzburg|digitalem Stadtplan von Salzburg]]</ref> | ||
An der Hofstallgasse befindet sich gegenüber dem Großen Festspielhaus auch noch das Gebäude der [[Alten Universität]] mit dem [[Sacellum]], der [[Universitätsbibliothek]] und der [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]]. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Hofstallgasse war von [[Santino Solari]], dem Baumeister Wolf Dietrichs, projektiert worden. Die Straße wurde architektonisch so angelegt, dass die [[Stiftskirche St. Peter]] und die [[Festung Hohensalzburg]] in einer Blickachse zu sehen sind. Es ist also kein Zufall, dass die Hofstallgasse genau auf diese Gebäude hin orientiert ist.<ref>[ | Die Hofstallgasse war von [[Santino Solari]], dem Baumeister Wolf Dietrichs, projektiert worden. Die Straße wurde architektonisch so angelegt, dass die [[Stiftskirche St. Peter]] und die [[Festung Hohensalzburg]] in einer Blickachse zu sehen sind. Es ist also kein Zufall, dass die Hofstallgasse genau auf diese Gebäude hin orientiert ist.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370116&query=%22Solari%22&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 16. Jänner 1937, Seite 10]</ref> | ||
[[1811]] war die Hofstallgasse mit einer Allee aus etwa 40 Bäumen begrünt.<ref>[http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00005852/images/index.html?id=00005852&groesser=150%&fip=193.174.98.30&no=&seite=2 daten.digitale-sammlungen.de], [[Ludwig Grenier]] in einem Plan von Salzburg, 1811</ref> | [[1811]] war die Hofstallgasse mit einer Allee aus etwa 40 Bäumen begrünt.<ref>[http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00005852/images/index.html?id=00005852&groesser=150%&fip=193.174.98.30&no=&seite=2 daten.digitale-sammlungen.de], [[Ludwig Grenier]] in einem Plan von Salzburg, 1811</ref> | ||
Im [[Mozartjahr 2006]] wurde der Straßenbelag goldfarben gestaltet, was zuerst für große Aufregung sorgte. Nach Plänen des Architekturbüros "''one room''" wurde der Straßenbelag mit dem honigfarbenen Splitt-Mastix-Belag erneuert. Ein [[Gelber Asphalt|gelber Asphalt]] mit schräg querenden Lichtkanälen sollten die Straße zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Was sie dann wurde, jedoch nicht in jene Richtung, wie gewünscht. Fast 900.000 Euro hatte die Stadt für den neuen Belag ausgegeben. Die gelbe Farbe war allerdings damals schon nach nur ein paar Wochen weg. | Im [[Mozartjahr 2006]] wurde der Straßenbelag goldfarben gestaltet, was zuerst für große Aufregung sorgte. Nach Plänen des Architekturbüros "''one room''" wurde der Straßenbelag mit dem honigfarbenen Splitt-Mastix-Belag erneuert. Ein [[Gelber Asphalt|gelber Asphalt]] mit schräg querenden Lichtkanälen sollten die Straße zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Was sie dann wurde, jedoch nicht in jene Richtung, wie gewünscht. Fast 900.000 Euro hatte die Stadt für den neuen Belag ausgegeben. Die gelbe Farbe war allerdings damals schon nach nur ein paar Wochen weg. | ||