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Die '''Mönchsberggaragen''' befinden sich im zentralen [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] von Salzburg, dem [[Mönchsberg]].
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[[File:Mönchsberggarage 2.jpg|thumb|In der Mönchsberggarage Nord.]]
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{{Googlemapsort|Richard-Hildmann-Platz+5020+Salzburg}}
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[[File:Salzburg - Mönchsberg - Altstadtgarage Nord Einfahrt.jpg|thumb|Altstadtgarage Nord Einfahrt]]
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[[Datei:Richard-Hildmann-Platz.JPG|thumb|Einfahrt zu den Mönchsberggaragen am [[Richard-Hildmann-Platz]].]]
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[[File:Salzburg - Altstadt - Altstadtgarage Nord - 2016 05 10-4.jpg|thumb|In der Mönchsberggarage Nord.]]
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[[File:Salzburg - Altstadt - Altstadtgarage Nord - 2016 05 10-1.jpg|thumb|In der Mönchsberggarage Nord.]]
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[[Datei:Mönchsberggaragen Mönchsberg Zugang.jpg|thumb|Zugangstunnel.]]
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Die '''Mönchsberggaragen''', auch ''Altstadtgaragen'' genannt, sind öffentliche [[Liste der Parkgaragen, Parkhäuser und Parkplätze in der Stadt Salzburg|Parkgaragen]] in der [[Salzburger Altstadt]].
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==Baugeschichte==
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== Lage ==
Am [[14. Jänner]] [[1974]], einem Montag Vormittag, schleuderte die Gattin des damaligen Salzburger Landeshauptmannes [[Hans Lechner|DDr. Hans Lechner]], Frau Elfriede Lechner, eine Sektflasche gegen die [[Konglomerat]]wand des Mönchsberges. Sie gab damit den Auftakt zur "Operation Mönchsberggaragen", der bisher größten Bautätigkeit im Salzburger Hausberg.
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Die Parkgaragen befinden sich im Mittelteil des [[Mönchsberg]]s im Bereich des [[Sigmundstor]]es. Die Ein- und Ausfahrten befinden sich am [[Hildmannplatz]].
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Am [[19. Juli]] [[1975]] wurde die Mönchsberg Parkgarage von Bundespräsident Rudolf Kirschläger eröffnet.  
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== Geschichte ==
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=== Die Anfänge ===
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Am [[24. August]] [[1955]] legte Architekt Alfred Diener ein Projekt für die Nutzung von Kavernen und [[Luftschutzwesen und -keller 1936-1945 in der Stadt Salzburg|Luftschutzstollen]] im Mönchsberg. In seinem Projekt war Parkraum für 30 Reisebusse und 170 Pkw sowie 100 Motorräder vorgesehen. Auch er plante die Ein- und Ausfahrten auf dem Hildmannplatz. Mehrere Ausgänge in die Altstadt sollten hinter dem [[Hofmarstall|Hofmarstallgebäude]] ins Freie führen.<ref>Quelle [[Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955]], Seite 478</ref>
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In den frühen [[1970er]] Jahren hat Salzburg begonnen, über die Parkprobleme seiner Innenstadt nachzudenken und Lösungen zu finden. Nach 17 Jahren Diskussionen über 24 verschiedene Vorschläge, entschlossensich Stadt und Land Salzburg [[1972]] zur Gründung einer Planungsgesellschaft, der [[Salzburger Parkgaragen Planungsgesellschaft m.b.H.]], an der sich die Stadt Salzburg mit 60 % und das Land Salzburg mit 40 % beteiligten. Die Gesellschaft stellte ein Expertenteam zusammen und ließ systematischsämtliche Parkmöglichkeiten im Gebiet zwischen Mönchsberg, [[Festungsberg]] und der [[Salzach]], sowie den unmittelbar angrenzenden Gebieten untersuchen.
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=== Baugeschichte ===
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Am [[14. Jänner]] [[1974]], einem Montag Vormittag, schleuderte die Gattin des damaligen Salzburger Landeshauptmannes [[Hans Lechner|DDr. Hans Lechner]], Frau [[Friederike Lechner]], eine Sektflasche gegen die [[Konglomerat]]wand des Mönchsberges. Sie gab damit den Auftakt zur "Operation Mönchsberggaragen", der bisher größten Bautätigkeit im Salzburger Hausberg. An den Planungsarbeiten war auch der Salzburger Geologe [[Georg Horninger|Prof. Georg Horninger]] beteiligt.
