Volksschule Bramberg am Wildkogel: Unterschied zwischen den Versionen

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Obgleich es noch keine Schupflicht gab, wurde in Bramberg zumindest ab dem 17. Jahrhundert Schulunterricht eingerichtet. Lehrer war dabei bis ins 19. Jahrhundert stets der Mesner, der zumeist auch als Organist tätig war. Der Unterricht fand im [[1579]] erbauten Mesnerhaus statt.
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Obgleich es noch keine Schulpflicht gab, wurde in Bramberg zumindest ab dem 17. Jahrhundert Schulunterricht eingerichtet. Lehrer war dabei bis ins 19. Jahrhundert stets der Mesner, der zumeist auch als Organist tätig war. Der Unterricht fand im [[1579]] erbauten Mesnerhaus statt, das [[1768]] vergrößert wurde.
  
 
Im Jahr [[1857]] wurde das erste Schulhaus errichtet. [[1867]] wurde im Schulhaus auch die [[Private Mädchen-Volksschule Bramberg der Barmherzigen Schwestern|Private Mädchen-Volksschule]] aufgenommen.
 
Im Jahr [[1857]] wurde das erste Schulhaus errichtet. [[1867]] wurde im Schulhaus auch die [[Private Mädchen-Volksschule Bramberg der Barmherzigen Schwestern|Private Mädchen-Volksschule]] aufgenommen.
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[[1892]] wurde die Schule zweiklassig. Für die zweite Klasse wurde ein Zimmer beim Senningerbräu angemietet. Erst nach dem Übersiedeln der Privaten Mädchen-Volksschule in ein eigenes Schulgebäude konnte dieses Provisorium [[1906]] beseitigt werden.
 
[[1892]] wurde die Schule zweiklassig. Für die zweite Klasse wurde ein Zimmer beim Senningerbräu angemietet. Erst nach dem Übersiedeln der Privaten Mädchen-Volksschule in ein eigenes Schulgebäude konnte dieses Provisorium [[1906]] beseitigt werden.
  
[[1921]] wurde die Schule dreiklassig. Bis [[1926]] wurde die Schule aufgestockt und für drei Klassen ausgebaut. [[6. November]] [[1921]] wurde eine landwirtschaftliche Fortbildungsschule eingerichtet und (mit Unterbrechungen) weitergeführt.
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[[1921]] wurde die Schule dreiklassig. Bis [[1926]] wurde die Schule um zwei Stockwerke aufgestockt und für drei Klassen und Lehrerwohnung ausgebaut. Am [[6. November]] [[1921]] wurde eine [[Landwirtschaftliche Fortbildungsschule Bramberg am Wildkogel|Landwirtschaftliche Fortbildungsschule]] eingerichtet und (mit Unterbrechungen) bis [[1987]] weitergeführt.
  
[[1945]] wurden sieben Klassen gebildet, drei davon in der privaten Mädchen-Volksschule.  
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[[1945]] wurden sieben Klassen gebildet, drei davon in der privaten Mädchen-Volksschule. Allerdings wurde die 2. Klasse koedukativ an der Mädchen-Volksschule, die 3. Klasse koedukativ an der Knaben-Volksschule geführt.
Allerdings wurde die 2. Klasse koedukativ an der Mädchen-Volksschule, die 3. Klasse koedukativ an der Knaben-Volksschule geführt. [[1952]] wurde die Schule sechsklassig. Am [[25. April]] [[1958]] erstritt sich das erste Mädchen die Genehmigung zum Schulbesuch an der (Knaben)Volksschule Bramberg.
 
  
Am [[20. März]] [[1963]] wurde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnen. [[1965]] konnte das neue Schulhaus im Beisein von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]], Landesschulinspektor Dr. [[Matthias Laireiter]] und [[Bezirksschulinspektor]] RR [[Richard Treuer]] eingeweiht werden. Das neue Schulhaus bot acht Klassenräume, einen Werkraum, einen Turn- und Festsaal und Räume für Direktion, Lehrer und Schüler. Sogleich fand eine Sonderklasse Aufnahme, von [[1967]] bis [[1970]] sogar zwei.
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Im Mai [[1948]] wurde folgenden Salzburger Privatschulen das Öffentlichkeitsrecht vorläufig bis zum Ende des Schuljahres [[1947]]/48 verliehen: [[Volksschule Schwarzstraße|Volksschule für Mädchen]] der Vöcklabrucker Schulschwestern in Salzburg, Schwarzstraße 35, Volksschule für Mädchen der [[Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vin­zenz von Paul]] in [[Bramberg am Wildkogel]] im [[Pinzgau]] und Volksschule für Mädchen (Hilfsschule) der [[Caritas Dorf St. Anton|Caritas in St. Anton]], Gemeinde [[Bruck an der Glocknerstraße]], Pinz­gau; Hauptschule für Mädchen der Vöckla­brucker Schulschwestern, Salzburg, Schwarz­straße 35, und Hauptschule für Mädchen der [[Augustiner-Chorfrauen|Chorfrauen vom hl. Augustinus]] in [[Schloss Goldenstein]] in [[Elsbethen]]; [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Fürsterzbischöfliches Gym­nasium Borromäum]] in Salzburg-[[Parsch]]; [[Missionsprivatgymnasium St. Rupert|Gymnasium St. Rupert]] der [[Missionshaus St. Rupert|Missionsgesellschaft St. Gabriel-Mödling]] in [[Bischofshofen]]; [[Private Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Salzburg|Bildungs­anstalt für Kindergärtnerinnen]] der Vöckla­brucker Schulschwestern, Salzburg, Schwarz­straße 35; Bildungsanstalt für Handarbeits­lehrerinnen der Schulschwestern in Salzburg, Schwarzstraße 35.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19480511&query=%22V%c3%b6cklabrucker+Schulschwestern%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volkszeitung]]", Ausgabe vom 11. Mai 1948, Seite 3</ref>
  
