Heinrich Wagner (Priester): Unterschied zwischen den Versionen

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Wagner wuchs mit drei Geschwistern in dem großen schlossähnlichen Haus seines Großvaters, eines Haut- und Fellhändlers, auf.
 
Wagner wuchs mit drei Geschwistern in dem großen schlossähnlichen Haus seines Großvaters, eines Haut- und Fellhändlers, auf.
In der Schule erbrachte er – ein Kind ohne Sitzfleisch, verträumt in der eigenen reichen Phantasie – nur mäßige Leistungen.  
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In der Schule erbrachte er – ein Kind ohne Sitzfleisch, verträumt in der eigenen reichen Fantasie – nur mäßige Leistungen.  
 
Als familiäre Prägungen nennt er
 
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*seines Vaters Vielseitigkeit, Künstlerkontakte, Umgang mit Arbeitslosen, großes Engagement, Arbeitseifer sowie ökumenische Ideen;
 
*seines Vaters Vielseitigkeit, Künstlerkontakte, Umgang mit Arbeitslosen, großes Engagement, Arbeitseifer sowie ökumenische Ideen;
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Mit 15 Jahren fand er in der protestantischen Freikirche der [[Baptistengemeinde Salzburg|Baptisten]] einen persönlichen Zugang zur Bibel. Er übernahm die Leitung der Katholischen Jugend [[Herrnau]] und ging mit dieser Gruppe einen intensiven Weg des Gesprächs, Gebets und Bibelstudiums.
 
Mit 15 Jahren fand er in der protestantischen Freikirche der [[Baptistengemeinde Salzburg|Baptisten]] einen persönlichen Zugang zur Bibel. Er übernahm die Leitung der Katholischen Jugend [[Herrnau]] und ging mit dieser Gruppe einen intensiven Weg des Gesprächs, Gebets und Bibelstudiums.
  
Mit 18 Jahren wollte er ''einen Beruf ergreifen, der mit Jesus zu tun hat'', und entschied sich für den Priesterberuf. Am [[29. Juni]] [[1982]] empfing er in Salzburg die Priesterweihe.
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Mit 18 Jahren wollte er "''einen Beruf ergreifen, der mit Jesus zu tun hat''", und entschied sich für den Priesterberuf. Am [[29. Juni]] [[1982]] empfing er in Salzburg die Priesterweihe.
  
Anschließend war er als Kooperator in [[Dekanat St. Johann in Tirol|St. Johann in Tirol]] (1982 – 1985) und Wörgl (1985 – 1987) tätig. Von 1987 bis 1998 folgten elf Jahre als Pfarrer in Salzburg-[[Gneis]]; dort begann in der [[Kosovo]]-Krise seine Arbeit mit Schubhäftlingen.
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Anschließend war er als Kooperator in [[Dekanat St. Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]] (1982–1985) und Wörgl (1985–1987) tätig. Von 1987 bis 1998 folgten elf Jahre als Pfarrer in Salzburg-[[Gneis]]; dort begann in der [[Kosovo]]-Krise seine Arbeit mit Schubhäftlingen.
  
 
Seit 1998 ist er Bibelbeauftragter der Erzdiözese Salzburg und Pfarrer von St. Elisabeth.
 
Seit 1998 ist er Bibelbeauftragter der Erzdiözese Salzburg und Pfarrer von St. Elisabeth.
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==Quellen==
 
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*[[RES|RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag zu [http://www.res.icar-us.eu/index.php?title=Wagner,_Heinrich_%281957-%29 Wagner, Heinrich]
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* [[RES|RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag zu [https://res.icar-us.eu/index.php?title=Wagner,_Heinrich_%281957-%29 Wagner, Heinrich]
*[http://www.pfarre-stelisabeth.at/Portals/pfarre-stelisabeth/Dokumente/Steckbriefe/Steckbrief%20Heinrich.pdf Pfarre Salzburg-St. Elisabeth > Wir über uns > Steckbrief]
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* [http://www.pfarre-stelisabeth.at/Portals/pfarre-stelisabeth/Dokumente/Steckbriefe/Steckbrief%20Heinrich.pdf Pfarre Salzburg-St. Elisabeth > Wir über uns > Steckbrief]
  
 
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Aktuelle Version vom 13. Februar 2025, 18:04 Uhr

Heinrich Wagner (* 1957) ist Priester der Erzdiözese Salzburg und Pfarrer von Salzburg-St. Elisabeth.

Leben

Wagner wuchs mit drei Geschwistern in dem großen schlossähnlichen Haus seines Großvaters, eines Haut- und Fellhändlers, auf. In der Schule erbrachte er – ein Kind ohne Sitzfleisch, verträumt in der eigenen reichen Fantasie – nur mäßige Leistungen. Als familiäre Prägungen nennt er

  • seines Vaters Vielseitigkeit, Künstlerkontakte, Umgang mit Arbeitslosen, großes Engagement, Arbeitseifer sowie ökumenische Ideen;
  • die Religiosität seiner Mutter und deren Liebe zu dem protestantischen dänischen Religionsphilosophen Søren Kierkegaard;
  • die Suche der beiden Eltern nach einem aufrechten Pfarrer, wobei für den sonntäglichen Messbesuch immer wieder die Pfarre gewechselt wurde.

Mit 15 Jahren fand er in der protestantischen Freikirche der Baptisten einen persönlichen Zugang zur Bibel. Er übernahm die Leitung der Katholischen Jugend Herrnau und ging mit dieser Gruppe einen intensiven Weg des Gesprächs, Gebets und Bibelstudiums.

Mit 18 Jahren wollte er "einen Beruf ergreifen, der mit Jesus zu tun hat", und entschied sich für den Priesterberuf. Am 29. Juni 1982 empfing er in Salzburg die Priesterweihe.

Anschließend war er als Kooperator in St. Johann im Pongau (1982–1985) und Wörgl (1985–1987) tätig. Von 1987 bis 1998 folgten elf Jahre als Pfarrer in Salzburg-Gneis; dort begann in der Kosovo-Krise seine Arbeit mit Schubhäftlingen.

Seit 1998 ist er Bibelbeauftragter der Erzdiözese Salzburg und Pfarrer von St. Elisabeth.

Im Jahr 2016 wurde die von ihm angeregte Bibelwelt in der Elisabethkirche eröffnet.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Peter Zeiner

Pfarrer von Salzburg-St. Elisabeth
seit 1998
Nachfolger


Zeitfolge