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Schon bald stellte sich heraus, dass die für Parkgaragen besonders geeigneten Plätze der Altstadt, so insbesondere der [[Residenzplatz]], der [[Kapitelplatz]], aber auch der [[Universitätsplatz]] deshalb für die Schaffung von Parkraum nicht in Frage kamen, weil das Bundesdenkmalamt diese Plätze, in denen sich, zum Teil in mehreren Schichten, historisch interessante Reste von Bauwerken befinden dürften, erst nach jahrelangen archäologischen Grabungsarbeiten für die Errichtung von Tiefgaragen freigegeben hätte. So kam man, obwohl manche Plätze zentraler und noch besser erreichbar gelegen wären, endgültig auf die Idee zurück, den Mönchsberg, den Festungsberg und den [[Nonnberg]], sowie den [[Kapuzinerberg]] auf der anderen Salzachseite für die so dringend benötigten Parkgaragen heranzuziehen und den Park-raum in geräumigen Kavernen zu schaffen. Untersuchungen des Magistrates Salzburg und externer Verkehrsplaner ergaben einen Bedarf von ca 4.500 Parkplätzen.
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Am [[19. Juli]] [[1975]] wurde die Mönchsberg-Parkgarage von Bundespräsident Rudolf Kirchschläger eröffnet.  
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Mit Regierungsbeschluss vom [[2. Juli]] [[1973]] wurde die Planungsgesellschaft in eine Bauträgergesellschaft, die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.]] umgewandelt und ein Programm aufgestellt, das die Errichtung der Parkgaragen in zwei bis drei Etappen vorsah. Als erste Etappe wurde, auch wegen der Nähe des [[Festspielbezirk]]es, die Errichtung von zwei Kavernengaragen beiderseits des [[Neutor]]s beschlossen. Die beiden Garagen, im Folgenden kurz „Nord“ und „Mitte“ genannt, mit 720 bzw 780 Stellplätzen, konnten so im Mönchsberg situiert werden, dass sich günstige Zu- und Abfahrten ergeben. Nach erfolgter Ausschreibung wurde der Bauauftrag für beide Garagen an eine Arbeitsgemeinschaft von vier Großfirmen vergeben.  
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Schon in den Jahren nach 1950 hat Salzburg begonnen, über die Parkprobleme seiner [[Innenstadt]] nachzudenken und Lösungen zu finden. Nach 17 Jahren Diskussionen über 24 verschiedene Vorschläge entschlossen sich Stadt und Land Salzburg [[1972]] zur Gründung einer Planungsgesellschaft, der [[Salzburger Parkgaragen Planungsgesellschaft m.b.H.]], an der sich die Stadt Salzburg mit 60&nbsp;% und das Land Salzburg mit 40&nbsp;% beteiligten. Die Gesellschaft stellte ein Expertenteam zusammen und ließ systematisch sämtliche Parkmöglichkeiten im Gebiet zwischen Mönchsberg, [[Festungsberg]] und der [[Salzach]] sowie in den unmittelbar angrenzenden Gebieten untersuchen.
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Schon bald stellte sich heraus, dass die für Parkgaragen besonders geeigneten Plätze der Altstadt, so insbesondere der [[Residenzplatz]], der [[Kapitelplatz]], aber auch der [[Universitätsplatz]] deshalb für die Schaffung von Parkraum nicht in Frage kamen, weil das Bundesdenkmalamt diese Plätze, in denen sich, zum Teil in mehreren Schichten, historisch interessante Reste von Bauwerken befinden dürften, erst nach jahrelangen archäologischen Grabungsarbeiten für die Errichtung von Tiefgaragen freigegeben hätte. So kam man, obwohl manche Plätze zentraler und noch besser erreichbar gelegen wären, endgültig auf die Idee zurück, vorrangig den Mönchsberg für die benötigten Parkgaragen heranzuziehen und den Parkraum in geräumigen Kavernen zu schaffen. Untersuchungen des [[Magistrat Salzburg|Magistrates Salzburg]] und externer Verkehrsplaner ergaben einen Bedarf von ca 4&nbsp;500 Parkplätzen.
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Mit Regierungsbeschluss vom [[2. Juli]] [[1973]] wurde die Planungsgesellschaft in eine Bauträgergesellschaft, die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.]] umgewandelt und ein Programm aufgestellt, das die Errichtung der Parkgaragen in zwei bis drei Etappen vorsah. Als erste Etappe wurde, auch wegen der Nähe des [[Festspielbezirk]]es, die Errichtung von zwei Kavernengaragen beiderseits des [[Neutor]]s beschlossen. Die beiden Garagen, im Folgenden kurz "Nord" und "Mitte" genannt, mit 720 bzw 780 Stellplätzen, konnten so im Mönchsberg situiert werden, dass sich günstige Zu- und Abfahrten ergeben. Nach erfolgter Ausschreibung wurde der Bauauftrag für beide Garagen an eine Arbeitsgemeinschaft von vier Großfirmen vergeben.  
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Die Bauarbeiten begannen im Jänner 1974 und konnten im ersten Halbjahr 1975 abgeschlossen werden. Die Eröffnung der beiden Parkgaragen fand am 19. Juli 1975 statt. Die Bauendabrechnung, die am [[25. Jänner]] [[1979]] vom Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen und dem Kontrollamt der Stadt Salzburg zur Überprüfung zugeleitet wurde, wies folgende Kosten aus:
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Die Bauarbeiten begannen im Jänner 1974 und konnten im ersten Halbjahr 1975 abgeschlossen werden. Die Eröffnung der beiden Parkgaragen fand am 19. Juli 1975 statt. Die Bauendabrechnung, die am [[25. Jänner]] [[1979]] vom Aufsichtsrat zur Kenntnisgenommen und dem Kontrollamt der Stadt Salzburg zur Überprüfung zugeleitet wurde, wies folgende Kosten aus:
   