Die Volksschule führte ab [[1966]] neun Klassen, 1968 bis 1969 sogar zehn. Als die Private Mädchen-Volksschule schloss, führte die Volksschule bis zu elf Klassen.
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[[1952]] wurde die Schule sechsklassig. Am [[25. April]] [[1958]] erstritt sich das erste Mädchen die Genehmigung zum Schulbesuch an der (Knaben-)Volksschule Bramberg.
  
[[1987]] wurde die ländliche Fortbildungsschule geschlossen.
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Am [[20. März]] [[1963]] wurde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnen. [[1965]] konnte das neue Schulhaus im Beisein von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]], Landesschulinspektor Dr. [[Matthias Laireiter]] und [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] RR [[Richard Treuer]] eingeweiht werden. Das neue Schulhaus bot acht Klassenräume, einen Werkraum, einen Turn- und Festsaal und Räume für Direktion, Lehrer und Schüler. Sogleich fand eine Sonderklasse Aufnahme, von [[1967]] bis [[1970]] sogar zwei.
  
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Die Volksschule führte ab [[1966]] neun Klassen, 1968 bis 1969 sogar zehn. Als die Private Mädchen-Volksschule schloss, führte die Volksschule bis zu elf Klassen.
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=== Schulleiter und Direktoren ===
 
=== Schulleiter und Direktoren ===
* bis [[1642]]: [[Bartlmä Rieder]] (Mesner und Schulhalter)
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* bis [[1642]]: [[Bartlmä Rieder]] († 1642) (Mesner und Schulhalter)
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* [[1673]]: [[Sebastian Farthofer]] (Mesner und Schulhalter)
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* [[1688]]–1710: [[Joseph Victorin Rottmayr]] († 1710) (Mesner, Organist und Schulhalter)
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* [[1710]]–1713: [[Franz Anton Rottmayr]] († 1713)
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* [[1713]]–1737: Lehrer Lutz
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* [[1737]]–1766: [[Franz Lutz|Franz Rochus Lutz]]
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* [[1766]]–1775: [[Joseph Fürstaller]]
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* [[1775]]–1785: [[Gertraud Fürstaller]], geborene Häusl
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* [[1785]]–1831: [[Georg Steinböck]]
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* [[1831]]–1853: [[Franz Steinböck]]
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* [[1853]]–1872: [[Franz Härtnagel]]
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* [[1872]]–1883: [[Franz Egger]]
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* [[1883]]–1906: [[Franz Schellhorn (Schulleiter)|Franz Schellhorn]]
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* [[1906]]–1919: [[Johann Knupfer]]
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* [[1919]]–1920: [[Rudolf Pichler]]
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* [[1920]]–1920: [[Hugo Priestl]]
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* [[1921]]–1924: [[Ludwig Pürstl]]
 
* [[1924]]: [[Karl Götz]] verzichtet!
 
* [[1924]]: [[Karl Götz]] verzichtet!
* [[1924]]-1925: [[Julius Wimmer]]
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* [[1925]]-1945: [[Hans Frauscher]]
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* [[1925]]–1945: [[Johann Frauscher]]
* [[1945]]-1946: [[Egon Adlgasser]]
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* [[1945]]–1946: [[Egon Adlgasser]]
* [[1946]]-1972: OSR [[Hans Hönigschmid]]
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* [[1946]]–1972: OSR [[Hans Hönigschmid]]
* [[1972]]-199x: OSR [[Rudolf Kordasch]]
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* [[1972]]–1995?: OSR [[Rudolf Kordasch]]
 
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* [[1995]]?–2011: [[Walter Reichhart]]
* 199x-2011: [[Walter Reichhart]]
 
 
* seit [[2011]]: [[Karin Tischhart]]
 
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* [[Hans Hönigschmid|Hönigschmid, Hans]]: ''Bramberg am Wildkogel''. Gemeinde Bramberg 1993.
 
