Wolfgang Exner senior: Unterschied zwischen den Versionen
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Wolfgang Exner war der Sohn des k. k. Agraringenieurs Richard Exner (* [[28. Jänner]] [[1884]] in Alt Brünn, tschechisch ''Kluzov'', [[Mähren]]; † [[5. Mai]] [[1951]] in der Stadt Salzburg) und seiner Frau, der Lehrerin Maria Theresia, geborene Póka de Pókafalva (* [[7. August]] [[1886]] in Laibach, slowenisch ''Ljubljana'', | Wolfgang Exner war der Sohn des k. k. Agraringenieurs [[Richard Exner]] (* [[28. Jänner]] [[1884]] in Alt Brünn, tschechisch ''Kluzov'', [[Mähren]]; † [[5. Mai]] [[1951]] in der Stadt Salzburg) und seiner Frau, der Lehrerin Maria Theresia, geborene Póka de Pókafalva (* [[7. August]] [[1886]] in Laibach, slowenisch ''Ljubljana'', Krain; † [[20. Juli]] [[1967]] in der Stadt Salzburg).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/langenzersdorf/02-07/?pg=8 Trauungsbuch der Pfarre Langenzersdorf, Band VII, S. 5.]</ref> | ||
Seit [[1941]] war er verheiratet mit Maria Ruth, geborene Kurafeiski, in zweiter Ehe seit [[1985]] mit Ulrike, geborene Pass.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-johannes-am-landeskrankenhaus/TFB11/?pg=78 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Johannes am Landeskrankenhaus, Band XI, S. 75.]</ref> | Seit [[1941]] war er verheiratet mit Maria Ruth, geborene Kurafeiski, in zweiter Ehe seit [[1985]] mit Ulrike, geborene Pass.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-johannes-am-landeskrankenhaus/TFB11/?pg=78 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Johannes am Landeskrankenhaus, Band XI, S. 75.]</ref> | ||
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Im [[Zweiten Weltkrieg]] gehörte Wolfgang Exner als Leutnant zu den Ordonanzoffizieren von Oberst [[Hans Lepperdinger]] (* [[1905]]; † [[1984]]), die sich mit ihrem Aufruf vom [[4. Mai]] [[1945]] gegen die Verteidigung der [[Stadt Salzburg]] stellten und diese damit vor der Zerstörung bewahrten.<ref>[http://ortsgeschichte-leogang.at/og/politische-entwicklung/zweiter-weltkrieg/kriegsende/datei-28656/?view SN vom 4. Mai 1995: "''Der Befehl, Salzburg zu verteidigen, ist Wahnsinn''"], ein Beitrag von [[Clemens M. Hutter]]</ref> | Im [[Zweiten Weltkrieg]] gehörte Wolfgang Exner als Leutnant zu den Ordonanzoffizieren von Oberst [[Hans Lepperdinger]] (* [[1905]]; † [[1984]]), die sich mit ihrem Aufruf vom [[4. Mai]] [[1945]] gegen die Verteidigung der [[Stadt Salzburg]] stellten und diese damit vor der Zerstörung bewahrten.<ref>[http://ortsgeschichte-leogang.at/og/politische-entwicklung/zweiter-weltkrieg/kriegsende/datei-28656/?view SN vom 4. Mai 1995: "''Der Befehl, Salzburg zu verteidigen, ist Wahnsinn''"], ein Beitrag von [[Clemens M. Hutter]]</ref> | ||
1945 trat Exner in den Dienst der [[Stadtgemeinde Salzburg]] und war vorwiegend im Bereich der Baubehörde und der Bauverwaltung tätig. In Folge wirkte er bei verschiedenen städtischen Bauvorhaben maßgeblich mit. Seiner persönlichen Initiative ist die Wiedererrichtung des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius]] in historischer Form sowie die Sanierung des [[Marmorsaal | 1945 trat Exner in den Dienst der [[Stadtgemeinde Salzburg]] und war vorwiegend im Bereich der Baubehörde und der Bauverwaltung tätig. In Folge wirkte er bei verschiedenen städtischen Bauvorhaben maßgeblich mit. Seiner persönlichen Initiative ist die Wiedererrichtung des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius]] in historischer Form sowie die Sanierung des [[Marmorsaal Schloss Mirabell|Marmorsaales]] im [[Schloss Mirabell]] in seiner heutigen Gestaltung zu verdanken. Für diese Leistungen wurde Exner [[1950]] zum ehrenamtlichen Konservator des Bundesdenkmalamtes ernannt. | ||
Nach der bautechnische Leitung der Fernheizkraftwerke [[Heizkraftwerk Mitte|I (Heizkraftwerk Mitte)]] und [[Heizkraftwerk Nord|II (Heizkraftwerk Nord)]] sowie des [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhausumbaues]] wurde er nach Inkrafttreten des [[Salzburger Altstadterhaltungsgesetz]]es mit der Leitung der neugeschaffenen Dienststelle "Altstadtevidenz" [[1968]] betraut. | Nach der bautechnische Leitung der Fernheizkraftwerke [[Heizkraftwerk Mitte|I (Heizkraftwerk Mitte)]] und [[Heizkraftwerk Nord|II (Heizkraftwerk Nord)]] sowie des [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhausumbaues]] wurde er nach Inkrafttreten des [[Salzburger Altstadterhaltungsgesetz]]es mit der Leitung der neugeschaffenen Dienststelle "Altstadtevidenz" [[1968]] betraut. | ||
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Am [[1. Jänner]] [[1971]] wurde Ing. Exner zum Senatsrat ernannt und zum ständig beeideten gerichtlichen Sachverständigen für das Sachgebiet Architektur und Hochbau bestellt. | Am [[1. Jänner]] [[1971]] wurde Ing. Exner zum Senatsrat ernannt und zum ständig beeideten gerichtlichen Sachverständigen für das Sachgebiet Architektur und Hochbau bestellt. | ||
Anlässlich seines 60. Geburtstags wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Salzburg das Bürgerrecht verliehen. | Anlässlich seines 60. Geburtstags wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Salzburg das [[Bürger der Stadt Laufen|Bürgerrecht]] verliehen. | ||
Am [[1. Juli]] [[1976]] trat er in den Ruhestand. | Am [[1. Juli]] [[1976]] trat er in den Ruhestand. | ||