* Baumeisterarbeiten öS 171,5 Mio.
 
* Baumeisterarbeiten öS 171,5 Mio.
 
* Einrichtungen öS 77,7 Mio.
 
* Einrichtungen öS 77,7 Mio.
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* Investitionssteuer öS 15,6 Mio.
 
* Investitionssteuer öS 15,6 Mio.
 
* Kreditbeschaffungskosten öS 8,3 Mio.
 
* Kreditbeschaffungskosten öS 8,3 Mio.
* Bauzinsen öS18,8 Mio.  
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* Bauzinsen öS 18,8 Mio.  
 
somit
 
somit
 
* Gesamtkosten öS 332,2 Mio.
 
* Gesamtkosten öS 332,2 Mio.
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Für Zivilschutzbauten und -einrichtungenwurden  15,9 Millionen Schilling aufgewendet. Die Finanzierung dieses Gesamterfordernisses erfolgte in folgender Weise:
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Für Zivilschutzbauten und –einrichtungen wurden 15,9 Millionen Schilling aufgewendet. Die Finanzierung dieses Gesamterfordernisses erfolgte in folgender Weise:
 
* Eigenkapital (Gesellschaftermittel) öS 45,0 Mio.
 
* Eigenkapital (Gesellschaftermittel) öS 45,0 Mio.
* Darlehen der [[Landes-Hypothekenbank]] öS 258,0 Mio.
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* Darlehen der [[Landeshypothekenbank Salzburg]] öS 258,0 Mio.
 
* Bundeszuschuss öS 25,0 Mio.
 
* Bundeszuschuss öS 25,0 Mio.
 
* Landeszuschuss für Zwecke des Zivilschutzes öS 4,2 Mio.
 
* Landeszuschuss für Zwecke des Zivilschutzes öS 4,2 Mio.
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Darüber hinaus haben das Land und die Stadt Salzburg für die von der Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H. aufgenommenen Darlehen in der Höhe von 258 Millionen Schilling die Haftung im Verhältnis der Beteiligung am Stammkapital von 40:60 übernommen.
 
