Sterrhopterix fusca: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Sterrhopterix fusca''' ('' | '''Sterrhopterix fusca''' (''Nudaria fusca'' Haworth, [[1809]]: 157) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Psychidae]] (Sackträger). | ||
==Diagnose== | ==Diagnose== | ||
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
''S. fusca'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] zwar bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]] gefunden worden, ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2024]]), kommt aber immer nur an sehr eng begrenzten Fundstellen vor. Zudem liegen die Nachweise aus den Nördlichen Kalkalpen und [[Zentralalpen]] bereits | ''S. fusca'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] zwar bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]] gefunden worden, ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2024]]), kommt aber immer nur an sehr eng begrenzten Fundstellen vor. Zudem liegen die Nachweise aus den Nördlichen Kalkalpen und [[Zentralalpen]] bereits vor 1970, sodass die Art hier als verschollen gilt. Auch die Höhenverbreitung ist von knapp unter 400 bis fast 900 m nur sehr gering ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Etwas häufiger und verbreiteter ist die Art nur im nördlichen [[Flachgau]]. Sie lebt an Rändern und Lichtungen von [[Moor]]randwäldern und Galeriewäldern. Die Männchen fliegen von Ende Mai bis Mitte Juli. | ||
==Nachbarfaunen== | ==Nachbarfaunen== | ||
Mit Ausnahme von Wien kommt ''S. fusca'' in allen österreichischen Bundesländern vor (Huemer 2013). Sowohl in Oberösterreich (Kusdas & Reichl 1974) | Mit Ausnahme von [[Wien]] kommt ''S. fusca'' in allen österreichischen Bundesländern vor (Huemer 2013). Sowohl in [[Oberösterreich]] (Kusdas & Reichl 1974) als auch in [[Bayern]] (Haslberger & Segerer 2016) ist die Art jeweils aus allen Landesteilen nachgewiesen. | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
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*Haslberger, A. & A.H. Segerer 2016. Systematische, revidierte und kommentierte Checkliste der Schmetterlinge Bayerns (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 106. Supplement: 336 pp. | *Haslberger, A. & A.H. Segerer 2016. Systematische, revidierte und kommentierte Checkliste der Schmetterlinge Bayerns (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 106. Supplement: 336 pp. | ||
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp. | *Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp. | ||
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.02.02]. | *Kurz, M. A. & [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.02.02]. | ||
*Kusdas, K. & E. R. Reichl 1974. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 2. Schwärmer und Spinner. Entomologische Arbeitsgemeinschaft O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-263. | *Kusdas, K. & E. R. Reichl 1974. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 2. Schwärmer und Spinner. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-263. | ||
== Einzelnachweis == | |||
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[[Kategorie:Wissenschaft]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||