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Nach Vollendung seiner Studien praktizierte er in München, wurde dann als Bataillonsarzt für den Dienst des k. Haupt-Militärlazaretts angestellt. Dort erwarb er nach eigenen Worten "die vollkommenste Zufriedenheit des damaligen Oberst Stabsmediziner von Hartz".
 
Nach Vollendung seiner Studien praktizierte er in München, wurde dann als Bataillonsarzt für den Dienst des k. Haupt-Militärlazaretts angestellt. Dort erwarb er nach eigenen Worten "die vollkommenste Zufriedenheit des damaligen Oberst Stabsmediziner von Hartz".
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Am [[27. Februar]] [[1814]] wurde er zum Landgerichtsarzt II Klasse in Mittersill bestellt.
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Am [[27. Februar]] [[1814]] wurde er zum [[Bezirksärzte in Mittersill|Landgerichtsarzt II Klasse in Mittersill]] bestellt.
    
Bald nach seinem Dienstantritt in Mittersill reichte Dr. Riedler eine Bitte um eine Heiratsbewilligung ein. "Die Notwendigkeit einer eigenen Wirtschaft und Haushaltung in dieser unwirthsamen Gegend, die Unzulänglichkeit hiesiger Dienstleute einer Wirthschaft vorzustehen bestimmen mich eher zu diesem Entschluß". Mit seiner Bitte wurde er an die Polizeibehörde seines Wohnortes verwiesen, da er noch keinen eigenen Pensionsanspruch erworben hatte. Im Falle seines Ablebens hätte die Gerichtsgemeinde für den Lebensunterhalt von Gattin und Kindern aufzukommen gehabt, da die Braut Josepha Berhinger eine aus Innsbruck stammende "Stadtpflaster-Meisters-Tochter ohne Vermögen, und ohne Hoffnung ein solches zu erben war".<ref>SLA Gen. Kr. Kom. Mittersill Nr. 13 B 26.</ref> Am [[19. September]] 1814 fand die Hochzeit des 29-jährigen Dr. Riedler mit der 37-jährigen in Mittersill lebenden Josepha statt, die aber bereits sieben Monate später an Wassersucht verstarb.<ref>Mittersill, 1684–1841 Heiraten, 383; Mittersill, 1794–1846 Sterbefälle, 80.</ref>
 
Bald nach seinem Dienstantritt in Mittersill reichte Dr. Riedler eine Bitte um eine Heiratsbewilligung ein. "Die Notwendigkeit einer eigenen Wirtschaft und Haushaltung in dieser unwirthsamen Gegend, die Unzulänglichkeit hiesiger Dienstleute einer Wirthschaft vorzustehen bestimmen mich eher zu diesem Entschluß". Mit seiner Bitte wurde er an die Polizeibehörde seines Wohnortes verwiesen, da er noch keinen eigenen Pensionsanspruch erworben hatte. Im Falle seines Ablebens hätte die Gerichtsgemeinde für den Lebensunterhalt von Gattin und Kindern aufzukommen gehabt, da die Braut Josepha Berhinger eine aus Innsbruck stammende "Stadtpflaster-Meisters-Tochter ohne Vermögen, und ohne Hoffnung ein solches zu erben war".<ref>SLA Gen. Kr. Kom. Mittersill Nr. 13 B 26.</ref> Am [[19. September]] 1814 fand die Hochzeit des 29-jährigen Dr. Riedler mit der 37-jährigen in Mittersill lebenden Josepha statt, die aber bereits sieben Monate später an Wassersucht verstarb.<ref>Mittersill, 1684–1841 Heiraten, 383; Mittersill, 1794–1846 Sterbefälle, 80.</ref>

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