Darüber hinaus haben das Land und die Stadt Salzburg für die von der Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H. aufgenommenen Darlehen in der Höhe von 258 Millionen Schilling die Haftung im Verhältnis der Beteiligung am Stammkapital von 40:60 übernommen.
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==Daten==
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== Daten ==
* 1.470 Parkplätze
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* 1&nbsp;470 Parkplätze
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== Ereignisse ==
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* Brand 1998 - die Flammen konnte ein Mitarbeiter mit dem Handfeuerlöscher ersticken.
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* Brand [[6. Februar]] [[2008]]: ein VW-Bus gerät in Brand und steht beim Eintreffen der [[Feuerwehr]] in Vollbrand; Fremdverschulden ist auszuschließen.
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== Ausbau ==
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:''Hauptartikel [[Mönchsberggaragen Ausbaupläne]]''
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Ab 2014 sollte die Garagen in einer 18monatigen Bauzeit um weitere 600 Parkplätze erweitert werden. Das Investitionsvolumen beträgt 15 Millionen Euro, das sich in 15 bis 20 Jahren dann amortisiert haben sollte<ref>{{Quelle SW-SN|19. August 2011}}</ref>. Im Februar 2012 gab [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] Dr. [[Heinz Schaden]] Details bekannt. 650 neue Parkplätze sollen um rund 20 Millionen Euro in zwei neuen viergeschossigen Kavernen im Anschluss an die bestehende Garage in Richtung [[Festungsberg]] entstehen.  Der Abtransport des Aushubmaterials soll über einen eigenen Tunnel in [[Nonntal]] oder [[Bucklreuth]] erfolgen, abseits von Wohngebieten. Der Zugang soll über einen neuen Eingangsbereich vom [[Toscanini-Hof]] her erfolgen. Die Zufahrt erfolgt auch in Zukunft beim Neutor.
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Die Hälfte der Plätze soll an Dauerparker vergeben werden, wofür 2012 bereits 120 Interessenten auf einer Warteliste stehen. 70 Stellplätze sind für die [[Erzabtei St. Peter]] vorgesehen, die ihre Innenhöfe autofrei haben möchte.
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Der Ausbau der Garage um 650 Stellplätze verzögert sich seit geraumer Zeit. Für den Baustart benötigt die Parkgaragengesellschaft auch die Kellerrechte der Grundbesitzer. Ein Anrainer in [[Nonntal]] hat Ende Oktober dazu ein definitives Nein geäußert - er unterschreibt den Servitutsvertrag nicht. Seither ist die Parkgaragengesellschaft auf der Suche nach einer neuen Stollenführung, die wesentlich komplizierter ist. Geologen prüfen, wie und wo der Bautunnel verlaufen könnte. Doch auch dort befinden sich Grundeigentümer am Mönchsberg, ohne deren Zustimmung nichts geht.
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== Auslastung ==
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Sobald 1&nbsp;279 Stellplätze belegt sind, wird die Ampel der Garage auf Rot geschaltet. Das bedeutet Vollauslastung. Die Auslastungszahlen schwanken, beispielsweise von 136 Tagen im Jahr 2013 bis hin zu 67 Tagen im Jahr 2017.
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=== 2013 ===
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Von den 750 Dauerparkplätzen waren täglich durchschnittlich 150 belegt.<ref>[[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 6. Februar 2014</ref>
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Tage der Vollauslastung 2013
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{| class="wikitable"
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|-
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! Jänner!! Februar!! März!! April!! Mai!! Juni!! Juli!! August!! September!! Oktober!! November!! Dezember
 +
|-
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| 21|| 21|| 15|| 1|| 6|| 5|| 8|| 27|| 5|| 6|| 4|| 17
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|}
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=== 2014 ===
 +
Die Mönchsberggarage war 2014 an nur 104 Tagen im Jahr voll besetzt. Wobei unter Vollauslastung verstanden wird, dass die Ampeln der Garageneinfahrt auf Rot schalten - egal wie lang und wie oft am Tag, meist allerdings in den Spitzenstunden am Vormittag. Die Ampel schaltet auf Rot, sobald 1&nbsp;283 von 1&nbsp;304 Stellplätzen belegt sind. Ein gewisses Kontingent für Dauerparker bleibt als Reserve frei. In den Monaten Jänner bis März gelten andere Zahlen für die Vollauslastung. Denn seit 2010 und bis 2017 werden in diesen Monaten Parkdecks saniert. Daher stehen auch weniger Parkplätze in Summe zur Verfügung. Voll ausgelastet bedeutet im Jänner und Februar, dass 803 Fahrzeuge in der Garage stehen. Im März ist die Vollauslastung bei 964 Autos erreicht<ref>{{Quelle SN|19. Jänner 2015, online}}</ref>.
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Hier die Tagesanzahl der Volllasten im Jahr 2014:
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{| class="wikitable"