* [[Hans Hönigschmid|Hönigschmid, Hans]]: ''Bramberg am Wildkogel''. Gemeinde Bramberg 1993.
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[[Kategorie:Bramberg am Wildkogel|Volksschule]]

Aktuelle Version vom 23. Februar 2025, 20:51 Uhr

Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 506431
Name der Schule: Volksschule Bramberg
Adresse: Kirchenstraße 140
5733 Bramberg am Wildkogel
Website: www.vs-bramberg.salzburg.at
E-Mail: direktion@vs-bramberg.salzburg.at
Telefon: (0 65 66) 72 69-0
Direktorin: Dipl.-Päd. Karin Tischhart

Die Volksschule Bramberg am Wildkogel ist eine Grundschule in der Pinzgauer Gemeinde Bramberg am Wildkogel.

Geschichte

Obgleich es noch keine Schulpflicht gab, wurde in Bramberg zumindest ab dem 17. Jahrhundert Schulunterricht eingerichtet. Lehrer war dabei bis ins 19. Jahrhundert stets der Mesner, der zumeist auch als Organist tätig war. Der Unterricht fand im 1579 erbauten Mesnerhaus statt, das 1768 vergrößert wurde.

Im Jahr 1857 wurde das erste Schulhaus errichtet. 1867 wurde im Schulhaus auch die Private Mädchen-Volksschule aufgenommen.

1892 wurde die Schule zweiklassig. Für die zweite Klasse wurde ein Zimmer beim Senningerbräu angemietet. Erst nach dem Übersiedeln der Privaten Mädchen-Volksschule in ein eigenes Schulgebäude konnte dieses Provisorium 1906 beseitigt werden.

1921 wurde die Schule dreiklassig. Bis 1926 wurde die Schule um zwei Stockwerke aufgestockt und für drei Klassen und Lehrerwohnung ausgebaut. Am 6. November 1921 wurde eine Landwirtschaftliche Fortbildungsschule eingerichtet und (mit Unterbrechungen) bis 1987 weitergeführt.

1945 wurden sieben Klassen gebildet, drei davon in der privaten Mädchen-Volksschule. Allerdings wurde die 2. Klasse koedukativ an der Mädchen-Volksschule, die 3. Klasse koedukativ an der Knaben-Volksschule geführt.

Im Mai 1948 wurde folgenden Salzburger Privatschulen das Öffentlichkeitsrecht vorläufig bis zum Ende des Schuljahres 1947/48 verliehen: Volksschule für Mädchen der Vöcklabrucker Schulschwestern in Salzburg, Schwarzstraße 35, Volksschule für Mädchen der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vin­zenz von Paul in Bramberg am Wildkogel im Pinzgau und Volksschule für Mädchen (Hilfsschule) der Caritas in St. Anton, Gemeinde Bruck an der Glocknerstraße, Pinz­gau; Hauptschule für Mädchen der Vöckla­brucker Schulschwestern, Salzburg, Schwarz­straße 35, und Hauptschule für Mädchen der Chorfrauen vom hl. Augustinus in Schloss Goldenstein in Elsbethen; Fürsterzbischöfliches Gym­nasium Borromäum in Salzburg-Parsch; Gymnasium St. Rupert der Missionsgesellschaft St. Gabriel-Mödling in Bischofshofen; Bildungs­anstalt für Kindergärtnerinnen der Vöckla­brucker Schulschwestern, Salzburg, Schwarz­straße 35; Bildungsanstalt für Handarbeits­lehrerinnen der Schulschwestern in Salzburg, Schwarzstraße 35.[2]

1952 wurde die Schule sechsklassig. Am 25. April 1958 erstritt sich das erste Mädchen die Genehmigung zum Schulbesuch an der (Knaben-)Volksschule Bramberg.

Am 20. März 1963 wurde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnen. 1965 konnte das neue Schulhaus im Beisein von Landeshauptmann Dr. Hans Lechner, Landesschulinspektor Dr. Matthias Laireiter und Bezirksschulinspektor RR Richard Treuer eingeweiht werden. Das neue Schulhaus bot acht Klassenräume, einen Werkraum, einen Turn- und Festsaal und Räume für Direktion, Lehrer und Schüler. Sogleich fand eine Sonderklasse Aufnahme, von 1967 bis 1970 sogar zwei.

Die Volksschule führte ab 1966 neun Klassen, 1968 bis 1969 sogar zehn. Als die Private Mädchen-Volksschule schloss, führte die Volksschule bis zu elf Klassen.

Schulleiter und Direktoren

Schülerzahl
1802 30
1877 104
1906 126
1915 158
1926 124
1936 152
1940 152
1950 182
1966 271
1976 299
1986 206
1993 252
2000 215
2010 177

Weblinks

Quelle

Einzelnachweise

  1. www.lsr-sbg.gv.at
  2. ANNO, "Salzburger Volkszeitung", Ausgabe vom 11. Mai 1948, Seite 3