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|-
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! Jänner!! Februar!! März!! April!! Mai!! Juni!! Juli!! August!! September!! Oktober!! November!! Dezember
 +
|-
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| 3|| 12|| 13|| 2|| 4|| 3|| 8|| 24|| 3|| 9|| 6|| 17
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|}
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=== 2016  ===
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2016 war der Mönchsberggarage an 108 Tagen voll besetzt, [[2017]] an 67 Tagen und [[2018]] an 71 Tagen.<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/politik/moenchsberggarage-war-im-vorjahr-an-67-tagen-voll-besetzt-24033994 SN online am 10. Februar 2018]</ref><ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/autos-im-berg-gegner-fordern-umdenken-in-grossem-stil-75469738?fbclid=IwAR1x0FYGRnTw75F1Eg7K3zQRwWTschGBbkVJA1p1SiXsutrKn2E6bYymC9k SN online am 29. August 2019]</ref>
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=== 2020 ===
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Im ersten Jahr der [[Coronapandemie]] [[2020]] brachen die Umsätze aufgrund der ''[[Corona-Virus-Sprachwelt|Lockdowns]]'' auch bei der Parkgaragengesellschaft ein.  Im Schnitt verzeichneten die Garagen eine um 45 Prozent geringere Auslastung, im totalen ''Lockdown'' seien es Minus 80 Prozent gewesen. In Summe hat die Parkgaragengesellschaft auch dank des dritten Quartals im Coronajahr positiv bilanziert, wobei das Plus "unter 500.000 Euro" betragen habe. Den geplanten 30-Millionen-Euro Ausbau der Garage finanziere man selbst, auch Rücklagen seien vorhanden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/moenchsberggaragen-ausbau-kein-gruenes-licht-fuer-ein-buergerbegehren-103121512  www.sn.at], 30. April 2021</ref>
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=== 2021 ===
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[[2021]] stand an zehn Tagen im Juli und 27 Tagen im August die Ampel bei der Garageneinfahrt in den Mönchsberg aufgrund von Vollauslastung auf Rot, bis zu sieben Stunden am Tag. Wobei das Wetter der Parkgaragengesellschaft heuer in die Hände spielte - der August war von Schlechtwetter geprägt. Der Umsatz betrug im Sommer 1,12 Millionen Euro (zum Vergleich Juli und August 2019: 1,03 Millionen Euro). 89 Dauerparker hätten im Sommer aus Platzgründen gar nicht in der Garage parken können, weil das die Verträge so vorsähen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/rekordsommer-fuer-moenchsberggarage-auslastung-befeuert-debatte-um-ausbau-109296415 www.sn.at], 11. September 2021</ref>
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=== 2024 ===
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[[Datei:Screenshot_2024-12-30_at_16-31-26_Parken_in_Salzburg_-_Altstadtgarage_Salzburg.png|thumb|Die Auslastung der Mönchsberggaragen am 30. Dezember 2024 um 16:31 Uhr.]]
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Seit langem wieder einmal meldete der Betreiber der Garagen Contipark in der Mittagszeit am Montag, des [[30. Dezember]] [[2024]], dass beide Garagen (626 und 685 Parkplätze) ausgebucht waren (= null freie Parkplätze). Aber spätestens um 16:30 Uhr waren in beiden Mönchsberggaragen wieder Plätze frei, in der gesamten Innenstadt waren es gesamt rund 4&nbsp;300 freie Plätze.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/blechlawine-stadt-salzburg-altstadtgaragen-170892175 www.sn.at], 30. Dezember 2024</ref>
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== Weblink ==
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* [https://www.parken.at/garage/1261/altstadtgarage  www.parken.at], aktuelle Daten, abgefragt am 24. November 2022
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== Quellen ==
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* www.dieriedenburg.at/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=38, der Link war bei einer Überprüfung am 24. November 2022 nicht mehr abrufbar
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* www.salzburg.gv.at/en/parkg.pdf, der Link war bei einer Überprüfung am 24. November 2022 nicht mehr abrufbar
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* {{Quelle SN|28. Februar 2012}}
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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==Quelle==
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* [http://www.dieriedenburg.at/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=38 www.dierriedenburg.at]
  −
* [http://www.salzburg.gv.at/en/parkg.pdf www.salzburg.gv.at ein PDF]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
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[[Kategorie:Verkehr]]
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[[Kategorie:Parkplatz]]
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[[Kategorie:Parkgarage]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Stadtberg]]
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[[Kategorie:Mönchsberg]]